27.03.2022

Kermetert

 So heute hab ich nochmal Kermetert .... von Hause aus gings gemächlich hinauf auf den Kermeter



Vorbei an Ränger Robs Behausung gings auf dem alten Köhlerweg vorbei an einem schnuckeligen Teich hinein in die untiefen des Nationalparks




Herrlich hier oben. Die Wege ziehen sich endlos geschwungen in seichtem auf und ab dahin. Vorbei am Kloster Maria Wald erreiche ich die Hirschley. Auf dem Weg dorthin begleite ich ein Stück einen MTB-Veteran aus Wolfgarten. Schöne Grüsse falls du das auf diesem Wege liesst ;)


Von da an gings im Sinkflug zum Rursee. Ein wenig an dessen Ufer entlang und dann später den schnuckeligen Uferweg nach Einruhr. Hier testete ich mit dem Gravel mal die zwei Serpentinen. Sah man hier erst kürzlich Enduropiloten auf ihren Mofas schiebender weise muss ich zugeben das es mit dem Gravel ganz gut ging. Liegt wahrscheinlich am fehlenden federweg !




 
Es konnte gen Heimat gehen ... doch hinter Einruhr wartete noch mein heutiger Endgegner. Der Anstieg hinauf nach Herhahn. "Die Wand von Einruhr" ...ein Monument das Radsportes zieht sich wie Kaugummi dort hinauf. Teilweise brachten mich die 23% mit meiner fetten Übersetzung und dem Wohlstandsgeschwür um meinen Bauchnabel an den Rand des zerplatzens. Ging aber dann doch, habs einfach durchgezogen
 
Hab ich dann mal für ein Foto gemacht 😛

 
Oben nahm ich dann Schwung für den Heimweg. Über das Plateau am Hohenfried schoss ich später den Kanzelweg nach Gemünd hinab. Erfreulich wenige Wanderer heute unterwegs. Obs an der Zeitumstellung lag ? Von Gemünd aus dann noch mal ein kleines Hübbelchen weg gedrückt und schwups war ich wieder zu Hause wo Frau & Hund schon freudig auf eine Runde Wandern warteten 😂
 



 63km/1100hm

 


20.03.2022

Rurtalsafari

Man was hatten die wieder ein Wetterchen gemeldet fürs Wochenende ... da musste einfach mal die Kötertrommel betätigt werden. Heraus sprang ein stattliches Trüppchen von 7 bikewütigen Mitfahrern. Top ! So rollten wir dann hinein ins Rurtal und hinein ins Vergnügen

Zuächst mal über Teer bis zur MTB unfreundlichen Stadt Nideggen. Dort nahmen wir dann die ein oder andere Spielerei unter die Räder. Flache Treppen mit grosszügigem Auslauf oder XC-Buntsandstein




 
 
Nach dem warmfahren konnte es also weiter gehen, wieder hinauf zum Hundeberg. 
Auf dessen Sonnenterasse liessen wir uns nieder und den ein oder anderen Affenküttel schmecken. Dann ging's hinab in die sandige Abfahrt



 
Nächster halt war der Mühlenberg mit seinem Badewald. Zum Baden war uns das Wasser zu warm, daher schossen wir gen Tal. Am Ende wartete wieder eine geschmeidige XC Treppe die auch mit dem Hardtail geschmeidig abging, oder es wurde halt mit anderer Leuts bikes runtergeballert

 Das muntere Rurtalhang-Ping-Pong ging weiter. Wir tingelten von Seite zu Seite im munteren auf und ab. Immer begleitet von kleineren Spielereien oder Trails die doch dem ein oder anderen ein lächeln zauberte. Aber wir waren ja nicht zum Spass hier !






So tingelten wir und tingelten ... wir näherten uns dem Ausgangspunkt. Vorher jedoch musste noch was fürs Höhenmeterkonto getan werden. Der liebliche Anstieg im Fischbachtal fanden alle teilnehmer sehr schön und auch überhaupt nicht anstrengend.

Danach gings möglichst schnell in gerader Linie bergab um möglichst schnell wieder hinauf fahren zu können. Denn anscheinend hatten einige teilnehmer noch nicht alle Körner verschossen und prügelten Ihre Kadaver hinauf zur Luna. Nach ausgiebigem Sonnenbad nahmen wir dann aber tatsächlich die letzte schöne Abfahrt unter die Stollen







So endete ein fantastischer Biketag bei Döner mit und ohne Tzatziki bei herrlichstem Sonnenschein.
Mein Dank an die mitfahrenden für den schönen Tag
40km/1250hm
 

13.03.2022

Ränschahh Robb

Heute war ich nochmal zu Besuch bei Ränschahh Rob. Der patrouliert im Nationalpark und achtet das alles in geregelten Bahnen läuft.

Am Rotbach zwischen Eicks und Jeläähn hat wer mit dem Brückenbau angefangen. Das war alles weg nach dem Hochwasser. Top 👍🏼
Ränschahh Robb nimmst aber nicht immer genau ...hier ist eigentlich Ruhezone, damit dort keine bösen Mountainbiker Schäden anrichten hat Robb überall Schilder aufgestellt. Aber für sein Kumpel Harry Harvester macht er mal ne Ausnahme
Damit nicht zu viele Radfahrer gleichzeitig in den Nationalpark kommen hat Robb seinem Kumpel Harry gesagt er soll die Radwege so modifizieren das man weitesgehenst nur schiebend vorwärts kommt
Robb findet Mountainbiker doof. Die machen alles kaputt und überhaupt alles nur Regelbrecher. Daher hat er den Pfad an der Kaisereiche 🚳. Ich bin mal da lang geschoben, ist gar nicht so toll, kannst du behalten Robb
Panöma gibts im Nationalpark reichlich. Hoffentlich kriegt Robb das nicht raus, sonst verbietet er noch das gucken
So ich hau wieder ab ... tschüss Robb
Vom heiligen Berg aus winke ich Robb nochmal zu ... winke winke 🤗

04.03.2022

MTB unfreundlichster Ort in NRW

Heute war ich im MTB unfreundlichsten Ort von NRW unterwegs. Ja das habe ich selber für mich so entschieden. Denn in Nideggen werden MTBler gerne ausgesperrt. Laut Bürgermeister wegen Eidechsen, Erosion und der Jagdwirtschaft .... da müssen die Regelbrecher, die Eidechsen platt und Felsen kaputt fahren sowie den Jäger in seiner Ausübung stören ausgesperrt werden.

Da frage ich mich schon wie er das denn bei anderen Waldnutzern regeln möchte .... wie stellt er denn sicher das kein Hund eines Wanderers keine Eidechse frisst oder tötet ? Wie stellt er denn sicher das Wanderer keinen Müll liegen lassen oder Abkürzungen durchs Unterholz laufen ? Wie stellt er sicher das in der Dämmerung und Nacht niemand dort herläuft wo der Jäger jagen will ? Wie stellt er denn sicher das keiner was in den Buntsandstein ritzt ? Oder möchte jemand behaupten das sich Wanderer immer Regelkonform verhalten ?

Von daher sind die Sperrungen nichts anderes als eine DISKRIMINIERUNG !

Sperrt der denn demnächst auch die Hauptstrasse in Nideggen wenn da mal jemand 70 statt 50 fährt ?

Diese vorgeschobenen Naturschutzargumente sind nichts anderes als ein Grund Mountainbiker zu limitieren. Nichts anderes. Fakt ist das es nur ein sehr geringer Teil an Regelbrecher in JEDER Waldnutzergruppe gibt, fakt ist das Mountainbiken ( vorrausgesetzt es wird sich an Regeln gehalten ) nullkommanull schädliche Wirkung auf die Natur hat. Das belegen zahlreiche Studien. Fakt ist aber auch das die Probleme im Wald immer dann eskalieren wenn die Buddler auftauchen und ihre illegalen Strecken in den Wald Pflastern und somit gegen jegliche Regel doch schaden an der Natur anrichtet. Aber darunter müssen dann alle leiden ? Ich nicht !







PS: Ich habe selbstverständlich die Fahrverbote respektiert. Alle hier gezeigten Bilder sind nur gestellt.