19.02.2022

Soko Orkan

Diese Woche zogen die geschwister Orkan übers Land. Die Geschwister Ylenia Orkan und ihr Bruder Zeynep Orkan hinterliessen von den Azoren bis zu den Masuren eine Spur der Verwüstung. Ihnen wird Sachbeschädigung in mehr als 10.000 Fällen, Umweltfrevel und gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr zu lasten gelegt. Sie sollen in halb Europa mehrere Festmeter Holz umgelegt haben. Einen solchen Baummord kann man nicht ungesühnt lassen. Daher hat das Köer Headquarter die Soko Orkan gegründet um herauszufinden wo die Geschwister Orkan stecken und sie Dingfest zu machen. Sondereinsatzermittler Hubi Köter machte sich sogleich auf den Weg.


Zunächst musste er sich jedoch noch ein Donut in der Bahnhofsbäckerei sichern, ein Cop ohne Donut ist wie ein Weihnachtsmann ohne Bart. Dann gings zügig hinfort. Am ersten grossen Gewässer liess er sein Ross an die Tränke

 
Im weiteren stellte SE Köter zwei Komplitzen der Geschwister Orkan. Hinter einem Wald lugten sie hervor. Die Gebrüder Windrad. Die Ökos behaupten hier würde grüner Strom hergestellt, aber so leicht lässt sich SE Köter nicht veräppeln. Er weiss es genau: sie scheffeln einfach noch mehr Wind über den Zaun ! Dingfest !
 
Es ging weiter ... auf den Höhen nur Gegend. Weit und breit keine Spur von den Geschwistern Orkan. Nicht ein Ästchen krümmte sich, nicht ein Baumwipfel der sich verräterisch neigte. Mist ... weiter

 
SE Köter nahm bei seinen Ermittlungen natürlich nur die verschlungensten Pfade und riskierte dabei Leib und Leben

 
Eine weitere Erhebung .... am Gipfelkreuz schaute SE Köter in die ferne. Doch auch hier .... nichts als Gegend. Keine Menschenseele weit und breit. Dabei hatte SE Köter den Deutschen Wetterdienst extra informiert das er für leere Strassen sorgen soll. Dieser folgte den Anweisungen sogleich und gab eine amtliche Wetterwarnung raus so das zumindest alle Stadtaffen zu Hause blieben.

 
Weiter gings auf härtesten Pisten. Ein Kinderspiel für einen erfahrenen SE mit Donut im Rucksack

Dann versuchte SE Köter im Königsfelder Tal sein Glück. Das hat ähnlichkeit mit dem "Tal der Könige" in Ägypten, nur das hier die Pyramiden grün sind 😜

 
Auf der Höhe hatte er endlich eine erste Spur. Hatten die Geschwister Orkan doch einiges von ihrem weissen Stoff liegen gelassen.
 
Also hinein in den Gemüse

An der Stolzenscharte wieder ausschau halten. Nix zu sehen .... hier und da ein wedelnder Baum .. mehr nicht
 
Doch um die Ecke lag im verborgenen eine geheime Kommunikationsplattform
 
SE Köter hinterliess eine verschlüsselte Nachricht
 
Und schon schoss er wieder durch dem Gemüse


 
Hinab zur Urft wieder ein herrlich verschlungener Weg
 
An der Urft selber konnte SE Köter noch die Hinterlassenschaft von Bernd dem Schurken begutachten. Bernd steht auch seit 15.Juli auf seiner Fahndungsliste ... wenn er den erwischt dann gibts kein halten mehr
 
Am Brähberesch bei Weyer auch Gegend ohne Ende .. aber keine Orkans

 
Den dortigen trail hatte auch ein alter bekannter verwüstet. Der Ganove Harvester gilt als besonders gewalttätig, hier ist vorsicht geboten !
 
Besuch beim alten bekannten. Der Kakusmann betätigte das Orakel, aber auch er konnte nicht genau sehen wohin die Orkans geflüchtet sind
 
Vielleicht weiss Tante Catsone ja wo die hin sind ... "ne ? nix jesehn ? kein Baum umjekippt hier ? " Na jut ich fahr weiter
 
Jetzt zündete SE Köter sein letzten Joker .... die Aussicht vom heiligen Berg ist grandios .. aber auch hier nur Gegend

 
SE Köter wollte seine Verfolgungsjagd gerade fortzetzen da klingelte sein Händi .... Frau Köter meldete "Mittagessen ist fertig" ... da lässt sich SE Köter nicht zweimal bitten:
"MIDÄÄÄÄG !" 😆

05.02.2022

Erstens kommst immer anders ...

Eigentlich war eine Jeräwelrunde in Bällijen mit Bikebuddy Boris geplant ... das war bevor eines meiner Kids Montezumas Rache bekam. Nun ja...immer locker bleiben und das beste draußen machen. Nach einmal Apotheke und einmal Einkaufen war ich dann halt bereit für ein Ründchen ab Heimat. Bei der Sonne juckte der Schaltdaunen 😜

Von Heimat rollte ich flach flach über Teer, umkurvte Euskirchen und bugsierte mich durch Felder bis nach Rheinbach. Dort rollte ich der Tomburg entgegen. Erst hatte ein Hund etwas dagegen, er fand den Boa-Verschluss meiner Schuhe interessant. Er versuchte jedenfalls dran zu knibbeln😋 

Wenig später hatte ein Saufbold etwas gegen meine Radfahrt. Hatte er doch großzügig Scherven auf dem Weg hinterlassen welche ich leider zu spät gesehen habe. Als Resultat klaffte ein 2cm großer Schnitt im Hinterreifen. Also Flicken von innen rein geklebt, Schlauch rein, uffpumpe weiter. 

Da war Sie dann die Burg. Aber die Stadtaffen waren schneller, belagerten diese doch schon mannigfaltig die Burg. Egal fahr ich halt nur drumherum. Im Rheinbacher Wald gibts unzählige kleine Pfädchen die recht einfach sind. Auf meinem Heimweg nam ich ein paar davon unter die MiniStollen. Dann gingst gegen den Wind nach Hause. Vorbei an der Steinbach, welche auch heftigst belagert wurde, bis Kreuzweingarten ... da machte mein Hinterreifen dann nochmal pfffft 🤬

Rejääänewahplüüü oder wie der Eifler sagt: däh! Nun musste ein Telefonjoker her. Der Robinator stand nach Rekordverdächtigen 10 Minuten vor mir um mich einzutüten. Seither überlege ich  ob er mit seinem S-Max wohl beim 24h Rennen starten würde ....🤔

Nunja zum Dank schließe ich ihn in mein Abendgebet ein.  So hatte ich halt nach 50km Feierabend und schön wars schon trotz des abrupten Endes.