Seiten

Posts mit dem Label Ahr werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ahr werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

14.07.2025

Genussfreeride Ahr đŸ€˜

Vier Jahre ist die Flut jetzt im Ahrtal her. Es wird immer noch viel gebaut aber es hat sich auch schon viel getan. Es ist schön zu sehen wie gerade in diesem und letztem Jahr der Tourismus wieder  aufblĂŒht. Auch wenn die Orte teilweise noch die verheerenden Spuren aufweisen sind schon einige Gastrobetriebe wieder am Start und bei schönem Wetter fĂŒllen sich die Orte. Auch wir unternahmen diesen Sonntag nochmal einen Ausflug in dieses herrliche Tal.

Wir das waren Kumpel Manu und Meinerseits. Manu fĂ€hrt seit etwas mehr als ein Jahr auch wieder Mountainbike. Schon lange wollten wir mal zusammen fahren, immer war was anderes jetzt hat es gepasst. Schon frĂŒh um 9 Uhr sattelten wir in Ahrweiler auf. Auf dem Programm stand eine bunte Mischaun aus Trails und Ahrpanorama von Ahrweiler bis Altenahr und zurĂŒck. Bunte Kuh, Krausberg, Schrock, Ümerich, Rotweinwanderweg und der Mega Kehrentrail vom Alfred Dahm Turm hakten wir einen nach dem anderen ab. Da Kumpel Manu mit dem Mofa unterwegs war konnten wir das Tempo bergauf mal zĂŒgiger mal langsamer dosieren. Geht halt auch wenn man sich ein wenig arrangiert mit dem E und ohne E. Entscheidend ist halt wer oben drauf sitzt und da der Kumpel ein besonders entspannter Kollege ist war das auch nie Thema wĂ€hrend der Tour. Fotos hab ich heuer nour wenige gemacht denn diesmal stand der Genuss im Fokus !



Insgesamt war das auch ein sehr entspannter Sonntagsausflug. Wenig Wanderer fĂŒr einen Sonntag und die die wir getroffen haben waren alle durchweg nett. Einzig ein paar Rentner am Krausberg stĂ€nkerten rum. Am Ende hatten wir dann eine sehr feine Ahrtour gedreht. Alles dabei was man braucht, Sonne, Panorama, Trails. Viel gelacht und blöden Verzelle gemacht so verging die Zeit wie im Flug. Zum Abschluss kredenzten wir uns noch ein Eis und zogen wieder von dannen. Um das ganze noch abzurunden sprang ich zu Hause umgehend in den heimischen Pool .... Einfach ein Herrlicher Sonntag.

43km/1400hm





27.04.2025

AhrtrÀumchen

So heute ging's nochmal an die schöne Ahr. FrĂŒher war ich da viel öfter, auch mal als Feierabendtour. Seit der Flut war irgendwie der Wurm drin. Aber hin und wieder werd ich da jetzt aufschlagen, die Ahr hat es sich verdient. Wirklich Top Gegend, auch wenn man die Trails dort in und auswendig kennt. Vielleicht Allröde ich demnĂ€chst ja mal da hin. Heute waren wenig km und viel hm auf der Tagesordnung. Also schön sachte dĂ€mmeln, aber rycing ist eh nicht mein Ding


So gings dann als erstes daran ein altbekanntes PfĂ€dchen aufzusuchen was ich auch seit der Flut nicht mehr befahren habe. HĂ€tte eigentlich gedacht das der Kernschrott ist so wie hier das Wasser gewĂŒtet hat aber ganz ehrlich: der ist nahezu unbeschadet davon gekommen. Die Rede ist vom sogeanannten "BröckepĂ€ddschje" was die Ahrtaler eher unter Maibachklamm kennen. Hier wiendet sich das PfĂ€dchen lĂ€ngs nem Bach ĂŒber etliche kleine BrĂŒcken. Und was soll man sagen, alle BrĂŒcken da, Pfad vollkommen intakt. Top !


Als nĂ€chstes machte ich mich auf zur Katzley. Habe nĂ€mlich vernommen das die Katzley links wieder befahrbar ist. Das war jetzt eine lĂ€ngere Zeit abgesperrt wegen der Baustelle unterhalb an der Ahr. Die ging auch ganz gut. Die ist ewtas kniffliger, recht steil und ziemlich viel loses geröll was die Sache nicht einfacher macht. Einsteiger werden hier sicher viel schieben. Ich musste an dem StĂŒck wo der Weg fehlt auch kurz FĂŒsseln aber sonst alles Top, sogar die ganz enge Linksvariante am Ende auf anhieb rum gekommen. Das wra frĂŒher immer sone kleine Challenge von nem Typ dessen Namen ich vergessen und die Nummer verlegt habe...schade schade schade ....





Jetzt zum warm werden in den Weinhang zur Bunten Kuh. Richtig geil war das in der Sonne. Schön geschmeidig nach oben ziehen, Aussicht an jeder Ecke, vorbei an der Flutkapelle und weiter hinauf. Oben kurze Rast und den Ahrtaldrachen gesehen. Der kommt hier nur raus wenn man ganz leise ist. Dann schmiss ich mich in die Kehren gen Ahr. Herrlich, manche kann man auf dem Vorderrad durchrollen. Einz AAA !



So dann mal wieder hinauf. Der Anstieg auf den Krausberg ist lang und zĂ€h. Viele mögen den Asntieg entlang des Heckenbach nicht, ich finds gut. Schön gleichmĂ€ssig wird der Weggetreten so das man auch was von dem herrlichen Taleinschnitt was mitbekommt. Das ist eh son Ding. Wenn ich manche seh die glotzen stĂ€ndig aufn Tacho, bestimmt alles Pro-Cycler. Irgendwann wirds flacher, ein Sprung und ne Treppe spĂ€ter ist man dann am TĂŒrmchen. Hier machte ich erstmal die Kinderwagenschleife. Kinderwagen ... auch son relikt aus der Urzeit. Hat irgendwann mal son Team ... hab ich vergessen ... erfunden den Namen weil wohl mal einer mitm Kinderwagen da lĂ€ngs ist. Egal, die kleine Schleife kann man immer einbauen, sind nur 40hm die man wieder hoch muss. DafĂŒr gibts felsiges. Beim zweiten mal am TĂŒrmchen dann in den "Spielplatztrail" so nannten ihn die Forumsgötter. Alles Relikte, alles vorbei. Hier kĂŒrzen viele die erste Rechtskehre ab weil die etwas schwerer ist. Aber ehrlich gesagt muss man fĂŒr die nicht mal umsetzen, ist halt nurn Absatz mitten in der Kurve. Aber das reicht schon das Honks abkĂŒrzen. Der Trail jedenfalls war fein. Etliche Kehren bis ganz unten, auch mal richtig schön eng. Die ganz enge Treppe ganz unten schaff ich auch diesmal nicht, egal man muss sich noch Ziele lassen.


Es geht wieder etwas hinauf. Wollte mir mal was angucken. Bisschen die Krausbergstrasse hoch dann rechts ab am Weinberg entlang. Irgendwann zwackt dann rechts ne Rinne ab. Astrein das Ding. Kannte ich noch gar nicht. Eingans nen Treppchen dann richtig schön schmal und am Ende ballert man ĂŒber losen Schiefer. Geilomat !

Eigentlich wollt ich noch was neues ausprobieren, aber die Anfahrt war schon nicht radtauglich da hĂ€tte man 40hm rauf schieben mĂŒssen. Sowas brauch ich nicht mehr, geh ich mir irgendwann mal erwandern, das macht eher Sinn. Also blieb ich in der Spur und machte mich auf den Weg zum Alfred Dahm Turm. Der ist auch immer lang, egal von wo man rauf fĂ€hrt. Und ganz am Ende gibts auch egal von welcher Seite fiese RĂ€mpchen. Aber irgendwann ist man halt oben und dann folgt der Spass. Und was fĂŒr einer. Über den Kreisstadtblick folgen etliche Kehren bis zurĂŒck nach Walporzheim. Die entgegen kommenden Wanderer waren alle freundlich und hatten ihren Spass. Einer fragt warum ich so komisch durch die Kurven fahre und das Hinterrad immer anhebe. Hab ich geantwortet weil es Monatsende ist und ich kein Geld fĂŒr einen neuen Hinterreifen habe daher schone ich den ein wenig ;) Unten kreuzte dann son Mofaheini vor mir auf und blockierte alles, aber mal vorbei lassen ist fĂŒr die Akkufraktion keine Option. Wahrscheinlich viel zu gefĂ€hrlich um anzuhalten oder mal eben rechts rĂŒber zu dĂ€mmeln, schliesslich fĂ€hrt der alles im Sitzen. Unfassbar was sich dank Motor im GelĂ€nde rumtreibt. Es trĂŒbte nur kurz den Spass in Walporzheim liess der Turbo ihn entschwinden, hat er heute was zu erzĂ€hlen wenn er nach Hause kommt der Luschen. 

Ich kurvte dann och so lange um Ahrweiler bis ich ne anstĂ€ndige Eisdiele gefunden hab und gönnte mir nach etlichen Monaten mein erstes Eis der Saison. Was fĂŒr ein Genuss. Sonne satt, herrlichste Gegen, spassige Trails, das war Genuss vom feinsten. Komme wieder keine Frage ! Herrlicher Sonntagvormittag

01.08.2024

4 TĂŒrme 50 Kehren

Endlich mal wieder frei .... Zeit fĂŒr nen kleines AhrtouĂŒrschja. Los gings am Mittwoch schon um 7 Uhr ab Walporzheim. Es sollte heiss werden, da macht ein FrĂŒhstart Sinn, erst recht weil weniger los ist. Im Fokus waren heute die Trails um Dernau. FrĂŒher auch mal gerne als Feierabend tour mit ... na wie hiessen die noch .... egal unwichtig. Da gibts jedenfalls Spitzkehren satt in den Trails und da die in letzter Zeit etwas zu kurz kamen kann man sich hier direkt mal wieder eingrooven. 


Zuerst gehts in den Weinberg. SĂŒdhang beste Lage ... Aussicht Top 

Dann war ich am EVA Turm angekommen. Aussicht hier ist so naja ... könnte 15m höher sein, da hat sich der Eifelverein wohl beim Bau 2004 verkalkuliert

OBI wartet geduldig unten

Dann gings in den Trail am EVA Turm, ganz nett. Am Ende schonmal zum warmwerden ein "Hidden Trail" der so noch nicht in der Karte war. 

Die ÜberfĂŒhrung zur bunten Kuh war so lala, recht zugewachsen, aber egal das gehört dazu

An der Bunten Kuh wieder Top Panöma, dann gings an weitere 16 Kehren 

Die Kehren hier sind nicht schwer, die kann man eigentlich alle durch rollen. Dennoch gibt es Pfosten die meinen sie mĂŒssten abkĂŒrzen. Wahrscheinlich wieder Strava Wahn. Ist mir schleierhaft, gibt halt auch unter uns MTBler genug Honks. Und steht dann irgendwann mal das komische Schild am Traileingang ist das geheule da

Es geht hinauf zum Steinthalskopf, gerne auch STEILhaslkopf genannt. Da gibts paar gebuddelte im Wald, ganz nett aber man ist viel zu schnell unten fĂŒr den langen zĂ€hen Aufstieg

Geht auch schonmal ruppiger zu Sache, paar SprĂŒnge sind auch drin, alles auch Hubitauglich, nicht zu wild.

Am Ende wartet die Katzlei. Auch ganz nett, in ein paar Kehren geht es recht steil hinunter, ein guter Test fĂŒr Hinterreifen denn auf dem losen Schotter rutscht das gerne mal und versucht einen zu ĂŒberholen. Heute gings ganz gut, nur das Ende war etwas ungewöhnlich. Am Trailausgang stand ein Bauzaun, ĂŒberall Arbeiten halt. Nicht schlimm man hatte bereits einen Ausweich angelegt. Turm 2 Haken dran

Es ging wieder bĂ€chtig hinaauf. Oben ware man am Krausberg. Turm Nr. 3 also. Ich drehte erstmal die obligatorische Schleife ĂŒber den Kinderwagen Trail, ziemlich zugewachen aber noch gut fahrbar

Die Spielplatzabfahrt ist auch geschmeidig. bis auf eine Rechtskurve, die ist mit Fels durchsetzt und daher relativ steil. FrĂŒher war das immer ne Challenge, verliert aber alle seinen Schrecken mit den Jahren. Je öfter man son shit fĂ€hrt um so besser und die RĂ€der heutzutage sind natĂŒrlich auch ne Bank.
Der Ratil an sich ging bis auf den letzten Abschnitt ganz gut, unten lagen paar BĂ€ume drin. Muss man improvisieren, die rĂ€umt ja keiner mehr weg. Alles nur noch egos unterwegs und DIMB kĂŒmmert sich lieber um Bikeparks


Turm Nr.4 war der Alfredo Darm, er markiert das Ende der Tour. Jetzt gehts nur noch runter. Und zwar auf 17 feinsten Kehren. Alles samt super zu fahren und mega geschmeidig.

Eine Kehre nach der anderen verschluckt der OBI, gierig wetzt er nach unten. Was hat das frĂŒher gedauert bis man hier so weit war das mans flĂŒssig durchziehen konnte. Heute einfach nur Spass 

Dem alten Bergpfad zwischen Dernau und Walporzheim hat man das Ende abgeschnitten. Da ist die DB krÀftig am buddeln und hat die Böschung weggebombt. Muss man wieder improvisieren, geht aber.

Das war nochmal ne nette Ahrtour. Ganz schön warm, um halb elf schon 28°C das ist Tauwetter fĂŒr Dicke. FĂŒr zwischendrin taugt die Ahr auch immer mal, wer gerne Spitzkehren fĂ€hrt sowieso. Die Wege sind allgemein hier und da in keinem guten Zustand. VerstĂ€ndlicherweise wird hier natĂŒrlich nichts mehr gross gemacht, da sind die Baustellen im Tal erstmal wichtiger. Aber unter uns MTBler gibts auch immer weniger Leute die sich hier engagieren. Fahren tun alle, aber was dafĂŒr tun will kaum einer was. Dabei kommt das erfahrungsgemĂ€ss immer gut an wenn man Trailflege betreibt nicht nur bei uns Bikern. Naja egal, schön wars 27km/1200hm

09.06.2024

FingAHRhut am SteinAHRberg

So da war ich dann nochmal fix an der Ahr. Schon lĂ€nger kein richtig zĂŒnftiges Ahrklöpperchen gedreht. Das sollte sich am frĂŒhen Samstag morgen Ă€ndern. Um halb acht checkte ich in Altenahr ein. Herrlich so ein FrĂŒhaufsteher zu sein Sone PenntĂŒte wĂ€r nix fĂŒr mich. FrĂŒh morgens ist die Luft grandios und der Trail noch frei. Los gehts.

 

Es dauert nicht lange und es geht direkt hinauf. An der alten Seilbahn vorbei suchte ich einen trail auf der ist wohl absolute Geheimsache. Ist in keiner Karte. Ein Ex-Köter ( Name vergessen ) hatte ihn irgendwann mal gefunden, aber atĂŒrlich nix verraten wie das so ist bei Egomanen. Egal, ich bin ein altes TrailtrĂŒffelschwein, kurz die Heatmap betĂ€tigt dann geht das ruck zuck. Es ging bĂ€chtig Steil nach unten, ziemlich zugewuchert bei entweder losem Boden oder blankem Fels. Da waren doch zwei drei Stellen dabei da ging mit der Kupferbolzen raus. Brauch ich nicht nochmal. Die andere Variante hier runter ist wesentlich flowiger und entspannter. Also Haken dran


Es geht wieder hinauf um schnell den Trail zur PĂŒtzfelder Kapelle zu schnappen. Direkt wieder hinauf, wieder son RĂ€mpchen. Oben ist man an der SylvesterhĂŒtte, hier gehts auf den Panömatrail rĂŒber zum nĂ€chsten Hubbel. Der gestaltet sich aber etwas .... zĂ€her. Der lange Anstieg zum Steinerberghaus zeiht sich diesmal ein wenig. LĂ€sst sich aber gut kurbeln. Satte 300hm spĂ€ter bin ich am Steinerberg. Die Camper knacken noch und das um halb Zehn die PenntĂŒten. Schnell was verdrĂŒckt und ab in den Trail

 


Es geht zĂŒgig hinab. Den Schrock fest im Blick. Kurz davor einen Haken nach rechts, erstmal die "Schrock rechts" Variante testen. Uff, ziemlich desolater Zustand und zugewachsen. Die Ghetto DIMB investiert ja lieber in Bikeparks statt vorhandene Trails frei zu halten. FrĂŒher hat man hier schonmal Trailpflege betrieben, nu hĂ€ngen die Lieber mit Aufstiegshilfe aka Tretmofa im Bikepark ab. Nun sei es so. Mit zerkratzen Armen kommt man dann unten raus. Über den Ahrsteig gehts zum Koppen. Hier auch schnell ein Trailschnapper und zurĂŒck zum Schrock. Diesmal links rum die Steilere Variante, alles Tutti, macht Spass hier.

 


Im Anschluss gings dann an die Abfahrt nach Reimerzhofen. Die bin ich schon ewig nicht mehr gefahren weil Bernd das Arschloch aka die Flut 21 da unten alles weggebombt hat. Heute wollt ich mal testen ob man von da via Langfingtal wieder zum Horn kommt. Also ab gehts, bis kurz vor die Bahngleise alles Tutti. Spassig kurvige Abfahrt. Dann kommt ein roter Bauzaun und wenig spĂ€ter steht man auf nem blanken Fels und muss erstmal Glotzen uff machen wos ĂŒberhaupt weiter geht. 2m den Fels runter geturnt und dann kann man bis zum KlĂ€rwerk auf nem hlaben Meter Beton dĂ€mmeln. Dahinter dann eine einzige Zecken Sammeltaxistelle. 1,5m hoch steht da alles was grĂŒn ist und brennen oder stechen kann. Man sieht zwar wos lang geht aber zugewachsen ist eigentlich noch untertrieben. Zwischendrin nochmal Kletteraction auf nem anderen Fels dahinter kommt man dann per Serpentinen hinauf Richtung Horn. Puh, das ist schon ne Aktion, brauch ich erstmal nicht wieder, vielleicht wird das irgendwann mal gerichtet wenn in 10-15 Jahren der Rest vom Ahrtal fertig ist.

 





Eer Anstieg zum Hörnchen gestaltet sich etwas zĂ€h. Mittlerweile sind es etwas mehr als 100hm auf die schlappen 23km... Alpinflow pur ! Nutzt aber nix man muss ja hinauf. Mittlerweile sind auch einige Wanderer unterwegs, man hört des öfteren "Oh ohne Motor, Respekt !" .... so Ă€ndern sich die Zeiten. Irgendwann ist man ohne Tretmofa ein Exot. Mir egal, muss jeder selber wissen. Am Hörnchen angekommen gehts auch sogleich in die Abfahrt, am Poserfels vorbei gehts ins rechte Hörnchen. Da gibts knackige Ecken und zwar reichlich. Ein Haken am andern muss man hier schlagen und dann kommt ne Stelle die bin ich noch nie gefahren. Aber heute fiel sie mir zum Opfer denn es war hier ausnahmsweise mal trocken da kann man das mal machen. Schon ein Klasse gefĂŒhl wenn man an sone "schwierige" Stelle einen Haken machen kann. Unten angekommen wartete natĂŒrlich ein Anstieg.

 




Diesmal aber der letzte Hubbel. Zwar steil aber nicht ganz so lang wie die anderen. Der Lingenberg ist schnell gekapert also hinab. Irgendwie hatte ich die Treppe ganz unten schwieriger in Erinnerung, heute flutschte ich da so durch. Ja huch. So wars dann auch geschafft. Sechs mal rauf runter zwei im Sinn drei hinn macht am Ende satte 1300hm auf 30km ... Chapeau. Das war ein trailfeuerwerk wie ich es hier lange nicht mehr gezĂŒndet habe. NĂ€chstes mal geh ich aber paar km die Ahr runter mal gucken was da noch so geht, vielleicht nicht ganz so desolat zugeuchert alles. Aber ich denke das wird schon schwierig fĂŒrs Ahrtal die nĂ€chsten Jahre. So wirklich kommt der Tourismus icht zurĂŒck ins Tal hat man den Eindruck. Drei Jahre nach der Flut ist rein optisch nichtmal die HĂ€lfte des Tals in stand gesetzt, aber das hatte man auch nicht anders erwartet denke ich.  Traurig was Bernd da angerichtet hat