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21.06.2020

DHL - DerHubiLieferservice

Heut ging`s nach rheinisch Karpatensien ... Stadtaffen behaupten nicht ganz am Arsch der Welt aber von da aus kann man ihn schon gut erkennen. Die haben auch keine Ahnung und wissen nicht wie schön es am Arsch der Welt sein kann. Da haben die nämlich jede Menge Gegend. Das ist gut fürs Gemüt. Der Auftrag heute war Trikots für die Köterrecken auszuliefern. Dazu nahm ich nochmal das Jerwäwel-Jerät her, das Knie war ja auch noch nicht so 100% fit. Also mal los ....

Erstmal im munteren auf und ab paar Höhenmeter sammeln. Nebenher kam ich in klein Toskanien vorbei. Schön ists da, kann mich aber erinnern als im mal in einem Wachholderstrauch eingepark hatte das diese recht piecksig sind.

Hin und wieder ein Trailchen ... aber nix wildes.

Nach einigen auf und ab rückt der Markante Hubbel näher. Um die Ecke wohnt ein Köter Urgestein

Dieses war so nett und begleitete mich einige wenige km mit dem Tretmofa. Den Helm liess er eben zu Hause, der Grill war schon gestocht. Brömmesbach und Armutsbach hinterliessen deutliche Spuren auf der Rückseite, nicht nur bei Ihm ;) Danke Steigeisen für die kurzweilige Begleitung

Dann war ich auch schon beim nächsten Lieferstop. Beim Adlerhorst Wershofen warf ich zwei weitere Köterfetzen ind den Briefkasten. Leider niemand zu Hause also weiter im Text ....

Von Wershofen wärs eigentlich nur einen Katzensprung bis hinauf auf den markanten Hubbel, hab auch mit mir gekämpft aber ich hatte auch so genug Programm also liess ich es für heute mal gut sein !

Vorbei am Flugplatz findet sich feinstes von Hand gehobeltes Jeräwel jeläuf. Wenn das die Hipsterjeräweleer aus der Stadt wüssten ....

In Rohr ist wohl ein Rohr geplatz ? :) Hier findet die angenehme rollerei ein Ende. Der Amruthsbach hält auch hier die ein oder andere kleine Abkühlung bereit. Gehört dazu ....

Ein Stück weit fahr ich auf der gleichen Route wie freifahrt-eifel.de Da kam mir die Idee das dies doch wohl ganz herovrragendes Gravel-Geläuf sein könnte. Schliesslich haben die MTB-Routen von Freifahrt-Eifel so ziemlich null Trailanteil und verlaufen zu 99,5% auf breiten Asphalt -und Schotterpisten. Mal sehen ... Streckennetztest im Winter wär mal was.

Der Blick zurück ... was für eine Gegend. Hohe 8, Nürburg udn Aremberg ... DAS Trio der Eifel.

Wildbrücke der A1 bei Tondorf

Schon auf dem Heimweg ... kleine Pause bei der Ahekapelle. Diese ist nach dem kleinen Bach direkt davor benannt. Der heisst heute nur Genfbach. Das Genfbachtal ist auch fein zum daherrollen !

Letzter Kunde für heute. Dem Gletschermann am Nettersheimer Gletscher hab ich auch schnell noch einen Köterfetzen in den Briefkasten geworfen. Kann er die nächsten Tage in Österreich ausführen ;)

Jetzt aber ab nach Hause ... durch das schöne Feytal. Herrliches Panöööma !

Die neuen Socken hab ich gebührend eingefahren :))

Weiter geht dem durchs Gemüse .... Wiesenjeräwel

100% Heimat

Da hinten ist man auf dem Mond. ZUmindest könnte man dort die Mondlandung nochmal verfilmen .. wenn man wollte. Hinter den Hubbeln befindet sich ein grosses Loch...in das wurde jahrelang der Müll deponiert. Heute wird der Müll woanders entsorgt, aber die Hubbel sind geblieben.

So nur aber nach Hause ... ein letztes Trailchen dann hat DHL Feierabend.

Schön war das. Normal fahr ich ja doch lieber MTB aber dem Jeräwel ist ne gute Alternative wenn man mal Knie hat. Das hält aber immer besser, immerhin hat es 80km ohne Mucken geschafft.

10.11.2018

Guiltytrails

Freitags frei. Das haben eigentlich wenn überhaupt nur schonmal Studenten. Und der Dicke ! Drum traf er sich mit zweien der lernenden Zunft an der schönen Ahr um mannigfaltige Pfade rund um Schuld unter die Hufe zu nehmen. Sonne, wärme, buntes Herbstlaub legen schonmal eine romantische Grundlage für so Romantiksäue wie uns. So kachelten die Fürsten "Domi-Nix von und zu Ätsch" und "Der rote Baron von und zu Rahmenbrecher" mit ihrem Knappen "Der Dicke" über die hiesigen Trails. Diese werden normal vom Adlerhorst Wershofen in Schuss gehalten. Dort ist a) der Häuptling kränklicherweise ausser Gefecht und b) der Rest der Bande schon fast im Winterschlaf erstarrt. Da muss der Köter mal Schützenhilfe leisten und die Trails frei blasen. Gesagt getan..wir und unser Helfersyndrom da konnte man ja nicht anders.

Fürstlicher Wald oder ?

Da kommt er hinauf gekachelt ... der Herr Baron !

Eins A Panöma !

Ein hoch auf den Adler Häuptling der so einen schönen RHK-Trail erspäht und befreit hat

Der Herr von und zu brüllt den Knappen der Berg hinunter !

Wir finden Trails im Wald auch viel besser als grünen Rasen !

Hier hat man extra für die Jäger eine Reeling angebracht

Herr Baron dachte einen kurzen Moment drüber nach diese auch zu benutzen.

Da konnte der Herr Baron nicht an sich halten und ist doch tatsächlich den ganzen Stoppomat abgefahren!
Total kränk der Typ.
Der Herr von und zu am Adlersteig

Herr Baron hat spässchen

Überall Panöma

Hier auch ! Die Gummibärenbande

Ein schöner Spielplatz

Findet er auch !

Und schon wieder Panöööma ! Esch gönnt gotzen .... :))

Hat schon wieder einer sein Stahlseil vergessen !

Da kommt er ... noch ist alles gut

Der Zerstörer ! Die Strebe war seinen unbändigen Kräften unterlegen

Und wer darfs wieder flicken ? Der Dicke ! Fachmännisch wie man sieht !

Zur Strafe musste er die selber Runde nochmal zu Fuss laufen .. tja ohne Fleiss ...

Den Knecht hats gefreut mit den hohen Herren nochmal Rädchen fahren zu dürfen
Bis zum nächsten male ....

06.05.2018

Wutzele un Waggesse !

Belgien ... das Land der Wutzele un Waggesse. Von langer Hand geplant war diese Runde bei Malmedy. Der Adlerhorst Wershofen hatte dort sein Lager aufgeschlagen um sich mal ein zünftiges Wurzelmenü zu kredenzen. Da ließen sich die Köter natürlich auch nicht lumpen und reisten zahlreich an. Moins um halb zehn ging's dann vom Campingplatz am Lac Robertville los. Es dauerte elendig lange 10 Minuten bis wir die ersten Wurzeln vor die Stollen bekamen. Sind Uferwege in Deutschland oft meterbreite Pisten für E-Beik-Rennen unter Silberlocken so arten sie in Belgien als schmale verblockte Trails aus. Das gefällt uns. Wenig später gleich das nächste Gemetzel, eine Abfahrt zum Chateau Reinhardstein. Leider hat Frederike auch hier ihre spuren hinterlassen so musst der ein oder andere Baum überwunden werden.

Köter am Lac Robertville

Die Meute mit Blick auf's Chateau
Unten waren wir an der lieblichen Warche. Es folgte ein mürbe machendes auf -und ab über  breite und schmale Pfade. Immer wieder gepaart mit herrlicher Aussicht ins Warche Tal. Aber so eine Schinderei nimmt man ja nicht umsonst auf sich ... so eine derbe Auffahrt muss man sich hart erarbeiten und wie sacht man: erst die Arbeit dann das Vergnügen ... oder ? Und das folgte dann auch prompt. Der Pipeline Trail führt zunächst entlang einer dicken Wasserleitung um dann in ein herrliches Gemetzel zu Enden. Der Trail hat wirklich alles was man braucht, #hammergerät ! Oben im Seichten auf und ab über Stock und Stein,dann einige Serpentinen um schliesslich senkrecht herab zu fallen. Das mit dem Fallen nahm einer ziemlich genau am Ende aber nich viel passiert ;) What a Trail !
Geht gleich zur Sache

Da rauscht er dahin

Ja auch das gehört dazu

Auf zum nächsten Spektakel. Wir befanden uns leider wieder unten, was heisst: wir müssen rauf. Und rauf kann in Belgien immer richtig weh tun ! Über Rampen die nur schiebender Weise zu erarbeiten waren schoben wir unsere Kadaver wieder hinauf und hinauf .... das gute: so macht man immerhin gleich richtig viel hm ... wenn diese nicht auf der anderen Seite gleich wieder vernichtet werden ;) So dämmelten wir zielsicher zum nächsten Wurtzelgemetzel. Ein liebliches Trailchen brachte uns zur Eremitage St. Antoine. Von dort zogen wir weiter, durch den Bikepark Malmedy immer weiter. Dann mal über Holzstege und es gab sogar mal entspannte rollerei auf einer Schotterpiste. Es dauerte jedoch nicht lange und wir widmeten uns wieder dem Bikerdreikampf. Schieben, tragen und klettern ! Der obere Teil des Trails am Tro Maret scheint man wohl verfallen zu lassen. Einige Bäume lagen quer und der Weg schien ziemlich verwahrlost.Mühevoll wuchteten wir unsere gestählten Körper auch durch diese Passage. 
Sie bikten an Hängen und pissten

Belgien halt !

100% Spass

Fast wie an der Ahr:)

Doch wir wurden auch hier für die Strapazen entlohnt. Die Abfahrt am Flüsschen ist eine echt geschmeidige Angelegenheit. Auch wenn der Trail relativ einfach ist sollte man hier keinen Fehler machen, direkt daneben geht es teilweise mehrere Meter direkt Falllinie in den Fluss. Am Ende wartet dann der altbekannte Klettersteig auf den versierten Bikebergsteiger. Leider mussten wir auch hier den ein oder anderen Baum bezwingen, aber wir hatten Spass dabei. Wir waren aber auch noch nicht ganz durch mit dem Herrn Tro Maret. Es folgte eine etwas breitere Passage zur Entspannung und dann kam noch mal feinstes Trailchen durch feinste belgische Wälder. Auch der Fluss selber musste durch die allseits beliebte Unterführung gequert werden, kleine Abkühlung kann nicht schaden !
Vorderrad mus man auch schonen

Mein Holz

Heul nicht ... trage !

Am Tro Maret ist die Welt noch in Ordnung 

Wie jetzt ? Schon wieder unten ? Hmpf ! Nächster halt. Mont Malmedy ! Hier ist der Name Programm .. es geht hinauf und hinauf .... gefolgt von einer Abfahrt ala "Enduro Style" ... herrlich ... mal verwinkelt, mal verblockt ... mal steiler ... mal flacher bis man wieder unten ist. Top ! Unten bedeutet wieder Warche Tal. Dieses durchzogen wir nun eine weile. Herrliche Landschaft. Wild fliesst der Fluss hier durchs Tal, sollte man sich mal angesehen haben. Dann zogen wir parallel fum Flüsschen Pouhon bis Longfaye nach oben. Auch herrlichst angelegt ! Es folgte ein weiteres Highlight. Wurzelteppich und Steinfelder begleitetet uns bis zum Wasserfall am Bayehon. Den sollte man auch mal gesehen haben. Hier war aber ne Menge los, die Polente lief auch streife deswegen machten wir uns wieder auf zum nächsten Trailchen. Dem Bayehon folgten wir noch paar Kilometer, die Sonne machte uns so langsam mürbe ... Zeit für eine kleine Abkühlung. Da kamen die 4-5 Flussquerungen gerade richtig. Nasse Füsse inklusive.
Le passage de nasse Sockeeau de Tro Maret

Geschafft

Das kann er gut !

Waggesse

Adler meets Köter am Bayehon

Es ging dem Ende zu,wir waren wieder an der Warche unterwegs. Jedoch nicht lange denn ausdem Warchetal gibts nur eine Möglichkeit wieder zurück zum Lac Robertville zu kommen... hinauf ! Und wie... es ging bächtig steil aber schön hinauf zum Chateau Reinhardstein. Auch hier wartete nochmal das typische belgische Menü auf uns: Wutzele, Waggesse,schieben, tragen und fahren natürlich auch. War aber auch ne Menge los da. Aber auch das ist in Belgien nicht das Problem,man begegnet sich meist auf Augenhöhe und wird teilweise sogar noch von Wanderern angefeuert. Hier könnten wir Deutschen uns mal ne Scheibe Lässigkeit abschneiden ! So jetzt aber nix wir ran an den Grill ... zurück am Campingplatz konnten wir unsere dehydrierten, ausgemergelten und hungrigen Kadaver wieder auffüllen. Der ein oder andere verkrampfte ein wenig, andere wiederum labten sich an Kaltgetränken. So kann eine Tour ausklingen.
100% Belgien

Könnte unser Vereinsheim werden !

Noch rollen Sie 

Hier schieben Sie

Fazit: wiedermal ein wahnsinns Spektakel hier in Belgien ! Hier ist nix mit gemütlich, wer solch eine Runde drehen will muss hart im nehmen sein, oder Marc-Andre? :) Das Geläuf hier fordert den ganzen Biker, man sollte nicht nur treten können sondern auch ein gewisses Maß an Fahrtechnik mitbringen sonst hat man hier keinen Spass. Auch tragen gehört mal dazu, fast schon alpine Bedingungen teilweise. Die Anstiege sind stets deftig im zweistelligen Bereich aber auch hinab gehts deftig zu Sache. Genau das richtige für versierte Adler und Köter ;) Chapeau meine Herren das war ein zünftig Touürschen und Dank an den Adlerhost für Wurst und Bier !