05.08.2018

Oldschool Trails

Heute sind wir ein paar Oldschool-Trails gefahren ... ihr wisst schon ... da wo`s besonders schön ist.

Mit dabei war der Robinator, das Steigeisen und die Killerplautze

Herrlich schön ists bei uns ... dazu auch mal angenehme 24°C ....love it !








29.07.2018

RRR - RurtalRehaRunde

So da war es mal wieder so weit ! Hat man Kinder im Kindergarten braucht man gar nicht viel zu machen um krank zu werden, die kommen dann von ganz alleine zu einem. Diesesmal suchte uns der Scharlach heim ... nicht lustig für Erwachsene, egal Herr Peniszilin hats gerichtet ;)

Heuer gings dann nach fast 3 Wochen das erste mal wieder auf`s bike. Ich machte mal ne Trailinspektion am Hondjesberg. Bis dahin gehts geschmeidig relativ flach durch die Felder. Der Hondjesberg war jetzt lange Zeit nicht befahrbar. Irgend ein Torfkopf hat dort hunderte Bäume gefällt. Wieso und warum ist noch in Klärung. Meine persönliche Vermutung ist das hier Herr Bieber der auch regelmässig Biker im Kühlenbusch anpflaumt sein Unwesen getrieben hat. Wundern würde es mich nicht hat er doch mittlerweile Rund um Nideggen den geheimen Spitznamen "Den keiner Leiden kann" weg ;)

Für den Rückweg ging`s über nette Trailchen durchs Rurtal via Heimbach nach Hause. Bei geschmeidigen 25°C eine echte Abkühlung nach dem Tauwetter für dicke letzte Woche. So dämmelte ich mein Ründchen schön langsam ab, läuft wieder :)

Woran erkennt man ziemlich sicher das der Sommer seinen Scheitelpunkt erreicht hat ?

Da hinten ... eine grüne Oase in der gelben tristesse ... das Rurtal

Herrlich !!!!

Super Aussicht vom Felsen

Love it !

Loveley Rurtal

Angenehme Abkühlung an den Bachläufen im Rurtal

19.07.2018

Verdeckter Ermittler

Schon lange hege ich die Theorie das die Rennradfahrer so langsam anfangen uns zu unterwandern. Ja die mögen uns Mountainbiker nicht ! Sieht man sie mal im Wald auf der Landstrasse vorbei fahren grüssen sie nicht und machen immer einen ganz verbissenen Gesichtsausdruck. Liegt es daran das Ihr Sport nichts anderes als Kilometer, Höhenmeter und Watt zu bieten hat ? Liegt es dran das sie nie lange in geselliger Runde fahren können, denn schon am erst besten Berg fängt der Penisvergleich an. 

Im Morgengrauen bleibt der verdeckte Ermittler meist unerkannt

Gründe für meine Theorie gibt es schon. So anvancieren die Mountainbike Marathons in der Region zu wahren weichei Pisten die man auch locker mit einem Rennrad fahren könnte. Trails ? Fehlanzeige. Im Startblock rasierte Tretmaschienen die den Winter "weicheilike" im Keller auf der Rolle trainiert haben. Desweiteren versucht man uns Mountainbiker mit diesen sogenannten Gravelbikes, Crossern oder Gravelcrosser, oder wie auch immer diese abscheulichen Dinger heissen, abzuwerben. Dabei ist das nur was für Vegane Grosstadthipster mit Bart und Brooks Rennkäppi unterm Helm. 

Aber definieren wir zunächst mal "Mountainbiker" ! War es nicht so das vor vielen vielen Jahren mal irgendwelche Teufelskerle irgendwelche selbst zusammen mutierten Bikes ächtzend auf irgendwelche Berge in Californien wuchteten um dann mit breitem Grinsen eben solche Abzufahren ? Ging es nicht mal vornehmlich um den Spass an der Sache ? Einfach geniessen. Die Auffahrt, die Abfahrt, den Ausblick, die Luft, den Wald. That`s mountainbiking ladys and gentlemen ! Nicht dieses gedrücke den Berg hoch und auch kein Downhill, die fahren nämlich nicht hoch ;) Dem Begriff  "Mountainbike" am nähesten kommt für mein empfinden heute die Kategorie Enduro. Bikes mit denen man noch so eben den Berg rauf kommt um maximalen Spass bei der Abfahrt zu haben. So habe fertig zurück zu den Dackelschneidern.
Arbeitswegromantik
Wie gesagt schon lange habe ich die Vermutung sie wollen uns unterwandern. Aushebeln, infiltrieren, invasieren, besetzen. Um uns dann ins verderben zu stürzen mit ihren rasierten Stengeln in weissen Socken, ihrer minimal Austattung die einen bei einer Panne in der Pampa binnen Minuten verhungern lässt. Mit ihren Helmen die aussehen wie die Eierschale von Kalimero. Wobei hin und wieder gucken sie sich ja auch bei uns was ab. So sind Scheibenbremsen seit neuestem der letzte Schrei an Rennrädern. Und Schlauchlos ... experimentierten wir schon vor Jahrzehnten mit Ghetto Tubeless usw.
Hin und wieder versuchte man mich auch durch Wasserfontänen vom Rad zu schiessen
Um meine Theorie zu untermauern tauchte ich seit Anfang des Jahres immer wieder ab. Tauchte ein in die Rennradfahrerei. Ja gammelte mein Faggin aus dem Jahre 1991 schon seit diesem Jahr an meiner Garagenwand herum. Eine Laufleistung von satten 1000km dazu im Originalzustand. Ok ein etwas auffälliges gefährt um in den Inner-Circle vorzudringen aber darum gings mir nicht. Ich wollte verstehen wie Rennradler ticken. Was sie antreibt so verbissen daher zu dämmeln. Wie sie uns aushebeln wollen. Mehr nicht. Ich gründete also Anfang des Jahres die SOKO DACKELSCHNEIDER und nutze seither meinen Arbeitsweg von 40km ein bis zwei mal pro Woche um als verdeckter Ermittler Rennradfahrer aufzuspüren.
Das muss ein Rennrad bei mir auch mal aushalten
Viele begegnen einem dabei nicht überwiegt doch mittlerweile die Zahl der frisierten E-Mofas. Aber hin und wieder sieht man mal einen daher schnurren. Dabei konnte ich zumindest schonmal ein Vorurteil wiederlegen. Rennradfahrer sollen nämlich angeblich nicht Grüßen. Machen sie doch ! Zumindest wenn man selber auf einem Rennrad sitzt. Zu mehr Ermittlungsstand ist die Soko Dackelschneider bisher nicht gekommen. Was ich auf technischem Sektor schnell gelernt hat das ein Rennrad eine mimose ist. Mal unsauber den Radweg verlassen oder man einen Hop auf eine Verkehrsinsel nicht asuber durchgeführt quittiert so ein Renner sofort mit Platten Reifchen. Vielleicht ist das ein Grund wieso uns Rennradfahrer beneiden ? Wer weiss !

Die Soko Dackelschneider bleibt dran .... to be continued


( Dieser Text wurde unter Medikamenteneinfluss verfasst, er könnte also Ironie oder Sarkassmus enthalten ! )

02.06.2018

Wasser ... überall Wasser ... oder die Sache mit dem Eifelgold

( Achtung Bilderflut :) )

Eigentlich war heute Ahr geplant. Eigentlich ... doch gestern am Freitag, da hats nur einmal geregnet ... und zwar von morgens bis abends. Morgens ziemlich heftig paar Keller in der Umgebung sind vollgelaufen und dann den Rest des Tages klassischer eifeler Landregen. Also überlegte ich mir das mit der Ahr nochmal. Denn bevor ich da was kaputt mache bleib ich lieber daheim .. oder dreh hier ne Runde. Gesagt getan ... die Heidi wartet schon gierig in der Garage auf ihren nächsten Ausritt, hat der Forschn in letzter Zeit doch all zu oft den Vortritt gehabt. So Sattelte ich auf und dämmelte daher.
Der Plan war sich das Eifelgold ( Ginster ) nochmal anzuschauen, dazu muss och erstmal in den Nationalpark Eifel anreisen

Der Weg in den Nationalpark ist zäh. Über 15km dämmelt man leicht aber permanent bergan. Tendentiell hinauf also ....

Am Eingang zum Nationalpark hab ich die Heidi erstmal in die dortigen Spielregeln eingewiesen.
Biken auf Trails - verboten
Pilze sammeln - verboten
Furzen - verboten man will doch nicht das biologische Gleichgewicht aushebeln
Grossflächige Kahlschläge - erlaubt 
ääh ich schweife ab !
 
Dann konnte der Spass beginnen. Es folgte eine längere recht spassige Abfahrt entlang des Böttenbachs. Hier wurde schon erkennbar was heute kommen wird ... Wasser und Matschepampe. Der Weg glich teilweise einem Bach. Der Regen von gestern lief immer noch ab, wo ist hier der Bach ?

 Wasserschaden ?

Ne Heidi nix duschen .. müssen weiter gibt noch einiges an Schlamm auf die Mütze !





Die Victor-Neels Brücke bringt mit auf die Spur nach Volgelsang. Neuerdings stehen hier Schilder "Radfahrer absteigen" ... vermutlich ist einem Bürokrat aufgefallen das die Brüstung der Brücke 0,2cm zu tief ist für Radfahrer. Dabei hatte man die Brücke auch extra gebaut damit man mit dem Rad nach Vogelsang kommt. Naja egal die folgende Steigung tun sich selbst E-Biker selten an !


Oben bin ich dann auf Burg Vogelsang. Die Geschichte ist ja hinlänglich bekannt. Die Burg eigentlich auch. Ich cruise mal ein bisschen durch die Hinterhöfe zum beliebten Aussichtspunkt.



Wozu diese Rampen gut waren weiss ich nicht. Bin Pazifist hab von Kasernen keine Ahnung. Ich habe zwei Vermutungen:
Entweder hier wurden die Panzer für Schiessübungen drauf gestellt  ?
oder es wurden Fahrzeuge drauf gestellt um dran zu schrauben ?
Egal der Heidi gefällt die Aussicht

Einer von vielen Fackelträgern hier. Die hatten schon schwer einen an der Waffel damals !

Dann gehts rüber nach Wollseifen. Auch hier kennt man die Geschichte. In der ferne sieht man wo man eben noch war. Die alte Schule wird wieder genutzt anscheinend. War möbliert, die Kirche wurde auch innen saniert




Es geht weiter in die Hochfläche. Eine herrliche Landschaft. Doch mit Eifelgold wird das heute nichts. Ist aufgrund der warmen Witterung im Mai schon fast vollständig verblüht. Nur hier und da findet man noch ein paar vereinzelte Blüten


Wenig später finde ich ein lauschiges Plätzchen für ein Päuschen. Der folgende Trail schmeckt auch lecker. Ein paar Serpentinchen führen mich hinab nach Einruhr



Das Ende jedoch ist nicht fahrbar. Hier ist selbst mit nur einem 720er Lenkerchen schluss

Ich folge der Erkensruhr nach Erkensruhr.
In Erkensruhr kommt die Post schon lange nicht mehr, tote Hose hier !

Es geht weiter... orbei an der Waldkapelle über Wege wie Bäche .. man was viel Wasser .. unglaublich 


Über ein Trailchen komme ich wieder an die Erkensruhr, normal ein liebliches Bächlein. Heute nicht

 
Und weiter .. es geht wieder hinauf in die Dreiborner Hochfläche. Auch hier schiesst mir das Wasser nur so entgegen. Im letzen Jahr stand hier der Ginster eine Woche später erst in voller Blüte. Sieht man mal wies gehen kann, heute überall grün. Aber so fällt die Blumenpracht neben den Wegen mehr ins Auge



Ich bahne mir meinen Weg nach Hause durch die Hochfläche. Herrliche Landschaft !
Hier und da nehme ich natürlich noch ein Trailchen mit. 





Nach einem kurzen Päusschen am Hohenfried gehts auch ruck zuck nach Hause. Schon Mittagszeit ! Gross Wassertreten ist heut eh nicht, das Becken ist schon länmger nicht mehr genutzt worden.


Ein herrlich Touürschje war das ! Viel Landschaft paar nette Trails ... Sonne, Wasser, Erde ... herrlich.
Fast schon Wellnessbiken :))