11.07.2021

Nach Karpadokien zur wilden Burg

Sonntag morgen halb neun, die Welt ist noch in Ordnung. K, BM und SU rücken meist erst gegen Elf an ;) Also los ... einfach was dämmeln. Grobes Ziel ist heute die wilde Burg hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen. Es wurde herrlichst geschottert, aber auch gematschepampt dank ausgiebigen Regenergüssen diese Woche. Den Hinweg versuchte ich möglichst seicht zu gestalten ....

 Hinter der Deponie geht ein Trailchen lang, des ist nicht schwer spricht aber dank der Biogasanlage alle Sinne an 😁

 
Wenig später rolle ich am Solarland vorbei. Bei der Bewölkung müssen die Zellen höchte Performance leisten, denn Sonntags morgens laden die meisten Extremsportler die Akkus ihrer Fahrradatrappen auf.

 Ich bin aber Guter Hoffnung gewesen das man heute wenig Rentnerdrohnen sieht. Erstens ist nicht 100% Wetter und zweitens hat Malle wieder auf 😂
 
Dann dämmel ich den Kallbach entlang. Talaufwärts .. herrliches Fleckchen Erde

Wenig später eine Hinweistafel von Trailfrei Eifel 😉

Ich dämmel weiter durchs herrliche Tal.. keine Menschenseele weit und breit

Nach ner netten Rampe durch Sistig führte mich mein Trailschnüffelstück zielsicher in ein schönes Pfädchen .. am Eingang konnte man beten, bin aber Heide leider 🤷‍♂️

Ne aale Boom

Fast wie in Bällijen

Pfädchen spuckte mich an der Heide aus ...herrlich hier

Ziel erreicht .. Wildenburg vorraus
 
Erstmal ausgiebig Sightseeing betreiben ...

Nach unten führt ein einfaches nettes Pfädchen 

Unten geht's geschmeidig am Manscheider Bach entlang. Da gibs den Wasseramselpfad und jede Menge Gegend



Der Abgang im Manscheider Bachtal war zartherb ... mächtig gings zur Mündung des Gillesbach hinauf

Dem Gillesbach folgte ich dann bis Urft ... auch herrlichste Landschaft mit feinstem Schotter


Vorbei am Bonker geht's nach Urft

In Urft nochmal den Hubbel rauf, dann wieder runter ins ebenso schöne Königsfelder Tal

Die Eifel ...unendliche Weiten 😜

Kurz vor zu Hause ... wohl dem der sowas seine Heimat nennen darf

 Landschaftlich wie immer grandios. Wellig aber geschmeidig dämmelte er daher ... so solls sein
🌞



 

04.07.2021

Der Sturm auf Reinhardstein

Leckopfanni, ich hätte ja nicht gedacht das ich dieses Jahr noch in den Genuss eines solchen Gemetzels kommen würde, aber das war mal wieder eine Wutzel un Waggesse Schlacht vom feinsten. Pünktlich um vier Sattelten wir unsere Schlachtrösser. Der Ritter von und zu Steigeisen und sein Knappe Boris der schrecklische wollten mich begleiten. Der Tross kam jedoch nach 500m schon ins Schleudern nachdem ein junger belgischer Schäferhund uns einkesselte. Der Knappe fuchtelte verzweifelt um seine Lanze rauszuholen, in der zwischenzeit zwickte das Köterviech den Ritter vn und zu Killerplautze in die Wade .. Autschn ! Nach allgemeinem gelächter gings dann los, aber wirklich jetzt.

 Über versteckte Holzwege suchten die Ritter ihren Weg.

Immer am Gewässer entlang ... hier der See zu Bütgenbach.
Seeungeheuer haben wir keine gesehen, dafür jede Menge junges Volk mit Bierkästen

An der Staumauer musste der Knappe eine erste Reifeprobe bestehen. Der Ritter zu Steigesen zeigte ihm mit dem Mofazossen die richtige Linie, er schoss gnadenlos hinterher. Prüfung gemeistert

Eine Wurzel an der anderen warf sich uns in den Weg, ein Wagges am anderen versuchte uns aufzuhalten. Ritter Steigeisen ertrug dies alles mit stoischer Mine. Da gibts kein halten mehr 😂

Am Lac de Robertville auch eine Prüfung an der anderen, was für ein gemetzel. Aber auch für Romantiksäue wie unseren Knappen Boris war einiges dabei


Wir näherten uns der Burg Reinhardstein. Die Mannen suchten sich einen möglichst unaufälligen aber möglichst spassigen Weg hinab zur Warche aus. Ein bächtiges gerumpel. Die Zossen der Recken schossen nur so hin und her ob des flutschigen Geläufs, der Tross verzog jedoch weiter keine Mine und ertrug diese herrlichen Wege slebstverständlich emotionslos !
 
Unten ! Vorbei an belgiens höchstem Wasserfall machte der Tross halt. Erstmal wieder die Kalorienspeicher auffüllen bevor noch einem die Hose von der Hüfte fiel


Ritter von und zu Pfeiffe 😂

Dann hatten wir sie immer im Blick die Burg zu Reinhardstein !
 

Doch bis dort hinauf war es noch ein beschwerlicher zäher Drecks Anstieg. Loses Geröll und Steigung bis 20% brachte den Helm fast zum abheben. Ritter Steigeisen musste seinem Zossen erst noch vermitteln das er auch dort rauf fahren sollte, der verweigerte und tat dies mit lauter Piepserei im Format einer Waschmaschine kund. Doch dann ging's und er schoss unaufhaltbar an uns vorbei.
Oben versuchten wir die Burg dann hinterrücks zu erobern, verzettelten und aber am Ende eines herrlichen Panoramaweges im Gebüsch ! Schade 😂

 
Zurück gings, auch ohne Plünderung machte das Leben heute Spass. Wieder vorbei am Lac Robertville warfen wir uns wieder den Wuzzele & Waggesse entgegen.

 
Ritter von und zu Pfeiffe aka Killerplautze findets gut

 
Der Ritter von und zu Steigeisen und sein Knappe im typisch begischen Geläuf. Versiert buchsieren sie ihre Zossen um jegliches Hinderniss. Nur gelegentlich keilte das Mofa aus



 
Zum Abschluss wollte der Ritter und sein Knappe noch ein Foto für Rittergramm, das ist so eine Soziale Platform wo jeder mal zeigen kann wer den längsten hat. Nichts für Ritter Killerplautze der alte Outfluencer. Aber wie man sehen kann muss an der Fotoperformance der Protagonisten noch gearbeitet werden. Eigentlich hätte auch der See alleine gereicht 😂

 
Dann war der Drops gelutscht, die Schlacht geschlagen, die Keilerei vorbei .... das war nochmal ein gemetzel vom feinsten. Kaum Wegelagerer unterwegs, herrlichste Landschaften durchquert und unzählige Wurzeln überquert .... Chapeau ! Mein Dank an den Ritter von und zu Steigeisen und seinen Knappen für die Kurzweilige Begleitung.


27.06.2021

Zum Tünn jejeräwelt

Heute wurde wieder jegräwelt. Moins um acht machte ich mich auf die 35mm Reifchen um einen Klassiker auszupacken. Von Kommern ging's via Stockert zum Dicken Tünn und im weiteren via Hahnenberg zur Steinbach. Auf dem Rückweg noch die Katzensteine mitgenommen, hier trat ich aber schnell die Flucht an, ganz K, D und MG waren wieder vertreten. Wird Zeit die wieder nach Mallorca fliegen damit wir einheimischen das auch mal wieder am Wochenende nutzen können ;) Das Waldgebite Rund um den Dicken Tünnes kann man absolut zum graveln empfehlen. Ein Highlight da rum ist das Geissbachtal. Feinster Schotter, Klasse Landschaft

Das grüne Meer !

E.T. nach Hause telefonieren

Ein Bonker ... alles put !

Bei Eschweiler wird bald gedrescht ! Panöma supa !

Dann gings sie los die Gravelparade. Aufstieg via Schleidtal zum Dicken T

  Hinterm Dicken T geht der Schotter weiter ....

Und im Geißbachtal wird auch geschottert

Abflug von Hahnenberg .. die Nadel stand mal kurz an der 70, mehr hab ich mich aber nicht getraut

  Auf dem Weg zur Steinbach noch ein feines Trailchen mitnehmen

An der Steinbach war viel los, klar bei dem Wetter. Aber alles friedlich !
 
Im Anflug auf die Katzensteine ... in der Rinne hab ich mal grosse Augen bekommen, da schoben zwei Mofaheinis runter. Nunja ich bin dann mit dem Gravel dran vorbei gefahren, ist auch mindestens S7 da ;)
 
An den Katzensteinen war auch einiges los, auch hier habe ich mich kurz mit zei Mofatreibern unterhalten. Die fragten wie man denn mit nem Rennrad dort hin käme. "Einfach fahren" hab ich gesagt.