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12.05.2024

Homecreek Hometrails

Die Trails Rund um Heimbach sind quasi vir der Haustüre ... wohl dem der da mal eben schnell was für Körper&Geist tun kann.... von steil gerade runter bis zornige Spitzkehren findet man hier alles. Und am Rursee ist es eh immer schön

 








 





02.05.2024

Abgemüllert24.lux

So da wars mal wieder so weit, um halb sieben moins hämmerten die drei Zylinder meines polos unter die Haube. Ich bin im Anflug auf Echternach. Ein feines Ründchen im Felsenland stand auf dem Programm. Wie so oft gings wieder allein ins Gebälk

Von Echternach aus folgte ich ganzgrob dem Müllerthaltrail gegen den Uhrzeigersinn. Hier und da paar Spezialaktionen eingebaut von Passagen die ich noch nicht kannte. Das war schon eine ziemliche Plackerei. Treppe rauf Treppe runter, aber so ist das halt hier im Müllerthal. Aber es lohnt sich eigentlich immer, einfach wegen den herrlichen Wäldern alleine schon. Im munteren Bikerdreikampf ( fahren, schieben, tragen ) sammelte ich munter km und hm. Fahrtechnische Herrausforderungen gibts auch einige, manch Treppchen ist schon recht steil und verwinkelt. Es fordert den ganzen Biker. Am Ende standen ca. 30km und 850hm auf dem Zeiger, gefühlt ca das doppelte ... egal. Herrlich wars !





















29.04.2024

Proudcastle&Stonefield 🏰⛪

Immer wieder Sonntags ..... rollen die Stollen ! Das Wetter war endlich mal brauchbar. Die ganze Woche nur Siff da sind paar Sonnenstrahlen schon echt Balsam. Früh morgens um halb acht ging die Chose los, durchs Bergschadensgebiet bei Bleikopptown und weiter ins Feytal.


Herrlich, nix los um die Zeit. Nur zwei Rehe und nen Fuchs gesehen. Top, wenn man sich voll und ganz auf sich selber konzentrieren kann. Kein Wohnklo gelaber, kein Tretmofarechtfertigungsgeschwafel, nur der Freilauf knattert munter vor sich hin.


Übers Königsfelder Tal komme ich zur Stolzenburg aka Proudcastle. Der Trail hier wird auch immer breiter dank der mittlerweile weit verbreiteten Mentalität "Was nicht passt wird passend gemacht" Da werden wurzeln umfahren und abgekürzt nur weil man es fahrtechnisch nicht rauf hat. "Me first" halt.

Weiter gehts über Urft zu den Bärlauchfeldern oberhalb. Auch hier wieder das gleiche Syndrom. Statt mal was zurück zu stecken wird der Bärlauch hier schon fast im grossen Stil aus dem Boden gerupft. Von den ehemals riesigen Bärlauchfeldern ist nur noch max. die Hälfte da. Aber Zurückhaltung und Demut kennen heutzutage nur noch die wenigsten.

Von da ist es nicht sehr weit bis nach Steinfeld aka Stonefield. Hier gabs ne steile Auffahrt und das lecker Trailchen hinterm Kloster wieder runter. Top. Zwei drei Wanderer hat man hier getroffen. Kleines Schätzen und freundliches Danke und bitte, traurig ist das wenn man sich eigentlich "normal" verhält und höflich ist man schon auffällt. 



Von da gehts rüber zum Perdskopp bei Sötenich. Herrlicher Abschnitt. Leider mit deftigem Rückenwind viel zu schnell. Bei Sötenich dan die üblichen Pingentrails und dann ab volle brause nach Hause. Aber nicht ohne eine abschliessende Abfahrt am heiligen Berg. So endet nach 50km/1200hm ein herrlich Sonntagstouürschjah !



21.04.2024

Nix los !

Das Wetter schwächelt ein wenig. Kalt und Nass ... das ist nicht gerade das was man nach den zuletzt warmen Wochenenden brauchen kann. Aber egal, irgendwas geht immer. So zog ich heute etwas verpackter in den Wald. Trailchen hier, Trailchen da ... nette Runde für das Wetter. Vorteil bei dem Wetter: nix los !



07.04.2024

Träumchen zwischen Warche & Bayehon 😍

Boah, watn Wettah ! Da musste man ja qausi raus. Endlich mal ein toller Frühlingstag. Das war nach dem ganzen tristen grau in grau im Winter und bisheringen Frühling echt Balsam für die Seele. Also ab in die Natur. Gestartet bin ich früh morgens am Lago Bütgenbach. Im trailigen Teil des Uferwegs konnte man sich schon so richtig schön einsauen. Der Regen der letzten Tage lag einfach noch rum, Boden voll, kein Platz mehr für Wasser. Egal, Mocke geht immer.






Weiter nach Elsenborn. Wo weitere liebliche Trails auf mich warteten. Da war noch ne alte Rando aus Elsenborn auf der Platte mal gucken was da noch so geht, ittlerweile gehört vieles zu den offiziellen MTB Strecken. Da sieht man mal wieder was geht wenn man möchte. In Deutschland undenkbar sowas.



Es ging weiter durch Wälder und Felder bis nach Sauerbrot eeeh Sourbrot 😂 Dort gings durchs Feuchtgebiet. Irgendwie war ja alles Feuchtgebiet heute aber egal. Trailig vorbei am Propellah und zum Signal de Botronge. Von Hier aus wars nicht mehr weit bis zum eintauchen in die untiefen des Bayehon.



Eigentlich wollte ich entlang der Ghaster zum Wasserfall, aber das Hochwasser 21 hatte schon den ganzen Eingang zerbombt so das ich kurzer Hand eine andere Trailalternative nahm welche mich fast direkt vor dem Wasserfall ausspuckte. Richtig Wasser kam da, kannte das die letzten Jahre nur fast ausgetrocknet. Trockenzeit wohl offiziell vorbei. Es folgte der Traum abschnitt antlang des Flusses. Steinig, ruppig verblockt fings an. Später etwas zahmer mit zwei Flussquerungen wovon mir die letzte unter Applaus einer Gruppe Holländer nasse Füsse einbrachte 😲😆



Es ging wieder hinauf auf die Höhe Richtung Ovifat. Auf nem herrlichen Panoramaweg gehts bis nach Reinardstein und dran vorbei. Ein herrlicher Abschnitt. Dort war schon deutlich mehr Fussvolk unterwegs. Das Wetter zeiht halt alle nach draussen, gut so ! Nach dem der Körnerspeicher aufgefüllt ist gehts weiter.


Den Uferweg am Lac Robertvill kannte ich noch vom RDHF, herrliches Pfädchen. Muss man schon genau die Linie wähen sonst hat man hier im Wurzelflow keinen Spass. In der hälfte des Sees wechselte ich über die Brücke die Uferseite und es ging hinauf nach Robertville. Weiter über feinste von Narzissen gesäumte Pfädchen bis zum Ravel. Da teer nicht so mein Ding ist ging es Offroad weiter bis zum Weg des Gedenkes.



Trailig gehts wieder runter zur Warche, ganz schön steil hier. Entlang des Flusses kam noch ein weiterer toller Trailabschnitt mit Wurzeln und Steiiiinen. Ne fiese Rampe hinauf nach Nidrum und es folgte das grosse Finale. Im Wäldchen nahe des Lago Bütgenbach ging ich nochmal auf Wurzelexpedition. Dort gibt es eine Reihe kleiner Pfädchen. Wurzelpfad rauf und runter also. Herrlich. Dann nochmal ein Wenig am Ufer lang und zack wars schon wieder vorbei.



Eine gute Top Tour erkennt man immer daran das man das Gefühl hat das sie schnell vorbei war. Denn das geht nur wenn sie kurzweilig war und das war sie. Von allem etwas und für jeden etwas dabei. Wurzelpfädchen von leichter bis schwerre, verblockte Passagen bei der man Technik brahct aber auch einfach mal daher rollen. Dazu dieses traum Wetter, das musste ja ein Traäumchen werden. Herrlich. 60km/1000hm gefühlt das doppelte wegen der Mocke 😂