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20.03.2023

Frühlingsausfahrt zur Tomburg

So langsam wird das was mit dem Frühling. Die letzten Tage sah es zwar hier und da schon nach Frühling aus, es fühlte sich mit unter 5°C aber bei weitem nicht so an. Das sollte sich am Samstag ändern denn da waren 15°C und mehr gemeldet. Das wollte ich bei einer schönen längeren Frühlingsausfahrt auskosten. Da es Nachmittags noch Programm gab startete ich also wiedermal zur familienfreundlichen Zeit um 7:30 Uhr bei frühlingshaften 5°C 😂

In Seichtem auf und ab durch Felder und Wälder bahnte ich mir den Weg gen Steinbach um von dort aus Richtung Todenfeld / Kalenborn rüber zu schwenken. Türlich muss man hier und da nen Trailchen mitnehmen, ich ja keine Gravel Kaffeefahrt. Mehr und mehr kam dann die Sonne hervor und es wurde richtig schön muckelig.

An der Tomburg dann obligatorische Pause nach 35km um 10 Uhr. Leckere Rosinenschnecke und weiter. Generell ist es um die Tomburg ruhig geworden. Früher gabs hier mal das legendäre Team Tomburg. Eine MTB Truppe dessen Teamleader als designierter Besitzer des Ahrtals galt. Nix hört oder sieht man mehr. Vielleicht komplett auf geheime der geheimsten Whatsappkanäle verlagert oder in andere Mittelgebirge geflüchtet. Wer weiss .... vielleicht auch das gleiche Schicksal wie so oft: "Entweder es macht einer oder keiner !" ... Man weiss es nicht !


Der Rückweg gestaltete sich dann Trailig wenn auch einfach. Im Rheinbacher Wald gibs viele kleine Trampelpfade die aber auch sehr einfach zu fahren sind. Daher dauerte es auch nicht lange bis der erste Gravelheld auftauchte. Erfüllte auch gleich alle Klischees. Käppi unterm Helm, bärtig und Rapha Klamotten. Schon geil wie sich Leute direkt durch ihr äusseres einer Gruppe anpassen 😂

Vom H´Rheinbacher Wald gabs noch paar Oldscool Trails zur Steinbach und dahinter bis Kreuzweingarten. Ab da wollt ich einfach nur noch nach Hause und bolzte über Billiger Wald und Schavener Heide nach Hause. Naja zumindest was die Beine noch zum bolzen hergaben. Die waren zu Hause nach etwas mehr als 70km ganz schön ausgelaugt. Aber spassig wars. Schöne lange frühlingshafte Ausfahrt. Herrlich ! Einfach genießen mehr braucht man nicht




19.01.2014

Sonntagstouürschje im Rheinbacher Wald

Und wieder einmal empfing uns der Frühlingswinter am heutigen Sonntagmorgen mit schmeichelhaften 3°C und Sonne. Man was haben wir ein Glück mit dem Wetter die letzten Wochen.Muss aber auch mal sein, der letzte Winter und der Herbst war ja schon trübe genug. Heuer traten 5 Recken von Kommern aus in die Pedale. Via Schavener Heide und Billiger Wald lasen wir einen weiteren Pedalkünstler, unz Willi, am Wanderparkplatz auf. Dann nahmen wir Kurs auf Steinbach und die dahinter liegende Madbachtalsperre. Bis dato alles Takko, die Trails an der Steinbach liessen sich ganz gut befahren.

Geschmeidiges Pfädchen an der Madbach


Bröckepäddschje
An der Madbach nahmen wir ein mir bis dato unbekanntes Uferpfädchen unter die Stollen. Dieser warrecht geschmeidig, man musste zwar aufpassen das man nicht nach rechts ins kühle Nass fällt aber ansonsten recht fluffig. Dahinter wurden die Trails um Eichen und Berescheid dann schon recht zäh, die Gäule hatten die Pfädchen schon recht weichgeklopft. Also Leute: esst mehr Sauerbraten und Lasagne,dann gibts auch weniger Pferde und die Trails bleiben heile ! Das Pfädchen hinter Berscheid am Schnellchesbach warkaum noch erkennbar geschweige denn befahrbar so hatten die Klepper hier die Hufe in den Boden gehämmert. Das hatte keinen Sinn, wir nahmen die Ausfahrt rechts hinauf und kamen dem nächsten Pfädchen näher. Davon gibts im Rheinbacher Wald einige, zudem sinddie immer wieder mit flutschigen Brückelchen bespickt. Das sorgte für Spass bei den Mitfahrenden.

 
Die Köter-Recken
In der Nähe des Waldhotels machten wir kurz Rast, ein Riegelchen, das Revier markiert und weiter ging's. Nun eher Pfädchen bergauf, es ging in Richtung Beuelskopp. Dahinter trafen wir dann die Recken vom Team Tomburg. Die waren zumeist auf langhubigem Gerät unterwegs. Unsere Wege waren zunächst die gleichen, so dämmelten wir gemeinsam gen Steinbach. Oder doch nicht ? Mal verschwanden se, dann waren se wieder da, also doch die gleiche Strecke nur anders :) Ab der Steinbach trennten sich unsere Wege, die Tomburger sausten davon wir mussten auf uns Udo warten der mit einer cremigen Bodenprobe sein neues Hardtail einweihen musste. Diesmal gabs ausser nem schief stehenden Lenker keine weitere Blessuren.Von der Steinbach aus brausten wir auf altbekannten Wegen wieder über Hardtwald, Billiger Wald und Heide nach Hause. Eine weitere herrliche Frühlingswintertour fand ihr Ende. Meinen Dank an die Mitfahrenden für die kurzweilige Begleitung !




29.04.2012

Team Tomburger zu Gast bei Hubi

Team Tomburg zu Gast bei Hubi oder wie man auch sagen könnte: "Plattfuss im Feytal !". Man watt ne Tour, sowas hab ich selten erlebt. Uwe, ein Lenker und Denker des Team Tomburgs, hatte mich angesprochen ob ich nicht mal für die Teamgefährten ein "Auswärtsspiel" organisieren wolle. Sowas machen die Mädels und Jungs vom Team Tomburg um auch mal was anderes zu sehen. Da liess ich mich natürlich nicht zweimal bitten. Ausgesucht hatte ich da eine schöne Tour im Feytal mit eingen Trails und viiiel Panorama. Nachdem ich dann den Termin auch im Forum eingestellt hatte hagelte es prompt Anmeldungen. Um das ganze noch irgendwie unter Kontrolle zu halten zog ich bei 25 angemeldeten Leuten die Handbremse und schloss die Anmeldung. Puh, kernige Truppe !




Aber wie das immer so ist hat der ein oder andere dann doch noch was anderes und so standen dann immer noch 21 bikewütige Mädels und Burschen am Treffpunkt. Nach kurzem Hallo ging's dann auch gleich los. Im munteren auf und ab buchsierte sich der Tross vorbei am "decke Boom" ins Bergschadensgebiet ( watt fürn Name überhaupt oder ? ) bei den Bleiköpp. Kurz davor war dann ein erster "Entkleidungsstopp" angesagt. Hallo ? Das hier ist die Eifel nicht der Arletschgletscher. Hier kann man im April schon kurz biken :)

   


Nach einigen Trails im Schadensgebiet und einem Plattfus beim Backguide erreichten wir dann Lorbach wo wir zielstrebig den Höhentrail ansteuerten. Der zauberte mal gleich ein lächeln auf's Gesicht. Die Abfahrt gestaltete sich dann recht ruppig und schloss mit einen wahren "Pannenfiasko" ab. Ich hab nicht ganz mitgezählt, aber als wir unten ankamen waren gleich 5 ( in Worten "fünf" ) Reifen platt ! Nach einer weile Flickerei ( mit L ) sollte es dann wieder losgehen als von hinten jemand rief "Plaaaahaaat !" Was erst als Scherz gehalten wurde entpuppte sich dann als bitterer Ernst. Plattfuss No. 7 ! Wieder eine weile später rollte der Tross dann ins Königsfelder Tal ein.



Über den schönen Panoramaweg zogen wir gen Weyer. Hier wurde das "Taufbecken leergesoffen" und die Flaschen mit Weihwasser aufgefüllt. Wenig später folgte der Trail beim Kakusmann. Der Neandertaler-Pfad zauberte nach dem Pannenfiasko wieder lächeln auf Gesichter die kurz zuvor noch durch Flicken sehr verbissen waren. Darauf folgte dann ein weiterer feiner Trail und die Stimmung war wieder im grünen Bereich. Weiter ging's rüber zum Römer-Viadukt. Nachdem sich hier niemand auch bereit erklärte von dem Teil zu droppen zogen wir hinüber zu den Katzensteinen. Nun stand der letzte Anstieg des Tages auf dem Programm. Wir buchsierten uns nochmal auf schwindelerregende 360m ü.N.N. Die Abfahrt wurde noch für ein paar Actionreiche Fotos genutzt. Über den Pizzatrail erreichten wir dann wieder good old Kommern. Hier hatte ich dann selber Luftverlust im Vorderrad. Plattfuss No. 8 ! Nachpumpen musste bis zur Tränke reichen. Im Dorf angekommen eroberten die hunrigen Bikerhorden das Cafe Quasten. Dabei stellte Backguide Robin fest das sein Hinterrad was war ? Na Platt ! No. 9, das war Weltrekord ! So endete dann bei Erdbeerkuchen und Weizen die Tour.

Was für ein Pannenpech ! Aber trotz allem wurde viel gelacht und wir hatten eine Menge Spass. Erfreulich auch die mit 6 Bikerinnen hohe Damenquote, das waren mit fast 30% zumindest bei mir Weltrekord ! Einen herzlichsten Dank an alle die heute dabei waren, das war ein spitzen Tag auf dem MTB ! Und vor allem auch einen gaaanz dicken Schmatzer für meine Frau ( ehemalige Freundin :) ) die mir heuer so viel Zeit auf dem Bike vergönnte.


28.11.2010

Dreckiger Köter Ice-Ride 2010

Brrrrr,viertel nach acht. Aus zum Brötchenholen bei -4°C. Wei owei das wird weder schön kalt heut. Der dreckige Köter Kommern hatte zum "Ice-Ride" geladen. Eine wilde horde von Bikern aus der ganzen Region um Köln und Bonn hatte sich für diese Tour angemeldet. "Mal sehn wieviele kommen bei den Temperaturen", dacht ich so bei mir auf dem Weg zum Bäcker. Tatsächlich standen dan sage und schreibe 20 Bikerinnen und Biker am Kötertreff. Nach ein klein wenig organisatorischem gings dann auch gleich los.



Der erste Trail wurde beim Kommerner See unter die Stollen genommen. Gefolgt vom Anstieg zur Rodelbahn und dem dortigen Trail entlang des Freilichtmuseums. Hier zerbröselte es dann eine Kette. Wie konnte es auch anders sein hing das schlaffe Teil leblos an Reinholds Bike herunter. Der Pannenteufel hatte bei ihm zugeschlagen. Weiter gings in den Eickser Busch und dort den herrlich flüssig zu fahrenden Trail zur Waldkapelle gefolgt von dem Buntsandsteintrail welcher uns an der Burg Eicks ausspuckte. Nun gings wieder hinauf. Über den Krötentrail buchsierten wir uns durch die Menschenmassen am Frelichtmuseum und grüßten noch eben kurz den Nikolaus. Weiter gings zum ehemaligen Haus Kahlenbusch an der alten Pforte des Museums. Hier nahmen wir den altbekannten Serpentinentrail hinunter zur Tingstätte unter die Stollen. Den hatte ich am Tag zuvor noch extra freigeschnitten. Leider wirds wohl erstmal eine der letzten Abfahrten sein denn man will wohl hier einen hohen Zaun errichten. Nach einer frostigen Überfahrt in den Truppenübungsplatz folgte wieder ein kleiner fieser Anstieg.



Oben gings dann gleich rechts in den Trail zum Bolzer in Schaven. Unten dann kurz durchs Dörfchen und wieder rein in die Heide und zur Abfahrt vom Pützberg. Hier wurde kurz gezaudert ob man nicht den armen Mann mit warmen Decken und Heißgetränken überfallen soll. Da wir aber dreckige Köter und keine Verbrecher sind stürzten wir uns den Trail hinunter. Und weils so schön in der Heide ist nochmal hinauf und hindurch. Es folgte eine kurze Tragepassage bei dem eingepferchtem Ziegenvieh und dann gings auch schon durch den Dööörtpark beim Sportplatz in Satzvey. Weiter über den Kiffertrail und vorbei am Hochwildschutzpark fuhren wir zielstrebig den Feybachtrail an. Hier trennten sich die Biker in die Chickenway und Steilabfahrt befahrer. Ich nahm heuer dann auch den Chickenway, die Steilabfahrt war mir wegen dem ganzen Laub nich ganz geheuer. Von unten sahs aber dann doch nicht so wild aus.



Vorbei an Burg Satzvey steuerten wir dann die Katzensteine an. Hier übernahm Martin die technische Abfahrt und ich die etwas einfachere. Getroffen wurde sich dann wieder am Wanderparkplatz. Man munkelt es wäre bei den Technikern so weit alles glatt gegangen, einer der Mitfahrer hatte jedoch verdächtige Streifen auf der Hose. Ganz böse Zungen behaupteten es wäre jemand gegen einen Baum gefahren. Seis drum. Nach einem Kubikmeter Kuchen und etlichen "Botteramme" gings dann, na ? Genau ! Hinauf ! Einen Trail hinauf und einen wieder hinab und schon waren wir in Katzvey. Schnell hinüber nach Burgfey gerollt und nochmal hinauf zu den Tennisplätzen um dort die nächste Abfahrt hinunter zu rauschen. Vorbei an der Barbara-Kapelle gings in Richtung Altusknip. Hier warteten noch zwei letzte Prüfungen auf die Mitfahrenden. Zum einen der kleine fiese letzte Stich zum Gipfel und dann die etwas rutschige Erosionsrinne vom Gipfelkreuz hinunter. Ging aber soweit alles gut und als Abschluss folgte dannn noch der Pizzatrail zum See.


So fand dann eine weitere feine Tour mit netten Mitfahrern und Mitfahrerinnen ein Ende. Dies gestaltete sich bei einem Weizenbier und etlichen Schlachtplatten voll Kuchen recht gemütlich. Dank an alle Teilnehmer für den amüsanten Tag. Ich hoffe man sieht sich nochmal ...

06.12.2009

Ahrtahlglühen mit den Tomburgern.

Zum Nikolaustag hatten die Tomburger ins schöne Ahrtal zum Ahrtalglühen eingeladen. Das ist bei denen anscheinend Tradition, da es schon öfters stattgefunden hat. Organisator der Tour war Uwe, der wahrscheinlich schon zwischen Koblenz und Köln hinter jeden Stein der Eifel geschaut hat. Ich sammelte in Euskirchen noch Martin und Jürgen ein und dann flitzten wir im Familienbomber nach Ahrweiler zum Bahnhof. Hier wartete bereits eine schar an Bikern. So nach und nach traf dann die ganze Horde ein. Michael hatte für die ganze Truppe "Weckmänn möt Pief" gebacken, super Aktion, ich bekam auch einen ab, thx Micha ! Nachdem dann genug rumgeschwad war kurbelte man so langsam los.

Zu den Tomburgern gibt's eigentlich folgendes zu vermelden: ein Trupp Biker und Bikerinnen, die sich regelmässig an der Tomburg bei Rheinbach oder auch an anderen Orten der Eifel zum gemeinsamen biken treffen. Dabei habe ich bisher schon einige Verhaltensregeln / Schemen entdeckt: zum einen fahren Tomburger NIE zum Spass ! Zum anderen kommen immer weniger Tomburger ins Ziel als am beim Start losgefahren sind. Unter diesen Regeln tat man sogleich das nötigste um einen Mitstreiter loszuwerden. Diesen versuchte man auf einer glitschigen Brücke im Brückentrail beim Kalvarienberg loszuwerden. Der arme Kerl lag Rücklings im Bach und schien langsam von hinten vollzulaufen. Man half im wieder auf's Bike und weiter ging die Rutschpartie über die letzten paar Brücken. Dann wurd's erstmal still. Ein längerer Anstieg zum Steinhalskopf sorgte für den ein oder anderen roten Kopf ! Hier oben war viel los, ne "Glöhwingbud" war aufgebaut und einige Leute machten auf Feuerchen auch Glühwein heiß. Ich zog mir auch ein Becher von dem würzigen Gesöff rein. Dan ging's weiter. Über Häuschen ging's durch de Bösch nach Ramersbach. Einige kleinere Trails lagen auf dem Weg. Beim Steckenbergturm wars dann langsam etwas dunkler, so das die Beleuchtung ins Spiel kam. Den folgenden Trail nahmen noch alle Teilnehmer souverän. Uwe gab jedoch sein bestes im folgenden weitere Tomburger abzuwimmeln. Er unterlag ja schliesslich dem Regelzwang ! Beim Lennetrail gab's dann tatsächlich einen wüsten Einschlag. In einer Senke hebelte es einen Mitstreiter ( Namen sind Schall und Rauch ! ) aus. Dieser machte demzufolge "en Jeseeschsbremsung" was auf Deutsch so viel heisst wie "Aua". Der Schreck stand auch einigen anderen ins Gesicht, nach einer ersten Diagnose von Fr. Dr. Redfraggle gab's Entwarnung. Die Nas wurde "Jetäpt" der Teilnehmer wurde von Martin sicher zurück zum Bahnhof geleitet. Der Rest der Truppe fuhr dann etwas verhaltener weiter. Es rüsselte jedoch hier und da dennoch den ein oder anderen hin, ging aber alles glimpflich ab. Krönender Abschluss der Tour war dann die Winkelgasse im dunkeln. Sah super aus wie die vielen kleinen Lämpchen da runter kamen. Nachdem wir unsere Freude über das gerade erlebte wieder gut versteckt hatten ( bed. Reg. No. 1 ) steuerten wir den Weihnachtsmarkt in Ahrweiler an wo die Tour dann ihren Ausklang fand. Resüme: Hat Spass gemacht mit euch Tomburgern, auch wenn ich somit gegen die Regel verstosse :)