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31.10.2022

Herbstliche Basalt&Kalkrunde

 Am heutigen Sonntag nahm ich mir mal die vorderste Reihe der Vulkaneifel vor. Die fängt quasi direkt hinter der Ahr an. Also stellte ich mein Auto an selbiger ab und dämmelte von Ahrdorf aus los. Da Zeit & Kondition momentan Mangelware sind sollte eine Vormittagserkundung für einen sonnigen Sonntag reichen. 

Vom Ahrdorf aus dämmelte ich vorbei am alten Bahnhof über eine olle Bahntrasse gen Üxheim



Ein wenig durch den herbstlichen Wald hinauf dann wieder hinunter zur Burgruine Neu Blankenheim. Herrlich hier am frühen Morgen. Keine Sau da, dazu dieses abartig geile Licht ... Zückerli !




Es konnte weiter gehen ... durch bunte Wälder und nasse Felder ... endgeil das Licht am Morgen


Vorbei an knalligen Steinbrüchen .....

Erreichte ich das grab vom alten Fritz. 

Und gleich dahinter wieder ne Burg. Die Burg Kerpen wird z.Zt. anscheinend wieder flott gemacht. Oben hat man schon kräftig Betonstufen gesetzt, die olle Holzkacke unten liess ich mal aus, der Albert dankt es mir sicherlich.

Es geht Richtung Niederehe & Nohn. Auch wenn die Traildichte im wlden Westen nicht so hoch ist so war das hier doch recht ansprechen. Mal schmäler mal breiter dämmelt man daher.



Wenig später war ich dann an den sogenannten "Nohner Wasserfällen" oder "Wasserfall Dreimühlen". Ein echter "Hot-Spot" ... jede Menge Stadaffen belagern den Wochenende für Wochenende. Sonntags um 10 Uhr gehts noch so gerade. Wobei Wasserfall kann man auch nicht wirklich sagen, es plätschert halt den Kalkfels runter. Trotzdem nett anzuschauen, nue aber wieder weg da hinten kommen die Horden

Dahinter wieder ne Burgruine .... zu sehen gabs jedenfalls einiges

Hinauf nach Nohn nah ich mal ne fette Rampe mit. Fetter Biker & Fette Rampe passen einfach nicht zusammen, da war ich kurz vor der Explosion ! Da musste der Puls öfters mal beim Panömacheck wieder runter


Ganz oben war ich dann am Hoffelder Kopf. Da gibts nen See, von dem man aber nur wenig sieht da er so richtig im Loch liegt

Und auch sonst muss man hier oben alle Trailschnüffelsinne aktivieren um überhaupt die Wegelchen und Trailchen zu finden die leut Karte da sein sollen, sehr versteckt hier alles

Hier war es leichter .... stellt der Bürgermeister doch grosszügig ein Schild auf 

War aber auch ein feines Pfädchen der Basalttrail


Ja, es gibt ihn noch .... den uralten Ahrsteig. Er war ja zwischenzeitlich dem Radwegwahn zum Opfer gefallen, dann hat man ihn eu aus der Taufe gehoben weil man damit ja Geld verdienen kann und hier gibts noch ein ganz altes ursprüngliches Stück was kaum noch jemand begeht. Der neue geht auch woanders lang. Gut so, hat man hier seine Ruhe !


Zum Schluss drehte ich noch ne kurze Extrarunde um den Busch. Ganz nett, aber muss man kein zweites mal machen.

So endete nach 37km und knappen 800hm ein schön herbstliches Ründchen.
Die Gegend da ist echt genial, aber trailtechnisch muss man da schon echt zusammenkratzen was man so findet. Viel ist das nicht. Muss es auch nicht, einfach mal was fürs Herz tut auch gut !



15.10.2021

Ritterspiele zu Manderscheid

Endlich nochmal (ein Tag) Urlaub im Urlaub. Eigentlich bin ich dabei die "nachwehen" des Hochwassers zu beseitigen, aber uneigentlich muss ich auch noch mal raus. Rund um Kommern kenn ich mittlerwile jeden Grashalm mit Spitznamen und Familienstand von daher will man auch nochmal was andere sehen. Dazu akquirierte ich noch drei weitere willige. Ritter Manni zu Heckschwenk, Ritter Reini zu Steigeisen und Ritter Trailopi zu Kohleloch folgten Ritter Hubi zu Killerplautze auf die Trails Rund um Manderscheid.



Geparkt wurde natürlich am einzig kostenpflichtigen Parkplatz in ganz Manderscheid, man muss schliesslich auch den Wegezoll für den Rittersteig erbringen. Zudem liegt der oben im Ort so kann man das Höhenmeterkonto auch füllen. Ging auch gleich mal vom Parkplatz in einen schnuckeligen aber leider viel zu kurzen Trail. Egal zum warmwerden war die folgende Auffahrt gedacht. Wie folgten zunächst der lieblichen Lisa. Die ist so lange lieblich so lange es nicht nass ist oder man links in den Hang purzelt. Da kennt die Lisa nämlich kein Pardon und verschlingt einen mit Haut und Haaren, wie ein wilder Drache windet sie sich daher. Die Minions keilen am Heck aus wie flinke Hasen, der Lenker will wahrlich hart geführt werden.



Kleiner Abstecher zum Weiher und wieder hinauf, echt schön hier. Weiter bis zur kleinen Kyll im Ritterflow. Die Streitrösser machten souverän ihren Job, selbst das gepanzerte Streitross von Ritter Steigeisen zeigte keinerlei E10 Fehler. An der Kyll waren noch einige Hochwasserschäden zu beseitigen, neben einer Brücke gabs hier auch Hangabrutsche und die kleine Kyll wurde so gross das sie einmal komplett durch die schöne Heidsmühle durch ist, traurig !

Im weiteren zogen wir um Manderscheid. In einem ersten widerlichen Anstieg merkte Ritter Killerplautze ein leichtes drücken unter der Schädeldecke, da musste Ballast abgeworfen werden. So erleichtert fuhr sich der Rest der Steigung wie von selbst. Einmal um Mandersch rum ging es diesmal in Flussaufwärst entlang der wilden Lisa. Herrliches Pfädchen. Es folgte der wiederlichste der wiederlichen Anstiege, eigentlich ein Endgegner obwohl wir noch nicht am Ende waren. Wir metzelten ihn nieder auch wenns zäh war. Oben suchten wir ein verlorenes Pfädchen zur Häselhütte auf, hier war der Drop unfahrbar. Dafür musste man auf Tretminen aufpassen. Weiter hinab zur Lisa zeigte diese wieder wie borstig sie sein kann. Ein Trail wie der zackige Rücken eines wilden Drachens sorgte für ein wenig Fussbetrieb aber auch für heftiges Gelächter.


Nachdem sich die Bauchmuskeln beruhigt hatten wieder hinauf. Diesmal geschmeidig bis Belvedere. Hier namen wir die Abfahrt zu den Burgen die eigentlich wegen Hochwasser gesperrt war. Da aber ja kein Hochwasser mehr war suchten wir unser Glück. Der Trail war auch echt geschmeidig aber leider leider war unten die Brücke weg und die jungs vom Forst räumten gerade auf. Da wir die nicht behindern wollten sind wir also den kompletten Trail wieder rauf um weiter dem Rittersteig zu folgen. Dieser hielt dann auch noch eine feine Überraschung parat. Ein wirklich feines Pfädchen runter zur Unterburg. Da wir Manderscheid erst aus 3 Himmelsrichtungen gesehen hatten musste also die vierte her.



Das Grand Final fand am an der Pantenburg statt. Hier stand früher mal der Turm von Rapante ! Kennt doch jeder "Rapante, Rapante, lattn Haar nab !" Wir nahmen erstmal das Trailchen an der Widmanslust.Feines Pfädchen, leider gefolgt von einer fiesen Wiesenrampe. ABer egal, hat sich gelohnt das mal einzubauen, die Ritter waren besänftigt ob der Parkgebühren. Es folgte der letzte Akt, ein geschmeidiges Pfädchen runter zur Unterburg. Erst flowig dann richtig schön zackig mit engen Kehren. Genau was für Ritter Heckschwenk und Ritter Killerplautze. Lecker ! Nachdem wir dann das dritte mal die Landstrasse nach Manderscheid rauf sind waren die 1000hm auch voll und wir konnten von dannen ziehen. Häselhütte und Wolfsschlucht müssen jedoch noch bezwungen werden so das die Ritter wieder kommen werden für ein weiteres herrliches Trailgemetzel !


Ritter von und zu Trailopi vom Kohleloch hat die Kamera dabei gehabt. Danke dafür:



24.07.2015

Hubi und die Vulkane 2.0 - Der große Ritterschlag !​

Ich werd bekloppt ! Ich werd bekloppt wenn ich gestrichelte Linien auf einer Landkarte sehe .... dann kribbelts ! Is da ein Weg ? Wenn ja was für einer ? Fahrbar ? Zugewachsen ? Wenn fahrbar vielleicht ein Schmankerl oder mittlerweile breitgeklopft. Ständig geht das so ! Es gibt sogar noch Ecken da kenn ich noch nicht mal die durchgezogenen breiten Linien. Das darf nicht sein ! So klöpperte ich mir ein lecka Ründchen zusammen. Zwei Traumpfade wurde kombiniert das konnte ja nur gut gehen. So reiste Knecht Hubertus und sein Froschen dann in die "Schlacht der gestrichelten Linien zu Mayen" um sich den ritterlichen Titel zu verdienen !
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Endlose Wälder

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Der Froschn an Schloss Bürresheim

Mayen, ein Städtchen geplagt vom Bauwahn. Eine Baustelle an der andern, Verkehrsführung wie in der Geisterbahn. Egal, der Knecht schaffte es und Sattelte den Froschn am Eiterbachtal ... Wahnsinn hier gibt es Flüsse aus Eiter ! Von dort mussten Ross&Reiter erstmal kräftig reinwämsen. Direkt vom Start aus tauchte der kühne Knecht über ein Rämpchen bei der Gipsmühle in den Wald ein. Gipsmühle ... Wahnsinn was die hier alles haben .. Gipsmühle ! Über ein gewundenen Weg zog er dahin der Knecht und sein Froschn, endlose Wälder. Aus der Ferne warf er einen Blick auf Schloss Bürresheim die feudale Unterkunft der Edelfreien Eberhard und Mettfried „de Burgenesem".
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Wohl wahr ... Traum Pfade !

[​IMG]  Und Traum Aussichten

Der nächste Anstieg hielt Alpine Überraschungen für Knecht Hubertus bereit. Eine Schiebepassage läutete den Kampf gen Scheidkopf ein. Immer weiter windet sich der Weg hinauf ... hinauf und hinauf ... dann nochmal kurzes Stück schieben ... ein herrliches Bergpfädchen und schon stand der Knecht vor den Toren Kürrenbergs. Einige der gestrichelten Linien hatte der Knecht bereits erlegt, weitere warteten hinter dem Wall der B258 ! Durch den gefährlichen Kletterwald zog der Knecht vorbei an Ritterstellungen ins Trillbachtal. Trotz des guten Trills waren hier keine Sittiche vorzufinden, dafür aber jede Menge schöne Gegend. Nach und nach erarbeitete sich er der Knecht immer wieder eine gestrichelte Linie und nähert sich somit seiner Graduierung zum Ritter. Eine gestrichelte Linie der leckeren Sorte fand er dann zwischen Hirtenberghöfe und dem Karbachtal. Dort hinunter führte ein Pfädchen der feinsten Art ! Eng, verwinkelt, steil, Treppenstufen ... alles dabei was den Knecht an seine fahrtechnische Grenze brachte. Zwischendrin ein Nickerchen auf einer Bank und schon schoss er wieder durchs Gemüse.
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Da reitet er dahin der Knecht !

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Ein Nickerchen in Ehren kan niemand ...
Einmal links eröm und der Knecht stand vor den Toren Monreals. Was für ein herrliches Örtchen ! Verwinkelt ziehen sich Gassen und Pfade durchs Städtchen, genauso wie der Elzbach. Der Knecht folgte im weiteren dem schwarzen Dreieck welches fleissige Wanderkobolde hier an die Bäume geknätscht hatten. Monreal heisst übrigends so viel wie "Königsberg" was aus dem fanzösischen "Monroial" abgeleitet wird. Der König schien aber nicht mehr hier zu residieren, a) die Burg in ruinösem Zustand und b) keine Fahne am Turm. Unbehelligt konnte der Knecht also sein unwesen treiben. Dies tat er zunächst am Elzbach tuten ! Zu Schnürenhof folgte ich einem weiteren Pfädchen, sehr fein. Erst hoch dann runter, manchmal extrem Ausgesetzt also besser nich runterpurzeln. Die gestrichelten Linien fielen hier wie die Fliegen. Durch den Polcher Wald schob sich der Knecht eine fiese Rinne hinauf. Der Froschn musste auf dem Rentnerbaltt betrieben werden so steil war das hier. Aber schön, und ausserdem schon wieder eine unbekannte Linie eliminiert.
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Da rumpumpelts im Wald wenn der dicke Knecht seinem Ross die Sporen gibt

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Herrlich Städtchen Monreal

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100% Natur !

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Im Karbachtal ist die Welt noch in Ordnung !


Auf halber Höhemusste der Knecht ein Ausweichmanöver wegen einem entgegenkommenden Bauersmann vollziehen ... rumps hatte es dem Froschn sein Kettchen zerlegt. Aber sowas haut keinen Knecht aus den Bahnen, zaubert er doch ruck zuck Kettennieter und Kettenschloss aus dem Rucksäckl ! Wenige Zeit später rollte der Knecht weiter hinauf. Oben ein herrlicher Blick bis zur Mosel hinab. Eine Entspannungsliege lud auch zum verweilen ein, es nützte aber alles nicht die Reise muss weiter gehen. Vorbei an Johannisbeer und Erdbeer ... ja die Vorbeifahrt fiel ihm schwer .... erreichte er den Thürelzblick. Mehr Schein als Sein, gugsde in ein Loch aus Wald und ner Strasse. Alsoweiter. Aber dann....ja dann kam nochmal was leckeres ! Ein super Pfädchen hinab zur Thürelz. Auch wieder eng, verwinkelt mit Stufen und Felsabsätzen, herrlich genau die richtige Mischung im richtigen Schwierigkeitsgrad So lässt sich das entblößen der weißen Flecken auf der Karte aushalten ! 
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Wo rohe Kräfte walten ....

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... da hilft nur Entspannung !

Geflasht ging's an den nächsten Pfad. Dieser sollte bei Vollendung sofort zur Verleihung der Ritterwürde führen. Nicht zuletz deshalb weil dieses Pfädchen direkt an der Löwenburg hinab führte. Aber es musste ein Plan her, also schlich ich mich erstmal hinten rum via Karbach an. Herrlich dieses Tal, Natur pur. 1000de Pflanzen winkten mit Blütenpracht und hunderte Schmetterlinge trieben hier ihr Unwesen ... toll ! Irgendwann war der Hubbel dann geschafft, der Knecht näherte sich in Schleichfahrt der Burg. Seicht fing das Pfädchen an ... je näher man an die Burg kam um so schöner. Herrlicher Blick auf Monreal und dann stand man ruck zuck mitten im Burghof... Herrlich ! Auf der anderen Seite musste der noch Knecht den Ausgang ein wenig suchen, doch er fand ihn und letztlich auch den Pfad zum Ritterschlag ! Ausgesetzt zog er sich hinab in den Ort, nix für schwache Nerven. Das Ende hielt dann eine besondere Überraschung parat. Noch nie hatte er einen Pfad gesehen an dessen Ende man sich an einer Dachkalle den Ellbogen stossen konnte, so nah führte der Pfad an den Häusern des Ortes vorbei. "Endgeil" dacht der Knecht. Der Monrealer Ritterschlag war vollzogen, ab sofort hiess es "Ritter Hubertus von und zu Kommern" in allen Gassen !
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Die Ritterburg

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Achtung Engstelle !

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Hier bin ich Richtig !

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Ruhig blut ....grüner !


Aber die Schlacht war noch nicht gewonnen, es warteten noch Restfetzen an gestrichelten Linien jenseits der B258. Also wieder zurück, hinauf durchs Trillbachtal wieder dem schwarzen Eck folgend. Oben nochmal durch den Kletterpark und dann war auch schon der nächste Herausforderer gesichtet. Vom Fünfkantstein führte ein schnuckeliges Pfädchen hinab in Richtung Nitztal. Mit schönem Fernblick, gewürzt mit Wurzeln verschlang der Ritter den Pfad im nu ! Zwei letzte Prüfungen noch ... erstmal wieder bisschen hoch und dann nochmal ein fesches Fusspfädchen hinab gefolgt von einem letzten Serpentinen Intermezzo am "Alten Kapellchen". Sauber ein gekrönter Abschluss für die Schlacht um die unentdeckten Pfade von Mayen. Der Ritter war zufrieden, eine tolle Runde mit allem was das Herz begehrt. Darauf ein leckeres Vulkan und der Tag war geritzt ... nicht ganz denn zu Hause warteten noch 10m Holz zum stapeln auf den Ritter ... ja so ist das Leben, das Burgfräulein hat halt immer eine Überraschung parat !

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Herrlich oder?