17.09.2017

Sibirischer Sommer in Nettersheim

Was für ein Schock am Freitag ! Da hat unser lieber Freund Andre uns einfach die Sonntagstour gestrichen !

Da mussten wir erstmal alle kräftig ....

Schnell wahrten wir jedoch wieder die Fassung und schmiedeten einen Ersatzplan. Wir trauten uns trotzdem in die Wälder um den Nettersheimer Gletscher. Vier recken traten morgens um 08:30 Uhr dann an. Nachdem der Youngster die örtliche Bäckerei geplündert hatte ging's dann bei geschmeidigen 6°C los
Hinten dran: Youngster, Steigeisen und Mäff

Beim Ersteigen der Stolzenscharte wären wir fast erfroren, ein glück das es bergauf ging

So traten wir einen Trail nach dem anderen Weg. Man munkelt das Steigeisen hätte einen verweigert, daskonnte aber nur alskurzer verfahrer gewertet werden. Am Eifelblick am Eifelsteig machten wir Pause. Dort standen uns ob der schönen Landschaft ....

...die Münder auf wären sie nicht kurz vorher am Gletscher zugefroren

Weiter rappelten wir einen Trail nach dem andern hinunter. Ganz schön schmierig war das teilwese. Aber geil !Geil war dann auch einer der letzten Trails des Tages. Das Wurzelgemetzel am Küchelerheck macht immer wieder Laune, auch bei nassen Wurzel !



Hier machten wir nochmal eine Notfallübung. Ich warf mich für die Recken in den Dreck. Sowas ist immer wieder wichtig, war hier nicht zuletzt bzw. vor ein paar Jahren ....ich glaube es war 2011 ... eine überregional bekannte Bikegröße fies gestürzt. Hier liegt er im Gemüse der Hubi

Da mich aber keiner retten und ich nicht erfrieren wollte ging's zum nächsten Highlight. Bekannte Bikegrößen würden es als Schüsselstelle bezeichnen, bekannte Rebellengruppen würden es erst gar nicht fahren können, uns hält sowas nicht auf. Treppe runter und drüberüber die Steine ...

Damit war der Drops gelutscht, Ende Gelände, Aus die Maus. Alleserreicht was man imLeben erreichen kann ... oderso ähnlich. Es ging zu Ende.Schon wieder so ein Jammer. Auf dem Volksfest in Nettersheim liessen wir uns bei dicke Backenmusik dann noch einen ausgeben .... feine Runde die Herren !






16.09.2017

Ritas kleine Schritte 2017

Auch dieses Jahr veranstaltet das Projekt "Ritas kleine Schritte in Malawi V.o.G." die alljährliche Tour am Camp Elsenborn. Es geht immer kreuz und quer durch die belgischen Wälder und den Truppenübungsplatz den man nur zu diesem Termin befahren darf. Der Erlös ist für einen guten Zweck, von daher ist rege Teilnahme von Vorteil

 Hier der Flyer:

10.09.2017

Mosella - das vergessen Tal

So da lieg ich im Wellnessbunker an der Mosel aufm Hotelzimmer und checke permanent das Regenradar. Die Frau hat bereits ihr Massagen für den Vormittag gebucht, die Saune ist geheizt ... und ich ? Hab mal wieder nix bessers zu tun als mir Fango light auf den Trails abzuholen. Ich kann nicht anders. Für mich tritt Entspannung erst dann ein wenn ich wieder einmal eine gestrichelte Linie auf der Karte als Trail in meinem Kopf abgehackt habe. Süchtig ? Sicherlich ! Schlimm ? Nein .. wenn einem die Frau gar rät das Bike mitzunehmen damit Sie ihre ruhe hat ;)

So ging's dann endlich los. Erstmal musste ich mir noch ne Radlerbüchs organisieren. Meine Lag 150kmentfernt im warmen Schrank, hatte kein Bock auf Mosel-Fango. Ersatzhose war schnell bei Fun-Bike-Team in Bernkastel besorgt. Kurze Zeit später dämmelte ich schon in ein längst vergessenses Seitental der Mosel bei Traben-Trabach. Ein paar ganz nette Linien kann man hier auf der Karte sehen. Ein paar waren mir bereits bekannt. Der Wettercheck sagte auch für die nächsten Stunden keinen Regen an, passt !

Blick zurück an die Mosel ...Lecker !

An den Schanzen
Hoch .... höher ... am höchsten. Ewig lange bin ich nu den Berg rauf gekurbelt ... kurz vor der Baumwuchsgrenze war ich oben. An der Graacher Schanzen. Alte Wehranlage aus dem 17.Jahrhundert die jedoch nie fertig gestellt wurde. Man sieht auch kaum noch was. Netter Plausch mit Senioren aus Losheim, dann musste ich weiter. Das erste Leckerlie des Tages wartet auf mich. Der herrliche Ameisenpfad. Geniales Trailchen. In 26 Kehre zeiht er sich ins Tal. Ist ja nicht so als ob ich in letzter Zeit Mangel an Spitzkehren gehabt hätte ... aber den muss man fahren wenn man hier ist !
Ameisenpfad rulezzzz !

Eine Kehre an der anderen .... 26 an der Zahl ... gut zu fahren trotz feuchte !
Unten ausgespuckt machte ich mich gleich an den nächsten Anstieg. Letztes Jahr ging's hier nur schiebender Weise, dieses Jahr aufgrund trockenerem Untergrund komplett fahrbar. Schnell war ich da also wieder oben. Das nächste Leckerli wartete. Allerlieblichst zeiht er sich vom Wildstein wieder in Kehrer herab. Super ! Ganz schon tricky teilweise. Gerade noch so für mich fahrbar. Herrlich ! Dazu dieser flair eines "vergessenen Pfades". Viel los ist hier auf den Trail sicherlich nicht mehr. Mir soll's recht sein ! Ein einsamer Wandersmann hatte ich hier beim pinkeln erwischt.

Hubi, Forschn und der Wildstein

Geile Trails hier !
Schon wieder unten ... son Mist. Aber so ein zwei Pfädchen hatte ich noch auf der Pfanne. Zunächst das Tal hinauf ... parallel zur Landstrasse ziehe ich auf einem Trail hinauf der auch vom aller feinsten ist. Durch Lenkerbreite Felsspalten, auf und ab, mal mit Sicht auf die verträumten Ortschaften und mal direkt am Bach entlang. Ein Traum ... dazu schien mittlerweile die Sonne durch's Laub da kam echtes Urlaubsfeeling auf. Genial !
Lenkerbreit .. ging so gerade durch der Froschn. Saugeil !
Am Ende des Trails bog ich wiederrum in ein weiteres Seitental ein.Zwar kein Trail mehr aber dennoch total abgelegen, ruhig und super schön. Immer weiter hinauf. Leider dann auch mal zu Fuss da sich der geplante Waldweg als ziemlich zugewuchert entpuppte. Egal es fehlten nur noch ca.800m bis zum nächsten Traileinstieg. Die waren zwar anstrengend aber letztlich muss man da dann halt durch. Geschafft ! Ich konnte mich wieder ganz auf die Trailsucht und Landschaft konzentrieren. Den Trail kannte ich auch bereits aus dem letzten Jahr. Wir hatten ihn damals "den vergessenen Pfad" getauft. Er ist immer noch einigermassen in Schuss so das man ihn komplett abrollen kann. Ok, mal abgesehen von einer kurzen Passage bei der ich mich nicht unbedingt umbringen wollte. Wer da runter knallt ist im Eimer ! Dennoch, ein solch verträumtes Pfädchen habe ich sonst noch nirgends gefunden. Ausgesetzt, mit herrlichen Aussichten, kurzer Klettersteigpassage und natürlich ... Serpentinen :) Den zwischenzeitlichen Regenschauer habe ich kaum mitbekommen so dicht ist hier im Trail das Laub über einem. Unten angekommen war er auch schon abgezogen, das nennt man Timing.
Schon der Traileingang ist ein Leckerbissen
Die rotte Kette ist nicht umsonst da ... bessermacht man hier keinen Blödsinn :)
Ein Traum von Landschaft. Welcome to the jungle !
Da muss man einem das Grinsen aus dem Gesicht hämmern
Der Trail kann aber auch anders ... wie hier mit "Handlauf"
Geflasht im Tal ... oh man ... wieder rauf ? Na Klar der nächste Trail wartet schon. Weiter auf Trail zog ich sofort wieder hoch. Auch sher schmackhaft so den Hubbel hoch zu cruisen. Es sollte sich lohnen. Wieder ... nein schon wieder ... ja es muss sein ... ich bin süchtig nach .... na ? Röschtöösch ! Serpentinen ! Diesmal ohne Bild mit Genuss pur. Ein Einkehrschwung am andern ... Rumps ... Unten ! Ne nä. Das geht effektiv zu schnell. Also fahren wir dieses mal etwas höher hinauf. Hinauf und hinauf bis ganz nach oben. Auch das sollte sich lohnen wie sich herausstellte. Ein Trail am "Unheller Köppchje" stellte sich als endgeiler ... die Hipster würden sagen "Endurotrail" heraus. Einigermassen gerade aber herrlich flowig über den Bergrücken. Ein Genuss. Aber auch hier gab's doch tatsächlich ein bis zwei Serpentinen.

Aussicht vom Unheller Köppchje auf die Mosel

Zum Zunge schnalzen der Pfad.

Es folgt das grandiose Finale. Ein letzter Trail ... ein letzter Blick auf die Mosel. An der Burgruine Grevenburg sollte das furiose Finale starten. Aber ohne Fleiss kein Preis...also nochmal den Weinberg hinauf. Da oben ist noch'n Aussichtspunkt ... das Schild dorthin verheisst 20% Steigung auf Strasse....soll ich ? Pah ...weggedrückt dat Hübbelchen. Aussicht geniessen ! Hat irgendwie immer was wenn man von oben auf son Bach wie die Mosel gucken kann. Zwei Mädels auf Moselsteig Begehung noch beim Foto behilflich sein dann rollte ich rüber zur Burgruine. Dort auch bisschen rumgeschladert ... dann stürzte ich mich in die letzte abfahrt des Tages. Die hatte es nochmal in Sich ! In gut 20 Kehren ging's hinab zur Mosel. Das war teilweise ganz schön schmierig. Dem Wandernden Volke zu liebe hatte man hier etliche betonstufen gesetzt, deren Oberfläche durch die Feuchte so glatt war das es zu Fuss fast gefährlicher war. Also möglichst gerade drüber rollen und dann das Heck rumwerfen ... ging astrein ... zu Fuss defintiv gefährlicher.

Herrlich oder ?

Ruine Grevensburg

Achtng ! glitschige Stufen
Unten war ich dann zurück in Traben-Trarbach. Kaputt aber glücklich endet so eine fantastische Trailtour. En echt geiles Fleckchen Erde habe ich da bereist. Und das zu über 50% auf Pfaden von der aller feinsten Sorte. Genau das richtige für Genussfreerider wie mich ;) Anspruchsvolle Pfade gepaart mit traumhafter Landschaft ... das ist genau nach meinem Geschmack. Meine Trailsucht hat es erstmal befriedigt, es kann aber nicht mehr lange dauern bis das jucken wieder einsetzt :) Im Hotel hatte die Dame auch die Massagen und Saunen genossen. So kamen wir heute beide auf unsere Kosten. Am Abend wurden wir auch noch mit aller feinstem Schmackofatz belohnt ... Leben wie Hubi an der Mosel :))

Nach Trailgenuss kam der Gaumen auch nicht zu  kurz !

PS: den Wellnessbunker kann ich wärmstens empfehlen !
PSPS: Anfragen zwecks GPS nicht nötig, hab ich nicht !

07.09.2017

Felsennachschlag

Heute gönnte ich mir nochmal einen Nachschlag an Buntsandstein. Herrlich !



04.09.2017

Operation Roter Fels - Trailrocken im Felsenwunderland

Schon lange lange Zeit hatten wir da ein Trailwunderland jenseits der 7 Berge bei den 7 ...nein 7 Zwerge gibs da nicht ....auf jeden Fall brannte uns da was unter den Nägeln. Trails .... klar wie immer ... aber diesmal in de Palz. Einiges haben wir darüber schon gehört, nun sollte ein Trailtraum Wirklichkeit werden. Gesagt gebucht. Normal organisieren wir sowas ja immer gern selbst, aber nachem ich die Wanderkarte aufgeschlagen hatte ... habe ich sie nach 15 Minuten getrost wieder zugemacht. Was ein Wahnsinns durcheinander von Pfaden ... herrlich ... aber schwer da ne Vernünftige Tour zu planen. Also buchten wir uns kurzerhand bei trailrock.de ein. Das war unkompliziert und sie gingen auf unsere Wünsche ein. Samstags sollte es ein Serpentinen Gemetzel vom feinsten sein ... kein Problem .. zack gebucht. Dazu kam natürlich der Vorteil das keiner von uns den Stress als Guide hatte sondern wir alle das ganze Spektakel vollends genießen konnten. Sodann reisten wir dann auch am Freitag an ,,,,,

Dahn ... Ziel unserer Trailträume
Tag 1 - einrollen mit Hubi & Trailrock
So da saßen wir also um 14:00 Uhr in Dahn im Cafe Glaser. Unterkunft gabs um 17 Uhr, einrollen mit Trailrock ging um 17:30 Uhr los. Was also Anfangen mit den 3h bis dahin. Trials checken natürlich ! So eierten wir schonmal bisschen rund um Dahn. Bei herrlichstem Sonnenschein. Ich suchte mir auf der Karte einfach ein paar Felsen raus, von jedem dieser roten Brüder ging ein astreines Pfädchen gen Tal. Meist ordentlich gezackt in Serpentinen. Herrlich ! Wanderer waren auch ein paar hier unterwegs, da wir uns aber anständig verhalten ist das hier überhaupt kein Problem. Scheint als ob die hier eine spur toleranter wären als bei uns daheim. So hatten wir nach 15km und satten 500hm schon echt fast 40 Serpentinen ( sofern ich das auf der Karte richtig nachvollzogen habe ) niedergemacht ... phantastico ! Das der Guide hier einmal die Schildkröte gemacht hat verschweigen wir ;)

Da geht das los ... die Sonne scheint uns aus dem A...Angesicht :)

Der Robinator fokussiert im Trail ... wie aus dem Fahrtechniklehrbuch :)

Adler müssen fliegen

Die Recken sind begeistert

Einrollen Teil 1 ... das haben wir uns verdient
Um 17 Uhr rollten wir dann zur Unterkunft. Kurzum kam unser Guide Jörg auch um die Ecke überreichte uns die Schlüssel für unsere Unterkunft, 2 Zimmer im Conrad-von-Wendt Gästehaus. trocken, warm, sauber mit Dusche und 2 Betten. Mehr brauchen wir nicht ! Sodann ging's an Jörgs Einrollrunde. Er zeigte uns einige sehr schöne Trails an den Eybergen. Dort gings mehr gerade runter, dafür sehr geil geschmeidig und auch mal verblockt. Sonne schien immer noch ... herrlich was will das Bikerherz mehr ! Dazu konnte man in den Anstiegen ein bisschen schnacken, Tempo gut, eine Uphill Serpentine wo jeder mal rumprobieren konnte ... alles was man für so eine Runde braucht war dabei. Nach weiteren 15km und guten 500hm waren wir wieder zurück an der Unterkunft. Danke dafür Jörg, das hast du prima gemacht. gut eingestimmt gingen wir dann zum gemütlichen Teil über. Im Bahnhöfle gabs Pfälzer Spezialitäten. Saumagen, Leberknödel un Wüascht ....legga !

Probier-Serpentine bergauf

Da musste der Guide auch nochmal ran

Do hönge do es de Eefel

So viele Felsen, da wird manch einer zum Tier

Hier muss man die Trails so nehmen wie sie kommen

Grandios das einrollen

Tag 2 - Einhundert und ein paar zerquetschte Serpentinen
Heute stand ein echtes Highlight an. Die Jungs von Trailrock bieten einen 100 Serpentinen Tour an. Diese zählt zu den 5 Top Touren im Land. Genau das richtige also für uns Ahrtalerprobte Serpentinenliebhaber. Nach dem Frühstück begrüßte uns Guide Marco an unserer Unterkunft. Nach kurzem kennenlernen und check ging's sogleich auf die Trails. Bergauf ! Auch geil hier ist mir gestern auch schon aufgefallen das man hier die Trails meist in zwei Richtungen fahren kann / könnte. Marco buchsierte uns erstmal über einen solchen auf einen der Eyberge wo dann die ersten Serpentinen folgten. Herrlich flowig zu fahren waren die...weiter auch mal Serpentinen bergauf .. nicht immer für uns fahrbar aber ok das gehört dazu ... dann mal ein etwas knackigerer Trail hinab. Dort zeigte uns Marco mal eine echt enge Stelle. Sehr tricky die überhaupt zu schaffen. Nach dem zweiten Versuch hatte ich sie eingetütet, aber auch nur dank der Anleitung von Marco der uns auch den ein oder anderen guten Tip geben konnte. Ein paar Trails später zog es sich dann ein wenig zu ...es grummelte und dann prasselte auch das Wasser auf uns ein. Schnell Regenjacken über und ab zur Dahner Hütte. Die war nur 5 Minuten entfernt. Dort gab's erstmal neue Körner für die weiteren Serpentinen. Bis dahin aber hatten wir schon mehr als 70 gesammelt ... a Woahnsinn !
Moins halb Zehn, Trail dir einen !

Marco unser Guide macht's vor...

... wir hinterher

Jaja Serpentinen bergauf machen aua Beine ...moss me drökke !

Yeppiiiii .... oben !

Yeeeppiiiii ... es geht wieder runter

Die Mittagspause war genau richtig. Schauer vorbei, konnte also weiter gehen. Kehre um Kehre kämpften wir uns durch den Pfälzerwald. Mal rauf meistens aber runter. Schieben musste man auch mal, es ist also alles dabei was man so als Biker braucht. Dabei machte Marco seinen Job stets souverän und sicher. Er hatte ein gutes Gespür was er uns so vor den Latz knallen konnte und wo er uns mal was sagen sollte. Bei ungefähr km30 hatten wir die 100 dann voll. Wahnsinn wie schnell man die hier abgefahren hat. Da wir eine Stunde früher als üblich fertig gewesen wären ( trotz Mittags, -Foto und -Pinkelpausen ) kredenzte uns Marco noch einen Nachschlag. Nochmal nuff un dann nunder in herrlich angelegten Kehren. So langsam schwanden dann aber doch die Kräfte. Das Umsetzen fiel doch mit jeder Kehre schwerer. Wir beschlossen daher nach gut 35km und fast 120 Serpentinen !!! es gut sein zu lassen. Bei einem leckeren Stück Kuchen im Haus des Gastes in Dahn liessen wir die Tour ausklingen. Chapeau ... alter Schwede da haben die Trailrocker aber mal ein richtig fettes Serpentinenbrett am Start. Wir haben beschlossen die Pfalz umzubenennen, bei uns heisst sie ab sofort .... Umsetzerland ! Was ein Spektakel ... herrlich !
Hin und wieder ....

... musste man ganz schön zirkeln

Aus dem Fahrtechniklehrbuch "Blutige Ellbogen"

Marco machts vor

Da hinten ... die nächsten Trails

Knietechnik in Perfektion ... das kommt noch ganz gross raus !

Abends gabs dann noch was feines zwischen die Kiefer. Mit im Paket war ein Abendessen in der Ratsstube, das beste Haus am Platze. Ein gelungener Abschluss eines fantastischen Tages. Sau lecker hier. Abschliessend wurde dann von der ein oder anderen Serpentine geträumt !


Tag 3 -Sonntagstrails mit Jörg
So letzter Tag unserer Reise in die Pfalz. Heute sollte es nochmal satt Trails mit Jörg geben. Pünktlich um 09:30 Uhr radelten wir los gen Burgen Trio bei Dahn. Hier ein paar Fotos im Nebel dann ging's in den ersten Trail. Ein wenig später knallte uns Jörg den Anstieg zum Winterkirchel  vor den Latz. Das war mal ein Brettl. Zornig steil auf teils schwierig schmierigem Untergrund. Da war ich ja oben froh das uns Jörg nicht die High-End Version gezeigt hatte. Aber sowas gehört auch dazu, da muss man einfach mal treten ... geil ! Im weiteren gab's dann ein Trail am andern. Allesamt herrlich. Ein wahres Trailfeuerwerk zauberte Jörg da aus dem Hut. Auf dem ein oder anderen Pfad versuchte der ein oder andere dann frei nach dem Motto "Maikäferflieg" beide Reifen vom Boden zu bekommen. Einer der Teilnehmer schaffte es sogar das ihn Vorder-als auch Hinterrad überholten und er dann "Schildkröte lieg!" spielen konnte. Aber nix passiert, abklopfen und weiter. Der Nebel hatte sich mittlerweile auch verzogen, höchste Zeit für eine Rast in der Sonne am Wanderheim dicke Eiche.
Die drei Burgen: Altdahn, Grafendahn, Dahnstein

Den Recken gefällts

Am Winterkrichl ...lachen verboten :)

Aber unser Jörg verwöhnt uns sogleich mit Trails ....

... wie aus dem Bilderbuch

Das Stück Kuchen konnte sofort verwertet werden, im munteren auf und ab gab's weitere herrliche Trails. Aufgrund der Sonne verdrückten  wir dann auch tatsächlich die ein oder andere Schweissperle. Wir nährten uns leider schon wieder dem Ende der Tour. Ein letzter feiner Pfad zurück nach Dahn und die "Operation Roter Fels" war beendet. Erschöpft aber glücklich kamen wir wieder an der Unterkunft an. Nach Duschen und packen reisten wir dann auch sogleich gen Heimat.
Chapeau, auch das war eine geile Pfälzer Trailtour !
Jörg konnte uns auch immer wieder kleine Geschichten erzählen,so solls sein !

Ein Köter amWolfsfelsen

Man sieht es nicht aber flach war's hier nicht ... der Robinator lässt sich aber auch nichts anmerken

Wir waren begeistert

Ein Traum

Fazit:
Pfälzer Spezialitäten sind nicht nur Saumagen und Leberknödel, nein die haben hier eine Wahnsinns dichte an Trails. Wenn man die dann noch gut kombiniert so wie die Jungs von trailrock, dann kommt ein echtes Feuerwerk dabei heraus. trailrock.de können wir uneingeschränkt empfehlen. Das ist schon der Hammer wenn man in nicht mal 35km mehr als 100 Spitzkehren abrappeln kann. Und wahrscheinlich geht da noch viel mehr wenn man entsprechend noch Saft in den Stengeln hat. Die Pfalz ist ein MTB Traum, saugeile Trails auf engstem Raum, gutes Essen, gutes Wetter ;)
Super gefiel uns das auch mit den Hütten,sowas kennt man in der Eifel leider kaum.
Danke an Jörg und Marco, ihr habt Euren Job super gemacht. Keine Pannen, keine Stürze ( die eine Schildkröteneinlage am Sonntag lassen wir mal unter den Tisch fallen ;) ) super Trails, Wetter hat gepasst, Essen auf den Hütten super. Wir waren sicherlich nicht das letzte mal hier !