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27.08.2025

Malmedy đŸ„°

Der Urlaub geht zur neige...das Wetter bleibt aber stabil gut ... da musste nochmal ein Krachertje her. Einer meiner Premium Touren ist die in Malmedy. Da hab ich auch schon öfter dran rumgefeilt und nach und nach verfeinert. Die Tour ist eine wie ich finde geniale Mischung aus Trails (runter wie rauf ) Natur und Panorama. Alles was die Ardennen so zu bieten haben. Dicke Steine, technische Abfahrten, Wurzelteppiche, Schluchten und Höhen. Dazu reichlich Hubbel die bewĂ€ltigt werden mĂŒssen. Ich mag das.






Da ich ja seit lĂ€ngerem auf Alleinunterhaltung umgestellt habe bollert der Dreizylinder schon um kurz vor 7 Uhr gen belgische Grenze. Kurz vor 8 Uhr dann schon aufgesattelt im ersten Anstieg. Es geht direkt ordentlich zur Sache. Rauf und trailig zur Eremitage und spĂ€ter rein in den Bikepark Ferme Libert. Hier gibts abseits vom ĂŒblichen Downhillgesemmel ne ganz nette Enduropiste. Aus dem Loch wieder hinauf nach Moupa, da trailig bis an den altebekannten Holzsteg. Den kennt man noch vom rdhf. Weiter vorbei an der dicken Frederike und dann rein in die Schlucht des Tros Marets. Jedesmal ein Genuss hier runter zu fahren. Der Eingang herb, ĂŒber dicke Steine wirds im Mittelteil echt lieblich bevor es wieder herb ĂŒber Steine & Stege endet. Am Ende hab ich dann auch etwas verweilt und eine kleine Snackpause eingelegt. Einfach genial der Abschnitt.









Die nĂ€chsten hm warten schon, es geht hinauf nach Mont Malmedy. Erst Schotter spĂ€ter Strasse, lĂ€uft geschmeidig. Dann gehts hinab zum Steinbruch an der Warche. FrĂŒher ne nette Enduropiste, leider hat hier der Harvester gewĂŒtet so das nur noch die letzten 30% etwas her machen. Ok, den streiche ich dann mal aus dem Repertoire. Ein Plan B existiert bereits und wird in 26 umgesetzt. Es geht steil und wurzelig rauf nach Xhoffraix und wieder runter zum Pouhon. Die Holzstege sind technisch etwas anspruchsvoll, die kleinen Treppchen sind verwinkelt gebaut, sind aber alle fahrbar. Ich folge wieder ein wenig der alten rdhf Strecke un dfahre einen trail hinauf nach Noupre. Der lĂ€sst sich ganz gut treten bis auf wenige Meter wo der Weg fehlt. Oben eghts dann sogleich wieder ins gemetzel, die Tchession Abfahrt ist richtig lecker. Feinstes geballer, hab auch erst unten ein Foto vom Auslauf gemacht 





Als nĂ€chstes steht Natur pur an, es geht in den Bayehon rein. Dicke Wackerbrocken stellen sich einem in den Weg. Hier ist das A und O die Linienwahl, dann ist es komplett fahrbar bis auf 2m wo man raufschieben muss.  Am Wasserfall wenig los, paar Wanderer verziehen sich gerade als ich ankomme. Perfekt fĂŒr einen Pausensnack. Wenig Wasser im allgemeinen hier. Normalerweise sieht man selbst im Sommer jetzt schon aus wie Sau, der OBiwahn ist jedoch noch fast sauber, nur staubig. Es geht noch ein wenig weiter mit dem Bayehongemetzel dann via Ghaster rĂŒber nach Ovifat. Die Ghaster hab ich nicht in guter Erinnerung, diese Variante jedoch ĂŒberzeugt durch 100% Fahrbarkeit und feinstes Wurzeltrailchen. Der Anstieg nach Ovifat erinnert an die Alpen, es geht kurvig durch den Skihang. Am Lift suche ich den wilden Trail hinunter zum Bayehon auf. Erst gemĂ€chlich durch den Skihang, spĂ€ter ein echt steiles Monster mit 1Mio Wurzeln. Da muss man schon bisschen Arschbacken zusammen kneifen, im Nassen sicherlich nochmal interessanter. 






Weiter geht die Sause. Es geht rĂŒber nach Reinhardstein, mittlerweile liegen schon ĂŒber 1200hm an. Nicht schlecht auf knappe 30km. Aber nicht nur die hm fressen Körner, auch das GelĂ€uf zehrt am Körper. Klar man könnte sich das Leben einfacher machen mit soner Fahrradatrappe aber wozu. Gerade Dinge aus eigener Kraft zu schaffen, ist das nicht das Salz in der Suppe ? jaja ist auch anstrengend ich weiss ! Vorbei an Reinhardstein und der Staumauer gehts wieder hinab zur Warche. Feinstes Felsengeballer, ich mag Steiiiiine ! An der Warche lasse ich die FĂŒsse baumeln und snacke nochmal ne Banane fĂŒrs grosse Finale. Die werde ich brauchen denn nach einem fiesen Anstieg kommen noch die "Wellen des Todes" Auf der Karte sieht das nach tschubitschubbi aus, aber vom rdhf weiss ich das da oben noch einige fiese RĂ€mpchen warten. Der Weg fĂŒhrt durch herrlichste WĂ€lder trailig ĂŒber der Warche daher, windet sich aber immer wieder auf und ab und das recht steil. Das besorgt den meisten Leuten beim Marathon den Rest, hier wĂ€r ich auch schon fast krepiert. Aber heute gehts, ist es die Banane oder die 50W freie Leistung dank Gewichtsabnahme... man weiss es nicht . Ist auch egal, ich komme jedenfalls gut voran und hab sogar nach 1400hm noch etwas Saft kleine Rampen so wegzudrĂŒcken. Find ich fĂŒr Ü50 nicht so schlecht ....






Den Finalen Abschluss bildet der feine Serpentinentrail hinab nach Malmedy. Etwas versteckt gehts durchs GemĂŒse um dann mit Blick auf die Fischteiche abufallen. Das Ende ist nochmal kernig. Da gehts fast senkrecht hinab. Ist ja fĂŒr paar Meter nicht das Problem aber hier gehts schon recht lange so steil runter. Der Nobby am Hinterrad leicht ĂŒberfordert bzw. die meiste Zeit in der Luft so schlittere ich hier runter und komme kurz vorm finalen Rechtlinksknick nochmal zum stehen. Schlechte Idee, jetzt stand ich da im Steilhang und kam kaum mehr vernĂŒnftig aufs Rad. Naja nutzt ja nix dann schieb ich halt die letzten 5m, bricht man sich auch kein Zacken aus der Krone. So endet dann AdrenalingeschwĂ€ngert eine weitere fantastische Tour im Belgien. Das war wieder Oberklasse, ich komme wieder keine Frage

44km/1500hm
















25.08.2025

Purplelands@droverheide

Kurz vor 7 Uhr am Sonntag, der Freilauf knattert wieder. Jup und ich sind im Anflug auf die Drover Heide. Ende August blĂŒht die meistens. Und da wir zwei BlĂŒtenjĂ€ger sind nehmen wir das auch gerne mit. Schon cool was die Natur so fĂŒr einen bereit hĂ€lt. Narzissen, Ginster, Sommerblumen, Heide .... was so nach und nach alles blĂŒht. flach flach gings dann zur und in die Drover Heide. Heidekraut blĂŒhte wirklich schön lila. Herrlich.


Den Heimweg bestritt ich dann ĂŒber Leversbach und den Engelsblick. Die Rinne da runter war schon bisschen knifflig mit dem Allroader, ging aber. Mit dem MTB eher einfach ists mit 0mm Federweg und den 40mm Reifchen schon eher anspruchsvoller. Über den Panoramaweg vorbei an der Kapelle bis nach Kallerbend. Die BrĂŒcke ĂŒber die Rur wurde wieder aufgebaut, wurde saniert. Dann durchs Rurtal bis nach Hausen, immer wieder fein das Tal. Von Hausen rauf den Eichelberg geht ein feines StrĂ€sschen auf dem man aber auch ordentlich aufs Pedal drĂŒcken muss. Ein 10%er ist schon ein HĂŒbbelchen das bewĂ€ltigt werden will.



Der Rest ist dann schnell runter getreten. Bis Vlatten ein SelbstlĂ€ufer bergab, dann durch die Felder bis Berg. Hier werden die alten gegen die neuen WindrĂ€der ersetzt. Schon imposant mal zu sehen welche Dimension allein die FlĂŒgel haben. Wellig gehts von Berg an Floisdorf vorbei bis Eicks. Kindheitserinnerungen kommen hoch, meine Oma hat in Floisdorf gewohnt. Herrlich. Über Weingartenerhöfe bolze ich noch ein wenig durch die Felder. Am Ende warens dann 60km mit 900hm, nicht schlecht fĂŒr ein Örlie Börd. Jetzt aber erstmal FrĂŒhstĂŒcken ... lecker !