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20.08.2025

Örlie Börd am Dienstach

Die Wäsche gewaschen, Klamotten sortiert geht's schon wieder aufs Bike. Am Dienstag stand dieses und jenes an weswegen welches schon um 6 Uhr statt fand. Der frühe Vogel war heut nicht allein, nein, die Frau Hubi wollte auch ein Örlie Bördie fahren.






So sammelten wir zwei um sechs schon durch die Gegend. Zunächst wirds kalt, nach Eicks geht vorwiegend bergab und bei 10°C war das im Gegensatz zu den letzten Tagen schon recht fröstelnd. Also wieder warm fahren. Dazu gings sehr lange wenn auf seicht bergan bis nach Düttling. Scjotterspass nach Hergarten und hier trennten sich unsere Wege. Frau Hubi wollte gen 9 wieder zu Hause sein  drum trat sie im Bogen die Heimreise an. Hubi himself zog weiter hinab bis Heimbach. Schotterabfahrt deluxe ... was ein Spass ... um die Uhrzeit kann mans hier auch richtig fliegen lassen.







Dann wieder hinauf zur Staumauer und dann geht's brav am Nordufer des Rurstausees entlang. Sonntags Nachmittag mutiert das hier immer zur Einflugschneisee der Silberlocken mit ihren Fahrradatrappen an die Kuchenbuffets der Eifel. Jetzt null Komma null andere Leute gesehen, bis Rurberg. Richtig geil so Menschenleer dahin zu bolzen. In Rurberg sass die Rentnergäng beim Kaffee am Kiosk, ein freundliches guten Morgen und ab zum Urftsee. Der Schotterporsche aka Jupp van de Klüttjes giert gerade zu nach km.






Nach dem Bikepark gefetzte der letzten Woche auch eine gelungene Abwechslung. Ab Staumauer Urftsee rollte ich geschmeidig daher bis Gemünd. Rüber nach Anstois eine seicht Steigjng bis Wallenthal und dann ließ ich es bis nach Hause austrudeln. Nach nem zweiten Frphstück war der Morgen dann nahezu perfekt. Einfach herrlich so ein frühes Ründchen 👌🏼🌞👍🏻






04.08.2025

Wacken

Schon wieder Wochenende ...Mensch wo ist die Woche schon wieder geblieben. Bevor am Wochenende langeweile aufkommt weil dei arbeit feht gehts aufs Rad. Diesmal schob ich den Albert aus der Garage. Schon einige Jährchen auf dem Buckel der gute, wie sein Fahrer heute auch. Es knarzt hier und da schonmal, das  hat er auch nit seinem Fahrer gemein. Aber nichts was man nicht mit Geduld und einem geschickten Händchen wieder hinbekommt. Klar eigentlich unfahrbar mit 67,5° Lenkwinkel, aber was will man machen😂 Wir zwei werden wohl zu exoten mutieren, im MTB Sektor tritt ja kaum noch jemand bluthydraulisch die Kurbel rund. 

Von Kommern gings auf die Oldscool Trails Rund um Kall. Zunächst mal laaaaange aber seicht bergauf bis hinter Voissel. Dann am Hang lang rüber Richtung Kall. Bin ich schon ewig nicht mehr her, hat sich schön zum Trailchen gemausert der ehemal breite Weg aber war auch ne ziemlich derbe Rampe drin die ich zu 50% nur schieben bewätigt habe. Boah war das steil, locker 30%. Rüber nach Kall auf die Pingentrails und dann auf den WACKENberg. Trailig gehts hier voran. Ich folge weiter dem Pingenwanderfad bis Sötenich. imemr noch eine geile Trailkombi von Golbach hoch und nach Sötenich runter. Dann nochmal bächtig bergan nach Keldenich immer wieder gabs feine Trampelpfädchen. Am Pflugberg nochn lecker Trailchen dann durchs Bergschadensgebiet Mechernich und das Grande Finale am Altusknipp. Keine Heimtour ohne Kreuz😂

 Herrlich war das. Schöne Trailchen, besseres Wetter als gemeldet und Panöma satt. Tippi Toppi !

46km/1200hm 

 



















 

04.07.2025

Allroad zum Lago

 Boah das war mal wieder vom allerfeinsten ... es müssen nicht immer der neueste supertolle shit sein der einen begeistert. Ein Durchschnittshubi ist schon mit wenig zufrieden. Das heisst gutes Wetter, eine schöne Strecke, was zum gucken und ein vernünftig Rädchen ... reicht. Allroad wurde gefahren. Allroad heist wörtlich übersetzt "Allweg". Das trifft es für mich am besten. Andere würden es Gravel nennen weil Gravel ist der Renner, es ist hip und jeder muss es machen. Ist mir scheissegal sowas, deswegen fahr ich Allroad. Alle Wege halt. Strasse, geteerte Feldwege, lumpige Feldwege, reudige Schotterpisten und schmale Trails .... alles halt. Das war auch heute angesagt, eine bunte Mischung aus allem. Über Strasse und Feldwege zum Rursee, da reudige Schotterpisten geknallt und auch den ein oder anderen Trail runter gefetzt. Ist man kein Pseudo Rennradler und pumpt die 40mm Reifen mit 3.5bar tot dann geht das sogar ziemlich gut. Rückweg dann wieder entspannt über Schotter und Feldwege. Herrlich war das !


















30.06.2025

Homecreek Hometrails

Zu Hause ist es doch am schönsten 😅

Heimbach ist nicht ganz zu Hause, zähle es aber doch noch zu den Hometrails weil ich es auch von zu Hause aus mit dem Rad ansteuern kann. Heute jedoch reiste ich mit meinem 3-Zylinder an. Die Affenhitze verlangt nach ungewöhnlichen Maßnahmen. Entgegen meiner Gewohnheit früh morgens zu starten, stieg ich diesmal erst gegen fünf in den Ring. Tendenziell fällt dann die Temperatur wieder. Muckelige 31°C hatte es als ich das Bike dann aufsattelte.


Auf dem Plan stand die Achtfaltigkeit der Trails um Heimbach. Zunächst steuerte ich die Trails am Rursee an. Über den Wildnistrail gehts rauf nach Scheidbaum. Das Röhren der Mopeds nervt ein wenig, komisch früher war ich selber son Knattertoni 😅 Bei der Pinkelpause zieht einer mit Trekkingbike, langer Hose und langem Shirt an mit vorbei, schon komisch wie sich manche so selber geisseln. Wenig später überhole ich ihn wieder, wahrscheinlich hat die Zylinderkopfdichtung bei Ihm durchgeblasen.



Es geht in den ersten Trail. Von der Simonsley gehts hinunter zum Rursee. Fluffig gehts durch die Kehren, lange nicht mehr Heckgewedelt, muss man sich wieder eingrooven. Wenig später bluten schon die Unterarme, ja so ist das, als Mountaibiker rennst du den ganzen Somemr mit zerkratzten Unterarmen rum. Die engen Kehren ganz unten gingen ganz gut, so schnell verlernt man Radfahren halt nicht. Vorbei an Eschauel gehts wieder hoch.



Hier sist einiges los, die Leute die den ganzen Tag am Strand gebraten haben machen sich auf den Heimweg. Im Anstieg nach Schmidt überholt mich ein Mofaheini. Grinst mich an und sagt "Ich bin heute nicht so sportlich unterwegs" Ich antworte:"Ohne dein Mofa wärst du hier heute gar nicht unterwegs" und grinse zurück. Fand er nicht lustig .... immer das gleiche, verstehen halt kein Spass die Mofaheinis 😂

So nächste Traileskarpade steht an. Von der Hubertushöhe knatter ich den gerade steilen Trail hinab. Im 2ten Abschnitt eine weitere Kuriosität. Ich bin zu schnell für das Pärchen das sich der freien Liebe hingibt. Er versucht noch hektisch die Hose hochzuziehen, ich brate vorbei mit den Worten "Zu spät, mach einfach weiter Junge" ... sowas erlebst auch nicht alle Tage !

Es geht hinüber zum nächsten steilen Kamerad. Der tuts aber richtig. Vom Buschhof gehts erst gemächlich dann bächtig hinab. Gute 40% Gefälle dürfte der haben. Auf dem losen Schiefer schon eine Aufgabe. Aber mit dem Nobby Nic am Hinterrad kein Thema 😅 Am Uferweg dann auch einiges los. Badelatschen Slalom ist angesagt. Über die Staumauer, vorbei am toten Wald gehts in den Trail am Steinbach. Ich rechne wieder mit blutigen Unterarmen, der ist immer ziemlich zugewuchert unten. Ging aber, hier scheint jemand frei zu schneiden, sehr schön, das erlebt man nur noch ganz selten.


So zurück in Heimbach machte ich mich hinauf zur Aussicht Luna. Oben wieder sone Kuriosität. Ne Familie aus den Niederlanden kommt oben an, die Tochter kreidebleich und wankte daher. Hatte wohl Kreislauf. Ich spendierte ne Runde Gumibärchen, das Allheilmittel für akute Notfälle. Ging direkt besser, Zucker bringts halt. Es konnte also weiter gehen. Erstmal den stolperflowtrail links rum. Erste links wie immer verkackt, im fünften Anlauf so halb. Scheiss drauf, dämliche Kurve 😅 Rest einfach ein Träumchen, schön ausgesetzt, enge Ecken, Poserfelsen, einfach herrlich. Also selbiges nochmal hinauf und dann Treppentrail rechts rum. Der ging runter wie Öl, fährt man erst die Linksvariante kommt einem das rechts rum vor wie ein Anfängertrail. Nein im Ernst es ist einfach herrlich hier im Abendrot runter zu rollen. Treppenstufen ohne Ende, Kehre an Kehre so tunnelt man sich hier runter. Genial.




So dann wärs noch anderthalb Trails übrig. Erstmal den Uferweg am Staubecken bearbeiten. Da steht am EIngang ein Schild "Biken hier besonders schön". Um die Uhrzeit ist hier eh nix los, ein weiteres Pärchen beim Schmusen gestört sont nix ausser Fischgeblubber und Entengequake. Aber ein nettes Pfädchen ist es schon. Dann strampel ich die letzten Höhenmeter des Tages hinauf zum Meuchelberg. Erst ein Rämpchen, dann ein bisschen Panoramaweg dann nochmal ein Rämpchen und schon bin ich oben. Abendstimmung hier oben Extraklasse. Golden liegt der Rursee da, absolute Stille. Die Ausflugsgäste und Wanderer laben sich an den Trögen der umliegenden Restaurants, die Moppedfahrer fröhnen der Mantaplatte, der gemeine Camper schiebt seine Crogs untern Campingtisch und reisst sich noch ne Blechbüchse Aldis Rache auf. Währendessen nehme ich den letzten Trail des Tages. Volle brause gehts durch Hecke und Gebälk bis zurück nach Heimbach. Da hats doch tatsächlich sogar die Steckachse gelockert, was ein Geballer.

So endet ein feines Krachertje an einem herrlichen Sommerabend. Abendstund hat auch Gold im Mund. Einfach Herrlich, nicht mehr nicht weniger. 35km/1100hm