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20.03.2018

Aus der Technikecke: Alte Liebe neu belebt !

Fast satte 5 Jahre begleitet mich der Froschn nun schon auf den Terils dieser Welt. Da hauen manch andere schon 5 Aparillos durch. Ich bin da eher Pragmatiker."Was soll ein anderes Bike wesentlich besser machen ?",denk ich mir immer. Aber so wirklich umhauen tut mich am Markt momentan auch nix. Ok fast hätte ich Anfang des Jahres zugeschlagen, ein günstiges BMC Trailfox 03 liess mich dann doch wanken. Son 29er würd mich doch irgendwie mal reizen. Doch dann war ich wieder zu sehr der Pragmatiker hab zu lange rumgezaudert und schwups waren die Angebote weg.Hmpf ...


Steht dem Fröschlein auch gut die Pike

Dann dachte ich mir fährst du halt den Froschn mal ein Jahr oder zwei weiter bevor du ihn vererbst Aber so richtig glücklich war ich mit der Fox Gabel an der Front zuletzt nicht mehr. CTD kaputt, unsensibel und schlabberig.  Also sone neu gebrauchte Gabel wär ja vielleicht ne Verbesserung. Bisschen im Bikemarkt rumgeschaut und dann ruck zuck auch was gefunden.

Für 260,- schickte mir der user aus dem MTB-Forum seine gute Pike. Die war schnell eingebaut dank gleicher Standards zu meiner alten Fox. Die 10mm weniger Schaftlänge machten die 10mm mehr Federweg wett, dazu marginal flacherer Lenkwinkel. Und man kann sagen was man will, den Unterschied von den 32er Standröhrchen zu den 35er der Pike macht schon einen unterschied, wie ich finde. Das Bike fühlt sich mit der neuen Gabel etwas satter und steifer an. Lenkt direkter,man hat das Gefühl ein wenig mehr Kontrolle fürsVorderrad zu haben und die Rückmeldung kommt auch besser rüber. OK deswegen werd ich mich jetzt nicht bei der Rampage anmelden aber ein unterschied ist schon spürbar wie ich finde. Dazu stand die gebrauchte Pike gut im Saft. Kaum gebrauchsspuren und spricht auch noch sensibel an. Jedenfalls um welten sensibler als meine olle Fox. So kann ich nunmehr nach drei Probefahrten mit der Gabel sagen: hätt sich jelohnt ! Danke nailz deine Gabel wird bei mir ein "artgerechtes" da sein fristen

Nicht die optimalsten Testbedingungen aber hier lieferte die Pike auch gut ab

So werden der Froschn und ich weiter unsere Runden ziehen jedenfalls bis zum nächsten Winter .. und darüber hinaus auch .. viel zu schade das gute Fröschlein einfach so zu verkaufen hat sich schon einen gewissen Platz in meiner Garage erarbeitet

01.03.2017

Der Froschn ist 4 -Ein echter Langzeittest

Was wird in den Bikebravos nicht alles unter Langzeittests angepriesen ...pah ! Läppische Laufleistungen von 1500-3000km werden dort als "Langzeittest" bezeichnet. Da kann der echte Biker nur drüber lachen ! Das ist für manch einen die Laufleistung einer halben Saison. Bei mir nicht ganz aber trotzdem gibt's jetzt hier daseinzigartige Resümee einer 4jährigen Beziehung.

Was hab ich nicht alles auf dem Froschn erlebt. Geschenkt bekommen hat er nichts. Hauptsächlich wurde er nur auf "traillastigen" Touren bewegt, also immer rumpel die pumpel über Wurzeln und Gestein. Alpentrails, Ahrtrail, Moseltrails, belgische Wurzelfelder, Absätze, Stufen, Treppen und ein wenig Airtime hat er hier und da auch mal gesehen. Im großen und ganzen hat er sich wacker geschlagen muss man sagen !
Winterzeit ist Schrauberzeit ! DiesenWinter hab ich den Froschn mal komplett gestrippt und neue Lager verbaut.Nach 4 Jahren war da mal Zeit. Gleichzeitig habe ich auch Gabel & Dämpfer einen Service unterzogen.
Die Stärken: Mit dem Slide erkaufte ich mir Ende 2012 nach mehr als 10 Jahren Hardtail dein Eintritt in die Welt des Federwegs. Mit den 150mm vorne und hinten ging erst auch nicht mehr als mit dem Hardtail,aber einfacher und fehlerverzeihender. Der Frosch galoppiert akzeptabel den Berg hoch und fürein All Mountain wie ich finde auch wuchtig wieder hinunter. Nach und nach traut man sich so mehr und mehr ... in kleinen Schritten immer schwierigere Passagen gemeistert. Der Umstieg auf Flatpedals gab hier auch was zum besten. Nicht das es etwas besonders tolles ist aber es gibt einem für den Hinterkopf gerade in schwierigen Situationen den Tick mehr Sicherheit im Kopf jederzeit den Fuss aufsetzen zu können. Ich fahre weiterhin auch Klicks am Hardtail, aber am Froschn bin ich doch bei den Flats geblieben. Passt einfach ! Und da er dazu noch ein "Oldscool" 26er ist flitzt er auch um Ecken wie der Teufel. Sehr handlich und kompakt das Bike.Mir gefällt das bis heute ......

Die Schwächen: Wo Licht ist ist auch Schatten ! Aber im großen und ganzen war's ok. Die Mangelnde Langlebigkeit der heutigen "Verschleißteile" habe ich ja in der Vergangenheit schon öfters mal bemängelt aber ich denke da muss man sich mit abfinden da der Industrie wohl mehr dran gelegen ist ständig eine neue MTB-Sau durch's Dorf zu treiben statt bestehende Produkte zu verbessern. Als Defekte bleibt zu erwähnen:

Die Gabel hatte gleich nach einem halben Jahr schlapp gemacht. Bekanntes Problem der Fox Evo Gabeln, eingeschickt nach 1 Woche repariert wieder bekommen und der Froschn leif wieder. Das war ok.

Der Originale Sun Laufradsatz streckte nach ca. 4000km die Flügel. Lager Schrott und hinten einen Achsbruch. Achse wurde auf Garantie getauscht, die Lager hatte ich selber mal ausgetauscht.

Riss in der Kettenstrebe. Bemerkt hatte ich das schon 2014. Ich war mir nicht sicher ob der Riss nur in der Pulverbeschichtung war, hab's daher mal Röntgen lassen. Aufdem Film war auch kein Riss zu sehen.Ich besorgte mir aber Vorsichtshalber eine neue bei Radon die mir nach in Augenscheinahme des Risses eine neue jedoch blaue Kettenstrebe zur Verfügung stellten. Schon komisch das nach 2 Jahren bereits kein Ersatzteil mehr in Original Farbe erhältlich war. Machste nix ! Bin das ganze dann aber noch fast 3 Jahre so weiter gefahren, immer mit einem Auge drauf. Beim großen Wintercheckup vor zwei Wochen dann habe ich sie getauscht da mittlerweile ein dauerhaftes knacken zu hören war. Nach ein wenig Lack abschleifen sah man dann auch den Riss im Material.

So sieht eine Kettenstrebe nach 4 Jahren beschuss von unten aus :)
Das war's auch schon, der Rest war eigentlich immer nur Austausch von "Verschleissteilen". Da hat die Qualität meiner Meinung nach die letzten Jahre stark nachgelassen, aber das liegt dann eher an den Zulieferern. und folgendes habe ich durchgehauen:

2 Steuersatzschalen unten ( IS52 / Original FSA, dann CaneCreek 40 jetzt Acros, der hält ganz gut bis jetzt )
2 Innenlager ( das erste schon nach 1500km :( )
3 Kassetten
7 Ketten
7 Reifen
4 Bremsscheiben
14 SätzeBremsbeläge

Wie man sehen kann haut man mit dem Ding die Bremsbeläge durch wie Toastbrot.Liegt aber wohl eher am Fahrstil, sowie am Gelände und natürlich am Systemgewicht ;) Fahre allerdings auch meist Resin Beläge da die Metalbeläge im Nassen zu sehr quietschen

Der Froschn hat jetzt eine blaue Keule ! Egal passt einigermassen und Optik ist zweitrangig :)
Das ein oder andere habe ich natürlich auch ein wenig modifiziert

Cockpit: Ergon Griffe, 60mm Ritchey Trail Vorbau und 740mm Ritchey WCS Trail Lenker sorgen für einwenig mehr Komfort und Agilität.

Bremse: die Originale Formula ist von Haus aus auch bissig, allerdings hatte sie trotz 203er Scheibe in meiner Gewichtsklasse bei längeren anspruchvollen Abfahrten mit Fading zu kämpfen und ein wenig zickig war sie auch was Kolbenund Klingeln anging. Daher tauschte ich sie letztes Jahr gegen eine Zee.Dieist ein echter Anker und dazu Shimano-Bremsentypisch sehr einfach und unproblematisch. Eine Top Bremse zu einem TopPreis !

Antrieb: Original war eine 3fach Kurbel verbaut. Bin jetzt kein 1fach Hipster aber so viel Kettenblätter braucht dann auch kein Mensch. Von Daher stellte für mich die 2fach Kurbel die optimale Lösung dar. XT Kurbel mit 36er und 22er Deore Kettenblatt ist ein Top Kompromisswie ich finde. Das ganze geht auch mit dem Original 3fach Umwerfer wenn man ihn vernünftig einstellt.

Laufräder: Wie schon erwähnt waren die Sun Ringle Laufräderzickig. Halte eh nicht viel von Sun, da Platzt einem andauernd der Freilauf weg. Bei H&S habe ich dann für 170€ einen echten Schnapper gemacht. Ein DT Swiss Laufradsatz im passenden grün.Top ! Hätte nicht gedacht das der so robust ist. Läuft immer noch eins A. Zudem mit 23mm Innenweite ein bisschen breiter als die originalen 19mm.

Dämpferbuchsen: habe ich vor kurzem gegen Huber Buchsen getauscht da ich eh alle Lager getauscht habe. So wirklich einenUnterschied konnte ich bisher nicht ausmachen. Kosten aber auch annähernd das gleiche wie Original.
Zugverlegung am Schaltwerk nicht ganz einfach will man keine gefährliche Schleife haben
Daswar's dann auch schon was es zum Froschn zu sagen gibt. Alles in allem bin ich noch immer sehr zufrieden mit dem Bike und ich fahre es wirklich gerne,weswegen es so schnell dannauch wahrscheinlich nix neues gibt.Auch wenn er gegen die heutigen Hightech Teile manchmal wie ein Baumarktsbike wirkt. Aber manchmal ist es danndoch auch ein Genuss den ein oder andern daran zu erinnern das der Fahrer eigentlich das Maß der Dinge ist und nicht das Material ;)

31.01.2016

Was ein Schrott 2.0 !

Gestern Abend habe ich mich meinem Steuersatz gewidmet. Eine Wartung war fällig. Das mache ich so 2x im Jahr, einmal vor und einmal nach dem Winter. Hab ihn etwas vorgezogen, der Winter ist ja noch nicht zu Ende,aber er ist jetzt fast genau 1 Jahr drinne. Wartung heisst Lager raus, alles sauber machen und wieder dick mit wasserresistentem Fett eingeschmiert einsetzen.

Beim Ausbau nachdem ich die Gabel aus dem Steuerrohr gezogen hatte offenbarte sich dann der ganze SCHROTT ! Die braune Suppe rotzte aus dem unteren Lager und dann machte es "PLOING"  und die innere Schale fiel auf den Garagenboden. Ok, zweiteliger Steuersatz is bestimmt High-Tech sowas ! Diese technische Innovation von Cane Creek  hatte sich somit nach 1 Jahr und 1900km ins himmelreich der Ramschteile verabschiedet. Der Hals schwillte an !

Da liegt die Rotze ! Vorne Cane Creek, hinten Acros. Die 2tel Schale am CaneCreek sitzt normal im Lager !
Auf der Herstellerseite findet man Aussagen wie "Setzt Standards in Sachen Leistung, Lebensdauer und Wertigkeit". Is klar ! Früher ( ... war alles besser :) ) setzte den mal die "Erstausrüsterqualität" den Standard ! OK das die Originale FSA rotze von Radon nicht die beste ist war mir bewusst, der hielt ja auch nur 1200km somit hat sich das die letzten Jahre anscheinend gedreht. Den Früher hat man nie mehr eine so gute Qualität bekommen wie die welche vom Hersteller in der Serie verbaut wurde. Heute hält der Ersatzteilemarkt anscheinend die vermeindlich bessere Qualität vor. Vom Cane Creek der 40er Serie hatte ich mir ehrlich mehr erwartet, hatte er doch extra ne schöne Dichtlippe auf dem Gabelkonus. Denkste !

Ich wiederhole mich gerne: 29er,27,5er Fat Bikes, 29+,1fach Schaltungen, elektronische Schaltungen ... ja ja immer weiter jeden innovativen Schrott auf den Markt knallen, die Kunden sind ja auch noch so blöd und hecheln schon sabbernd in die Geschäfte um immer den neuesten Scheiss zu fahren ! Procore Kerne im Reifen ... uha ja muss ich haben .... Di2 .... her damit ! MIt 2x10 oder 3x9 kommt man ja nirgends mehr hoch, mit 26 Zoll schon mal gar nicht ! Es ist zum Kot**en wie uns die Bikeindustrie verar***t ! Fast täglich lassen die sich neue Standards einfallen, ich sach nur Boost ! Die kriegens nichmal mehr hin nen simplen Steuersatz zu bauen der wenigstens mal ein halbes Bikeleben taugt, so 3-4000km das wär doch schonmal was. Wohl gemerkt der bisher gefahrene  hat nie HD-Reiniger gesehen und trotzdem bläst es das Fett raus wie durch ein offenes Fenster !

Jetzt ist erstmal ein Acros drin .... "In Deutschland hergestelltes Sorglosprodukt" .... "Konsequente Weiterentwicklung und Technolohie machen Acros Steuersätze zu absoluten "Sorglos-Produkten"... AHA daher kostet der wahrscheinlich auch nen 10er mehr ! Da bin ich mal gespannt Herr Acros !

12.12.2015

Neues Lenkeisen


Hat der Nikolaus tatsächlich bei seiner Abreise gen Nordpol direkt vor meiner Haustüre was aus seinem dicken Sack verloren ! Tadaaaa, ein neues Lenkeisen !



Gleich paar neue Griffe mit rangedengelt, die lagen daneben. 740mm breit, 20mm höher, das freut den angehenden Senior. Gerade noch schmal genug für hiesige Trails. Der wurde natürlich Standesgemäß in Manni's Wohnzimmer weingeweiht.

Achtung !!! Bissiger Eifler!!!


Geht auch mit Segelstange, et gröne Jelände

 
Isset net schön he?

 
Gott sei Dank war keine Sitzgelegenheit in der nähe sons wär ich eingeschlafen so besäuselnd war das da:

 
PokPokPokPoooook

 
Da geht er gleich auf Tauchstation.... hat der sein neues Höhenruder falsch bedient ?

 
Abgetaucht ....Periskop hat er oben amBaum vergessen son mist !

 
Scheeeeen isset hier!

 
Daplätscherts dahin das Bächlein

 
 Dabei kam mir folgender Gedanke: geht eigentlich der Meeresspiegel kaputt wenn ein Schiff in See sticht ?

... to be continued ....

10.09.2015

Aus der Technikecke - Lagertausch NC-17 Sudpin III

Am Froschn fahr ich ja so Schienbeinzerhau-Pedale,da waren die Lager mittlerweile ziemlich ausgenudelt. Machste einfach neue dacht ich mir was sich aber dann doch nicht ganz so einfach gestaltete. Der Grund: bei den Sudpin III sind auf einer Seite Gleitlager verbaut die sich so ohne weiteres nicht auspressen lassen. Hm, hab ich maln bisschen im Forum gestöbert und gesehen das es dazu eigentlich keinerlei vollständige Tutorials gibt, daher habe ich mal folgenden Lösungsvorschlag ( ein wenig abgekupfert :) ):

1. Pedale vom Rad abbauen ( rechte Seite Linksgwinde, linke Seite Regelgewinde )

2. Die Kappe mit einem 6er Inbus abschrauben ( Achtung Kappe is aus Alu ! )
 


3. Darin befindet sich eine Hülse die kann man mit einem Schraubendreher o.ä. einfach herausfummeln
 

4. Als nächstes eine 6er Mutter herausdrehen, dazu mit einer 9er Stecknuss ins Loch und auf der andern Seite Kontern ( Achtung die Nuss darf nicht zu dick sein ggf.noch einwenig aussen abschleifen oder so ) Mutter hat wie Pedale auf der rechten Seite Linksgewinde und linke Seite Regelgewinde
 

5. Hat man die Mutter entfernt kann man die komplette Achse herausziehen.

6. Gummidichtung ( Auf Pedalgewindeseite ) entnehmen


7. Im Pedalkörper sitzt noch ein Rillenkugellager das kann man einfach zuranderen Seite mit einem Schraubendreher herausdrücken,sitzt nicht besonders stramm im Pedal, ggf. Pedalkörper ein wenig erwärmen.
 


8. Alle Teile gründlich reinigen

Jetzt gehts an den Aus/Einbau des Gleitlagers,das ist nicht ganz einfach. Im Forum ( THREAD ) hab ich dann von @Stefan_Santana den Hinweis mit dem Gewindebohrer aufgegriffen. Benötigt wird dazu eigentlich nur ein M14 Gewindebohrer. Wenn man ein M14er Gewinde in ein Loch schneiden möchte bohrt man normal einn 11,2er/11,5er Loch daher sollte der Bohrer auch am Anfang ins die 12er Bohrung des Gleitlagers gehen. Tut er auch ! Man kann den Gewindebohrer daher einige Umdrehungen in das Lager eindrehen. Das Material ist relativ schneidfähig, ggf. ein wenig Schneidöl drauf.

Altes Gleitlager im Pedal:


9. Gewindebohrer M14 in Gleitlager eindrehen, das Gleitlager ist 10mm lang man kann den also ruhig 8-9mm reindrehen.
 


10. Pedalkörper an der Stelle wo das Gleitlager sitzt erwärmen


11. Nun kann man vorsichtig das Gleitlager nach unten austreiben indem man durch leichte Schläge mit einem Durchschläger auf den Kopf des Gewindebohrer das ganze nach unten heraustreibt.


12. Ist das Lager raus alles nochmal reinigen es bleiben ggf. auch kleine Späne in der Bohrung.
Alle Teile auf einen Blick, unten der Gewindebohrer mit der Gleitlagerbuchse


13. Neue Lagerbuchse eintreiben, Pedalkörper nochmal bisschen erwärmen und dann geht das fast von Hand ich habe das Gleitlager mit einer passenden Nuss eingetrieben, man könnte ggf auch das alte Gleitlager dazu verwenden.


14. Alles wieder in umgekehrter Reihnenfolge einsetzen, alles gut einfetten !

Damit ist der Lagertausch komplett !

Hier noch was zu den Lagern selber:


  • Gleitlager hat die Masse 14mm Außen, 12mm Innen und 10mm lang, gibts reichlich bei IGUS oder bei ebay, ich hab welche aus Sinterbronze eingebaut, haben 2,30€ / 2 Stck gekostet
  • Rillenkugellager hat die Masse 13 Außen, 6mm Innen und 5mm dicke, gibts auch jede Menge Angebote bei e-bay, Kosten so um die 2,-pro Stück

Noch was vergessen ? Fehler drin ?

06.02.2015

Der Froschn im Check

Tja, da hätten sie sich fast getrennt die Wege des Froschn und des Hubi. Aber dazu mehr später. Heuer hat der Froschn nämlich fast die 5000er Marke geknackt. In etwas mehr als zwei Jahren hab ich mit dem "ÖlMäuntn"-Beik einiges unter die Stollen genommen. Zeit mal ein Resüme zu ziehen, zumal ja jetzt die Garantiezeit für die Anbauteile endet. 5000km das ist mal wenigstens eine halbwegs aussagekräftiges Kilometerpensum, nicht wie in den Bikebravos wo groß "Extrem Supa Dupa Hasdenichgesehn Langstreckentest" propagandiert wird und dann haben die Mühlen gerade mal 2000-2500km auf der Uhr. Pah, auch wenn für "Vielfahrer" 5000km vielleicht auch nur die halbe Jahresleistung ist, kann man doch hier schon einiges beurteilen.

Was ging also kaputt ? Angefangen hats mit der Gabel, die Kartusche der CTD Einheit hatte den bekannten defekt: keine Zugstufe, keine CTD Verstellung. Wurde auf Garantie getauscht, kein problem Froschn war schnell wieder am Start. Als nächstes  war bei ca. 1900km die Nabe hinten defekt. Achsenbruch, ging auf Garantie, dauerte aber ca. 12 Wochen. TOP: Radon hat mir für die Zeit ein Ersatzlaufrad mitgegeben ! Bei knapp 2500km musste ich den Steuersatztauschen, der Originale FSA hatte so gut wie keine Dichtung und mir lief die braune Plörre aus dem Steuerrohr. Der aktuelle scheint aber auchnicht viel länger zu halten, der CaneCrekk macht auch schon komische Geräusche, werd ich wohl die nächsten Tage tauschen. Wenige Kilometer später so ca. bei 3000km musste ich die Vorderradlager an den SunRingle Demon II Naben tauschen. Bei 3500km war das Tretlager fällig. Aktuell habe ich dann noch den Dämpfer mal beim Service gehabt und ebenso die Reverb VarioStütze weil die beim aufsitzen schon 1cm abgesunken ist. 

Tretlager = Schrott !
Nicht gerade wenig in zwei Jahren ! Hier mache ich aber Radon keinen Vorwurf weil es die übliche scheiss Qualität der Anbauteile ist. Dazu später mehr.

Was habe ich umgebaut ? Eigentlich nicht viel. Die Bremsscheiben der Formula RX habe ich gegen welche aus der Shimano XT getauscht, die verbessern die Dosierbarkeit der Bremse spürbar und haben zudem nicht das lästige klingeln in Kurven. Das Cockpit habe ich mit einem kürzeren Vorbau (60mm) und nem etwas breiteren Lenker (720mm) "getunt", den kurzen Vorbau kann ich sehr empfehlen, das Bike wird dadurch wesentlich besser im Handling. Letzte Maßnahme war ein anderer Laufradsatz. Die Originalen SunRingle Demon/Inferno Kombination tauschte ich gegen einen DT Swiss AM2.0/XPW1600 Laufradsatz. Der war nicht nur Mega günstig sondern zudem 3mm breiter und ca. 300g leichter. Ausserdem passte er optisch sehr gut ans grüne Rädchen. Achso verschiedene Reifen habe ich drauf ausprobiert, sehr gut hat mir der Maxxis Minion DHF/DHR in der MaxxPro Mischung gefallen. Super Reifen und mit 30,- nicht zu teuer. Auch gut fand ich HansDampf vorn und NobbyNic hinten, am Vorderrad kann ich den Nobby nicht empfehlen. An sich kein schlechter Reifen, ist vom Grip her aber Digital, also 0 oder 1, also entweder man hat welchen oder nicht, dazwischen gibt's nichts.

So sieht er momentan aus der Froschn
Was habe ich verschlissen ? Auf die 5000km montierte ich 3 Ketten, 1 Kasette, 1 Steuersatz, 1 Tretlager, 2,5 Reifenstätze und sage und schreibe 6 Sätze Bremsbeläge. Das Ding frisst Beläge ... oder liegt's am Fahrstil ? Im Schnitt schaffe ich maximal 800km, hatte aber auch schon welche in 400km platt gemacht. Immer Serienbeläge. Rauschen die bei euch auch s durch ?

Was mir wirklich ankotzt: ist die Qualität der Anbauteile !!! Kann doch nich sein das son Tretlager oder son Steuersatz keine 5000km. Und dann diese vorgeschriebenen Inspektionsintervalle. Kann doch nich sein das man mindestens einmal im Jahr nen Service machen lassen soll damit die Dinger richtig funktionieren. Ich hab das mal für mein Bike durchgerechnet das wären in den knapp zwei Jahren an die 600€ allein für Service an Federelementen und Variostütze gewesen. Ihr könnt mich mal ! Ich hatte mal ein Mopped mit guten 150PS, wenn mir da einer gesagt hätte du musst jedes Jahr die Gabel warten lassen damit das Ding funktioniert hätte ich den ausgelacht ! Wieschon oft gesagt: statt Fatbike-29er-27,5er-E-Bike-1x11-Digitalschaltungs-Wahn sollte die Bikeindustrie meiner Meinung nach mal wieder was in Sachen Funktionalität und vor allem auch Haltbarkeit machen. Aber die meisten sind's selber schuld, rennen se doch wegen jedem Scheiss den Leuten die Bude ein ! Ich werd's nicht mehr mitmachen, nur wenn ich keine andere Wahl mehr hab.
Variostütze fritte, natürlich gerade nach Ablauf der Garantie !
Warum der Forschn und Hubi fast getrennte Wege gegangen wären ? Weil ich beim putzen vor ein paar Wochen so komische Risse entdeckt habe. Oh, Schreck ! Dachte ich zuerst, der ist hinüber. Nach einem Check bei Radon waren sie sich dort genauso wie ich uneinig ob die Risse nur in der Pulverbeschichtung oder tatsächlich im Material wären. Ich hab dann ne Möglichkeit aufgetan den Froschn mal zu röntgen. Warum der Aufwand ? Wird sich der ein oder andere Fragen. Ganz einfach: weil's keine grünen Rahmen mehr gibt ! Und ich doch schon wenn's eben geht meinen Froschn behalten wollte. Schnödeschwarze Rahmen sind nicht mehr mein Fall. Naja jedenfallshat dasRöntgen dann Gewissheit gebracht,es waren keine Risse erkennbar, der Froschn und ich können also weiter die Trails unsicher machen !

Risse links und rechts neben dem Hauptlager
Riss an der Kettenstrebe

Riss am Sattelrohr


Patient Froschn


Also .... stay tuned for2015 !

15.06.2014

Dreckige Hunde Sonntagstoürschjen nach Wollseifen

Diese Tour sind wir schon einige male gefahren ! Daher gibts jetzt auch keinen großen Bericht sondern nur paar Bilder. Nebenher konnt ich bei der Tour mal meinen neuen Laufradsatz testen, ein DT Swiss. XPW1600 Naben und AM2.0 Felge, gab's für schlanke 160,- beim freundlichen Discounter in Bonn ! Es sind keine gravierenden untrschiede aber man merkt sie, 280gr weniger Gewicht und 3mm mehr Maulweite sorgen so für ein wenig leichteres treten und mehr Grip. Nen breiteren Lenker hab ich mir auch gleich mal montiert, der alte wurde unfreiwillig eingekürzt ;)
So sieht die Fuhre jetzt aus:

Da Froschn
Da Köter in da Wollseifen
Da Köter auf da Staumauer

24.12.2012

Die Heilig-Abend-Frosch'n-Tour, oder "Kermit-Einrolltour" ?

Heilig Abend ! Die meisten Leute hächeln an diesem Tage Vormittags durch Stadt um noch die letzten Weihnachtsbäume oder ein paar passende Ohrringe für die Dame des Herzens zu ergattern. Hier ist Stress vorporgrammiert. Nicht mit dem den dreckigen Kötern. Die Bude gewienert, die Lämpchen am Baum glitzern, Geschenke sind verpackt und was macht man nun mit sonem Vormittag bevors langweilig wird ? Rischtig ! Beikn. Noch besser wer an solch einem Tag ein neues Bike unterm Weihnachtsbaum rausziehen kann. Jaja, das Leben kann manchmal schon hart & ungerecht sein, während andere sich plagen haben andere Zeit ihr neues Gefährt einzuweihen. Und das sollte direkt mal artgerecht von statten gehen. Der Siff der letzten Tage hat schöne Prappe auf den Wegen hinterlassen. Und heuer scheint auch der einzigste Tag der Woche zu werden wo sich das Sönnchen mal blicken lässt. Also flugs die Köter aktiviert und los ging's. Leider blieb's heute bei zwei Mitfahrern, die anderen waren wie vermutet im Vorweihnachtsstress oder hatten schon die Glocken tief hängen. Dem Spass tat's jedenfalls keinen Abbruch.


Geplant waren nochmals die Trails um Homecreek da ich mir Freitag schon dachte das sei ein perfektes Terrain für die Jungfernfahrt von "Kermit" ! Diesen Namen hatte das neue Bike schnell weg, erstrahlt es doch in einem herrlich leuchtenden Grün. Nach gut 5km war nichts mehr von der Jungfräulichkeit zu entdecken, die Prappe hatte ein schönes braunes Kleid über das flamm neue Gerät gelegt. Egal, muss dem Gerät durch, sind ja hier nich bei den Rennradlern ! Den zähen Anstieg in Richtung Kermeter meisterte der Frosch'n erstmal fast souverän. Fast ? Nja, n'Flaschnhaltn hatte sich gelöst. Lag aber am User und nicht am Froschn. Provisorisch gerichtet und dann konnts weitergehn. Zielstrebig steuerten wir den ersten Trail an. Dieser legt sich geschmeidig an eine Landstrasse an und spuckte uns bei der Abtei Maria Wald aus. Wow, da wo früher mit dem Hardtail geschaut wurde wo man denn nun am besten herfährt wurd mit dem neuen Bike einfach so "dahergeslidet". Nächster Trail. Enge Kehren mit Treppen waren angesagt. Zuschauer vermuteten wir hätten die Masern aufgrund der Spränkeleien in unseren Gesichtern. Umsetzen ? Naja, Weltmeister war ich mit dem Hardtail in der Disziplin auch nicht, mit dem neuen Prügel, ausgerüstet mit Flatpedalen und meinen ollen Sneaker, da klappts dann ähnlich. Links rum manchmal recht gut, recht herum schlecht bis gar nicht. Aber wenn mal man davon absieht das ich das gezielt noch nie geübt habe gehts dafür einigermassen gut. Muss man halt mal trainieren. Zwischendrin sorgte dann auch eine rutschige Passage für eine standesgemäße Bodenprobe. Nix wildes also geht's weiter hinab.

   

Unten angekommen stiegen wir wie Freitag auch schon dem Meuchelberg auf's Dach um den schönen Trail zu rocken. Davor lag zunächst der deftige Aufstieg. Für Kermit kein Problem. Gabel abgesenkt und entspannt zurücklehnen, den Rest richtet das 36er Kassettchen. Man klettert gut aber gemütlich. All Mountain like und nich ala Marathon ! Aber das geht voll in Ordnung, man muss halt wissen was man will. Dabei spürt man zwar immer das der Hinterbau arbeitet aber es stört nie wirklich. Mag auch sein das 10 Jahre Hardtail mich dahingehen sensibilisiert haben ( oh Gott das war Hochdeutsch oder ? ), bisher war hintenrum halt immer alles starr :) So weiter geht's, irgendwann war ja dann mal der Gipfel erreicht. Die Treppen am Traileinstieg waren ehrer von der holprigen Art, das feine dabei: ohne Anhalten einfach Sattel runter und drüber dank Reverb. Was der Frosch'n so alles kann wa ?  Nach diesem Schmankerl folgte der Heimweg. Durch's Heimbachtal buchsierten wir uns wieder auf die Höhe, rollten seeeehr geschmeidig nach Eicks und dort in den "Froschtrail". Sorry aber der musste heute eingebaut werden. Danach nahmen wir noch ne feine Abfahrt am Museum mit weil's halt auf dem Weg lag, worauf wir dann auch schon wieder in der Heimat waren.

 

Fazit: Mal wieder klasse Tour mit klasse Mitfahrern. Wetter gut, ein wenig schlammig, dafür schöne Trails gefahren. Bike ist Top, kann man nicht anders sagen, vor allem wenn man bedenkt das man bei andern vermeintlich "Namhaften" Herstellern nen Tausender mehr für die gleiche Ausstattung legt ! Ich kann nur sagen: Top Bike zum echten Kampfpreis ! Danke Jupp, haste mit ein fluffig Rädchen verkauft !