31.08.2015

Leogang - Auf die Asitz

Nach dem geballer am Samstag sollte es am heutigen Montag morgen etwas ruhiger zugehen. Ausserdem sollte der Berg wieder "erhaft" besiegt werden, hatte schon ein ganz schlechtes Gewissen so viele Höhenmeter per Lift vernichtet zu haben. Ok 5000hm ohne Lift wären auch ein hartes Brot gewesen. Heuer standen nicht ganz so viele an, den noch sollten es mal 900hm am Stück werden und insgesamt auf 35km gute 1300hm.
Da dämmel er ... immer naufi. Hier bei Feistenau
Der dicke im Anstieg ... hier kurz vor der Burgeralm

Der Tag startete wiedermal herrlich, nach oppulentem Frühstück ging's bei Kaiserwetter und 20°C morgends um 9 Uhr auf's Bike. Zunächst ganz schnöde auf Asphalt das Tal hinauf entlang der Leoganger Ache. Im seichten auf und ab, tendenziell mehr auf, radelt man so daher. Durch herrlich blumenbehangene Höfe und schnuckelige Orte. Vorbei am Griessensee findet man dann den Weg nach Hochfilzen. Schnell entlang der Strasse nach Faistenau und nu wieder ab in die Berge. Es beginnt hier der lange Anstieg vorbei am Spielberghaus bis auf den Kohlmaiskopf. Doch zunächst erstmal bis zum Gasthaus Eiserne Hand. Von da aus folgt man dem Spielbergbach. zunächst gemächlich doch nach dem Steinbruch geht's richtig zur Sache. Mit durchschnittlich 15-16% zieht sich dem Gerät hier hoch, einzig bei der Burgeralm darf man kurz mal verschnaufen weil's ein wenig flacher wird, aber dahinter auch gleich immer wieder steile Abschnitte. Beim Spielberghaus selber hat man dann fast 500hm gemacht. Vorbei an der Wirtsalm ging's dann auch gleich weiter mit dem steilen Zeugs. Dazu nu auch schön in der Sonne ... Tauwetter dür dicke !

Panoramaalm
Froschn am Kohlmaiskopf
Immer weiter folge ich dem Saalbacher Höhenweg, dann erscheint die Panorama Alm, schönes Ding. Ab hier herrschte reger Wandersbetrieb aber zu 99,9% alles in entgegengesetzter Richtung.  Immer wieder fiese Rämpchen und die letzten 150hm waren dann nochmal richtig schön zornig. aber dann war's geschafft, der Dicke & sein Froschn hatten die 900hm weggestemmt. Jetz erstmal ein Riegelchen und Aussicht geniessen. Von hier oben hat man einen traumhaften Blick auf die Leoganger Steinberge mit dem Birnhorn als höchstem Zipfel. Dann machte ich mich an den Trailspass. Ich folgte wieder dem Schönleitenwaldweg. Herrliche Wutzelbehanldung ! Sowas kenn ich normal nur aus Belgien, hier ists aber nochmal ne Nummer ruppiger. In seichten auf und ab zieht sich das Pfädchen daher bis es mich letztlich wieder an der Schönleitenhütte ausspuckt. Am Schönleitenweg wartete schon ne riesen Gruppe mit Guide, ich nutzte die gunst und schoss schonmal durchs Viehgatter. Herrlich wieder die Serpentinchen hinab und dann ..... pffffff....och neeee.... schon wieder ein Durchschlag. Also erstmal flicken. Guide und zwei Teilehmer diskutierten ob man nich besser Schlauchlos fahren sollte ... sollte man ? Naja bis der letzte der Gruppe den Weg hinab geschoben hatte war ich dann auch fast fertig und hatte die Gruppe bis zur Asitz wieder bei. Ein Grund warum ich diese großen Gruppen nicht mehr mag: es sind einfach zu viele unterschiedliche Niveaus unterwegs, da macht es dann den Könnern genauso wenig Spass wie den Einsteigern .... muss aber jeder selber wissen.
Herrlicher Wutzeltrail ... Schönleitenwaldweg
Da dämmelt er ... der Dicke & sein Froschn
Wurzelbehandlung
Am Hangman I
So da war ich also wieder an der Asitz, was lag da näher als den herrlichen Hangman nochmal unter die Stollen zu nehmen. Also rein ins Gemüse. Rumpel die pumpel war ich schon an der Mittelstation wo Frau & Kind den herrlichen Sinne-Park an der Stöcklalm genossen. Eine Johannisbeerschorle später schossen wir davon, die zwei Damen mit der Gondel und der Papa per Hangman II. Wiedermal ein geballer vom allerfeinsten, wenn mans ein wenig kennt kann man's noch besser laufen lassen. Herrlich ! In etwa zeitgleich trafen wir dann wieder im Hotel ein und die Jause schmeckte nochmal besser hatte man doch diesmal den Berg erhaft besiegt :)




29.08.2015

Leogang - Big 5

So alle Jahre wieder gönnt Familie Hubert sich ein paar Tage Auszeit. Dieses Jahr ging's nochmal nach Leogang in Österreich, da waren wir in 2009 schonmal und das hatte uns ganz gut gefallen. Also wieder im gleichen Hotel, der Riederalm, eingescheckt. Das ist zwar nicht das günstigste am Platz aber dafür erschien uns Preis/Leistung sehr gut da auch mit Pool usw. reichlich Bespassung für U2 Mitreisende vorhanden. Es liegt zudem optimal für Touren per Bike oder zu Fuss direkt neben der Asitzbahn.
Da Froschn in der Gondel
Im Schönleitenweg ... herrlich !
Samstag morgens machte ich mich dann an ein angepriesenes Highlight des Bikeparks Leogang/Saalbach. Die Big 5 Challenge. Hier hangelt man sich ähnlich wie im Wintersport per Lift durch's ganze Gebiet. Dabei muss man nur schlappe 500hm bergauf dämmeln, kriegt aber dafür 4500hm Abfahrtsvergnügen. Also früh raus und um 9 Uhr die 30€ für's Ticket gelegt und ab in die Gondel gequetscht. Des Froschens Federweg is mit 150mm zwar nicht typisch für Bikeparkbesuche sollte jedoch reichen um einigermassen den Berg runter zu kommen, denke da ist eher der Fahrer das limitierende Gerät.
Auf dem Weg zu Kohlmais...links der Schattberg
Der Hacklberger
... weiter geht's
Hinauf ging's zuerst mal per Gondel auf die Asitz.  In 1750m Höhe startete ich dann das Touürschjen. Zum warm werden, waren ja gerade mal 20°C hier oben, ging's noch ein wenig die Asitz rauf um dann auf halber Höhe auf den Schönleitenweg zur gleichnamigen Schönleitenhütte zu nehmen. Hier fing der Trailspass schon an, mit herrlichem Panorama zog sich das Wegelchen ausgesetzt am Hang entlang. Ab der Hütte ging's dann auch gleich so weiter nur wechselte man die Bergseite. Ein übles Wurzelgemetzel war der Weg in Richtung Kohlmaiskopf. Auf halber Strecke nahm ich dann ein Pfädchen hinunter zur Thuneralm, die Big5 geht normal gerade aus weiter, der Pfad war jedoch zu verlockend. Hatte dann auch paar Schmucke Ecken und Kanten parat, herrliches Teil. So tingelte ich dann den Hang hinab bis zm Spielberghaus wo mich kurz vorher noch ein Plattfuss aufhielt. Tja, wenn man schon "Schlauchlos" fährt sollte man auch regelmässig Milch nachkippen, so musste erstmal der Schlauch rein. Am Spielberghaus nahm ich dann noch den sog. Höllentrail mit, der war zwar fahrbar aber das was da an Drops und Sprüngen drin ist ist wirklich Hölle, ich blieb lieber mal auf dem Boden. Hinab nach Saalbach rollte es sich zügig über eine breite Forstautobahn am Ende erwischte ich noch ein wenig von der MilkaLine, hier knatterte ein Anfängerkurs im Standgas vorweg . Nächstes mal dann vielleicht doch besser oben bis Kohlmais und via Panoramatrail und MilkaLine runter.
isset net herrlich ?
In der Z-Line
Egal, ich war also unten und musste wieder hinauf. Diesmal nahm ich den Schattberg-Express, der spuckte mich auf dem Schattberg Westgipfel auf 2018m aus. Der nächste Trail startete aber erst am Ostgipfel, dazwischen lagen 150hm auf breiter Schotterpiste. Gleich beim Ausstieg sieht man hier schon wie die meisten ihre Prügel den Gipfel hinaufschoben, ich versuchte es mal fahrender Weise. Musste aber auch auf 3/4 der Strecke mal für eine Kehre aus dem Sattel, schweine Steil hier. Vom Ostgipfel wollte ich den legendären Hackelbergtrail abfahren, auf den Wiesen lag dieDownhill Fraktion und pumpte sich wieder Sauerstoff in die Lungen vom schieben, ich nutzte die Gunst um in den Trail zu schiessen. Ging soweit auch ganz gut, leider nicht lange denn am Abzweig zum Bergstadl ein kurzes Pffffff und der Hinterreifen war schon wieder platt, Durchschlag ! Nun gut, es gibt schlimmere Plätze zum flicken als bei Kaiserwetter mit Blick auf die umliegenden Berge. Nach etlichen pumphüben und etlichen Sprüchen der vorbeiziehenden Massen ging's dann auch für mich weiter. Herrlich angelegte 1000hm ging's hier bergab. Über etliche Kürvchen, Anlieger und kleinere Sprünge via Hacklbergalm und später Bucheggtrail zurück nach Hinterglemm. Dort musste ich erstmal die Fingerchen ein wenig auflockern, wasfür ein Massakker !
Panorama Pur !
Nächster Akt ! Der sollte auf dem Zwölferkogel stattfinden. Auf etwas mehr als 1500m stieg ich aus der Zwölferkogelbahn aus und gleich um die Ecke ging's in die Z-Line. Das Gerät war schon einwenig zorniger. Die Sprünge ein wenig größer und zwei riesige Wallrides hatte man hier eingebaut. Springen is nich gerade meine Paradedisziplin, daher konzentrierte ich mich eher aufs fahrenund drücke die meisten Tables weg. Das Teil ist man wirklich schnell heruntergebrezelt, selbst mit Foto-Stops war ich rucki zucki wieder in Hinterglemm.
Eingang Z-Line
grosser Wallride in der Z-Line
Hubbel No.4 wartete. Mit der Reiterkogelbahn ging's hinauf, hier hatte ich die Wahl zwischen Pro-Line und Blue-Line. Eigentlich wollte ich noch 500hm weiter oben zum Wetterkreuz, aber aufgrund der zwei Platten entschied ich mich zur Abfahrt auf der humaner erscheindenden Blue-Line aus Zeitgründen. Am Eingang liess ich dann einem Liteville 601 und Protektoren behangenem Pärchen den Vortritt weil ich dachte die können was ... naja, nich denken gucken ! Auch hier gibt's halt die Devise :"mehr Schein als Sein" drei Kehren weiter liessen sie mich dann vorbei und weitere drei Kehren weiter waren sie aus dem Sichtfeld und ich bin wahrlich kein Crack im Park, die haben bestimmt den ein oder andern aus der DownhillFraktion zum glühen gebracht :)). Die Blue-Line selber war fluffig zu fahren, hier und da traute man sich dann auch mal den ein oder anderen Hubbel zu springen, aber nich zu wild, Urlaub soll ja nich gleich am ersten Tag schon vorbei sein. So ... auch diese Abfahrt war geschafft, ein letztes mal musste ich nochmal hoch.
...an der Schönleitenhütte
Mit der Kohlmaisbahn ging's wieder hinauf auf den Kohlmaiskopf, von dort musste ich wieder zurück zur Asitz. Blöderweise nahm ich den Panoramatrail, auch schön, spuckte mich aber 200hm zu tief wieder aus. Das musste also wieder hochgedämmelt werden. Also ging's oberhalb der Thuneralm wieder hinauf zur Schönleitenhütte, die mittlerweile 30°C Außentemperatur hatten mich ein wenig weichgekocht. Also an der Schönleitenhütte erstmal nen halben Liter Johannisbeerschorle nachtanken, herrlich ! 30°C Kaiserwetter, zur einen Blick auf den Watzmann zur anderen auf Glockner und Kitzsteinhorn. Very nice ! Uh schon kurz vor drei nu aber ab ins Tal. Letzte Abfahrt, volle Brause den Hangman I und II hinunter, so der Plan. Zunächst nochmal den herrlichen Schönleitenweg zur Asitz und dann hinterm Lift geht der Spass los ... Hangman I !!! Ein Trail fast ganz nach meinem Geschmack. Ok die Drops brauchts für mich ned und ein zwei Wurzelpassagen waren für mich auch unfahrbar aber der ganze große Rest ... a Traum ! Herrlich technisch zieht er sich neben der Gondel ins Tal, Wurzelbehandlungen vom feinsten, Absätze, Anliegerkurven .... ein einziger Rausch. Ab der Mittelstation dann Hangman II. Der Rausch geht weiter. Zwar nicht mehr so anspruchsvoll, dafür um so schneller. Riiiiiiesen Anliegerkurven verleiten zum heitzen. Der ein oder andere "Table" verleitet zum abheben, so richtig werde ich aber kein Flieger werden. Was für ein geballer hier runter. Zwei Ostdeutsche Kameraden heizen mit mir gen Tal denen musste man dann auch das Grinsen aus dem Gesischt meisseln ! Ich kann's nur nochmal wiederholen: A TRAUM !
... wieder am Schönleitenweg
Eingang Hangman 1
Cracks im Hangman
So ... dann war ich unten, 4500hm bergab lagen hinter mir und knackige 800hm hinauf. Alles in allem eine sehr spassige Runde, sollte man mal gemacht haben auch wenn ich kein befürworter von Aufstiegshilfen wie Lifte bin. Aber die Runde ist auch so sehr fordernd, mann kann sie zwar theoretisch mit wenig Fahrtechnik fahren da es auch immer Möglichkeiten über breitere Wege gibt, man sollte dennoch über eine gewisse Grundfitness verfügen da auch das bergabfahren nicht zu unterschätzen ist.Im Hotel schmeckte die Jause und das verdiente Radler dann natürlich doppelt gut ... was für ein Tag auf dem Bike !

23.08.2015

Aus der Technikecke: Umbau 3fach auf 2fach

Hä? Wie 2-fach? Warum das denn ?
Nun ja zum einen waren die Blätter anmeiner derzeitigen Kurbel abgeranzt und zudem schraube ich halt gern und probier dann auch mal hin und wieder was neues wenns mir sinnvoll erscheint 

Und wie hastes dann gemacht ?
Als erstes bestellte ich ein wenig Material, neue Kurbel,22er Kettenblatt, Kette, Kettenführung. Der Rest blieb so wie er war. Ich wollte da erstmal mit demOriginal 3fach Umwerfer versuchen.
mit folgendem Setup am Antrieb ging's dann ins Rennen:

  • Shifter: Shimano SLX SL-M670 [Serie]
  • Umwerfer: Shimano SLX FD-M671 Drect mount [Serie ]
  • Kurbel: Shimano XT FC-M785 2-fach 64/104 LK 38/22[ Neu, umgerüstet mit 22er KB ]
  • Kette: KMC X10 [ Neu ]
  • Schaltwerk: Shimano XT RD-M785
  • Kasette: Shimano SLX CS-HG81 11-36
  • Kettenführung: Exustar c.guide
Also erstmal alte Kurbel runter und neue rangebaut, wer hier nicht weiss wie das geht sollte mal danach googeln, gibt massig Tutorials. Ebenso die neue Kette und die Kettenführung, die Krubelmodifizierte ich zuvor noch mit dem 22er Kettenblatt. Eine extreme Variante die aber funktionieren soll. 

Dann ging's ans einstellen
Nachdem was ich so gelesen hatte schien es nicht möglich die 2fch Kurbel mit einem 3fach Umwerfer zu betreiben zumindest bei der Direct Mount Variante wie an meinem Slide. Ich wollts trotzdem erstmal probieren. Das habe ich dannwie folgt tatsächlich auch hinbekommen:

  • Zug am Umwerfer lösen [ Bild 1 Z ]
  • Am Shifter den Schalter von 3fach auf 2fach Umlegen [ siehe Bild 2 ], somit kann man mit dem Shifter nur noch zweimal schalten
  • Als nächstes den Umwerfer lösen und ganz nach unten schieben, Zug unter leichtemziehen wieder befestigen, wenn er vorher lang genug war funktioniert das auch, wenn nicht neuen Zug einführen. Das ganze natürlich in der unteren also ersten Position am Shifter
Somit hat man schonmal grob abgesteckt das absofort vorne nur noch zweimal geschaltet werden kann, nun gehts an die Feineinstellung.

  • Als erstes den unteren Anschlag einstellen, dazu muss die Kette auf dem kleinen KB liegen
  • Mit der L Schraube ( siehe Bild 1 ] nun möglichst nahe ans Kettenblatt/ Kette ranziehen [ siehe Bild 3 ]
  • Dann die Ketteauf das größte Kettenblat legen und den oberen anschlag mit der H Schraube [ siehe Bild 1 ]  einstellen, es sollten ca.1-2mm Luft zur Kette bleiben [ siehe Bild 4 ]
  • Den Rest kann man später auch noch ein wenig über die Einstellschraube am Shifter nachjustieren, reindrehen = weniger Zugspannung Umwerfer wandert nach unten, rausdrehen = mehr Zugspannung Umwerfer wandert nach oben.
So kriegt mans aber hin, ist zwar ein wenig fummel, also Zeit und Ruhe bewahren, aber eslässt sich nahezu perfekt einstellen. Am Anfang hatte ich den unteren Anschlag zu weit weg vom kleinen Kettenblatt, dann fällt die Kette aber beim runterschalten von der Kurbel, das muss wirklich so nahe wies geht ans kleine Kettenblatt,so das man schon leichtes schleifgeräusch hört. Ebenso muss man am oberen Anschlag auch ganz penibel einstellen sonst zieht man die Kette beimschaltenüber das grosse Blatt hinaus. Am besten erstmal im Montageständer alles so gut einstellen wies geht und dann bei ner Probefahrt einwenig mit der Einstellschraube am Shifter nachjustieren, hat bei mir auch ganz gut funktioniert.

Die Kettenführung soll dann dafür sorgen das die Kette nicht mehr runter plumpst. Is mir schon hin und wieder im ruppigen Gelände passiert. Wenn man Shadow Plus hat geht's zwar auch aber ich hab kein Bock ständig den Schalter am Schaltwerk hin und her zu schalten.

Bilder:
Bild 1 umwerfer, ganz nach unten geschoben
Bild 2 Shifter mit umgelegtem Schalter
Bild 3 Einstellung unterer Anschlag am kleinen Kettenblatt
Bild 4 Einstellung oberer Anschlag am großen Kettenblatt
Bild 5 Kettenführung
Bild 6 Gesamtsetup

Praxistest
Bei der ersten Tour machte das ganze einen guten Eindruck. Ob ich jetzt mehr oder weniger schalte kann ich noch nicht sagen, aber durch die extremeAbstufung 38/22 fällt man beimrunterschalten so ein bisschen in ein Loch. Dem kann man aber entgegen wirken in dem man hinten auch entsprechend ein oder zwei Gänge höher wählt. Ich wollte jedenfalls nicht auf das 22er Kettenblatt verzichten und nehme das gerne in kauf.

Oben raus hat das 38er Kettenblat genug reserven um auch bei 40-45km/h noch mittreten zu können. Darüber wird's einwenig umrund, aber wer braucht das schon beim Mountainbiken?
Die Schaltperformance an sich lässt sich nahezu auf das gewohnt gute "Original-Schaltgefühl" abstimmen, vorrausgesetzt man hat sich die Zeit und Ruhe genommen das auch penibel einzustellen.

Den Gewichtsvorteil spüre ich natürlich nicht, a) habe ich selber genug auf demRöllchen und b) habeich den durch dieMontage der Kettenführung wieder ausgeglichen. Durch die Kettenführung hat man bei manchem Gängenminimal Laufgeräusche der Kette, stört abernicht.

Alles in allem für mich an einem AllMountainbike eine sinvolle Übersetzung,man gewinnt ein wenig Bodenfreiheit und hat weiterhin mit 20 Gängen eine sehr große Bandbreite. Man hat sich auch schnell das etwas andere Schaltverhalten ( hinten gleich mitschalten ) angewöhnt,für mich passt es und es ist ein für alle mal bewiesen: 38/22 funktioniert und 2fach Kurbel mit 3fach Umwerfer funktioniert ebenso gut.  


Manches kann man nicht so gut erklären wie man's selber macht, wenn noch Fragen offen sind fragt !

09.08.2015

Ahrkloppertje über 4 Türme

Es war mal wieder an der Zeit für ein zünftiges Ahrkloppertje. So trafen sich 4 Recken in Walporzheim um ein deftig Touürschje unter die Stollen zu nehmen. Petrus hatte und "Tauwetter für Dicke" beschert, lecker warm und dazu 100% Luftfeuchte in Nebelform. Zunächst tingelten wir an der Ahr entlang bis Bad Neuenahr, dann ging's den ersten Hubbel hinauf. Bereits hier schmolzen wir dahin, meine Herren das war Waschküche pur !


Erste Sation war der Neuenahrer Berg mit seinem Türmchen oben druff. Hier schmetterten wir den herrlich geschmeidigen Pfad hinunter. Schon steuerten wir die nächste Sation an, das war der Steckenberg, laaaaanger Anstieg hinauf. Das Wasser floss in Strömen. Wir schossen dafür sogleich den sehr schnellen und geschmeidigen Lennepfad hinunter, gefolgt von der sogennannten Achterbahn. Herrlich ! Nu waren wir aber schon wieder unten, müssen also wieder naufi ! Diesmal aber halb so wild, bisschen durch den Trimmdichpfad beim Kletterwald und schon flogen wir die "Winkeljass" eraffe. Immer wieder super diese drei geschmeidigen Pfädchen in Kombination zu fahren.


Als nächstes nahmen wir den lieblichen Brückenpfad am Kalvarienberg mit, erinnert einen immer ein wenig an Luxemburg oder Venedig :) Es folgte der dritte Turm im Bunde. Der steht ganz oben auf bem Steinhalskopf. Also Mal wieder hinauf ... und hinauf .... und hinauf ... man war das ne zähe schei..... 300hm später standen wir vor dem Turm und machten erstmal Riegelpäuschen. Wetter und Hubbel hatten die Körnerspeicher gut geleert. So nu aber weiter, wir warfen uns in die Abfahrt Richtung Katzley. Alter Schweder jetzt schmolzen nicht nur die Körper dahin sonder auch die Bremsbeläge. Das Pfädchen zieht sich quasi direkten Weg ins Tal, herrlich Steil aber leider fast ausschliesslich gerade aus. Egal für die Kurven sorgte im Abschluss die Katzley, diesmal links herum mit schön anspruchsvollem Trail.


Oh, sind ja schon wieder unten ! Also wieder rauf .... nochmal längerer aber geschmeidiger Anstieg auf den Krausberg. Dort enterten wir Türmchen No.4. Wir nahmen erstmal den schönen Trail links hinunter an der Hütte. Herrlich Pfädchen, leider viel zu kurz, aber dafür muss man dann auch nich so viel wieder raufdämmeln. Wieder oben am Krausberg nahmen wir dann die Spielplatzvariante. Nun schob sich auch die Sonne durch die Wolken was echtes Urlaubsfeeling erzeugte. Herrlich so ein "Sundowner" zum Abschluss. Eine Kehre nach der andern zirkelten wir herab. Unten wieder zurück nach Walporzheim über dan schönen Bergpfad und dann ... ja dann wartete das Weizenbier auf uns ! Was gibt es schöneres als sich nach solch einem gemetzel den Hals mit Bier zu kühlen :)
Die Rechnung für das gemetzel: 37km/1350hm




24.07.2015

Hubi und die Vulkane 2.0 - Der große Ritterschlag !​

Ich werd bekloppt ! Ich werd bekloppt wenn ich gestrichelte Linien auf einer Landkarte sehe .... dann kribbelts ! Is da ein Weg ? Wenn ja was für einer ? Fahrbar ? Zugewachsen ? Wenn fahrbar vielleicht ein Schmankerl oder mittlerweile breitgeklopft. Ständig geht das so ! Es gibt sogar noch Ecken da kenn ich noch nicht mal die durchgezogenen breiten Linien. Das darf nicht sein ! So klöpperte ich mir ein lecka Ründchen zusammen. Zwei Traumpfade wurde kombiniert das konnte ja nur gut gehen. So reiste Knecht Hubertus und sein Froschen dann in die "Schlacht der gestrichelten Linien zu Mayen" um sich den ritterlichen Titel zu verdienen !
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Endlose Wälder

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Der Froschn an Schloss Bürresheim​

Mayen, ein Städtchen geplagt vom Bauwahn. Eine Baustelle an der andern, Verkehrsführung wie in der Geisterbahn. Egal, der Knecht schaffte es und Sattelte den Froschn am Eiterbachtal ... Wahnsinn hier gibt es Flüsse aus Eiter ! Von dort mussten Ross&Reiter erstmal kräftig reinwämsen. Direkt vom Start aus tauchte der kühne Knecht über ein Rämpchen bei der Gipsmühle in den Wald ein. Gipsmühle ... Wahnsinn was die hier alles haben .. Gipsmühle ! Über ein gewundenen Weg zog er dahin der Knecht und sein Froschn, endlose Wälder. Aus der Ferne warf er einen Blick auf Schloss Bürresheim die feudale Unterkunft der Edelfreien Eberhard und Mettfried „de Burgenesem".
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Wohl wahr ... Traum Pfade !

[​IMG]  Und Traum Aussichten

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Der nächste Anstieg hielt Alpine Überraschungen für Knecht Hubertus bereit. Eine Schiebepassage läutete den Kampf gen Scheidkopf ein. Immer weiter windet sich der Weg hinauf ... hinauf und hinauf ... dann nochmal kurzes Stück schieben ... ein herrliches Bergpfädchen und schon stand der Knecht vor den Toren Kürrenbergs. Einige der gestrichelten Linien hatte der Knecht bereits erlegt, weitere warteten hinter dem Wall der B258 ! Durch den gefährlichen Kletterwald zog der Knecht vorbei an Ritterstellungen ins Trillbachtal. Trotz des guten Trills waren hier keine Sittiche vorzufinden, dafür aber jede Menge schöne Gegend. Nach und nach erarbeitete sich er der Knecht immer wieder eine gestrichelte Linie und nähert sich somit seiner Graduierung zum Ritter. Eine gestrichelte Linie der leckeren Sorte fand er dann zwischen Hirtenberghöfe und dem Karbachtal. Dort hinunter führte ein Pfädchen der feinsten Art ! Eng, verwinkelt, steil, Treppenstufen ... alles dabei was den Knecht an seine fahrtechnische Grenze brachte. Zwischendrin ein Nickerchen auf einer Bank und schon schoss er wieder durchs Gemüse.
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Da reitet er dahin der Knecht !

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Ein Nickerchen in Ehren kan niemand ...
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Einmal links eröm und der Knecht stand vor den Toren Monreals. Was für ein herrliches Örtchen ! Verwinkelt ziehen sich Gassen und Pfade durchs Städtchen, genauso wie der Elzbach. Der Knecht folgte im weiteren dem schwarzen Dreieck welches fleissige Wanderkobolde hier an die Bäume geknätscht hatten. Monreal heisst übrigends so viel wie "Königsberg" was aus dem fanzösischen "Monroial" abgeleitet wird. Der König schien aber nicht mehr hier zu residieren, a) die Burg in ruinösem Zustand und b) keine Fahne am Turm. Unbehelligt konnte der Knecht also sein unwesen treiben. Dies tat er zunächst am Elzbach tuten ! Zu Schnürenhof folgte ich einem weiteren Pfädchen, sehr fein. Erst hoch dann runter, manchmal extrem Ausgesetzt also besser nich runterpurzeln. Die gestrichelten Linien fielen hier wie die Fliegen. Durch den Polcher Wald schob sich der Knecht eine fiese Rinne hinauf. Der Froschn musste auf dem Rentnerbaltt betrieben werden so steil war das hier. Aber schön, und ausserdem schon wieder eine unbekannte Linie eliminiert.
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Da rumpumpelts im Wald wenn der dicke Knecht seinem Ross die Sporen gibt

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Herrlich Städtchen Monreal

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100% Natur !

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Im Karbachtal ist die Welt noch in Ordnung !​


Auf halber Höhemusste der Knecht ein Ausweichmanöver wegen einem entgegenkommenden Bauersmann vollziehen ... rumps hatte es dem Froschn sein Kettchen zerlegt. Aber sowas haut keinen Knecht aus den Bahnen, zaubert er doch ruck zuck Kettennieter und Kettenschloss aus dem Rucksäckl ! Wenige Zeit später rollte der Knecht weiter hinauf. Oben ein herrlicher Blick bis zur Mosel hinab. Eine Entspannungsliege lud auch zum verweilen ein, es nützte aber alles nicht die Reise muss weiter gehen. Vorbei an Johannisbeer und Erdbeer ... ja die Vorbeifahrt fiel ihm schwer .... erreichte er den Thürelzblick. Mehr Schein als Sein, gugsde in ein Loch aus Wald und ner Strasse. Alsoweiter. Aber dann....ja dann kam nochmal was leckeres ! Ein super Pfädchen hinab zur Thürelz. Auch wieder eng, verwinkelt mit Stufen und Felsabsätzen, herrlich genau die richtige Mischung im richtigen Schwierigkeitsgrad So lässt sich das entblößen der weißen Flecken auf der Karte aushalten ! 
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Wo rohe Kräfte walten ....

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... da hilft nur Entspannung !

Geflasht ging's an den nächsten Pfad. Dieser sollte bei Vollendung sofort zur Verleihung der Ritterwürde führen. Nicht zuletz deshalb weil dieses Pfädchen direkt an der Löwenburg hinab führte. Aber es musste ein Plan her, also schlich ich mich erstmal hinten rum via Karbach an. Herrlich dieses Tal, Natur pur. 1000de Pflanzen winkten mit Blütenpracht und hunderte Schmetterlinge trieben hier ihr Unwesen ... toll ! Irgendwann war der Hubbel dann geschafft, der Knecht näherte sich in Schleichfahrt der Burg. Seicht fing das Pfädchen an ... je näher man an die Burg kam um so schöner. Herrlicher Blick auf Monreal und dann stand man ruck zuck mitten im Burghof... Herrlich ! Auf der anderen Seite musste der noch Knecht den Ausgang ein wenig suchen, doch er fand ihn und letztlich auch den Pfad zum Ritterschlag ! Ausgesetzt zog er sich hinab in den Ort, nix für schwache Nerven. Das Ende hielt dann eine besondere Überraschung parat. Noch nie hatte er einen Pfad gesehen an dessen Ende man sich an einer Dachkalle den Ellbogen stossen konnte, so nah führte der Pfad an den Häusern des Ortes vorbei. "Endgeil" dacht der Knecht. Der Monrealer Ritterschlag war vollzogen, ab sofort hiess es "Ritter Hubertus von und zu Kommern" in allen Gassen !
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Die Ritterburg

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Achtung Engstelle !

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Hier bin ich Richtig !

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Ruhig blut ....grüner !​


Aber die Schlacht war noch nicht gewonnen, es warteten noch Restfetzen an gestrichelten Linien jenseits der B258. Also wieder zurück, hinauf durchs Trillbachtal wieder dem schwarzen Eck folgend. Oben nochmal durch den Kletterpark und dann war auch schon der nächste Herausforderer gesichtet. Vom Fünfkantstein führte ein schnuckeliges Pfädchen hinab in Richtung Nitztal. Mit schönem Fernblick, gewürzt mit Wurzeln verschlang der Ritter den Pfad im nu ! Zwei letzte Prüfungen noch ... erstmal wieder bisschen hoch und dann nochmal ein fesches Fusspfädchen hinab gefolgt von einem letzten Serpentinen Intermezzo am "Alten Kapellchen". Sauber ein gekrönter Abschluss für die Schlacht um die unentdeckten Pfade von Mayen. Der Ritter war zufrieden, eine tolle Runde mit allem was das Herz begehrt. Darauf ein leckeres Vulkan und der Tag war geritzt ... nicht ganz denn zu Hause warteten noch 10m Holz zum stapeln auf den Ritter ... ja so ist das Leben, das Burgfräulein hat halt immer eine Überraschung parat !

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Herrlich oder?




13.07.2015

Hilterscheider Sommermärchen

Dieses Wochenende waren wir "zu Gast bei Freunden". Unz Steigeisen hatte in die Eifelhöhen zu Hilterscheid geladen. Wer nich weiss wo das ist: "dat litt en de Mötsched". Von dort war ein deftig Touürschjen geplant welch uns Steigeisen ausgearbeitet hatte. Ganz ohne GPS un den schnickschnak, richtig wie früher ... Resepekt dafür

Ab Hilterscheid schlugen wir erstmal Haken wie die Kanickel um im Allgemeinen daür zu sorgen das das Teilnehmerfeld bestehend aus 4 weiteren Recken komplett die Orientierung verlor. So eingelullt konnte das Höhenmeterfressen stattfinden.

Die Recken auf den Eifelhöhen

So nach und nach näherte man sich vie Sasserather Heide dem Michelsberg von wo aus es zielstrebig ins Liersbachtal gehen sollte. Zielstrebig ? Naja ! Vom Michelsberg direkt ins Liersbachtal is was zu einfach, deswegen baut man dann erstmal ein paar geschmeidige Hubbel ein. Zuerstmal wieder naufi nach Esch, dann nunder un wieder naufi nach Reckerscheid... so un dann volles Rohr hinab ins Liersbachtal.

100% Eifel


100% Fahrkunst

Dann crusiten wir geschmeidig das Liersbachtal herab. Zwar kein "Trailhighlight" aber Landschaftlich immer eine Reise wert. Beschwingt tingelten wir daher. Ich hatte schon vermutet das der Guide uns wieder nur irgendwie einlullen wollte bevor die nächste Erhebung kommt um es uns dann wieder so richtig schön auf die Schenkel zu geben. Und die Vermutung war gar nicht so verkehrt. Ab Obliers wurden die Kettenblätter wieder bis zum glühen durchgewalkt ... es ging wieder naufi !

Liebliches Liersbachtal

Die Recken im Anstieg hinter Obliers

Zwar nich sehr steil aber laaaaaaang ging's hier hinauf. Immer wieder herrliche Aussicht auf's Liersbachtal und die dortige Wensburg. Zwischendrin mal das Revier markiert und irgendwann, gefühlte 1 Std später waren wir oben. Oben heisst in dem Falle Lind wo einen der Recken ein kleines Hungergefühl erhaschte. Flux wurden Bananen und Riegel nachgeworfen, konnte weitergehen. Ab Lind folgten wir dem Ahrsteig .....

Eifelhöhen bei Lind

Herrlich²

.... über den Ahrsteig stürzten wir uns dann über einen feinen Trail hinab in Richtung Pützfeld. Einer der Teilnehmer nahm es mit dem Stürzen zu genau ... naja jedenfalls hatte er seinem Paarhufer etwas zu viel die Sporen gegeben was komplett blockierte Räder mit abschliessendem Besuch im Gebüsch zur folge hatte. Der Kameltreiber sandte sofort zum Danke an den Herren ein Stossgebet an die nächste Wurzel. Nachdem sich die Lachmuskeln wieder etwas beruhigt hatten sattelte er sein Kamel wieder auf mit dem Ergebnis 5m wieder ins Gemüse zu rutschen da er vor lauter gelachter Tränen den Trail nicht mehr erkannte ...


 
Der fliegene Kameltreiber

Ja wo is denn der Trail ?

Fahrkünstler auf Kernschrott

So jetzt Luft holen dann weiter. Das ging dann auch zur allgemeinen Freude ohne weitere Zwischengebete bis fast zu Ahr herab. Puh, nu mal wieder bisschen naufi. Am Panoramaweg machten wir erstmal auf das gelächter Rast. Der ein oder andere Riegel, herrliche Aussicht ins Ahrtal, das Leben kann so schön sein ! Wenn wir da nicht irgendwann weiter müssten. Über den Panoramaweg ging's nach Ahrbrück. Nach gut 500m machte es Peng und das Hinterrad des Guides sackte zusammen. Wir nutzten den "Pützfelder Felssturz" als Reparaturstelle. Erstmal über die Felsen turnen dann flicken, schon konnts weitergehen.

Ahrtal

Pützfelder Felssturz ... vielleicht für Trialer wie Danny McAskill fahrbar .....

Die Herren an der Freiluftwerkbank

Dann rauschten wir wieder hinab nach Ahrbrück worauf es auch prompt naufi ging. Naufi hiess wieder rauf nach Lind. Und was für ein "naufi" diesmal .... der Berg bekommt bei mir eine Platzierung unter den Top10 der "Kotzberge". Erst seicht, dann steiler, dann scheisse steil dann wieder seicht und elendig lang ging's hier rauf. Auch auf dem kleinsten Blatt hat man irgendwann jeden Anstieg weggedämmelt so konnts in die nächste Abfahrt gehen. In rauschender Fahrt landeten wir wieder im Liersbachtal ... immer noch nach der Taktik: wieso sollte ich die flache Verbindung zwischen A und B wählen wenn's auch rauf und runter gehen kann.

Im Hügelchen nach Lind zum II.ten

Klasse Aussichten hinter jeder Ecke. TOP !

Wenn man Glück hatte ging's auch mal flach .... so wie hier

Da das Liersbachtal in Fahrtrichtung nur relativ Flach ist änderten wir diese natürlich sofort. Ein schwenk nach rechts brachte doch wieder gewünschte Höhenmeter vors Vorderrad. In einigen Kehren zogen wir hinauf nach Sierscheid. Alte Bikerweisheit besagt: nach naufi folgt auch manchmal naufi ! So auch oben in Sierscheid musste noch ein wenig rauf & runter bis nach Harscheid bewältigt werden. Als Entschädigung warteten nun die herrlichen Trails um Schuld auf uns. Zwei davon nahmen wir dann auch sogleich mit.

Trail bei Schuld ... für die Fusskranken jetzt extra mit Seilsicherung ... is ja auch so Hochalpin hier Is einem nur im Weg son kack !

Spicherley

Schaut genau zu Jungs .... so geht der 35mm Drop mit 35mm Federweg !

Die Meute

So nach diesem Trailspektaktel war erstmal der Akku leer. Jetz hiess es "Hause !". Doch erstmal bisschen beitanken. Ne Cola am Biketreff und schon is man wie Runderneuert. Wie die Tiere schossen wir durch den Steinbruch bei Schuld .. hätts nich so geregnet wir hätten vor lauter Staub nix mehr sehen können. Vorbei an Daubians Mühle schoben wir uns pöh a pöh wieder hinauf nach Hilterscheid. Das schlammige Brömmersbachtal präsentierte sich diesmal sogar im feinsten trockenen Wiesenteppich. Der letzte Anstieg war dann auch bezwungen. Hammerhart ... abe schöhööön war's !

Wiesenpfad bei Daubians Mühle

Last Trail of the Day !

Bei gegrilltem fest und gekühlten flüssig liessen die Köter dann diese herrliche tour nocheinmal revue passiern und ausklingen. Mein Dank an den Guide und Würstchenspender sowie an die Mitreisenden für die kurzweilige Unterhaltung. Auch wenn 60km und knapp 1500hm ihre spuren in meinem Gesicht hinterliessen. Chapeau ... dat wor jod