Hä?
Watt ? Safat ? Safat is kein moslemischer Feiertag sondern ganz einfach
die Abkürzung für
"Samstagabend-Feierabendtoürschje", da Abkürzen ja
schwer in Mode ist ;) Und da ich heute den ganzen Tag auf dem Bau
gebuckelt hab gönnte ich mir zur Belohnung ein feines
Toürschjen. Von Kommern gings über Wolfgarten nach
MAria Wald und Heimbach. Dort einen für mich noch unbekannten
Trail aufgesucht und wieder nach Hause. Am Ende warens gute 50km und
1000hm und die Schenkel waren danach ganz schön matschig
getreten. Aber schön wars trotzdem:
31.07.2011
Päddschestour lanz Heed un Hardtbösch
Für
diesen Sonntag hatte ich mal wieder ne Tour im kleineren Kreis
ausgeschrieben. Flux ne Mail an die dreckigen Köter und die
Bikekollegen aus Nettersheim. Schwupp di Wupp standen Sonntag morgen 13
Bergradfahrer am Kötertreff. Der heutige Rekord: 23% der
Teilnehmer waren weiblich - soll heissen es waren drei Damen dabei !
Und eines vorweg diese standen den Herrn in keinster weise nach,
einfach gesagt: "... die plöschte jenausu dursch de
Bösch wie
die
Männ !"
Von
Kommern gings dann erstmal daran ein paar Heidetrails abzufahren. Auf
einem allseits beliebten Trail mit Bahnschwelle gabs dann einen
Stereo-Plattfuss an gleich zwei Bikes. Schlugen doch zwei der
Herrschaften mit dem Hinterrad derbe in der Bahnschwelle ein. Resultat:
Schlangenbiss ! Nach dem Flicken dann weiter über den
lieblichen Eisenbahntrail, ein paar Treppen und den Billiger Wald. Auf
dem Weg zur Hardtburg weitere Trails im Wald bei Maria Rast.
Der
Römerkanal spuckte uns dann in Kreuzweingarten aus. Nach ein
wenig auf wieder den Kreuztrail hinunter um darauf die
Schützengräben unsicher zu machen. Hier war eine
Kette der geballten Kraft eines etwas älteren
Herrn mit
silbrig schimmerndem Haar nicht gewachsen ! Nach
fachmännischer Reparatur
des Schadens gings über weitere nicht enden wollende Trails.
Bei der Überführung zur Steinbach hatte der vorne
fahrende "Ortskundige" kurze Orientierungsprobleme brachte das
Grüppchen jedoch zügig wieder auf Kurs.
Eine
feine Auffahrt, die einige Teilnehmer noch von der Tour der Hoffnung
kannten, führte auf den Arloffer Berg. Und wer sich da oben
auskennt kann sich denken das nun der sogenannte
"Seckömmese"-Trail folgt. Auch dieser zauberte das ein oder
andere lächeln ins Gesicht der Mitfahrer. Wenig
später cruiste das Grüppchen dann auch schon durchs
Eschweiler Tal. Hier kam was kommen musste: ein dreckiger Hund ! Und
zwar einer von der Kategorie extra schmutzig. Es ging einen pervers
steilen Wiesenweg hinauf nach Eschweiler. Dies zwang den ein oder
anderen dann auf Fussbetrieb umzuschalten. Oben liess sich
Hubi auf spirenzjen eines gewissen Hern Stefan N. ein die
kurze
Zeit
später mit 90° Schräglage seines Bikes
endeten. Ähem ja, weiter folgte dann noch der Kalkwiesentrail
der auch nochmal nen fiesen Stich bereit hielt. Daraufhin
bekam
der
Ortskundige dann die erste Verwarnung, waren doch eigentlich schon fast
100% der angegebenen Höhenmeter erreicht. Naja geht ja auch
eigentlich nur noch nach unten jetzt...eigentlich.
Über
den Herkelstein folgte die lange Abfahrt zu den Katzensteinen wo
weitere Trails unter die Stollen gerieten. Durchs Tal ging's dann
hinüber nach Burgfey wo der letzte, ja wirklich der letzte
Anstieg wartetet. Kurz vor der Barbarakapelle kam es dann zum Showdown
zweier Bikegiganten. Robin A., der legendäre Bezwinger des
Kingsjochs, forderte den Hubinator zum Duell. Man munkelt es
wäre aufgrund von Ortskenntnissen ein unfairer Wettkampf
gewesen, fest stand jedoch das des Hubinators vorderster Stollen
minimal vor dem Kingsjochbezwinger die anhöhe erreichte. Die
Gruppe boxte sich dann noch auf den Grießberg durch um zu
guter letzt noch den obligatorischen Pizzatrail runter zu schreddern.
Das ganze spektakel fand dann bei einer Tasse Cafe in der Eisdiele sein
Ende. "Grazie Mille" an die Mitfahrenden für diese
schöne und lustige Sonntagstour.
10.07.2011
Tour der Hoffnung - MTB Tour für Krebskranke Kinder 2011
Auch
dieses Jahr gings dann am heutigen Sonntag nach Wisskirchen zur
Tour der Hoffnung. Nach kurzem Sammelstop reisten ein paar
Köter
und alte bekannte dann per Bike nach Wisskirchen. Dort war schon
einiges los. Nach kurzem Frühstück und geschwafel
stellten wir uns dann auch schon
in die Startblöcke die da massig vorzufinden waren. Udo
&
Meinewenigkeit stellten sich auf die lange Runde in einen
Block
mit mittlerem Tempo. Hans stand bei der Speedgruppe und der Rest
stellte sich bei der kurzen Runde an. Gestartet wurde dann auch
pünktlich um halb Elf. Nach kurzem einrollen gings dann
zügig
durch den Billiger Wald. Die erste erkennbare Wurzel sorgte jedoch wie
immer für mächtig Stau. Danach entzerrte sich das
ganze
wieder etwas, drückte der Guide doch wieder auf die Tube.
Vorbei an Maria Rast in den Hardtwald hinauf um dort ein paar
altbekannte aber schöne Trails abzusurfen. Nach einer kurzen
aber
ebenso schönen Überführung zur
Steinbach dort auf
den Arloffer Berg. Hinunter führte uns der Guide auf eine
"Päädspiste". Der recht hoch aufgeschüttete
Sand sorgte
für wahres Surffeeling. Danach ein ruppiger Trail den ich
bisher
immer nur als auffahrt nutzte. Schwups waren wir auch schon am
Verpflegungsstand. Auch wenn die langsamere Gruppe zuvor alles daran
gesetzt hatte uns vom überholen abzuhalten.
Nach ner Pulle "Grün" ging's dann weiter. Schnurstracks ins Eschweiler Tal und dort nen zähen Anstieg auf den Stockert hoch. Hinter Weiler a. Berge zügig hinunter und durch eine Rinne nahe den Katzensteinen erreichten wir Katzvey. Was hier kam konnte ich mir dann schon denken: der Eisenbahntrail wurde unter die Stollen genommen. Dieser spuckte uns in Satzvey aus. Der letzte Anstieg auf den Laurenzberg im Billiger Wald brachte dann den ein oder anderen Teilnehmer noch ans Limit. Darauf folgte dann die rasante abfahrt zurück nach Wisskirchen wo wir dann noch das ein oder andere Erfrischungsgetränk zu uns nahmen. War wiedermal schön bei euch in Wisskirchen ! Perfektes Wetter, schöne Tour und auch der Guide Hebbi hat seinen Job sehr gut gemacht. Würde sagen ... bis nächstes Jahr !
Nach ner Pulle "Grün" ging's dann weiter. Schnurstracks ins Eschweiler Tal und dort nen zähen Anstieg auf den Stockert hoch. Hinter Weiler a. Berge zügig hinunter und durch eine Rinne nahe den Katzensteinen erreichten wir Katzvey. Was hier kam konnte ich mir dann schon denken: der Eisenbahntrail wurde unter die Stollen genommen. Dieser spuckte uns in Satzvey aus. Der letzte Anstieg auf den Laurenzberg im Billiger Wald brachte dann den ein oder anderen Teilnehmer noch ans Limit. Darauf folgte dann die rasante abfahrt zurück nach Wisskirchen wo wir dann noch das ein oder andere Erfrischungsgetränk zu uns nahmen. War wiedermal schön bei euch in Wisskirchen ! Perfektes Wetter, schöne Tour und auch der Guide Hebbi hat seinen Job sehr gut gemacht. Würde sagen ... bis nächstes Jahr !
12.06.2011
Pfingsttour mit Zwischenfall
Eine
nettes Töurschje von Nettersheim bis ins Lampertsbachtal stand
für den Pfingstsonntag auf dem Programm. So traf sich ein
recht
stattliches Trüppchen bestehend aus 1 Bikerin und 9
Bikern dann am Bahnhof in Nettersheim ein. Leicht
beschwinglich
ging's zunächst über die Felder nach Marmagen. Wie
immer war's schwer in so einer großen Gruppe ein für
alle verträgliches Tempo zu finden, so das die Dame im Feld
doch noch umentschied und per Bike nach Hause radelte. Wenig
später war's dann mit der lustigen Beschwinglichkeit ganz
vorbei. Einer der Mitfahrer stürzte auf dem Trail so schwer
das an weiterfahren nicht zu denken war. Da zum Glück auch ein
erfahrener Rettungsassistent mit von der Partie war wurde der Verletzte
gleich Erstversorgt und ein Krankenwagen geordert. Aus Respekt und zum
Schutze des Verunfallten werde ich an dieser Stelle auch nicht
näher auf den Unfall eingehen. Nachdem wir uns dann ein wenig
gesammelt hatten wurde das Bike zurück nach
Nettersheim gebracht. Dort berieten wir dann was noch mit dem
Pfingstsonntag anzufangen ist. Die Gruppe entschied eine
"kleinere" Runde über die Trails rund um Nettersheim zu drehen.
Also ging's wieder auf die Bikes und nach einer kurzen Schleife über die Trails am Haubach später nochmals durch Nettersheim um dahinter ein paar schöne Pfädchen anzusteuern. Via Rosental, grüner Pütz und Königsberg ging's Richtung Steinfeld. Zuvor machten wir auf den Entspannungsliegen am Gillesbach kurz Rast um die mitgebrachten Fressalien zu vernichten. Es folgten Trails beim Kloster Steinfeld und die herrlich flowigen Pingentrails nach Sötenich. Das Urfttal rollten wir wenig später entspannt hinauf zurück nach Nettersheim. Doch noch ein nettes Ründchen geworden auch wenn der ein oder andere incl. mir noch immer im Geiste beim Sturz war. Nach nem Erfrischungsgetränk im herrlich angelegten Biergarten vom Nettersheimer Hof machten sich dann die Biker auf den Heimweg. Auch auf diesem Weg dann nochmal gute Besserung an den Verunfallten, möge er bald wieder auf's Bike klettern können.
Also ging's wieder auf die Bikes und nach einer kurzen Schleife über die Trails am Haubach später nochmals durch Nettersheim um dahinter ein paar schöne Pfädchen anzusteuern. Via Rosental, grüner Pütz und Königsberg ging's Richtung Steinfeld. Zuvor machten wir auf den Entspannungsliegen am Gillesbach kurz Rast um die mitgebrachten Fressalien zu vernichten. Es folgten Trails beim Kloster Steinfeld und die herrlich flowigen Pingentrails nach Sötenich. Das Urfttal rollten wir wenig später entspannt hinauf zurück nach Nettersheim. Doch noch ein nettes Ründchen geworden auch wenn der ein oder andere incl. mir noch immer im Geiste beim Sturz war. Nach nem Erfrischungsgetränk im herrlich angelegten Biergarten vom Nettersheimer Hof machten sich dann die Biker auf den Heimweg. Auch auf diesem Weg dann nochmal gute Besserung an den Verunfallten, möge er bald wieder auf's Bike klettern können.
Liteviller & Freinds - 100 % Eifel - Hubi war 2 Tage bei den Litevillern
Man
man man, schon ein halbes Jahr vorbei. Kommt mir vor als wär
es
drei Wochen her als der gute Martin mir vom Litevilltreffen an
Fronleichnam erzählte. Wie im letzten Jahr auch klinkte ich
mich
dieses Jahr wieder als Foto & Videobegleitung bei zwei Touren
ein.
Los ging's am Donnerstag mit ner Tour ins Sahrbachtel. Freitag gings
dann ans eingemachte. In den Dutchmountains spulten wir auf schlanken
35km saftige 1200hm ab. Aber nicht nur bergauf war die Tour fordernd,
nein auch bergab ging's ans eingemachte. Eine Tour für echte
Techniker und an einigen Stellen auch zu hoch für meine
Fahrtechnik. Macht aber nix da ich absolut kein Problem damit
hab
auch mal das Bike zu schultern. Zumal ich mich so immer für
die
Foto's an den "Schlüsselstellen" vordrängeln konnte.
Alles in
allem wie immer ein Top Event was der gute Martin da organisiert.
Leider konnte ich nicht das komplette Wochenende dabei bleiben da ich
Samstag noch was am Bau machen musste. Nächstes Jahr bin ich
aber
zu 100% dabi, sofern's wieder eines gibt.
So, dann hier noch ein kleines Video von der Tour am Donnerstag (Dank an den lieben Onkel Schosch für die Helmcam)
Liteviller 2011 - 100% Eifel - Donnerstagstoürschje von schraeg - mehr Mountainbike-Videos
05.06.2011
CTF Ritas kleine Schritte in Elsenborn
Wenn
es in der Bikesaison für Bikekumpane Udo und mich einen festen
Termin gibt, dann ist es die CTF in Elsenborn. Die Strecken sind zwar
keine extreme für Trailjunkies aber eine herrliche Mischung
aus der typisch ostbelgischen Landschaft und einigen schönen
typisch belgischen Trails. So reisten wir auch dieses Jahr zum dritten
male nach Elsenborn. Diesmal hatten wir aber noch andere Mitfahrer im
Gepäck. Unser Truppe setzte sich dann wie folgt zusammen: Udo
"Killerwade", Carsten "los oficiales",
Torsten "Tupperware" Robin "der Schreckliche" und Hubi
"Killerplautze". Das illustre Trüppchen machte sich also auf
den Weg nach Belgien. Kurz vor Ankunft erhielt dann einer der
Teilnehmer ein Telefonanruf von zu Hause "Warum steht denn noch dein
ganzes Gelumpe hier inklusive Helm ?". "Gute Frage !" Der glasklare
Vorteil wenn man seinen Helm nicht dabei hat besteht darin das auch
keiner zu bruch gehen kann wenn man mal auf die Glocke klatscht ! Sei's
drum muss "los oficiales" heute mal ohne Knitterfreien
auskommen.
Ein
erster Blick auf die Karte vor Ort offenbarte mir gleich
bekanntes. "Sieht aus wie die von 2009 nur anders rum" aber
mal
sehn was geht. Es
wurde auch gleich losgekeult. Über die bekannt hubbelige
zerfurchten Panzerspuren ging's durch den Truppenübungsplatz
Elsenborn. Das ein oder andere Pfützchen wurde von Ross und
Reiter verweigert, noch ! Über ein paar Schleifen bahnten wir
uns den Weg zur Grenze. Unterwegs verppaste Killerwade der Tupperware
beim "Pfützenhopping" eine deftige Ladung Schlamm für
den korrekten "Täng" des Plastiks. Als es am Gut Heistert
vorbei ging wusste dan ein wenig später auch der letzte wir
waren zurück in Deutscheland. Kurz danach erreichten
wir Verpflegung Nr.1. Nach Waffeln, Getränk und Schinkenbort
gings durch die Narzissenwiesen. Dort nahmen wir einen mir
bis dato noch unbekannten Trail unter die Stollen. Schön war
der und spuckte uns im Fuhtrsbachtal aus. An dessen Ende kam was kommen
musste, die Wurzelparade zur Höfener Mühle. Recht
flutschig keilte das ein oder andere Bike bockig aus. Danach
wurds dann wieder geschmeidig, es ging an der Perlenbachtalsperre
vorbei gefolgt von einem wiederlich sumpfig warmen Anstieg der auch
noch mit Ästen zugeworfen war. Genau das sind die Dinger die
der Biker braucht. Hart und schmutzig ! Tupperware vorraus dicht
gefolgt von Killerplautze, dann los oficiales, Killerwade und der
schreckliche mit leichter Gesichtsrötung.
Dann
ging's ne ruppig steinige Piste hinunter nach Ehrensteinley. Wobei so
ruppig war die gar nicht wenn man nicht vergisst die Gabel zu
entblocken. Wir nahmen dann anstatt der ausgewiesenen linken Uferseite
der Ruhr den Trail auf der rechten Seite. Der forderte wiedermal ein
geschultes Auge für die richtige Linie und etwas Fahrtechnik.
Beides schienen zwei belgische Sportkameraden nicht zu besitzen denn
mit Gewalt geht auch (fast) alles. Danach radelten wir rüber
zur Norbertuskapelle um dann unspektakulär nach Leykaul und
zurück ins Venn zu gelangen. Es folgten wieder ein paar
Schleifen durch den Truppenübungsplatz. Mittlerweile
glänzte auch durch die saftigen Temperaturen das ein oder
andere Schweißtröpfchen auf den Pläten des
illustren Trüppchens, "Tauwetter für dicke " schoss
es mir
irgendwie durch den Kopf. Ab dem Lager Elsenborn wurd's dann
nochmal etwas trailiger. Ein netter Trail entlang des Zauns und
später dann noch welche durch einen herrlichen Waldabschnitt.
Ein kurzer Regenschauer sorgte dann auch prompt für eine
Verschärfung der Gangart frei nach dem Motto "Bevor ich nasse
werde Keul ich lieber rein !". Die restlichen Trails
zurück zur Halle "Hetzebösch" waren dann auch schnell
abgespult. Zum Abschluss gabs ein Bierchen, Wurst und Gulschzupp
für die ausgemergelten Körper. War mal wieder fein
bei den Belgiern. Nette Strecke, super Wetter und ein
illustres lustiges Trüppchen, was will man mehr !
02.06.2011
Vatertagstouürschje 2011 - Oberahrcross
So,
es
ist mal wieder so weit. Auch das Jahr 2011 hat einen Vatertag. Und da
ich ja kein Vater bin ist mir das feiern auch verboten. Deswegen such
ich mir dann immer ne schöne MTB Strecke um mich selbst
dafür zu geißeln , mal mit, mal ohne Mitfahrer.
Dieses Jahr
halt mal ohne dafür habe ich mir nen laaangen
"Obaerahrcorss" rausgesucht. Soll
heissen von Blankenheim gehts durch die Hügel und
Wälder der oberen Ahreifel und dann nach Hause. Schon die
Anreise
nach Blankenheim
war ein Genuss. Ich quetschte mich diesmal schon um kurz nach Acht in
das grosse Dampfross was mich zusammen mit gefühlt 100 anderen
"Downhillcracks" nach Blankenheim brachte. Dort amüsierte ich
mich erst über die Geschichten eines älteren Herrn
der
schon Wahnsinnstouren mit 100km und mehr gemacht hatte. Auf die Frage
wieviel Höhenmeter denn dazwischen lagen zuckte er mit den
Schultern und meinte aber "Ja zwischen Blankenheim und
Holzmülheim da geht's aber mindestens 2km den Berg hoch !",
"Ah , ok ja das ist schon anstrengend stimmt !". Kurz darauf fing der
ganz normale Rentnerwahn an. Man muss ja auch schon
sein Bike in Kall anfangen rauszukramen wenn man in Blankenheim
aussteigen will. Leute, das ist ein Regionalexpress und nicht der ICE !
Nach
diesem ersten "Highlight" sattelte ich in Blankenheim mein Bike und
nahm gleich 50m vom Bahnhof weg den ersten Trail unter die Stollen.
Vorbei an einem Stück alte Römerstraße im
Busch Olbrück ging's am Sittert vorbei an der tollen
Hängebuche gefolgt vom einem feinen Trail den Schillertsberg
hinab. So richtig toll zum einrollen. Auf der anderen Ahrseite folgte
ich dann kurz dem Ahrtalwanderweg. Ein feiner Trail der sich entlang
des Hangs schlängelt. Über Reetz erreichte ich den
Freillinger See. Hier galt es ohne Anglerpiercing davon zu kommen, die
Jungs warfen hier ihre Lunten recht gefährlich nahe am Weg
aus. Darauf folgte das wohl gefährlichste Unterfangen meiner
Bikegeschichte. Zwischen Freilinger See und Lommersdorf muss man die
L115 queren. Wer das kennt weiss das diese Strasse die haupt
Einflugschneise zwischen Autobahn und Nürburgring ist. Von von
unten kommen se mit 160 geflogen von oben mit 180. Dazu liegt der
Kreuzungspunkt noch in einer langgezogenen Kurve. Also Ohren und Augen
weit auf und dann mit Druck auf dem Pedal rüber !
Nach
Lommersdorf wurds dann richtig schnuckelig. Herrliche Waldwege und
Pfade führten vorbei am Aremberg bis nach Antweiler an der
Ahr. Einfach ein tolles Stück, mit Bachquerungen und tollen
Waldabschnitten. Ab Antweiler gehts dann nicht minder schön
weiter. Eine herrlich angenehm zu fahrende aber laaange Steigung
führt hinauf nach Reifferscheid. Der Weg schlängelt
sich erst in mäßiger Steigung entlang des Limbachs
hinauf. Erst kurz vor Ende zeigt der Anstieg die zähne und
zieht auf Teer auf 18-20% Steigung an. Wirklich eine der tollsten
Auffahrten die ich kenne. Von Reiffersched führt der Weg
über einen Höhenzug immer parallel zur Landstrasse
via Winnerath bis zur Schuldter Hardt. Hier oben gab's dann
Panorama pur. Links der Aremberg und rechts Hoch Acht und die
Nürburg. Was für eine Aussicht. Am Ende des
Höhenzuges stürzte ich mich dann in die
Serpentinenabfahrt nach Schuld. Auch ein wirklich tolles
Pfädchen und die Serpentinen sind auch für technisch
nicht so versierte Biker recht einfach zu fahren. Darauf folgte dann
noch der feine Trail unterhalb der Schuldter Hardt. Ein ausgesetztes
Pfädchen das sich an den Hang schmiegt bis es einen
später hinterm Campingplatz ausspuckt.
Vorbei
am Bikertreff in Schuld schlug ich den Weg zur "Daubians
Mühle" ein. Der führte zunächst mitten durch
einen Steinbruch, später dann über einen schmalen
Wiesentrail und am Ende eine Treppe und zwei enge Ecken hinunter. Auch
fein ! Nach so viel Spass musst aber auch wieder ein wenig
quälerei her. Also ging's die nächsten 10km
nur noch
bergauf. Und das auch noch recht zäh. Das Brommersbachtal
hatte ich bis dato noch nicht befahren. Aber es wird sich als eins der
zähesten Drecksdinger die ich kenne in meinen Kopf einbrennen.
Vergleichbar mit dem Vischeltal findet man hier selbst nach langen
Trockenperioden immer noch Schlamm. Und zwar den ganzen Weg breit und
hoch. "Leck mich am A...., watt ene Zähe dröss !".
Aber ein wenig Zähne zusammen beißen gehört
dazu. Oben ist man dann in der Sasserather Heide. Von dort flugs
rüber zum Michelsberg und dort das Panorama und die Sonne
genossen. Nach ner Waffel und Getränk gings rüber zum
dicken Toni und dann volle Granate gen Tal nach Bad
Münstereifel. Unterwegs dann noch den Anker geworfen und nem
Bikerpärchen den Weg zur Steinbach erklärt. Die Dame
schien von der Aussage "Nur noch'n Kilometer oder zwei den Berg hier
hoch ..." nicht gerade begeistert.
Den
Rest spulte dann der Autopilot ab. Durchs schöne Schweiler Tal
ging's wenig später hinauf nach Eschweiler. Durch den
Golfplatz und dann Richtung Weiler. Am Herkelstein wollte ich dann noch
kurz die Aussicht in die Köln-Bonner Bucht genießen.
Doch was war das ? Rauchzeichen ? Indianer ? Nein, wie sich wenig
später rausstellte war es ein Brand. Sah auf jeden Fall heftig
aus von hier oben. Bei dem Gedanken an Feuer merkte ich dann wie warm
es hier oben ist und wieviel Durst ich eigentlich hatte. Also volles
Rohr den Mechernicher Busch runtergepflügt, durchs
schöne Tal bei Burgfey wieder hinauf und noch eben den
Pizzatrail zum Kommerner See runtergeschreddert. Kurz darauf
verschaffte ich meiner ausgetrockneten Kehle ausreichend
Kühlung
in Form einer Hopfenkaltschale aus der Süd-Eifel. Herrlich so
ein
Vatertag für
"Nicht-Väter !"
29.05.2011
Frühstart - oder Senile Bettflucht
"Näääää"
erst 5:45Uhr ! Augen zu. "Zu hab isch jesacht !". Oh man es ist Sonntag
morgen und die Klappen gehen schon vor sechs hoch. Sowas nennt ein
Ortsbekannter Biker "Senile Bettflucht" " Ok, ersman Kaffe und dann
sehn
mer mal weiter ....". So, Frühstück is drin,
könnt ich eigentlich auch schon losfahren.
Bikerucksack hab ich schon gestern gepackt kann losgehn. Um 09:30 Uhr
brannte bereits der Schotter unter meinen Stollen im Eschweiler Tal. Ne
feine Strecke mit ein paar netten Trails lag vor mir. Erstmal nach Bad
Münstereifel gegurkt und dann eropp zum "Decke
Tönnes". Keine Ahnung wie oft ich hier schon mit dem Bike war,
es wird betsimmt im dreistelligen Bereich sein. Weiter
über den altbekannten Trail dort oben, durch die Hasselsdell
nach Wald. Wer sich auskennt weiss auch was jetzt kommt: der feine
Trail runter nach Binzenbach. Den Absatz vor der Bank diesmal fast
geschafft. Noch ein paar versuche und dann klappts. Unten angekommen
gings ne derbe Steigung zum Hochtürmer rauf. 18-22% zeigte das
Messinstrument. "Janz schön wärem he !" Auf der
andern Seite wieder runter und dann schon geschmeidig durchs Bachtal
bis "Schüere". Dann die Hahnentrifft zur Madbach. Da nochn
neues Pfädchen aufgetan und weiter über altbekannte
Trails gen Kloster Schweinheim. Kurzer Spaziergängerslalom an
der Steinbach und dann durch den Hardtwald zum Hubertuskreuz :).
Energiespeciher in Form von Waffeln wieder aufgefüllt und
weiter vorbei an Maria Rast und durch de Billijer Bösch. Noch
eben ein paar feine Heidetrails mitgenommen und schon war ich nach gut
70km und 1400hm wieder daheim.Fast pünktlich zum Mittagessen
wenns denn eins gegeben hätte !
08.05.2011
01.05.2011
Maifeiertagstoürschjen durch die wilde Eifel
Da mal
wieder Inspektion & TüV an meinem ollen Peugeot
anstand nutzte ich den heutigen Sonntag um die Karre schonmal zur
Werkstatt zu schaffen. ALso Bike in den Kofferaum gesteckt und nach
Olef gedüst. DOrt den Schlüssel abgegeben und ab
gings. Durchs Oleftal wollte ich dem gewöhnlichen
Hauptwanderweg bis Blumenthal folgen und dort dann ein wenig
Burgenroute und extra Trails mitzunehmen. Von Olef schob ich mich
zunächst erstmal gemächlich über
"Pauluskopp" und "Lützenberg" nach Schleiden. Die ersten
Höhenmeter zum warm werden waren geschafft, wenn auch
Trailfrei.
In Schleiden ging's zum Schloss hinauf. Dort musst ich mich kurz sputen, die Kommunionskinder kamen gerade alle aus der Kirche und da wollt ich nich die heilige Fotosession verschandeln. Unterhalb des Mühlenberg gings dann in einen ersten Trail der parallel zur K65 verlief. Dessen Ende war jedoch sehr steil so das die letzten zehn Meter per Pedes absolviert wurden. Von Oberhausen nach Blumenthal ging's vorbei an wunderschön anzusehenden Fachwerkhäuschen und über einen schönen Feldweg mit knallgelben "Kettestrüch-Felder". In Blumenthal nahm ich dann den Trail am Bach noch mit worauf ein laaaanger Anstieg auf Teer nach Wollenburg folgte. Den lohnt es sich aber zu fahren da es darauf am Hohlenberg einen feinen Trail wieder hinunter geht. Die folgende Auffahrt nach Zingscheid über einen altbekannten Trail war dann eine der Zäheren sorte. Die Wurzeln machen einem bergauf doch recht schön das Leben schwer.
Von Zingscheid aus ging's auf direktem Wege zur Wildenburg. Dort kurz die leckere Luft geschnuppert die das dortige Restaurant umgab, ein zwei Fotos gemacht und dann den schönen Trail ins Manscheider Bachtal hinunter. Es folgte eine weitere Auffahrt nach Krekel. Auf breiter Schotterpiste gings erst recht gemächlicher später dann derb steil hinfort. Das "Rentnerblatt" kam hier auch mal zum einsatz. Und zum kaltwerden hatte es dann auch keine Zeit. Nach ner Abfahrt auf gewöhnlichen Waldwegen ging's schon den "Fuchshöhlentrail" nach Marmagen hinauf. Saftige Prozente standen da auf dem Steigungsmessgerät.
Von Marmagen aus nahm ich altbekannte Trails ins Haubachtal unter die Stollen um dann via Eifelsteig nach Nettersheim zu cruisen. Hier nahm die "Wandererdichte" etwas zu, kein wunder bei dem Wetter. Hinter Nettersheim nutze ich kurz den Windschatten eines Downhillspezialisten mit Trekkingrad und geschätzter 180er Trittfrequenz. Echt lustig was manche Leute doch für ein Konkurrenzdenken entwickeln nur wenn man mal hinter jemandem herfährt. Naja bevor er jedenfalls Kammerflimmern bekam bin ich dann rechts ins Rosental hinauf abgebogen. Den Rest spulte ich dann noch fast per Autopliot ab. Ein Trail an der Kaushöhle, einen Trail den ich noch nicht kannte im Feytal entdeckt und dann über Vussem und Karlsburg nach Mechernich. Zum Abschluss dann noch den Pizzatrail runter geschreddert um dann ein obligatorisches Weizen 8 diesmal ohne Umdrehungen ) zu genießen um dabei dann den Kommunionskindern beim Geschenkefest zuzuschauen. Schönes Ründchen bei spa Wettha !
In Schleiden ging's zum Schloss hinauf. Dort musst ich mich kurz sputen, die Kommunionskinder kamen gerade alle aus der Kirche und da wollt ich nich die heilige Fotosession verschandeln. Unterhalb des Mühlenberg gings dann in einen ersten Trail der parallel zur K65 verlief. Dessen Ende war jedoch sehr steil so das die letzten zehn Meter per Pedes absolviert wurden. Von Oberhausen nach Blumenthal ging's vorbei an wunderschön anzusehenden Fachwerkhäuschen und über einen schönen Feldweg mit knallgelben "Kettestrüch-Felder". In Blumenthal nahm ich dann den Trail am Bach noch mit worauf ein laaaanger Anstieg auf Teer nach Wollenburg folgte. Den lohnt es sich aber zu fahren da es darauf am Hohlenberg einen feinen Trail wieder hinunter geht. Die folgende Auffahrt nach Zingscheid über einen altbekannten Trail war dann eine der Zäheren sorte. Die Wurzeln machen einem bergauf doch recht schön das Leben schwer.
Von Zingscheid aus ging's auf direktem Wege zur Wildenburg. Dort kurz die leckere Luft geschnuppert die das dortige Restaurant umgab, ein zwei Fotos gemacht und dann den schönen Trail ins Manscheider Bachtal hinunter. Es folgte eine weitere Auffahrt nach Krekel. Auf breiter Schotterpiste gings erst recht gemächlicher später dann derb steil hinfort. Das "Rentnerblatt" kam hier auch mal zum einsatz. Und zum kaltwerden hatte es dann auch keine Zeit. Nach ner Abfahrt auf gewöhnlichen Waldwegen ging's schon den "Fuchshöhlentrail" nach Marmagen hinauf. Saftige Prozente standen da auf dem Steigungsmessgerät.
Von Marmagen aus nahm ich altbekannte Trails ins Haubachtal unter die Stollen um dann via Eifelsteig nach Nettersheim zu cruisen. Hier nahm die "Wandererdichte" etwas zu, kein wunder bei dem Wetter. Hinter Nettersheim nutze ich kurz den Windschatten eines Downhillspezialisten mit Trekkingrad und geschätzter 180er Trittfrequenz. Echt lustig was manche Leute doch für ein Konkurrenzdenken entwickeln nur wenn man mal hinter jemandem herfährt. Naja bevor er jedenfalls Kammerflimmern bekam bin ich dann rechts ins Rosental hinauf abgebogen. Den Rest spulte ich dann noch fast per Autopliot ab. Ein Trail an der Kaushöhle, einen Trail den ich noch nicht kannte im Feytal entdeckt und dann über Vussem und Karlsburg nach Mechernich. Zum Abschluss dann noch den Pizzatrail runter geschreddert um dann ein obligatorisches Weizen 8 diesmal ohne Umdrehungen ) zu genießen um dabei dann den Kommunionskindern beim Geschenkefest zuzuschauen. Schönes Ründchen bei spa Wettha !
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