Ab hier wird’s fies. Fünf Hubbel auf wenigen Kilometern. Der nächste hatte es direkt ordentlich in sich. Vorbei am Altersheim – hier ist gerade Frühstückszeit und freundlich gewunken wird auch. Ich vermute allerdings, die dachten, da fährt einer vom Pflegedienst vorbei. 😜Dann geht’s mit satten 20 % und mehr hinauf zum Eulenweg. Der Trail ging dafür wieder richtig gut runter. Also: nächster Hubbel bitte! Es geht den Zungenweg rauf. Der heißt übrigens nicht so, weil selbige hier schon auf dem Boden schleift, sondern weil sich der Weg wie eine Zunge um einen Hubbel schmiegt. Der lässt sich sogar ganz gut treten und ist nicht so steil. So langsam kommen die Keulen auf Betriebstemperatur.Von Hohenfried schieße ich die Serpentinen nach Gemünd runter und sogleich wieder hinauf. Boah ey, jetzt räumts aber ! Ich schmettere den Kanzelweg hinauf, bisschen rüber nach Olef und da die Kuckucksley runner. Hier werden Höhenmeter verschlungen wie Mittwochs in der Kantine die Bollo! 🍝
Der Eifelsteig bringt mich auf den Wackenberg. Der zeigt ebenfalls ordentlich die Zähne. Da waren doch tatsächlich ein paar fiese Rampen drin. Obwohl es hier schön schattig war, musste ich dann doch mal kurz die Atmung neu sortieren. Ich glaube, ich hatte sogar einen klitzekleinen Schweißtropfen unterm Helm. Also quasi Wellness. 😂
Runter geht’s die Fullgazspiste nach Anstois. Herrlich hier im Wald! Macht heute richtig Laune. Irgendwie hab ich mittlerweile voll den Selbstgeißelungsflash. 😂 Also geißel ich mich noch ein paar Meter den Pingenweg hinauf, um nach Kall einzulaufen.Von dort folge ich weiter dem Pingenpfad bis nach Sötenich. Dazwischen natürlich noch ein Hubbel und der geniale Trail nach Süetenisch. Läuft!Jetzt geht’s ans Eingemachte. Der Anstieg nach Keldenich ist nicht zu verachten. Vorbei an der riesigen Bank geht’s trailig rüber. Vorbei am Star der Pappe geht’s zum Dotter ... ähhh Dottel! Flux rüber zum Pflugberg.Die 1500-Höhenmeter-Marke ist mittlerweile geknackt. Die Beine melden vorsichtig Bedenken an, werden aber nicht gefragt. Trailchen ins Bergschadensgebiet Mechernich und vorbei am Baltesbendener Weiher rein nach Mechernich.
Ein letztes Aufbäumen – natürlich geht’s noch auf den Knipp. Keine Tour endet in der Heimat ohne den Knip. Der heilige Berg. Pilgerstätte für alles, was irgendwie Füße auf die Kurbel fallen lassen kann. So langsam sind die Stengel allerdings ziemlich leergepumpt. Es kanttert sich nur noch so aus. Aber der Trail vom Kreuz wird natürlich trotzdem nochmal attackiert. Herrliches Gemetzel! Ein paar Brombeerranken hab ich dabei noch fachgerecht ausgerissen, die flatterten anschließend dekorativ am Lenkerende.😂 Dann schieße ich die Pizza runter und ab nach Hause, wo das Mittagessen wartet. Astrein war das! Mega Wetter, mega Trails und den Wadenakku einmal komplett leergeblasen. Die letzten Prozent wurden vermutlich schon von den Brombeeren gefressen.
So mussat Sonntachs sein! 😎🤘
64 km / 1680 hm

























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