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11.04.2023

Grenzgänger Narzissenrunde

Alle Jahre wieder blühen die schönen Narzissen in der Nordeifel und Ostbelgien. Das man überhaupt noch Narzissen sagen darf wo doch heute alles politisch korrekt sein muss. Egal, los gehen sollte es ab Hellenthal. Um 8 Uhr war ich schon am Start. Denn am Wochenende kann man in den Narzissenwiesen vor Stadtmenschen nicht treten. Der frühe Vogel kann sich also die Narzissen in aller Ruhe anglotzen.


 
Von der Oleftal ist man Ruck Zuck im Epizentrum der Pissnelken eeeh Narzissen ! Das Oleftal zieht sich rauf bis Belgien, am Fluss gibts um Ostern Narzissen satt. 


Ein kleiner Hubbel weiter war ich am Jansbach. Auch hier Narzissen an jeder Ecke. Dazu aber noch lecker Trailchen.

 
 
Nochn Hubbel weiter ist man an der Holzwarche. Hier gehts Narzissenmässig richtig Rund. Das Tal ist aber auch ohne Narzissen äusserst lieblich. Bisschen trailfun, Top Landschaft und mittlerweile auch Sonne ....hach wie schön


Nach ner wiederlichen Rampe auf Teer und ein bisschen gerolle ist man Ruck Zuck am See in Bütgenbach. Auch imemr wieder ein Reise Wert. Der Rundweg um den See ist allerfeinst. Und was soll man sagen, hier und da auch ein paar wilde Narzissen 😂 Es ging bis Bütgenbach, dann rechts ab Richtung Honsfeld


 
Bei Hinsfeld druch herrlichste Wälder. Es gab sogar ne MTB Strecke mit den halben Meter Drop. Den liss ich aber mangels Federweg links liegen. Aber ansonsten war das Top da. Schönes langes Pfädchen durch herrlichste Wälder


Ich umkurfte einmal Holzheim und nahm dann Kurs auf Losheim. Herrliche Landschaft. Hier ist man zwar noch nicht ganz am Arsch der Welt, man kann ihn von hier aber schon gut erkennen

 
Alta was für Wälder hier. Nadelholz mit bemosstem Boden ... da geht der Hubi steil bei so viel grün !
 
Auf gehts, noch 8km 😂 Von Losheim muss man eigentlich nur das Prethbachtal runter ....
 
ber wer oder was ist schon eigentlich ! Eigentlich geht immer noch ne Schleife hier und da also radelte ich nochmal runter da wo sich Kyll und der Ötzelbach treffen. Den Ötzelbach kennt eigentlich jeder, da ist damals der Ötzi losmarschiert, ist leider nur bis Sölden gekommen !


 
So und dann musste ich nochmal pervers rauf nach Udenbreth. Das kennt auch fast jeder zumindest im Winter. Da erinenrn sich die meisten Stadtaffen und belagern die Rodelhänge. Im Sommer stehen die Wildscheisser mit ihrem #vanlife vorm Aussichtsturm.
 
Dann noch 1 Trailchen dann wars auch schon geschafft. Lockeres ausrollen bis Hellenthal.
 

Man was ne schöne Runde. Die Narzissen waren mir dabei noch relativ, aber die gegend ... einfach der Hammer für Naturliebhabären. Wenn ich so weitermache kriege ich noch die belgische Staatsangehörigkeit 😂 Sehr schön angelegte 80km waren das.
 

03.04.2023

Staubfrei in Thimister

 Und wieder ist Rando Time ! Diesmal hatte Thimister geladen. Wetterbericht verhiess nichts gutes. Ein regnerisches Wochenende war gemeldet und das kam auch so. Egal nutzt ja nix, Termin ist Termin! Also mit dem Polo nach Belgien gedängelt. Schnell angemeldet und los geht die Sauerei. Mit am Start waren der Trailopi, Gletscherötzi und man mag es kaum glauben der legendäre Schlammcatcher aus der grünen Hölle 😁





Ging auch gleich mal zur Sache, paar Meter durchs Dorf und dann gabs direkt die erste Sprattelei, was ein Wasser hier ! Direkt mal die kurze regenhose an die Fott montiert und weiter. Zielstrebig gings von einem Schlammloch zum nächsten. Manche Wege ähnelten eher einem Bach. In der Hälfte hörte das Nass von oben zumindest schonmal auf, dafür legte die Wegbeschaffenheit nochmal nen Zahn zu. Es ging über Hohlwege die einfach unfahrbar waren. Der Boden war dermaßen aufgeweicht das war schon eher feinster Putz statt Schlamm. Ruck Zuck setzte der alles zu. Dafür war der Spass in der Abfahrt einfach riesengross. Das hatte schon was von Slapstick. Kreuz und quer schossen hier Ross und Reiter. Fährste Quer siehste mehr war hier die Devise. Man was haben wir gelacht. Tränen in den Augen so das man fast nichts mehr gesehen hat 😂






So ging das immer weiter im Auf und Ab. Mal mit 25kg Fahrrad mal mit Normalgewichtigem. Schlammloch an Schlammloch, manchmal auch einfach durch den Bach. Einfach verrückt die Belgier. Kann mich nicht erinnern wo ich in den letzten Jahren jemals so viel Schlamm aufgesaugt habe. Da war der Bikewash bitternötig. 




Was für ein Spektakel. Fast 50 saftige Kilometer mit 1100hm die sich dank der Schlammstapferei nach wesentlich mehr anfühlten. Aber egal, das hat sich trotz dem scheiss Wetter allemahl gelohnt. Manchmal muss man einfach nur mal kurz den Schweinhund überwinden und dann öffnet sich vor einem der Zirkus Roncalli in Bikeformat 😅

27.03.2023

Frühlingsrolle(r) im der Ville

So richtig Frühling werden wills dann wohl doch noch nicht. Das Wetter am Wochenende war mal wieder so ... naja. Generell war es dieses Jahr bis auf wenige Ausnahmen noch nicht so wirklich prickelnd. Viel nasses grau in grau, tonnenweise hab ich wahrscheinlich schon den Schlamm nach Hause getragen 😂

So auch diesen Samstag. Diesmal gings in die Ville. Da es dort MTB technisch nicht so viel zu holen gibt rollte ich diesmal auf schmäleren Reifchen durchs Gemüse. Ab Weilerswist gings erstmal in die südöstliche Hälfte. Über den Hölzernen Mann und ein paar nette Trailchen nach Metternich. Von da via Swist bei Heimerzheim und durch den Wald wieder bis Buschhoven. Einmal an der Kieskuhl vorbei und dann Retourt gerade durch über Eiserner Mann bis Siebenwegekreutz. Puh das war ne stramme erste Halbzeit mit Wind & Regen. Aber jetzt kam der schöne trockenföhn Teil. Die sonne kam raus und es ging um die Augen der Ville. Ein paar viele Ville Seen wollten umkurvt werden. 

Angefangen hab ich mit Berggeistweiher und Lucretia See. Auf der anderen Seite der Autobahn  vorbei an Stiefelweiher, Villerhofer Maar ( wobei es hier eigentlich keine Maare gibt ;) ) Entenweiher bis Untersee. Schluchtsee, Heiderbergsee und Bleibtreusee waren die nächsten. Faule Eier gestank verriet das die Knapsacker Deponie auch nicht mehr weit weg war. Also schnell weiter vorbei am Albertsee und Dinnedalsee. Hier dann den lenker links um den Köttinger See gerissen und die Kehrtwende eingeleitet. Hart am Wind gings jetzt im tief Flug vobrei am Forellenteich und Libarer See bis zum Waldbiergarten in Liblar. Der hatte noch zu, a zu früh und b zu beschissenes Wetter. Also auf in die letzten Kilometer. Mittelsee, Untersee und Donatussee dann war es nur ein Katzensprung bis zum romantischen Silbersee. Keine Zeit Winetou und Schlackerhand bei der Schatzsuche zu helfen, Mittagessen ruft. Durch Mittelerde gings schön stramm zum Swisterturm wo das altbekannte Trailchen den Auslauf bildete.



Das war trotz des zornigen wetterchens ne ganz nette Runde. Zum rumbolzen mit dem Jeräwel Jerät kann man die Ville brauchen. Muss mal im Herbst wiederkommen, denke bei Sonne ist das hier mit den Seen ein echtes Spektakel. So war der liebliche 75er bis Mittag aber auch ok ! Komme wieder !








20.03.2023

Frühlingsausfahrt zur Tomburg

So langsam wird das was mit dem Frühling. Die letzten Tage sah es zwar hier und da schon nach Frühling aus, es fühlte sich mit unter 5°C aber bei weitem nicht so an. Das sollte sich am Samstag ändern denn da waren 15°C und mehr gemeldet. Das wollte ich bei einer schönen längeren Frühlingsausfahrt auskosten. Da es Nachmittags noch Programm gab startete ich also wiedermal zur familienfreundlichen Zeit um 7:30 Uhr bei frühlingshaften 5°C 😂

In Seichtem auf und ab durch Felder und Wälder bahnte ich mir den Weg gen Steinbach um von dort aus Richtung Todenfeld / Kalenborn rüber zu schwenken. Türlich muss man hier und da nen Trailchen mitnehmen, ich ja keine Gravel Kaffeefahrt. Mehr und mehr kam dann die Sonne hervor und es wurde richtig schön muckelig.

An der Tomburg dann obligatorische Pause nach 35km um 10 Uhr. Leckere Rosinenschnecke und weiter. Generell ist es um die Tomburg ruhig geworden. Früher gabs hier mal das legendäre Team Tomburg. Eine MTB Truppe dessen Teamleader als designierter Besitzer des Ahrtals galt. Nix hört oder sieht man mehr. Vielleicht komplett auf geheime der geheimsten Whatsappkanäle verlagert oder in andere Mittelgebirge geflüchtet. Wer weiss .... vielleicht auch das gleiche Schicksal wie so oft: "Entweder es macht einer oder keiner !" ... Man weiss es nicht !


Der Rückweg gestaltete sich dann Trailig wenn auch einfach. Im Rheinbacher Wald gibs viele kleine Trampelpfade die aber auch sehr einfach zu fahren sind. Daher dauerte es auch nicht lange bis der erste Gravelheld auftauchte. Erfüllte auch gleich alle Klischees. Käppi unterm Helm, bärtig und Rapha Klamotten. Schon geil wie sich Leute direkt durch ihr äusseres einer Gruppe anpassen 😂

Vom H´Rheinbacher Wald gabs noch paar Oldscool Trails zur Steinbach und dahinter bis Kreuzweingarten. Ab da wollt ich einfach nur noch nach Hause und bolzte über Billiger Wald und Schavener Heide nach Hause. Naja zumindest was die Beine noch zum bolzen hergaben. Die waren zu Hause nach etwas mehr als 70km ganz schön ausgelaugt. Aber spassig wars. Schöne lange frühlingshafte Ausfahrt. Herrlich ! Einfach genießen mehr braucht man nicht