Im Hause der Köter ist es schon fast gute Tradition am 31.10. zu diesem neumodischen amerikanischem Spektakel einen gemeinsamen Nightride zu bestreiten. Und auch dieses mal liess sich der Hofguide nicht lumpen und kredenzte in seiner Schrauberhölle Würstchen und Kaltgetränke. Sieben Nachteulen fanden sich dann gegen halb sechs am Köter Headquater ein und sogleich traten sie in die Pedale. Zielstrebig suchte man einen Pfad nach dem nächsten. Der "Bombenleger"-Trail bei Breitenbenden markierte den Eingang zum Feytal, gefolgt vom Höhentrail in Lorbach. Hier nahm die "Nobby Nic" Fraktion die falsche Abfahrt was zur Folge hatte das die drei Herren, natürlich von unsern Poitionsleuchten navigiert, extra Höhenmeter strampeln mussten. Danach folgte die Alpine Abfahrt nach Eiservey, die sogar mit Kletterseilen abgesichert war. Nächstes "Traillight" war die kurze Abfahrt am Sportplatz Vussem. Hier bewies Carsten aka"Los officiales" das er auf dem Trail keinen Spass versteht und mit allen Tricks arbeitet. Um sich von Bikekumpane Dieter aka "Mr.Downhill" abzusetzen schlug er mit Dornenästen um sich was für eine "halloweengerechte" Gesichtsmaskerade des Dieters zur folge hatte. Es folgten noch ein Trail an den Catstones und natürlich wie immer zum Abschluss der Pizzatrail. Hier verabschiedete sich kurz vorher meine Kopflampe was einen gewissen Tunnelblick zur folge hatte . Egal, kann man sich wenigstens auf das wesentliche konzentrieren: runter hämmern ! Sodann warenalles sieben wieder unversehrt an der heimischen Schrauberhölle angekommen. In Windeseile hatte ich die Würsten durchgegrillt, die wilde Meute scharrte schon mit den Hufen. Soliessen wir den Abendgemütlich bei Würschn und Bierchn ausklingen.
01.11.2013
Onlinepetition - Streichung der 2-Meterregel in BaWü
Eure Mithilfe ist gefragt !
Nur noch knapp 2500 Unterschriften werden für die Onlinepetition gegen die 2-Meterregel in Baden Württemberg benötigt. Wer also noch nicht unterschrieben haben sollte kann dies noch bis Ende November tun. Es werden 50.000 Stimmen benötigt, 47.445 haben schon unterschrieben, darunter auch ich !
Was soll das ? Washab ich mit Baden Württemberg zu tun ? Fragt sich der ein oder andere. Ganz einfach: Wenn so ein Quatsch in Baden Württemberg vom Tisch ist, wirds für andere Bundesländer auch von Vorteil gegen solch irrsinnige Regelungen anzugehen bzw.diese Abzuschaffen. Vielleicht braucht man in NRW oder RLP ja auch mal die Hilfe der Biker in andern Bundesländer, wer weiss !
Also gebt nochmal alles und signiert die Online Petition, wir Biker habens schon schwer genug da sollte man auch zusammenhalten !
30.10.2013
Der Tag an dem die Gabel brach !
Kommern, 30.10.2013. Die Sonne brennt ! Aber scheiße kalt iss, Gerade mal kurz über Null hebt sich dem Zeiger als ich morgens um 08:00 Uhr zur großen Runde ausrückte. Der Plan: Von Kommern via auf und ab über Heinotown, Michelsberg und das Sahrbachtal an die Ahr, dort einmal auf den Steinerberg und wieder nach Hause. Deftig viel Kilometer lagen dazwischen, die Höhenmeter schreckten mich nicht ab. Also ging's im Schweinsgalopp los.
Hinauf nach Weier war öfters mal Blindflug angesagt, die Morgensonne stand so tief das sie mir direkt in die Augen schoss. Den ersten von vier Anstiegen bis zum Steinerberg hatte ich also schonmal weggestemmt. Der nächste führte hinauf an die Nöthener Tannen, von dort nahm ich ein fluffig Pfädchen den Tönnesbusch hinunter mit.Dann türmte sich sobald das Satuwehr am Witscheider Hof vor mir her. Scheiterten hier die Massen bei der Radrebellentour noch am kleinen Trail hinauf so konnte ich ihn diesmal ganz allein schön gemütlich aufm Rentnerblatt hochtreten. Es galt den nächsten Anstieg zu besiegen. Der gestaltete sich erstmal wieder etwas langatmig was mich zur Kurzatmigkeit zwang.Es ging bis hinauf auf den Michelsberg, höchster Punkt der Tour. Das gute: dahinter gehts erstmal in den Erholungmodus bis an die Ahr. Nach dem ich also diesen Schnapper erobert hatte genoss ich ein wenig das supa Panorama und dämmelte rüber zum Kollegen "Fat T." oderauch einfach: Decke Tönnes !
Nachdem ich meine ramponierten Knochen dann in Altenahr sortiert hatte kontaktierte ich die Chefin und bat um ein Taxijoker. Owei dat is auch noch dat Fahrrädchen von der Cheffin. Sie hats aber wacker hingenommen, de Hauptsach is dat dem Hubi nix passiert is. Da hatse recht ! Alles weitere kann und werde ich im Nachgang klären und ist zudem ersetzbar,wieauch immer.Stay tuned...
29.10.2013
Hubert im Netz im neuen Gewand
Seit längerer Zeit spielte ich schon mit dem Gedanken die Webseite mal grundlegend zu überarbeiten. Das einstellen von neuen Beiträgen und Seiten ist auf der "alten" Webseite schon ziemlich aufwendig. Da ich kein Programmierer bin der sich mit HTML oder ähnlichem perfekt auskennt, ist das ganze für mich immer relativ zeitaufwendig geworden. Deswegen habe ich mich dazu entschieden das ganze bei blogger.com weiter zu führen. Das ganze sollte möglichst im gewohnten Stil und so übersichtlich wie möglich gestaltet werden. Muss sagen bin schon schwer begeistert wie einfach man hier sich ruck zuck seinen Blog zusammenschustern kann. Man muss aber auch aufpassen das es nicht zu unübersichtlich und überladen wirkt, man hat viele Möglichkeiten sogenannte "Gadgets" einzufügen die aber schnell zu unübersichtich werden wie ich finde. Im großen und ganzen ergeben sich daraus für mich folgende Vorteile:
Hubi
- schnelleres einstellen und verändern von Berichten
- einfacheres ändern des Stils
- schnellers auffinden von Berichten
- bessere interaktion mit den Lesern der Webseite
- einfacheres einbinden von Bildern, Videos etc.
Hubi
20.10.2013
5.Internationale Dreckiger Köter Kommern Kirmestour
Samstag
Nachmittag, die Sonne brennt ! Die Trails mit Herbstlaub garniert und
trocken wie lane niciht mehr. Beste Bedingungen also für das
diesjährige Kirmesründchen mit den Kötern.
Eine wilde
Bikerschaar fand sich dann auch ein. 2 Madln und 10 Buam
dämmelten
sodann auch erstmal dem Sonnenschein entgegen. Gleich zu Beginn mal nen
kleinen Exkurs in den Eickser Busch und dort den feinen Pfad zum
Kapellchen runtergedübelt. So ganz trocken war's dann doch
nicht,
jedenfalls war's für den rasenden Ralf ein wenig zu
"slippery".
Von hier aus folgte dann die gewohnt wiederliche
Überführung
zu den "Holy Trails" in den "Dutch Mountains". Zwar hatte iich ein
kurzes Ablenkungstrailchen bei Vlatten eingebaut, es ist und bleibt
aber ne etwas fade Anfahrt.
Egal, wir standen schliesslich auf dem Kopf des Hundebergs, eine erste ernstzunehmende Abfahrt wartete auf die Mitfahrenden. Im zick zack presste sich die Bikermeute durch den mit Heidekraut garnierten Trail. Das ganze dann doch recht unspektakulär und ohne Zwischenfälle, Bravo ! Wieder hinauf und hinter der Burg den nächsten Pfad angesteuert. Um die Burg führte das Pfädchen mit herrlicher Aussicht ins Rurtal, dazu lachte uns die Sonne mitten ins Gesicht. Herz was willst du mehr ! In den kniffeligen Passagen teilte sich die Gruppe in drei Einheiten auf: die "Heckrutscher", die "Heckrumwerfer" und die "Heck-mir-is-das-egal-ich-schiebe-lieber" Fraktion. Wie mans auch immer machte, alle machten das richtige: biken. Nach einem weiteren geschmeidigen Pfad warfen wir uns in die letzte Abfahrt der heutigen Dutch Mountains Exkursion. Es folgte das geschmeidig Pfädchen "am gröne Iiiiise". Wie immer brachte die erste Kehre fast alle an die fahrerische Grenze. Sogar "Alteingesessene Downhiller" rutschten diesmal auf allen vieren den Hang hinab, böze Zungen behaupten es wären "Stöckchenleger" am Werke gewesen.
So, nach diesem "Trailhighlight" nahmen wir die Rückreise unter die Stollen, wir waren im Rurtal angekommen. In Abenden war bei dem ein oder der anderen "Kohlehydrat-Notstand" ausgebrochen. Wild wurden Wecke zerissen. Aber das konnte nicht nur Backware gewesen sein, da war mit Sicherheit ne "Epo-Füllung" mit drin. Wie resettet dämmelten sie wieder daher, unverschämt, muss ich mir aber mal merken ;) Zielstrebig nahmen wir auf dem Weg nach Hausen den ein oder andern Trail mit, dann folgte der zähe Antieg auf den Sonnenberg. Sonne war mittlerweile leider aus und die 200hm die hier bewältigt werden mussten drückten auch ein wenig auf die Stimmung. Zeit also mal wieder für ein Trailchen. Aber denkste ! Die schmale Abfahrt nach Heimbach war dank dem Eifer der Waldarbeiter auf gut 3m Breite angewachsen. Aber wir Biker zerstören ja die Wege, is kla nä ! Wenigstens das zweite Pfädchen hatte man uns gelassen, die Serpentinchen nahmen wir dann mit Freude. Es folgte die "Kukident-Teststrecke" hinunter dirket ins Zentrum von Heimbach. Die Endlostreppe rüttelte den Mitfahrenden den Helm ins Gesicht. Das Gelächter war wie immer groß, bis auf die zwei renitenten Fussgänger die sich Spassbefreit am Treppenausgang wie zwei desorientierte Affen auftürmten.
Der letzte Akt der Tour stand an: vorbei am Bieberweiher mussten die Kadaver wieder hinauf nach Hergarten gewuchtet werden. Böse Zungen behaupten man hätte hier und da schon die schleifgeräusche der auf dem Boden hängenden Zungen gehört, das konnte aber nur eine kurze "Erholungsphase" gewesen sein. Von Hergarten ging's ziemlich zielstrebig gen Kommern, man konnte den Gerstensaft schon fast riechen. Flux dübelten wir die dazwischen liegenden Erhebungen einfach weg, nichts konnte den Trupp auf dem Weg zur Tränke aufhalten. Sodann rinnte an de Kirmesbud das kühle Nass den geschunden trockenen Hals hinunter. Mal wieder war es geschafft, eine weitere feine Tour. Wir nahmen an der Bude noch so zwei bis fünf Hopfenkaltschalen, worauf wir kaputt aber glücklich Heim radelten. Dank an die Mitfahrenden für die Samstagnachmittagsunterhaltung .... und immer dran denken. bei ner Kirmestour weiss man vorher nie was einen erwartet ! Die Fakten: 62km / ca. 1300hm
13.10.2013
Ahrtaler 4-Berge Menü
Für
diesen Samstag hielt ich den Feinschmecker in unserem Trupp nochmal ein
ganz feines Schmankerl vor die Nase. Handverlesene Trails im Ahrtal
garniert mit einigen fiesen Höhenmetern. Der Wetterbericht
liess auch eine Regenpause vermuten und es sollte sogar mal dat
Sönnchen scheinen. Und das sich bei einem solchen Aufmacher
einige Herren nicht lumpen lassen, das konnte ich mir vor ab auch schon
denken:
Also traten am Samstagmorgen um Punkt Zehn fünf wackere Herren in die Pedale. Ohhh, janz schön frisch ! Also zum warm machen den kurzen Schnapper am Kotzberg hinauf ( ja der heisst wirklich so schaut nach ) und ein erstes zartes Trailchen zur Pützfelder Kapelle hinunter. Diesen kleinen Exkurs nutzten wir auch um uns vor der belgischen Bikerhorde auf dem Ahrradweg in Sicherheit zu bringen. Leicht angewärmt ging's in den nächsten Anstieg, sachte trommelten die gestählten Waden auf die Kurbel ein. Schwups waren wir schon an der Sylvesterhütte oberhalb von Ahrbrück. Die kurzen,knackigen Rämpchen auf dem folgenden Trail nahmen wir gerne als Lückenfüller bevor wir uns in den geschmeidigen Pfad hinunter ins Kesselinger Tal warfen. Dem folgten wir ein wenig und bogen dann links in das nächste Hügelchen ein. Leicht cremig präsentierte sich der Untergrund, kein Problem jedoch für unsere Feinschmecker die bis zum Steinerberghaus keine Miene verzogen und die 350hm wegtraten als ob sie ne Garagenauffahrt hochgewalzt wären. Oben war dann erstmal Pause. Auch hier glänzten die Feinschmecker mit Fressalien aller Art,vom Mars bis Kautschukähnlichen Riegeln wurde alles weggehämert. So gestärkt konnts in die nächste Abfahrt gehen.
Nach umkurven von einigen Stadtaffen nahmen wir ein weiteres recht geschmeidiges Pfädchen unter die Stollen. "Flowtrails" auf neudeutsch, wir sagen eher "Geschmeidig Pfädchen" dazu, was auch immer, hat jedenfalls gemundet. Fing an mit dem Wurzelrisotto am Schrock und endete vollmundig mit Serpentinengeschnezeltem in Reimerzhofen. Wieder was für unsere Feinschmecker, denen hing schon die Zunge aus dem Hals. Aber nich weil se nich mehr konnten sondern weil sie schon nach dem nächsten Filet ..äh ... Pfädchen lechtzten. Das setzte den Maitre de Plaisir gehörig unter Druck, musste er die verfressene Meute doch irgendwie satt kriegen. Zudem baute sich nun auch noch ne Barriere am Ahrufer vor ihm auf die die weiterfahrt verhindern sollte. Kein Problem, unsere Feinschmecker hatten Dampf und igniorierten einfach alles, hauptsache es gibt wieder was ! Kam auch prompt wieder was auf den Tisch, zartes Trailgemüse an der Ahr gefolgt vom nächsten Hügel. Nach kurzem "Ballermanfeeling" durch die "Fötchesföhler" in Mayschoss schossen wir den Hang gen A(hr)kropolois hinauf. Horden von Rotweinwanderern kamen uns entgegen, der Wandersmannslalom endete erst etwas weiter oben, wo die lauffaulen nicht mehr hinwollten. Die die dann noch zu sehen waren sahen teilweise aus als ob sie gerade den Naga Parbat besteigen wollten, möcht mal gern wissen was die in der Stadt denken was hier im Ahrtal so abgeht ! Egal wir waren oben, der Meute knurrte der Magen ich warf ihnen den Trail hinter der Hütte zum Fraße vor. Der erste schlang das Ding derart gierig runter ich konnte so gerade noch ein Bild von ihm machen. Der Rest folgte im Genießertempo.
Ein Pfädchen hatten wir noch im Südhang versteckt. Aber erst nochmal ein wenig hinauf, diesmal wars jedoch nur Schonkost, wir waren rucki zucki am Umerich. Es folgte geschmeidiges dahergleiten in den Serpentinchen zurück nach Mayschoß. So, Satt waren die Hunde schonmal, nun folgte noch die Nachspeise um die Meute richtig Pappsatt zu kriegen. Einem der Mitstreiter schauten die Trails schon aus den Mundwinkeln hervor,er hatte genug und beschloss den Rest zur Verdauung auf dem Ahrradweg nach Hause zu treten. Ihm sei`s gegönnt, man muss aufhören zu essen wenn man satt ist ! Bei den andern "Nimmersatten" war noch ein wenig Luft für mehr. Wir dämmelten hinauf Richtung Saffenburg, dann kehrt rechts und den schaurig schönen Bergpfad zur Teufelsley hinauf. Na, dem ein oder andern stands nun schon bestimmt vorm Kropf, aber da ging noch was. Den Hornberg wollten sich unsere Feinschmecker schliesslich auch noch hinter die Kiemen hauen. Auch wenn er hart zu knacken war kamen wir irgendwann oben an. Der folgende geschmeidige Pfad war dann das noch fehlende Ameuse-Geule, oder wie der Eifler sagt: Amüsgöll. Gesättigt rollten wir wieder in Altenahr ein, Chapeau, der Kombüsenchef hatte die Meute satt bekommen. Niemand wollte auch nur noch einen Höhenmeter verschlingen. So packten wir unsern Kram wieder ein und zogen von dannen, in Altenahr war eh remmidemmi, oder besser "a rakka takka takka da", ohne Ende. Ausserdem war die Rechnung ja auch nicht von schlechten Eltern und teurer als gedacht :40km/1475hm. Fin !
30.09.2013
Indian Summer Tours bei eifel:onbike
Am
heutigen Sonntag musste ich nochmal nach langer Zeit als Guide in den
Einsatz. Bikekumpel Andre betreibt zusammen mit Steff un Mario den
Tourenanbieter eifelonbike.
Zwei bis drei mal im Jahr wird dann auch
eine größere Veranstaltung durchgeführt,wo
das
übliche Tourenangebot zu finden ist: geführte Tour in
zwei "Ausbaustufen"
und verschiedenen Tempi's mit Verpflegung usw. Diesmal war die "Indian
Summer Tour" dran. Ein nettes Ründchen um Nettersheim stand
auf
dem Plan. Es hatten sich dann gegen halb elf gut 60 Indianer(innen)
eingefunden. Nach ein wenig Kaffee und verzell wurden die Gruppen
eingeteilt. Ich nahm zusammen mit Olli eine 45km Truppe mit mittlerem
Tempo. Gut 20 Recken hatten Olli&ich dann dabei. Vom Enduro bis
Marathonflitzer mit Rennradlkasette war alles bunt gemsicht dabei. Es
ging erstmal
über ein paar Trails via römische Brunnengalerie und
Barhaus in
Richtung Marmagen. Beim Eifelblick
in der nähe von Barhaus stand
eine erste Prüfung an. Nicht nur der Uphill hier hinauf auch
der
folgenede Trail sorgte bei dem ein oder andern für
Fussbetrieb.
Hinauf
recht kurz aber steil und hinunter ein wenig verblockt und mit Wurzeln
bespickt. Einer "strivete" sich sogar direkt vom Eifelblick hinunter,
was fahrtechnisch nicht ganz so einfach ist. Unten wurden aber alle
wieder wohl behalten eingesammelt.
Über den schönen Trail am Klinikum in Marmagen ein wenig das Gillesbachtal hinunter und dann bächtig steil hinauf nach Steinfeld wo erstmal Verpflegung für uns wartete. Auf dem steilen Stich gaben wir den Bergziegen freien auslauf, diese nahmen das Angebot gerne an und so gings zügig den Hang hinauf. Oben dann erstmal Nahrungsaufnahme in Kuchenform. Wirklich leckeres zeugs dabei, für mich hätte die Tour hier enden können aber leider waren da ja noch jede Menge Biker die die Trails um Nettersheim erfahren wollten ;) Also ging's vorbei am Kloster in die nächsten Trails. Es ging hinüber nach Rinnen, ein leicht schwammiges Gefühl schlich sich an meinem Hinterrad ein. Ein zarter Blick nach hinten offerierte: Plattfuss ! Irgendwie hab ich kein Glück bei eifelonbike. Bisher auf jeder Tour einen Plattfuss ! Der war flux geflickt und schon dämmelten wir weiter. Hinter Rinnen eine Rinne am Pferdskopf, dann die seeeehr geschmeidigen (Neudeutsch auch "flowig" genannten) Trails. Aber das Trailfeuerwekr war noch nciht zuende. Einen Anstieg durch Sötenich zur Ruine Stolzenburg wo wir eine Gedenkschleife einlegten und dann gings schon den Trail nach Urft hinunter. Einige Teilnehmer meisterten sogar die Spitze Ecke mit anschliessender Treppe in Urft, Daumen hoch dafür !
Nochmal hinauf nach Steinfeld und wieder waren wir am Verpflegungsstand. Kuchen reinschaufeln, Gruppenbildchen machen und schon schossen wir den Trail zurück ins gillesbachtal hinunter. Vorbei am Regierungsbunker, schwups waren wir wieder in Urft. Die Tour neigte sich dem Ende zu, locker beschwingt dämmelten wir das Urfttal hinauf zum letzten Hügelchen der Tour. Wir buchsierten uns nochmal hinauf nach Zingsheim um dann die finale Abfahrt den Hirschberg hinunter zu bolzen. Schnell waren wir von da aus wieder am Ausgangspunkt der Tour wo die Würstlbraterei und Suppenkombüse schon voll in Betrieb waren. Fein war's ! Auch wenn's nicht immer ganz einfach ist bei einer so großen Ansammlung von Bikern jedem gerecht zu werden denke ich hat es doch einigermassen gut hingehauen. Bei Würstl und Bier fand die Tour dann auch einen gerechten Abschluss. Wetter hatte auch gepasst, Herz was willst du mehr ?
23.09.2013
Köter auf den Spuren des Crossuathlons, oder: ... es wird Häärbst !
Heuer
haben wir zu dritt eine flotte Runde von Kommern nach Schleiden gedreht
um dort
ein paar Trails abzugrasen die auch bestandteil des Crossduathlons
sind.
Wetter war endlich nochmal fein, obwohl man sagen muss das es schon
deutlich spürbar ist das der Herbst vor der Türe
steht. Überall liegt schon gelbes Laub auf den Wegen, morgens
ist es recht frisch und es stellt sich der typisch herbstliche Duft im
Wald ein. Also ich mag den Herbst !
16.09.2013
Randonneè "Les 2 Lacs" in Eupen
Nach
dem harten Einsatz gestern war heute ein wenig
Rekon....waletzens...oder wie dat heiss angesacht ! Das 29er und ich
wollten wie die Profis "ausfahren", Beine locker machen, runter kommen
oder was man sich sonst noch alles fürn quatsch einfallen
lassen kann um auf's Bike zu kommen ;) Frau Hubi wollte den Sonntag mit
Homework verbringen, Herr Hubi setzte sich ins Auto und kachelte nach
Eupen. Dort traf er wiedermal auf viele andere Bikewütige,
vornehmlich belgischer Art. Ein Randonneè in Eupen war
ausgerufen, der ruf war so laut das ich ihn in Kommern hörte
und prompt startete. Belgische Trails kannman sich so einfach nicht
entgehen lassen, so ging's dann um kurz nach Neun auf die Strecke. Ich
peilte heuer die 45km Runde an, das sollte nach der Schlammattacke von
gestern reichen. Die Strecke war wie immer eine feine Mischung aus
allem was es so vor die Stollen gibt. Von der typischen elendlangen
Schotter-Vennpiste bis zum gerölligen Trail alles dabei. Ein
echt feines Uphill-Schmankerl gab's bei km23, eine echte
kotz-Rampen-Röhre. Über 1,2km ging's
überloses Geröll einen Holweg hinauf. Dann kriegten
sie uns dann nochmal richtig ran. Nach den echt fluffigen Trails an der
Hill türmte sich bei km32 eine Trailrampe vom Ufer des Flusses
über Wurzeln und Steine fast senkrecht nach oben. Mit 1/3
gefahrenem Teilstück war ich hier schon "King of Kotzrampe",
die meisten der belgischen Kollegen hatten mal wieder Semislickprofil
und schoben von unten an. Wat'n Teil ! Es folgten als
Entschädigung weitere Trails bis zur Wesertalsperre, diesmal
aber hinunter und das so schnell das einem der Schlamm bis hinter die
Ohren sprattelte. Dann war's auch schon fast geschafft, den Rest spulte
ich vorwiegend auf breiten Forstpisten ab. Nach gut zweieinhalb Stunden
hatte ich die 45km und 1000hm niedergemetzelt. Mal wieder eine echt
herrliche Tour bei bestem Wetter.
15.09.2013
Schlammsuhlen beim Vulkanbikemarathon
Gleich
nach dem Urlaub ging's also wieder ran. Mal sehn wie die Schenkel so
die
Alpentouren verkraftet hatten denn es stand noch ein
"Marathönchen" auf dem To-Do-Zettel für dieses Jahr.
Schon im April angemeldet stand fest das ich heuer nach Daun reisen
werde. Dies tat ich auch , diesmal sogar in Begleitung der Ehefrau die
sich das spektakel mal ansehn wollte. Das Wetter war...... naja .....
ums mal freundlich auszudrücken: besch..eiden ! Schon bei der
Abfahrt regnete es Bindfäden. Ich hatte nun eine Stunde lang
Zeit, im Auto meiner Frau zu erklären warum man als
"Hobby"-Biker bei sonem Wetter überhaupt auf's Bike
steigt. Viele Argumente sind mir nicht eingefallen. Das einzigste was
halbwegs zog war ".... is doch eh schon bezahlt !" :) Dennoch hatte Sie
wohl wenig Verständnis wie man so bescheuert sein kann und bei
dem Wetter zu biken. Is einfach so,kann man nich erklären !
In Daun waren dann jedoch einige viele Gleichgesinnte anzutreffen, unter anderm auch Bikekollege Tzweeen, der sich schon ob des Regens Front-und Heckspoiler montiert hatte. Ich zog diesmal das 29er meiner Frau aus dem Kofferaum, mein Hardtail war noch wegen defekter Hinterradfelge außer Betrieb, so also eine gute Gelegenheit nochmal das Trekkingradl auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach Anmeldung und ein wenig rumrollerei stellten wir uns in den Block und dann ging's auch schon los. Wir dängelten also dahin, immer noch leicht am Nieseln aber nicht wirklich fies...redete man sich ein ! Dann bei ca.10km eine erste wirkliche Herrausforderung, eine übel zugerichtete Waldmatschpiste wollte bezwungen werden. Oben bereits die ersten Rohrkrepierer im Fussbetrieb. Mal sehn was mit dem Trekkingrad so geht, also gaaanz vorne auf den Sattel und schön gleichmässig hoch. Wow, das gings ja fix, komplett hochgedämmelt dem Gerät. Unglaublich was das bisschen mehr Aufstandsfläche an Grip entwickeln kann. Und mit nem Rocket Ron hatte ich nich wirklich einen Schlammreifen druff. Fein Fein ! So konnts dann weitergehn. Nach ner weiteren Wiesenwegrampe kam Verpflegung No.1. Hier kurz Kohlehydrate mit Dreck nachwerfen dann ging's weiter. Alles sehr gut und flüssig zu fahren, hätte gedahct das es sich schwerer treten lässt aufgrund des Matsches.Mittlerweile war auch der "Scheissegel-Matschgrad" erreicht, das heisst man ist so eingesaut das es einem egal ist ob man um- oder durch Pfützen kachelt. Bei Trittscheid kam dann der gewohnte Ausflug in die Koulshore. Die meisten mieden die Holzaufbauten war ihnen wohl zu nass, ich nahm zwei von den Dingern mit, ein wenig Spass muss sein.
Dann kamen nochmal ein paar interessante Stellen bis zur Lieser hinab. Der folgten wir ein wenig und querten sie dann über eine eigens für den Marathon aufgebaute Brücke. Danach folgte ein relativ langes flacheres Stück zurück bis hinter Üdersdorf, hier liess ich es ein wenig gemütlicher angehn. Es sollte nämlich nochmal was kommen. Und zwar ging's nochmal gut zur Sache, erst ein zäher Anstieg zum Gemündener Maar, wer sich hier ein wenig kennt weiss was nun noch folgte: der Mäuseberg. Wie immer schön zäh, gespickt von Bikern im Fussbetrieb. Ich warf erstmal vorne die Rentnerscheibe rein, liess mir hinten aber noch ein wenig Luft zum zurückrudern. Ging dann aber auch ohne, ein wenig Konzentration und gleichmäßiges dämmeln da wars auch schon vorbei, halb so wild wie's aussieht. Vom Weinfelder Maar ging's nun hinab auf den Maare Mosel Radweg. Hier zog ich einen Holländer mit der ein wenig Platt war und um Windschatten flehte. Wir dämmelten gemeinsam mit guten 35km/h den Weg nach Daun. Hier möchte ich dann besonders nochmal das "A-Loch" hervorheben der auch nutzniessers meines Windschattens war, ohne abzulösen einfach mit dämmelte um dann im letzten Anstieg allen seinen dreckigen A... zu zeigen. Was für ne Flachpfeiffe ! Bestimmt einer der früher nie mitspielen durfte. Egal, es war geschafft ! 60km und 1300hm lagen hinter mir, Ziel 1 geschafft. Ziel 2 unter 4 Std. zu bleiben war auch geschafft ! Im Ziel war der Tzween schon geduscht, der is bestimmt mit Balistol gedopt :). Wir kredenzten uns jedenfalls noch ne Grillwurst und zogen dann von dannen, der Frau hats auch gefallen, besonders wie man nach sonem Schlammathon aussieht :) Mir hats auch gefallen. Feine Schlammschlacht, das Trekkingrad hat super mitgemacht und ein paar nette Trails waren auch dabei. Nächstes Jahr wieder !
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