24.09.2011

Rureifel Panorama - oder - Explorerunde um Rurberg

Da waren doch tatsächlich noch unbekannte Trails jenseits der Rurtalsperre auf meiner Karte. Angestachelt von einem Bericht der Jungs von ridewild.de und meinem neu erweckten Entdeckergeist bei der Mission Nöllsnück drängte es mich noch ein zwei unbekannte Trails bei Rurberg zu finden. Also morgens schnell alles zusammengepackt, den Bau gelüftet und dann ab nach Einruhr. Im Gepäck waren dann einige schöne Trails die ich bereits kannte und einige unbekannte, darunter eine sausteile Abfahrt nach Rurberg, ein Bootsanliegertrail und jede Menge Sonne !


       

So startete die Tour auch gleich mit dem ersten schmankerl. Ein schöner einfacher Trail in der nähe von Einruhr wurde unter die Räder genommen. Leicht ausgesetzt schmiegt sich dieser an den Hang und endete kurz vor der Grenze zum NP
Danach nochmal durch Einruhr und den Uferweg am Obersee nach Rurberg genommen. Hier gabs schonmal "Indian Summer" pur. Da störten auch die vielen Fussgänger nicht. Einfach gemütlich dämmeln. In Rurberg steuerte ich den nächsten Trail an der vorbei am Campingplatz mit einer kurzen Schiebepassage endete. Hier stehen die Bäume stellenweise so eng das man kaum mit dem Lenker durchpasst. Hinter Woffelsbach wartete dann der unbekannte Bootsanliegertrail. Das Pfädchen schlängelt sich immer am Ufer entlang vorbei an einigen Anlegestellen. Hier bestand die größte Schwierigkeit darin nicht in eins von den Drahtseilen zu fahren womit die Bootsanleger am Ufer angeschlagen sind. Also immer schön die Augen vors Vorderrad sonst macht man nen Handstand.


        

Gleich danach folgte ein derber Aufstieg nach Klaus über den Schilsberg. Die "Schmugglerpfade" gibts hier. zwei schöne Trails. Den einen, flacherern, hinauf den anderen hinunter. Flach war dann auch relativ. Stellenweise zeigte das Tacho wieder Werte um die 20%. Egal ohne Fleiß kein Preis. Oben angekommen gings in Schmugglerpfad Nr.2. Der war steiler als der erste aber ging ja runter von daher genau richtig das Pfädchen. Eine enge, für mich unfahrbare Treppe, weiter und mit breitem Grinsen im Gesicht befand ich mich wieder im Tal. Das doofe an unten is das man wieder rauf muss.


       

Also dämmelte ich gemächlich nach Hechelscheid hinauf, das ganze mal wieder schööhön steil. Oben gabs dann zur Belohnung einen echt feinen Panoramaweg. Mit Blick auf den Rursee radelt man über die Höhe und kann sich die Sonne auf den Peltz braten lassen. Das ganze wurde dann von ein paar Spitzkehren hinunter gekrönt. Im lustigen auf und ab, gefühlt mehr auf als ab, über einen kurzen Trail zur Weidenbacher Mühle, dort das Weigenbachtal hinauf und via Kesternich radelte ich zum nächsten unbekannten Trail. Ein herrliches, wenn auch anstrengendes Stück. Wenig Trails aber landschaftlich einfach traumhaft. In der Berensheck machte ich mich dann auf die suche nach dem Trail. Dank GPS in der heutigen Zeit nicht wirklich schwer auch wenn man nur eine ganz grobe Ahnung hat wo man hin muss.



Und dann war er tatsächlich da. Ein erstmal feiner Trail mit kurzen Kletterpassagen über dicke Felsen. Dann kippte der Pfad hinter eine felsigen Kuppe nach unten....und unten .... und unten ! "Alta dat is ja wie freier Fall hier !", sowas steiles hab ich in der näheren Umgebung noch nicht unter die Stollen genommen. Das Teil war nochn Tick besser wie die Harakiri Abfahrt bei Rodert. Dazu mit spitzen Steinchen im Boden versehen die nur danach gieren einem die Reifen zu durchlöchern. Wer hier komplett runter will muss die Backen aber ganz stramm zusammenkneifen. Leider hab ich dann vor lauter Attraktion auch vergessen maln Foto zu machen aber auf Bildern kommt die Steilheit eh nie richtig rüber.


         

Adrenalingeschwängert machte ich mich dann an die letzen Trails der Runde. Und da ich ja im Tal war wo musst ich da hin ? Röschtösch, nach oben ! Über den Eisenbach ging's eine weitere zähe Steigung hinauf. Oben die Landstrasse gekreuzt und dann in einen weiteren richtig Klasse Höhenweg über Rauchenauel.  Danach sollte es einen Trail über "Schöne Aussicht" zur Pleushütte runter gehen. Naja, Trail war was übertrieben war mehr ne geschotterte Abfahrt, war aber ok ! Dann folgte der letzte Akt. Die Rur entlang buchsierte ich mich hinauf nach Dendenborn. Dort steuerte ich zielsicher den Steig mit Eifel an, welcher nochmal zwei schnuckelige Trails zurück nach Einruhr für mich bereit hielt. So füllte sich meine Traildatenbank dann heuer wieder mit ein zwei neuen Pfädchen. Fette Tour, werd ich nächstes Jahr bestimmt nochmal drehen. Fakten: 48km / 1400hm / 24°C Sonne pur !


10.09.2011

Trailride @round Monschau

So, das war ja nochmal eine feine Wttervorhersage für Samstag. Also nochmal Zeit für ne Runde MTB. Schon lange moderte ein GPS Track mit Trails um Monschau auf meinem Rechner rum. Also wurd's Zeit das ganze mal zu testen. Darin enthalten waren einige bekannte und unbekannte Trails rund um Monschau, wie ich finde das schönste Eifelörtchen weit und breit. Leider wissen das auch dei Holländer ! Die Hinfahrt offerierte schon Feuchtigkeit von unten. Es schien zwar schön die Sonne, die Strassen jedoch waren klatschnass. Am Wanderparkplatz "Dreistegen" zog ich dann das Bike aus dem Kofferaum und los ging's.



Alles in allem war's ein feines Ründchen mit Trailhighlights bei der Ehrensteinley, im Belgenbachtal, an der belgischen Grenze und an der Whisley. Teilweise waren sehr rutschige Passagen dabei so das der Schwierigkeitsgrad der Trails nochmals anstieg. Sicherlich keine Tour für einen absoluten Frischling, sind doch einige schwierige Stellen dabei die auch mich immer wieder an die Grenze führte. Auch Konditionell wars doch wiedermal lohnenswert, waren auf den 40km doch etwas mehr als 1000hm versteckt. Knackig also, aber fein, sehr fein. Die Tour werd ich im nächsten Jahr bestimmt nochmal fahren. Dann aber lieber bei trockenem Boden und mit der ein dder andere Verfeinerung


06.09.2011

Mission "Nollsnück"

Das Ahrtal, die ultimative Bikeregion. Es hält an seinen Hängen Trails und Steigungen für alle Biker bereit. Von einfach bis technische Trails. Von flach bis derbe steil. Man liesst auch so einiges über die Trails dort. Highlights sind sicherlich das Teufelsloch bei Altenahr, Reimerzhofenabfahrt, eine 14 Serpentinenabfahrt nach Walporzheim und jede menge Flowtrails in den südlichen Hängen von Ahrweiler. Doch noch nie hab ich was von dem alten Pfad bei "Nollsnück" gehört. Einzig auf einer alten Eifelvereinswanderkarte von 1985 ist was als schwarz gestrichelte Linie zu erkennen. Ob's dort noch ein Trail zu finden ist ? Da ich heute dann dank meines schludrigen Dachdeckers der uns baufreie Zeit beschert hateinen ganzen Tag frei hatte packte mich die neugier: Mission "Nollsnück" wurde gestartet.



Bike in den Kofferaum und los ging's. In Walporzheim dat DIng wieder ausgepackt un ersma zum warmfahren schön nach oben Kurbeln. Da die Anreise für einen "alten" Pfad allein ja nicht lohnt hatte ich mir noch weitere "altbekannte" Ahrtrails auf die To-Do-Liste gesetzt. Als erstes ging's dann erstmal auf den Krausberg. Zum warmwerden genau das richtige. Obwohl so kalt wars eigentlich gar nich. Oben angekommen ersma ein paar Bilder vom Aussichtsturm eingefangen und dann in die flowige Abfahrt nach Dernau. Mission Krausberg erledigt !

        
 
So, und was macht man wenn man im Tal ist ? Röschtöösch wieder auf'n Berg dämmeln ! Von Dernau ging's ruckzuck nach Rech und dann hinauf. Nach gut elfeinhalb Kilometer hatte ich Gipfel No.2 erreicht. Koppen hieß dat Ding und irgendwie hatte ich das Gefühl das ich den Verkehrt herum angefahren bin. Musst ich erstma bis ganz oben paar Serpentinen und Absätze raufschieben. Runter bestimmt nich schlecht. Naja nächstes mal dann halt mal andersrum. Aber so rum war's dann auch noch ein wenig spassig. Mission Koppen abhaken !


Weiter gings ersma paar Meter runter und dann wieder paar Meter rauf. Die waren diesmal sehr entzückend. Es ging den schöhn schmaaahlen Trail zur Teufelsley hinüber. Der is deswegen so schööhhn schmaahl wer der is ausfesetzt und rechts rum geht öfter mal paar Meter mit 200% Gefälle runter. Nich drüber nachdenken einfach dämmeln, wird schon gut gehn. Oben stürzte ich mich dann in die "Reimerzhofen-Abfahrt" Immer wieder schön erst oben über das Hochplateau zu rollen und sich dann in die Serpentinenabfahrt zu werfen. Mission Reimerzhofen done !

       

So weiter im Text bzw. in die Ahrschleife. Die aber ned bis ganz nach Altenahr sondern vorher linke Hand in einen Trail. Wanderweg 8 war hier ausgeschildert. Zog sich auch ganz gut den Hang hinauf das Ding, hinzu kamen ein paar Serpentinen die einen in den Fussbertieb zwangen. Immer weiter folgte ich dem Wanderweg in Richtung Schrock. "Man watt tritt sich dat hier den so schwer", ging's mir wenig später durch den Kopf. Ein Blick auf das Messinstrument offerierte eine Steigung von 27%, tendenz steigend. Hat dann tatsächlich mal kurz die 30% auf den Zeiger gehabt worauf ich dann auch mal kurz auf Fussbetrieb umschaltete. "Alter watn Berg, wenn sich dat nich lohnt fahr ich nie wieder ins Ahrtal !" Weiter ging's. Dämmeln, dämmeln, dämmeln ! Ne ganz schöne Anfahrt für "Nollsnück" Dann, nach gut 25km und gut 1000hm, in echt jetz, stand ich am Abzweig zu "Nollsnück". Was wird mich wohl hier erwarten ? Ersma gings aufn schmales Pfädchen, is ja schonmal nich so verkehrt. Dann über ein paar Senken und Rampen sowie ner "Sauen-Fütterungsstation" über eine Kuppe. Hier zweigte der Pfad dann links ab und offerierte doch tatsächlich eine fahrbare Serpentinenabfahrt bis hinunter nach Rech. Zwar hier und da etwas zugewachsen und mit "Kokele" übersäht aber Spass hats doch gemacht. Scheint so als ob lange niemand mehr an das vergessene Pfädchen gedacht hat. Bis heute, da hab ich mal dran gedacht. Mission "Nollsnück" erfolgreich !

       

Für das große Finale hatte ich mir dann noch einen Leckerbissen aufgehoben. Die Abfahrt nach Walporzheim mit den 14 Spitzkehren. Problem nur ich war schon wieder im Tal und musste ersmal wieder gute 300hm rauf. Also was motivierendes in den MP3-Player gezaubert und gedämmelt. Minuten später war ich dann auch schon oben und genoß die Aussicht vom "Kreisstadt-Blick". Direkt dahinter beginnt der Spass. Erstmal Popobacken zusammenkneifen und die krumme Treppe da oben runter und dann die 14 Kehren hinunter. Diesmal warens dann nur noch drei wo ich füsseln musste. Irgendwann wird hier sicherlich auch mal durchgefahren. Mission  "14-Kehren-Trail" jeschafft !

       

Geschafft kam ich dann auch wieder in Walporzheim an. Auf die schmächtigen 34km kamen dann dicke 1400hm zusammen. Ganz schön viel für sone kurze Strecke. Ahrtal fordert halt. Bergauf wie bergab. I'll be back soon ... or later !



13.08.2011

SAFAT - Samstagabendfeierabendtouürschje

Hä? Watt ? Safat ? Safat is kein moslemischer Feiertag sondern ganz einfach die Abkürzung für "Samstagabend-Feierabendtoürschje", da Abkürzen ja schwer in Mode ist ;) Und da ich heute den ganzen Tag auf dem Bau gebuckelt hab gönnte ich mir zur Belohnung ein feines Toürschjen. Von Kommern gings über Wolfgarten nach MAria Wald und Heimbach. Dort einen für mich noch unbekannten Trail aufgesucht und wieder nach Hause. Am Ende warens gute 50km und 1000hm und die Schenkel waren danach ganz schön matschig getreten. Aber schön wars trotzdem:


31.07.2011

Päddschestour lanz Heed un Hardtbösch

Für diesen Sonntag hatte ich mal wieder ne Tour im kleineren Kreis ausgeschrieben. Flux ne Mail an die dreckigen Köter und die Bikekollegen aus Nettersheim. Schwupp di Wupp standen Sonntag morgen 13 Bergradfahrer am Kötertreff. Der heutige Rekord: 23% der Teilnehmer waren weiblich - soll heissen es waren drei Damen dabei ! Und eines vorweg diese standen den Herrn in keinster weise nach, einfach gesagt: "... die plöschte jenausu dursch de Bösch wie die Männ !"

Von Kommern gings dann erstmal daran ein paar Heidetrails abzufahren. Auf einem allseits beliebten Trail mit Bahnschwelle gabs dann einen Stereo-Plattfuss an gleich zwei Bikes. Schlugen doch zwei der Herrschaften mit dem Hinterrad derbe in der Bahnschwelle ein. Resultat: Schlangenbiss ! Nach dem Flicken dann weiter über den lieblichen Eisenbahntrail, ein paar Treppen und den Billiger Wald. Auf dem Weg zur Hardtburg weitere Trails im Wald bei Maria Rast. Der Römerkanal spuckte uns dann in Kreuzweingarten aus. Nach ein wenig auf wieder den Kreuztrail hinunter um darauf die Schützengräben unsicher zu machen. Hier war eine Kette der geballten Kraft eines etwas älteren Herrn mit silbrig schimmerndem Haar nicht gewachsen ! Nach fachmännischer Reparatur des Schadens gings über weitere nicht enden wollende Trails. Bei der Überführung zur Steinbach hatte der vorne fahrende "Ortskundige" kurze Orientierungsprobleme brachte das Grüppchen jedoch zügig wieder auf Kurs.



Eine feine Auffahrt, die einige Teilnehmer noch von der Tour der Hoffnung kannten, führte auf den Arloffer Berg. Und wer sich da oben auskennt kann sich denken das nun der sogenannte "Seckömmese"-Trail folgt. Auch dieser zauberte das ein oder andere lächeln ins Gesicht der Mitfahrer. Wenig später cruiste das Grüppchen dann auch schon durchs Eschweiler Tal. Hier kam was kommen musste: ein dreckiger Hund ! Und zwar einer von der Kategorie extra schmutzig. Es ging einen pervers steilen Wiesenweg hinauf nach Eschweiler. Dies zwang den ein oder anderen dann auf Fussbetrieb umzuschalten. Oben liess sich Hubi auf spirenzjen eines gewissen Hern Stefan N. ein die kurze Zeit später mit 90° Schräglage seines Bikes endeten. Ähem ja, weiter folgte dann noch der Kalkwiesentrail der auch nochmal nen fiesen Stich bereit hielt. Daraufhin bekam der Ortskundige dann die erste Verwarnung, waren doch eigentlich schon fast 100% der angegebenen Höhenmeter erreicht. Naja geht ja auch eigentlich nur noch nach unten jetzt...eigentlich.



Über den Herkelstein folgte die lange Abfahrt zu den Katzensteinen wo weitere Trails unter die Stollen gerieten. Durchs Tal ging's dann hinüber nach Burgfey wo der letzte, ja wirklich der letzte Anstieg wartetet. Kurz vor der Barbarakapelle kam es dann zum Showdown zweier Bikegiganten. Robin A., der legendäre Bezwinger des Kingsjochs, forderte den Hubinator zum Duell. Man munkelt es wäre aufgrund von Ortskenntnissen ein unfairer Wettkampf gewesen, fest stand jedoch das des Hubinators vorderster Stollen minimal vor dem Kingsjochbezwinger die anhöhe erreichte. Die Gruppe boxte sich dann noch auf den Grießberg durch um zu guter letzt noch den obligatorischen Pizzatrail runter zu schreddern. Das ganze spektakel fand dann bei einer Tasse Cafe in der Eisdiele sein Ende. "Grazie Mille" an die Mitfahrenden für diese schöne und lustige Sonntagstour.


10.07.2011

Tour der Hoffnung - MTB Tour für Krebskranke Kinder 2011

Auch dieses Jahr gings dann am heutigen Sonntag nach Wisskirchen zur Tour der Hoffnung. Nach kurzem Sammelstop reisten ein paar Köter und alte bekannte dann per Bike nach Wisskirchen. Dort war schon einiges los. Nach kurzem Frühstück und geschwafel stellten wir uns dann auch schon in die Startblöcke die da massig vorzufinden waren. Udo & Meinewenigkeit stellten sich auf die lange Runde in einen Block mit mittlerem Tempo. Hans stand bei der Speedgruppe und der Rest stellte sich bei der kurzen Runde an. Gestartet wurde dann auch pünktlich um halb Elf. Nach kurzem einrollen gings dann zügig durch den Billiger Wald. Die erste erkennbare Wurzel sorgte jedoch wie immer für mächtig Stau. Danach entzerrte sich das ganze wieder etwas, drückte der Guide doch wieder auf die Tube. Vorbei an Maria Rast in den Hardtwald hinauf um dort ein paar altbekannte aber schöne Trails abzusurfen. Nach einer kurzen aber ebenso schönen Überführung zur Steinbach dort auf den Arloffer Berg. Hinunter führte uns der Guide auf eine "Päädspiste". Der recht hoch aufgeschüttete Sand sorgte für wahres Surffeeling. Danach ein ruppiger Trail den ich bisher immer nur als auffahrt nutzte. Schwups waren wir auch schon am Verpflegungsstand. Auch wenn die langsamere Gruppe zuvor alles daran gesetzt hatte uns vom überholen abzuhalten.

Nach ner Pulle "Grün" ging's dann weiter. Schnurstracks ins Eschweiler Tal und dort nen zähen Anstieg auf den Stockert hoch. Hinter Weiler a. Berge zügig hinunter und durch eine Rinne nahe den Katzensteinen erreichten wir Katzvey. Was hier kam konnte ich mir dann schon denken: der Eisenbahntrail wurde unter die Stollen genommen. Dieser spuckte uns in Satzvey aus. Der letzte Anstieg auf den Laurenzberg im Billiger Wald brachte dann den ein oder anderen Teilnehmer noch ans Limit. Darauf folgte dann die rasante abfahrt zurück nach Wisskirchen wo wir dann noch das ein oder andere Erfrischungsgetränk zu uns nahmen. War wiedermal schön bei euch in Wisskirchen ! Perfektes Wetter, schöne Tour und auch der Guide Hebbi hat seinen Job sehr gut gemacht. Würde sagen ... bis nächstes Jahr !

12.06.2011

Pfingsttour mit Zwischenfall

Eine nettes Töurschje von Nettersheim bis ins Lampertsbachtal stand für den Pfingstsonntag auf dem Programm. So traf sich ein recht stattliches Trüppchen bestehend aus 1 Bikerin und 9 Bikern  dann am Bahnhof in Nettersheim ein. Leicht beschwinglich ging's zunächst über die Felder nach Marmagen. Wie immer war's schwer in so einer großen Gruppe ein für alle verträgliches Tempo zu finden, so das die Dame im Feld doch noch umentschied und per Bike nach Hause radelte. Wenig später war's dann mit der lustigen Beschwinglichkeit ganz vorbei. Einer der Mitfahrer stürzte auf dem Trail so schwer das an weiterfahren nicht zu denken war. Da zum Glück auch ein erfahrener Rettungsassistent mit von der Partie war wurde der Verletzte gleich Erstversorgt und ein Krankenwagen geordert. Aus Respekt und zum Schutze des Verunfallten werde ich an dieser Stelle auch nicht näher auf den Unfall eingehen. Nachdem wir uns dann ein wenig gesammelt hatten wurde das Bike zurück nach Nettersheim gebracht. Dort berieten wir dann was noch mit dem Pfingstsonntag anzufangen ist. Die Gruppe entschied eine "kleinere" Runde über die Trails rund um Nettersheim zu drehen.

Also ging's wieder auf die Bikes und nach einer kurzen Schleife über die Trails am Haubach später nochmals durch Nettersheim um dahinter ein paar schöne Pfädchen anzusteuern. Via Rosental, grüner Pütz und Königsberg ging's Richtung Steinfeld. Zuvor machten wir auf den Entspannungsliegen am Gillesbach kurz Rast um die mitgebrachten Fressalien zu vernichten. Es folgten Trails beim Kloster Steinfeld und die herrlich flowigen Pingentrails nach Sötenich. Das Urfttal rollten wir wenig später entspannt hinauf zurück nach Nettersheim. Doch noch ein nettes Ründchen geworden auch wenn der ein oder andere incl. mir noch immer im Geiste beim Sturz war. Nach nem Erfrischungsgetränk im herrlich angelegten Biergarten vom Nettersheimer Hof machten sich dann die Biker auf den Heimweg. Auch auf diesem Weg dann nochmal gute Besserung an den Verunfallten, möge er bald wieder auf's Bike klettern können.


Liteviller & Freinds - 100 % Eifel - Hubi war 2 Tage bei den Litevillern

Man man man, schon ein halbes Jahr vorbei. Kommt mir vor als wär es drei Wochen her als der gute Martin mir vom Litevilltreffen an Fronleichnam erzählte. Wie im letzten Jahr auch klinkte ich mich dieses Jahr wieder als Foto & Videobegleitung bei zwei Touren ein. Los ging's am Donnerstag mit ner Tour ins Sahrbachtel. Freitag gings dann ans eingemachte. In den Dutchmountains spulten wir auf schlanken 35km saftige 1200hm ab. Aber nicht nur bergauf war die Tour fordernd, nein auch bergab ging's ans eingemachte. Eine Tour für echte Techniker und an einigen Stellen auch zu hoch für meine Fahrtechnik. Macht aber  nix da ich absolut kein Problem damit hab auch mal das Bike zu schultern. Zumal ich mich so immer für die Foto's an den "Schlüsselstellen" vordrängeln konnte. Alles in allem wie immer ein Top Event was der gute Martin da organisiert. Leider konnte ich nicht das komplette Wochenende dabei bleiben da ich Samstag noch was am Bau machen musste. Nächstes Jahr bin ich aber zu 100% dabi, sofern's wieder eines gibt.

So, dann hier noch ein kleines Video von der Tour am Donnerstag (Dank an den lieben Onkel Schosch für die Helmcam)
 
 

Liteviller 2011 - 100% Eifel - Donnerstagstoürschje von schraeg - mehr Mountainbike-Videos



05.06.2011

CTF Ritas kleine Schritte in Elsenborn

Wenn es in der Bikesaison für Bikekumpane Udo und mich einen festen Termin gibt, dann ist es die CTF in Elsenborn. Die Strecken sind zwar keine extreme für Trailjunkies aber eine herrliche Mischung aus der typisch ostbelgischen Landschaft und einigen schönen typisch belgischen Trails. So reisten wir auch dieses Jahr zum dritten male nach Elsenborn. Diesmal hatten wir aber noch andere Mitfahrer im Gepäck. Unser Truppe setzte sich dann wie folgt zusammen: Udo "Killerwade", Carsten "los oficiales", Torsten "Tupperware" Robin "der Schreckliche" und Hubi "Killerplautze". Das illustre Trüppchen machte sich also auf den Weg nach Belgien. Kurz vor Ankunft erhielt dann einer der Teilnehmer ein Telefonanruf von zu Hause "Warum steht denn noch dein ganzes Gelumpe hier inklusive Helm ?". "Gute Frage !" Der glasklare Vorteil wenn man seinen Helm nicht dabei hat besteht darin das auch keiner zu bruch gehen kann wenn man mal auf die Glocke klatscht ! Sei's drum muss  "los oficiales" heute mal ohne Knitterfreien auskommen.



Ein erster Blick auf die Karte vor Ort offenbarte mir gleich bekanntes. "Sieht aus wie die von 2009 nur anders rum" aber mal sehn was geht. Es wurde auch gleich losgekeult. Über die bekannt hubbelige zerfurchten Panzerspuren ging's durch den Truppenübungsplatz Elsenborn. Das ein oder andere Pfützchen wurde von Ross und Reiter verweigert, noch ! Über ein paar Schleifen bahnten wir uns den Weg zur Grenze. Unterwegs verppaste Killerwade der Tupperware beim "Pfützenhopping" eine deftige Ladung Schlamm für den korrekten "Täng" des Plastiks. Als es am Gut Heistert vorbei ging wusste dan ein wenig später auch der letzte wir waren zurück in Deutscheland. Kurz danach erreichten wir Verpflegung Nr.1. Nach Waffeln, Getränk und Schinkenbort gings durch die Narzissenwiesen.  Dort nahmen wir einen mir bis dato noch unbekannten Trail unter die Stollen. Schön war der und spuckte uns im Fuhtrsbachtal aus. An dessen Ende kam was kommen musste, die Wurzelparade zur Höfener Mühle. Recht flutschig keilte das ein oder andere Bike bockig aus. Danach wurds dann wieder geschmeidig, es ging an der Perlenbachtalsperre vorbei gefolgt von einem wiederlich sumpfig warmen Anstieg der auch noch mit Ästen zugeworfen war. Genau das sind die Dinger die der Biker braucht. Hart und schmutzig ! Tupperware vorraus dicht gefolgt von Killerplautze, dann los oficiales, Killerwade und der schreckliche mit leichter Gesichtsrötung.





Dann ging's ne ruppig steinige Piste hinunter nach Ehrensteinley. Wobei so ruppig war die gar nicht wenn man nicht vergisst die Gabel zu entblocken. Wir nahmen dann anstatt der ausgewiesenen linken Uferseite der Ruhr den Trail auf der rechten Seite. Der forderte wiedermal ein geschultes Auge für die richtige Linie und etwas Fahrtechnik. Beides schienen zwei belgische Sportkameraden nicht zu besitzen denn mit Gewalt geht auch (fast) alles. Danach radelten wir rüber zur Norbertuskapelle um dann unspektakulär nach Leykaul und zurück ins Venn zu gelangen. Es folgten wieder ein paar Schleifen durch den Truppenübungsplatz. Mittlerweile glänzte auch durch die saftigen Temperaturen das ein oder andere Schweißtröpfchen auf den Pläten des illustren Trüppchens, "Tauwetter für dicke " schoss es mir irgendwie durch den Kopf. Ab dem Lager Elsenborn wurd's dann nochmal etwas trailiger. Ein netter Trail entlang des Zauns und später dann noch welche durch einen herrlichen Waldabschnitt. Ein kurzer Regenschauer sorgte dann auch prompt für eine Verschärfung der Gangart frei nach dem Motto "Bevor ich nasse werde Keul ich lieber rein !". Die restlichen Trails zurück zur Halle "Hetzebösch" waren dann auch schnell abgespult. Zum Abschluss gabs ein Bierchen, Wurst und Gulschzupp für die ausgemergelten Körper. War mal wieder fein bei den Belgiern. Nette Strecke, super Wetter und  ein illustres lustiges Trüppchen, was will man mehr !


02.06.2011

Vatertagstouürschje 2011 - Oberahrcross

So, es ist mal wieder so weit. Auch das Jahr 2011 hat einen Vatertag. Und da ich ja kein Vater bin ist mir das feiern auch verboten. Deswegen such ich mir dann immer ne schöne MTB Strecke um mich selbst dafür zu geißeln , mal mit, mal ohne Mitfahrer. Dieses Jahr halt mal ohne dafür habe ich mir nen laaangen "Obaerahrcorss" rausgesucht. Soll heissen von Blankenheim gehts durch die Hügel und Wälder der oberen Ahreifel und dann nach Hause. Schon die Anreise nach Blankenheim war ein Genuss. Ich quetschte mich diesmal schon um kurz nach Acht in das grosse Dampfross was mich zusammen mit gefühlt 100 anderen "Downhillcracks" nach Blankenheim brachte. Dort amüsierte ich mich erst über die Geschichten eines älteren Herrn der schon Wahnsinnstouren mit 100km und mehr gemacht hatte. Auf die Frage wieviel Höhenmeter denn dazwischen lagen zuckte er mit den Schultern und meinte aber "Ja zwischen Blankenheim und Holzmülheim da geht's aber mindestens 2km den Berg hoch !", "Ah , ok ja das ist schon anstrengend stimmt !". Kurz darauf fing der ganz normale Rentnerwahn an. Man muss ja auch schon sein Bike in Kall anfangen rauszukramen wenn man in Blankenheim aussteigen will. Leute, das ist ein Regionalexpress und nicht der ICE !




Nach diesem ersten "Highlight" sattelte ich in Blankenheim mein Bike und nahm gleich 50m vom Bahnhof weg den ersten Trail unter die Stollen. Vorbei an einem Stück alte Römerstraße im Busch Olbrück ging's am Sittert vorbei an der tollen Hängebuche gefolgt vom einem feinen Trail den Schillertsberg hinab. So richtig toll zum einrollen. Auf der anderen Ahrseite folgte ich dann kurz dem Ahrtalwanderweg. Ein feiner Trail der sich entlang des Hangs schlängelt. Über Reetz erreichte ich den Freillinger See. Hier galt es ohne Anglerpiercing davon zu kommen, die Jungs warfen hier ihre Lunten recht gefährlich nahe am Weg aus. Darauf folgte das wohl gefährlichste Unterfangen meiner Bikegeschichte. Zwischen Freilinger See und Lommersdorf muss man die L115 queren. Wer das kennt weiss das diese Strasse die haupt Einflugschneise zwischen Autobahn und Nürburgring ist. Von von unten kommen se mit 160 geflogen von oben mit 180. Dazu liegt der Kreuzungspunkt noch in einer langgezogenen Kurve. Also Ohren und Augen weit auf und dann mit Druck auf dem Pedal rüber !



Nach Lommersdorf wurds dann richtig schnuckelig. Herrliche Waldwege und Pfade führten vorbei am Aremberg bis nach Antweiler an der Ahr. Einfach ein tolles Stück, mit Bachquerungen und tollen Waldabschnitten. Ab Antweiler gehts dann nicht minder schön weiter. Eine herrlich angenehm zu fahrende aber laaange Steigung führt hinauf nach Reifferscheid. Der Weg schlängelt sich erst in mäßiger Steigung entlang des Limbachs hinauf. Erst kurz vor Ende zeigt der Anstieg die zähne und zieht auf Teer auf 18-20% Steigung an. Wirklich eine der tollsten Auffahrten die ich kenne. Von Reiffersched führt der Weg über einen Höhenzug immer parallel zur Landstrasse via Winnerath bis zur Schuldter Hardt. Hier oben gab's dann Panorama pur. Links der Aremberg und rechts Hoch Acht und die Nürburg. Was für eine Aussicht. Am Ende des Höhenzuges stürzte ich mich dann in die Serpentinenabfahrt nach Schuld. Auch ein wirklich tolles Pfädchen und die Serpentinen sind auch für technisch nicht so versierte Biker recht einfach zu fahren. Darauf folgte dann noch der feine Trail unterhalb der Schuldter Hardt. Ein ausgesetztes Pfädchen das sich an den Hang schmiegt bis es einen später hinterm Campingplatz ausspuckt.


   

Vorbei am Bikertreff in Schuld schlug ich den Weg zur "Daubians Mühle" ein. Der führte zunächst mitten durch einen Steinbruch, später dann über einen schmalen Wiesentrail und am Ende eine Treppe und zwei enge Ecken hinunter. Auch fein ! Nach so viel Spass musst aber auch wieder ein wenig quälerei her. Also ging's die nächsten 10km nur noch bergauf. Und das auch noch recht zäh. Das Brommersbachtal hatte ich bis dato noch nicht befahren. Aber es wird sich als eins der zähesten Drecksdinger die ich kenne in meinen Kopf einbrennen. Vergleichbar mit dem Vischeltal findet man hier selbst nach langen Trockenperioden immer noch Schlamm. Und zwar den ganzen Weg breit und hoch. "Leck mich am A...., watt ene Zähe dröss !". Aber ein wenig Zähne zusammen beißen gehört dazu. Oben ist man dann in der Sasserather Heide. Von dort flugs rüber zum Michelsberg und dort das Panorama und die Sonne genossen. Nach ner Waffel und Getränk gings rüber zum dicken Toni und dann volle Granate gen Tal nach Bad Münstereifel. Unterwegs dann noch den Anker geworfen und nem Bikerpärchen den Weg zur Steinbach erklärt. Die Dame schien von der Aussage "Nur noch'n Kilometer oder zwei den Berg hier hoch ..." nicht gerade begeistert.



Den Rest spulte dann der Autopilot ab. Durchs schöne Schweiler Tal ging's wenig später hinauf nach Eschweiler. Durch den Golfplatz und dann Richtung Weiler. Am Herkelstein wollte ich dann noch kurz die Aussicht in die Köln-Bonner Bucht genießen. Doch was war das ? Rauchzeichen ? Indianer ? Nein, wie sich wenig später rausstellte war es ein Brand. Sah auf jeden Fall heftig aus von hier oben. Bei dem Gedanken an Feuer merkte ich dann wie warm es hier oben ist und wieviel Durst ich eigentlich hatte. Also volles Rohr den Mechernicher Busch runtergepflügt, durchs schöne Tal bei Burgfey wieder hinauf und noch eben den Pizzatrail zum Kommerner See runtergeschreddert. Kurz darauf verschaffte ich meiner ausgetrockneten Kehle ausreichend Kühlung in Form einer Hopfenkaltschale aus der Süd-Eifel. Herrlich so ein Vatertag für "Nicht-Väter !"