18.07.2022

Perle der Eifel 22

Am heutigen Sonntag drehte ich nochmal nen Klassikker. Die Perle der Eifel ! Von Einruhr bis MOnschau & zurück. Benannt also nach der bei Monschau befindlichen Perlenbachtalsperre. Aber landschaftlich ist das echt eine Perle was man hier so vor den Latz kriegt. Dazu gibts hier und da auch Perlchen von Trails aufgereiht wie an einer Perlenkette halt.

Von Einruhr buchsierte ich meinen Adipösen Kadaver erstmal durchs Tal der Erkensruhr hinauf


Da gibts dann auch das ein oder andere nette Trailchen .... Morgens um 8 Uhr ist es hier besonders ruhig. Nur die Tiere und man selbst .... herrlich

Oben ist man dann da wo der Wind gedreht wird

Und wieder ein nettes Trailchen runter findet man Relikte aus dem 2.ten Weltkrieg. Schon komisch sich das anzugucken vor dem Hintergrund des momentanen Geschehens in der Ukraine. Da wird man schon sehr nachdenklich wie das alles wohl so weitergeht

Bisschen wieder rauf, da suchte ich nen alten Trail. Der war die ersten 100m den Forstarbeiten zum Opfer gefallen, daher war der Einstig ein wenig fummelig, Aber dann wars super !


Weiter ging's über das Wurzelrisotto an der Höfener Mühle. Ein feiner Abschnitt, leider viel zu kruz

An der Perlenbach gings dann wieder in die Vertikale hinauf nach Kalterherrberge

Und hinter Kalterherrberge schmuggelte ich mich wieder hinab ins Tal der Rur

Auf dem Weg zum Kreuz im Venn hangelte ich mich über alte Schmuggelpäddschje entlang der Deutsch-Belgischen Grenze ... genial !

Dann war ich da, am grossen Kreuz. Kurze Pause dann den feinen Trail hinunter


Unten gehts beim Kloster Reichenstein in ein weiteres Highlight, den Trail parallel zur Rur. Hatt erst bedenken ob man das nach dem Hochwasser überhaupt fahren kann aber auch hier kaum Schäden. Eine kurze Passage die früher schon sehr verblockt war ist jetzt fast unfahrbar ausgewaschen, aber sonst echt fluffig. Immer wieder sieht man das dort wo Ufer natürlich sind kaum bis gar keine Schäden entstanden sind. Nur da wo der Mensch betoniert hat gabs halt grosse Schäden. Wieder der Beweis das wir nur Gast sind ....



In Monschau steppte morgens um 10:30 Uhr schon der Bär. Cafes voll mit Frühstsückswütigen Holländern. Nix wie weg 

Volles Rohr das Rurtal hinab und hinauf Richtung Eicherscheid packte mich mein Erzfeind am Kragen 😆

Hinab ins Belgenbachtal .... erst felsig dann flowig


Es geht aufs Finale zu ... über die Höhenwege hinter Widdau zielstrebig in ein Serpentinenpfädchen bei Hammer ... Astrein das Teil


Die letzten Kilometer folgte ich dem Eifelsteig. Hier war es aber auch sehr ruhig, merkt man schon im Wald das Malle wieder auf hat und die Kreuzer wieder dampfen. Viel Volk hat man eigentlich nur noch Rund um die gängigen Fressbuden-Hot-Spots. Mir solls recht sein, als Eifler Querkopp hat man halt gern seine Ruhe 😁



Fein war das. Morgens um halb acht bei 8°C Grad gestartet und mit satten 24°C wieder eingelaufen. Top Wetter, Top Landschaft, Top Trails. Sehr feine Sonntagsvormittagsbeschäftigung ! 52km/1250hm

13.07.2022

Mal eben ....

 ... vorm Mittachessen einen Hunni durchgezogen. Schon komisch, manchmal setzt man sich Dinge in den Kopf wo man sich hinterher fragt wieso man das gemacht hat. So gings mir am Sonntag Mittag als ich fertig wie ein Brötchen wieder zu Hause war. Aber irgendwie wars doch spassig. Was war passiert ?

Schon morgens um 08:00 Uhr gings los ..... tschüss Heimat bis später 


Im seichten aufwärtsgang dämmelte ich via Kall und Steinfeld in Karpaten von rheinisch Sibirien bei Sistig Krekel

Kurzer Fotostop in der Krekeler Heide .... Serengeti light momentan 

Ratzi Fatzi war ich an der wilden Burg die Wildenburg. Von hier ist es ein Steinwurf bis Belgien

Dahinter musste getrailt werden, das geht auch mit 35mm Reifchen. Muss man nur bisschen langsamer tun damit man die Pelle nicht am ersten Würzelchen platt haut.

Um die Ecke liegt Reifferscheid, oder Rieversch wie die Eifler sagen. Auch hier gibts ne Burg
Burg von vorne

Burg von hinten

Wie sacht der Kahn .... aaaaaa wir brauchen Eier ....aaaaaaa

Über den Dächern von Hellenthal riecht es schon verdammt nach Friten aus Belgien 

Die Oleftalsperre ist schnell umkurvt .... ganz schön frisch hier oben. 12°C im Juli ist schon Gletscherverdächtig

Einz a jeräweln kann man hier

Wenn man einen Fluss voll Waggesse sieht ist Bällijen nicht mehr weit 

Grenzübergang nach Belgien. Kein Schlagbaum .. nur ne Brücke und Bäume...herrlich

In Bällijen gehts zügig voran über ausgebaute Waldwege. Die Wälder hier oben sind einfach nur herrlich

Wenn man schonmal da ist muss man auch mal kurz Wuzzele antesten 

Astrein die Gegend !

Hier musse aufpasse ! Mit dem bällischen Militör ist nicht zu Spassen. Hier wird noch mit richtig Kawum trainiert. Nicht wie bei uns wo Soldaten Peng Peng rufen müssen

Weiter geht die Jeräwelaktion

Der Ränschah in Wahlerscheid ist ausser Betrieb wegen Baustelle .... kann man ja ungestört ....

... durch den Nazionaltpark graveln 

Ab hier gehts nicht weiter ... unfreundlich die Ränschahs !😪

Aber schieben darf man ja. Wäre ja zu schade um die schöne Landschaft da. Mein persönliches Highlight der Tour ....

Gravelduro am Wüsten Bach 

Herrliches Fleckchen Erde !


Schon fast rum die Runde. Ich nähere mich der Urfatlsperre via Mofahighway. Unglaublich wie die hier mit ihren Fahrradatrappen rumdämmeln. Am gefährlichsten sind die mit Aussenspiegel hab ich gelernt.

Auf dem Weg zur Uftalsperre ein weiteres zwischenmenschliches Highlight. Vor mir zwei Mofaristi vom feinsten. Er ausgestattet wie Jan Ulrich, sie eher meine Gewichtskategorie. Während meines Überholvorgangs sprach er zu ihr: "Komm Schatz wir zeigen dem Bio mal wo der Hammer hängt" Ich so "hä ?". Naja egal ich dämmelte weiter und hab dann irgendwann keine Fahrradatrappen mehr gesehen, hat wohl auch der Turbomodus nix gebracht. In der steilen Rampe zur Talsperre kamen  se dann von hinten angeflogen, scheiterten aber dann relativ früh weil das Gelände halt eben nicht einfach zu befahren ist. Ein süffisantes "Komm Schatz, zeig mir wie du schieben kannst" konnte ich mir dann doch nicht verkneifen. 😆 Manchmal frage ich mich schon was in manchen Köpfen vorgeht 

Nu gehts ziemlich direkt nach Hause. Den seichten Anstieg auf den Kermeter fliegt man quasi rauf.

Dann geht's ab durch die Hecke auf dem Kermeter Trailband welches mich fast bis in die Heimat bringt

Mein Holz !

Ab hier war ausrollen angesagt. Nach den 5h standen dann die 100km auf der Gerät. Grill an, Feierabend. Mal abgesehen von den Zahlen eine tolle Tour, viel gesehen !

04.07.2022

Ahrtouürschje

Fast 1 Jahr ist es jetzt her das Bernd das Arschloch seine Schleusen öffnete und in NRW sowie RLP Täler flutete. Heute wollte ich dann das erste mal wieder im Ahrtal ein Ründchen drehen. Das hatte ziemlich derbe viel Wasser abbekommen. Aber bei all dem scheiss war es aber schön zu sehen wie viele dort ihre Hilfe anboten. Leider ebbt das ganze mittlerweile ab, zu tun ist dort jedoch noch einiges. Der größte Teil der Häuser in Ufernähe steht quasi noch im Rohbau, einige sehen aus als ob sich niemand mehr kümmert oder kümmern kann. Schon traurig wenn man bedenkt in was für einer fantastischen Landschaft man sich hier bewegt. Nunja, zunächst musste ich überprüfen ob meine alten Touren überhaupt noch gehen, denn von den einst vielen Brücken stehen kaum noch welche. Aber ich musste nicht viel modifizieren. Ab Altenahr gings dann so einige Hubbel rauf und runter

Zuerst gings mal hoch zur Burg Are, nen Überblick verschaffen

Dann etwas längervhinauf zur Seilbahn, dann aber nicht den Stolpertreppentrail runter sondern den an der Ditschhardt


Rüber nach Kreuzberg. Auch hier viel Baustelle. Hinauf und hinab zur Pützfelder Kapelle. Bisschen zugewachsen aber ok

Dann in Pützfeld die steile gerade Linie zum Hexenplatz und dann in den lieblichen Panömatrail.


Der Spuckt einen hinter Kesseling aus. Ab da dann den laaaangen Anstieg zum Steinerberg rauf. Hier war um 10 Uhr schon richtig Betrieb. Su, K und BM auf Streuseljagd. Dann halt schnell runter. Flott war ich am Schrock. Hier testete ich zunächst die rechte Variante 
Geht noch ist aber auch recht zugewachsen und durch den massiven Regen etwas beschädigt. 




Über den Koppen hinauf und wieder Schrock links. Erst wuzzelig dann steil. Fein fein !

Und schon wieder im Aufwärtsgang. Zum Horn ! Gefällt mir das Hörnchen. Erst super Panöma dann ein richtig schnuckeliges Trailchen. Die Rechtsvariante ist auch gut zu fahren. Wenn man sich einmal eingeschossen hat kann man auch mit nem Meterzwanzig Rad Mega umsetzen. Spass pur!


Ein letztes Hübbelchen. Den Lingenberg hat man relativ schnell erklommen, ist nicht so hoch wie der Rest hier. Runter erst geschmeidig und am Ende verwinkektes Trepochen, aber sowas meistert der OBI mit links.

Eine feine Runde war das und mit 1300hm auf schmale 30km auch recht knackig. Super Wetter, super Trails. Eigentlich ein schöner Tag, wüsste man nicht wie schön die Dörfchen hier einmal waren 😥