Da war ich heute wiedermal schnell in Belgien. Irgendwann krieg ich schon noch die Ostbelgische Staatsbürgerschaft 😂 Rando in Eupen war angesagt. In den letzten Jahren immer tolle Strecken Richtung Gileppe & Co. Hatte ich mich heute auch drauf eingestellt. Aber als ich um 8 Uhr los dämmelte gings komplett in eine andere Richtung. Die Strecke schlängelte sich Richtung Kettenis, Lontzen und Kelmis.
Direkt am Start erstmal konsitenzprobe der hiesigen Schlammlöcher dann gings vornehmlich erstmal auf breiten Wegen daher. Um Lontzen gabs dann auch die ersten Trails. Nicht das typische belgische gehacke eher einfach auf Wiesen und schlammigen Wäldern. Landschaftlich hervorragend mit wenigen hm ... Altherrenfreundlich. Muss sagen das es nicht immer diese Rampen gewesen sind hat mir diesmal auch ganz gut gefallen. Immer dicke bretter Bohren wird auf Dauer zäh. Da kommt son bisschen lulli Berge genau richtig.
Gippenhaager Busch, Göhlbach bis Hauset wurden etliche Schlammlöcher vermessen und Pfade gedängelt. Durch den Steinbruch Rotsch weiter durch den Raerener Wald. Stets auf mit Würzelchen unterm und Mokke am Rad. kilometer 32 mal ne belgische Waffel eingeworfen und weiter. Hälfte ist durch. Im Raerener Wald wars dann etwas ... zäh .. doch ja kann man so sagen ! Etliche tiefe Schlammlöcher gepaart mit flutschigen Wurzeln zogen die belgische Waffel wieder aus den Beinen.
Irgendwann ist man dann wieder an der Wesertalsperre rausgekommen. Hier gabs dann schon eher gröberes Geläuf. Ruppiger aber feinster Wurzeltrail gefolgt vom geballer am Mospert. Dann noch eine Kurijosität am Rande. Der Tretmofatreiber welcher mich zuvor mit sicherlich mehr als 40 Klamotten überholt hatte versuchte wenig später sein Mofa zu löschen 😂 anscheinend hat das Elektrogerät wohl die frisiererei nicht vertragen. 4 Leute hatten schon ihre Trinkflasche geopfert, ich kredenzte noch meine 100mL brachte aber nix. Es qualmte weiter. Da ich nur noch 8km bis Ende hatte fuhr ich also ohne Sprit im Tank zu Ende. Auch wenn mir irgendwelche DummBos gerne Mofaintoleranz attestieren, half ich dem Bro gerne !
Der Rest lief auch ohne Süffken wie geschmiert. Im Schweinsgalopp peltzte ich ein Schlammloch nach dem anderen weg. Es wurde noch bis zum Zielschluss munter auf die Kurbel eingehämmert. Am Bikewash war da hochbetrieb. Ich warf den Albert in den Kofferaum und reiste von dannen. Das war auch mal fein mit nicht ganz so vielen Höhenmeter. Kann man auch mal machen. Strecke war anfangs bissl fad, aber nach 10km eigentlich Top. Nicht ganz so fiese Trails dabi, klassischer XC shit würd ich mal sagen. Wenig los auf der Strecke, Wetter ganz ok, feinste Sonntagsvormittagsbeschäftigung.
65km/1000hm















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