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08.12.2012

Knecht-Ruprecht-Knüppel-Aus-Dem-Sack-Tour 2012

Der Winter ist da ! Traditionell wird zum Jahresende dann die KRKADS-Tour der dreckigen Hunde veranstaltet. In den vergangenen Jahren kreisten wir dazu im Schnee um Kommern. Diesmal sollte es anders kommen, ganz anders. Geplant war ein geschmeidiges Toürschjen ab Ahrweiler zu den schönen Trails im Neuenahrer Wald, das ganze zu etwas späterer Stunde um dann die Flutlichter zur Geltung zu bringen.

Doch dann kam alles anders. In Ahrweiler standen bei Aldi 7 tapfere Bikersleut um bei schnuckeligen -2°C fahrt aufzunehmen. Zunächst musste unz Udo jedoch mit Kälteschutz für die Hände versorgt werden. Dieser war erst zögerlich, ging dann jedoch nach Schilderung sämtlicher Erfrierungstode brav beim Discounter nebenan einen Satz Handschuhe kaufen. Die Tour konnte starten.

Zunächst kamen wir ganz gut voran, durch Ahrweiler kurvten wir um die Weihnachtsmarktbesucher zielstrebig zum Brückentrail beim Kalvarienberg. Der liess sich trotz weißem Belag recht geschmeidig fahren. Weiter ging's Richtung Katzley, von dort aus sollte der Aufstieg nach Ramersbach starten. Das ging auch zu Anfang recht ordentlich. Doch je höher der Tross kam um so höher wuchs auch der Schnee unter den Stollen an. Die folge: wildes auskeilen sämtlicher Lenker ! Die Gesichter der Mitfahrenden liessen nichts gutes Erahnen. Ob das noch lange gut geht ?

Einige Höhenmeter weiter war der Anstieg fast geschafft. Vor uns lagen jedoch noch einige Kilometer nach Ramersbach. Auch wenn diese recht flach sein sollten so entschied er Guide um dem Lünchmord zu entgehen die Tour an dieser Stelle in eine andere Richtung zu leiten. Mittlerweile war die Sonne auch weg und die Flutlichter in Betrieb. Es wurde zielstrebig der nächst erreichbare Trail angesteuert. Waren die Teilnehmer noch etwas zaghaft, so stürzte sich der Guide todesmutig in die Abfahrt. Diese endete nach einigen wilden Manövern mit einem im Schnee getauchten Helm wenige Meter weiter unten. Das Gefolge schleuderte auch so daher, der ein oder andere nahm auch gleich eine Bodenprobe. Ob's hier an Fahrtechnik mangelte oder die Leute sich einfach nicht mehr vor Lachen auf dem Bike halten konnte wird noch genauer erörtert.

Nach dem sich die erhitzten Gemüter hinreichend im Schnee abgekühlt hatten suchte man den nächsten Trail auf. Nach ein wenig sucherei im Unterholz stand fest: der ös fott ! Zumindest bei dem Schnee ! Also weiter auf schnöder Forstautobahn. Das war dem Guide jedoch zu einfach. War doch da noch eine gestrichelte Linie auf dem Display zu sehen. Die suche nach dem nächsten Trail endete mit einem "Abstiegszenario" das sicherlich Hillary und Norgay beim Abstieg vom Mt. Everest auch gut gestanden hätte. Soll heissen: hier war alpine Erfahrung gefragt. Aber auch dies liessen die Mitfahrenden mit einem lächeln über sich ergehen. Nun war genug der Schneewanderung und es wurde Zeit für einen Glühwein. Im Schleudergang ging's auf schnellstmöglichem Weg hinunter ins Tal um dort den nächstmöglichen Glühweinstand zu plündern. So liessen wir eine schöne aber wirklich verrückte Schneetour ausklingen ! Meinen Dank an die Mitfahrenden und Hut ab für so viel Durchhaltevermögen und Geduld :) Daten: 15 km / 450 hm / 2h / AVS 7,5km/h
Hier das dabei entsandene Filmchen:
 
 
 

KRKADS-Tour von schraeg - mehr Mountainbike-Videos

11.11.2012

ElfterElfter -Sessionseröffnung in den Dutch Mountains

Die einen hauen sich in Kölle am alter Markt die Hukke voll oder neuerdings zumeist ja auch die Zähne raus, die Köter hauen sich lieber die Trails um die Ohren. Und wo gibt's da ein paar schöne ? In den Dutch Mountains. Also schnell eine schlagkäftige Truppe zusammengetrommelt und ab dafür. Herrliche Runde mit schönen Trails und feinstem Wetter !

Hier die Highlights:
- wilde Horde Kühe bei Vlatten ( die waren auf meine rote Jacke spitz glaub ich )
- feinster Sonnenschein leuchtet den Herbstwald prima aus ( eher was für Romantiksäue )
- feinste Trails bei Abenden ( der Hundeberg ist immer eine Challenge wert ! )
- die Schnorchelpatroulie am grünen Geländer ( Fahrer wie Bike: vorne All Mountain, hinten Racer )
- schöner laaaaaaaaanger Anstieg nach Schmidt ( ehrlicher Anstieg mit 240hm )
- saubere Aussicht an der Hubertushöhe ( der Name kommt ja nich von ungefähr )
- prima Trail runter zum Rursee ( fast wär einer verhungert )
- super Sonne am Uferweg ( O-Ton: " ... dat ös jo wie em Urlaub he !" )

Hier die Lowlights:
- Matschprappe ( hatte ja auch kaum geregnet )
- einige Teilnehmer mit Schutzblechen am Start, manche nur vorne :) ( das muss man wie ein Mann ertragen ! )
- Schnorchelpatroulie am grünen Geländer war unfreundlich
- A****lo**Pil**mannDre**Sa**-Autofahrer in Heimbach
- Dieter krank :(
 
 

28.10.2012

Guten morgen Väterchen Frost

Mittwoch noch in der Shorts durch die Landen gefahren, war heuer langes Beinkleid und Ohrenfrost angesagt ! Krass wie das Wetter zur Zeit so spielt. Heut morgen ging schon um kurz nach neun ( neue Zeit ! ) die Reise bei schattigen -1°C los. Die Schlote qualmten genauso wie mein Atem. Gelobet sei was hart macht !

Die Reise führte heute über altbekanntes Terrain. Von Kommern nach Heinotown, dort hinauf zum dicken Toni und durch die Delle nach Houverath. Dort einen feinen Serpentinetrail aufgesucht und dann via Steinbach und Billiger Wald nach Hause. Feine Runde bei nachher erträglichen Temperaturen. Die Sonne lies das bunte Herbstlaub mal wieder so richtig schön leuchten, hach einfach herrlich son Herbst
 
 

20.10.2012

4.Internationales Dreckiger Köter Kommerner Kirmes Trailmassakker

Zack, schon wieder ein Jahr rum und die jungen Herren zum mitreisen bauen im Dorf den Autoscooter auf. "Ja ist den scho wieda Kirmes ?". Das bedeutet für einen echten Köter volle Attacke auf die Lach und Beinmuskeln bei einer zünftigen Kirmestour. Die wurde heuer zum 5.ten male bei herrlichstem Spätsommerwetter durchgeführt. Gestartet wurde vom neuen Eigenheim, auch "Köterheadquarter" genannt, am Samstag Mittag. Es stand ein Trailmassakker rund um Kommern auf dem Programm.


     

So zogen die Köter und einige "Gastfahrer" von dannen. Erstmal am See vorbei, den Rodelbahntrail und die herrlich schnell flowigen Pfade im Eickser Busch mitgenommen. Dann buchsierten wir uns zum Freilichtmuseum hinauf um dort den Serpentinenpfad abzugrasen. Läuft ! Alles wurde geschmeidig abgefahren, naja einer der älteren Herrn im Fahrerfeld versuchte die grenzen des fahrbaren auszuloten. Seine Buxe sorgte dann dafür das diese auch überschritten wurde. Auf der Überführung zur Schavener Heide wurde dann der "Hellweg"-Trail eingebaut, hier gab's dann erste Verweigerer und "Chickenwaysucher". In der Auffahrt zur Heide hatte Team Oranje einen Plattfuss. Nach dem durchprobieren mehrerer Ersatzschläuche konnte die Tour dann weitergehen. Eine riesen Pfüutze in der Auffahrt sorgte nebenher noch für ein wenig Gelächter. Nun wurde die Heide vermessen. Erster Trail am Boltzplatz, dann den "G.W.-Gedächtnistrail" hinunter, einen Trail hinauf, Trails am Wildpark und dann den herrlich flowigen Pfad vom Pützberg nach Schaven hinunter. Der war nach der Malträtierung durch die TDH wieder erstaunlich gut zu fahren. Wieder ein Trail hinauf, am Weiher vorbei und dann zielstrebig das "Eisen-des-Todes" angesteuert. Diesmal war jedoch kein Plattfuss zu verzeichnen, menno wie unspektakulär :)


   

Nach dem vermessen der Heide widmeten wir uns dem "Iiiisebahntrail", hier bockte dem ein oder andern das Gefährt bei der Steilabfahrt. Wiederrum andere "ältere" Herrn suchten den Chickenway auf ;) Weiter ging's über ein paar Treppchen nach Satzvey. Hier versuchte einer der Herrn vom Team Oranje die Grenzen der Schwerkraft auszuloten was eine recht verdrehte "Fahrposition" zu folge hatte. Folgende Weisheit hätte hier sicher zum Ziel führen können: "Beim Mountainbiken ist vornehmlich drauf zu achten das die gummierten Teile des Bikes stets nach unten zeigen !" ( ... wer den schaden ... :) ) Aber nix passiert ausser einem "Abschusstreifen" auf dem Trikot, konnte also wieter gehen. Wir wechselten vorbei an armen Leuten bei Burg Satzvey in den Mechernicher Busch. Hier wurde heute mal niemand geschont und es ging an den Katzensteinen rechts herum. Das erste Steile Sandstück hinunter sorgte schonmal für Fragezeichen in den Köpfen. Einige der Herren meisterten souverän, einer nutzte mein Bike als Bremsfallschirm, andere meisterten lieber zu Fuss. Am Steinabsatz dahinter sorgte ein fieser "Eierklopfer" des Sattels dafür das ich selbst schon vor Anfahrt ausser Gefcht gesetzt wurde. Andere probierten blieben aber mit den Zähnen hängen und machten den "Popoklatscher". Andere hatten mittlerweile Schmerzen vor lachen.


   

Nach diesem Stimmungshighlight musste irgendwer dafür sorgen das die Endorfine wieder etwas reduziert werden. Ich Opferte mich, es gelang mir auch recht gut indem wir uns den "Senkentrail" diesmal nicht hinunter sondern hinauf buchsierten. Grenzwertig sach ich nur ! Oben konnte man fast die Sprechblasen mit den Mordinstrumenten an den Köpfen der Mitfahrer erkennen. Nutzt nix da muss man durch. Danach gab's zur Entschädigung ne Anständige Abfahrt und alles war wiede fluffig. Es folgte eine Überführung nach Burgfey. Was auf dem Weg passierte wird zum Schutze der Person wegen unvermeidbarem gelächter hier verschwiegen. Es sorgte jedenfalls dafür das danach alle 500m "Poller" geblöckt wurde. Hinter Burgfey bog ich rechts in den Hang hinauf ab. "Zu Früh ?" Hm ersma nix anmerken lassen. Nach 200m hörte der Weg auf. Nix anmerken lassen und so tun als ob das dazu gehört. Wieder war das Gelächter groß und auch die komischen Blasen mit den Mordinstrumenten tauchten wieder auf. Ich war enttarnt, einer zu früh eingebogen !


   

Dafür gab's danach aber wieder ein geschmeidig Pfädchen bei den Tennisplätzen um die Gemüter zu besänftigen. Weiter vorbei an der Barbarakapelle buchierten wir uns Richtung Grießberg. Hier nahm Team Oranje reissaus bevor weiter Waden und Knochen geschädigt werden konnte, ich hoffe es hat euch nicht zu sehr geschreckt Jungs, wir fahren nicht immer so :). Auf dem Weg zum Kreuz nahmen wir dann noch den "Geröllheimer" Trail mit und schoben uns die kurzen aber steilen Stücke bis zum Gipfel hinauf. Im Bikepark Kommern tobten sich unsere Downhiller Ralf und Dieter dann nochmal so richtig aus, worauf wir im Pizzatrail verschwanden. Nach deisem letzten Trail waren sich alle einig: Genug für heute, es geht zu Bierbud. Dort liessen wir bei einer Hopfenkaltschale nochmal die Tour revue passieren und diesen herrlichen Tag gemütlich ausklingen. Chapeau, meine Herren das war doch Samstagnachmittags-Beschäftigung vom feinsten oder ?
 
 

14.10.2012

Eifler Waalwege und Historisches

Am heutigen Sonntag sollte es nochmal in eine Gegend gehen wo ich schon länger nicht mehr war. Die Köter griffen am Hasselbachgraben und am Westwallwanderweg an. Dazwischen ein wenig auf und ab und hier und da ein spassiges Trailchen. Los ging's diesmal ab Rurberg. Zwanzig vor Zehn war hier noch alles am schlafen. Also erstmal den lecker Trail am Campingplatz angesteuert. An dessen Ende gleich mal watt zum warmwerden, ein, zwei kurze Schiebestücke. Danach hinauf, vorbei an Wanderhorden und später ein erstes "Batterientausch", Ärmelabreiss und Pinkelpäuschen.


   

Dann buchsierten wir uns weiter hinauf durch's Weidenbachtal bis nach Strauch. Hier ganz schön zur Sache. Aber kein Problem ich hatte ja die Ärmel von meiner neuen Jackenweste entfernt sonst wär ich ja noch ans schwitzen geraten. Über Rollesbroich gelangten wir zu einem weiteren spassigen Trail hinunter zur Kalltalsperre. Diese querten wir und dann hinauf zum Forsthaus Jägerhaus. Flux über die Strasse, die wahnsinns Aussicht genossen und zielstrebig im Sinkflug zum Hasselbachgraben. Dann war er auch schon da, der Eifler Waalweg. Geschmeidig zogen wir neben dem Bächlein auf dem Trail daher. Hier und da eine Wurzel oder ein Steinchen. Ex-Downhillprofi Dieter nahm sich dann sogar mal die Zeit an einer Wurzel allen hinterherfahrenden zu zeigen wie man denn an so einer Wurzel einen Handstand macht. Das ganze in Zeitlupe natürlich.


   

Der Pfad wollte gar kein Ende mehr nehmen. Immer weiter ging's auf schmaler Spur entlang des Gewässers. Bis wir dann doch die Dreilägerbachtalsperre erreichten. Hier gab's erstmal ein Riegelchen. Die Herren putzten die Bikebrillen. Aaah, du bist das ! Wer sich hier auskennt weiss was nun folgen musste: der Schleebachgraben. Ein Clon des Hasselbachgrabens nur nicht ganz so lang. Dazwischen ein Bach. Hubi vorraus auf Tauchstation durchs Gewässer. Alle andern übers Brückelchen. Ausser Dieter, der zögerte. Doch dann Griff er an und siehe da, Ziel erreicht: Füsse Naß ! Es folgte zur Wiedergutmachung der Schleebachgraben. Auch ein feiner Trail. Aber auch der war irgendwann mal zu Ende. Nun ging's über wiederlichen Teer via Vennbahnradweg bis nach Lammersdorf. Von dort war's dann nicht mehr weit bis zum Westwallwanderweg.



Erst wollte man es mir gar nicht glauben das hier was fahrbares zu finden ist, aber siehe da, wo ein Wille da ein Trail. Der Pfad führt über 40cm Beton immer entlang der Panzersperren. Links Beton, rechts 1m nichts. Geradeaus kein Thema, tricky wird's wenn Hindernisse oder eine Ecke kommt. Nun ja, das Pfädchen sorgte mal wieder für allgemeine Freude. Irgendwann kriegt man dann hier aber einen an der Klatsche weil man ständig drauf achten muss die Spur zu halten. Aber auch der Pfad war dann in Simmerath zu Ende. Von hier aus steuerten wir Huppenbroich an. Dort suchten wir ein weiteres Trailschmankerl. Was sich dann auch promt finden liess. Ein feiner Wurzelpfad führte hinunter ins Tiefenbachtal. Herrlich !


   

Was dann kam war nicht mehr so fein. Ein zäher Hund musste bezwungen werden. Es ging nochmal hinauf nach Kesternich. Der war wirklich zäh, das Rentnerblatt wurde zum besten Freund. Ich hätte auch fast angefangen zu schwitzen. Oben angekommen steuerten wir das letzte Highlight des Tages an. Die mörder Abfahrt nach Rurberg. Nach ein wenig gesuche fanden wir dann erstmal die Kraxelfelsen hinterm Wasserturm. Dahinter folgte das geschredder. Erst fahrend dann aber doch lieber schieben, die Knochen sollen ja noch gebraucht werden. Mit Schätzungsweise über 40% Gefälle gleicht der Trail hier eher dem freien Fall. Dazu überall Bäume und Felsbröckelchen. Es sorgte jedenfalls nochmal für einige Lacher. Bei einer Tasse Kaffe oder einem Dönertier liessen wir die Tour in Rurberg ausklingen. Wiedermal feinste Beschäftigung am Sonntag, meinen Dank an die Mitfahrenden !


03.10.2012

Köter rocken das Kalltal

So, da ich mich im Frühjahr wohlweisslich von den Radrebellen losgesprochen hatte war am heutigen Feiertag mal keine Arbeit als Guide zu tun sondern war komplett für uns Hubi frei. Die Ehefrau war auch bikewütig also mal geschaut was so geht. Kalltal is im Herbst immer ne gute Wahl. Die Köter hatten auch Lust auf'n entspanntes Ründchen. Das sollte reichen, wollten ja nich gleich wieder ne komplette Prozzesion hinten dran haben. Also Bikes gepackt und ab nach Brück zum Bahnhof. Dort packten die anderen Teilnehmer schon die Bikes aus. Manchmal hat man das Gefühl die übernachten da, nur um vor mir da zu sein ;)


       

500m hinterm Start ging's auch gleich in den ersten Trail. Ab Zerkall sollten wir dann dem Flüsschen Kall für einige Kilometer folgen. Das ging bis Simonskall auch recht geschmeidig ab. In leichtem auf und ab dämmelten wir daher, die Sonne lachte uns dabei immer schön von vorne ins Gesicht. Herrlich son bunter Herbsttag mit Sonne. Diesmal kamen wir auch ohne Britzenhocker an Zweifallshammer vorbei, normal hängen hier am Parkplatz immer irgendwelche alten Bieber im Gebüsch ! Auch an der Mestrenger Mühle war noch nichts los. In Simonskall dann schon eher. Nach ein wenig Wandersmannslalom buchsierten wir uns hinter dem Ort einen feinen Anstieg hinauf. Der Trieb der Ehefrau leichte röte ins Gesicht, sah ungefähr so aus wie nach dem pinkeln den Klodeckel oben gelassen zu haben :)). Aber auch die andern Teilnehmer pusteten mal gut durch. Nutz ja nix, hier muss man halt hoch !

       

Von nun an rollte es aber wieder leichter daher, schnell war die Kalltalsperre erreicht. Hier war erstmal ein Päuschen angesagt. Andre nutze die Gelegnenheit mal das Tandem von Roland&Franca zu testen. Ganz schöner Wendekreis das Teil oder ? Nach ner Waffel und Christstollen zogen wir von dannen. Es ging hinauf in Richtung Forsthaus Jägerhaus. Davor aber rechts nach Raffelsbrand und dann immer auf der Höhe bleiben. Es ging durch herrliche Wälder. Vorbei an zahlreichen alten Bunkern und nem Soldatengrab suchten wir den Trail nach Simonskall auf. Den schossen wir so derart hinunter das einige Teilnehmer den Gestank der Bremsscheiben unten für "Zwiebelschnitzel" hielten. Bevor hier noch jemand nen Hungerast bekam ging's gleich weiter. Locker und leicht rollten wir wieder hinüber zur Mestrenger Mühle. Auch hier wurde Pommes&Schnitzel aufgetischt. Man konnte fast durch den ein oder andern hindurchschauen so groß war schon das Loch im Bauch. Wurde Zeit das auch wir was zwischen die Kiefer bekamen.


Doch dazwischen stand noch ein letzter Anstieg. Ab Zweifallshammer schraubten wir uns hinauf nach Bergstein, suchten dort den Karwutschketurm auf um kurz dahinter im Trail hinunter nach Zerkall zu verschwinden. Auch ein lecker Pfädchen. Nun stand noch ein letzter Trail auf dem Programm. Der sollte uns direkt am Gutshof Kallerbend ausspucken. Das tat er auch, aber wie ! Recht Anspruchsvoll gestalteten sich die letzten Meter vor der Kuchentheke. Aber auch dieses Stück meisterten wir und so liessen wir die Tour dann bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Wiedermal ein herrlich Touürschjen mit netten Mitfahrern gedreht. Danke Roland, Franca, Andre, Melanie, Reinhold, Christopher, Udo, Carsten, Robin, Letti, Jasper und natürlich die Ehefrau für die nette Begleitung.

01.10.2012

Ein Tag Frei an der Mosel - Cochemer Spätlese

Unser diesjähriger Eifelcross führte uns ja bekannter Weise nach Cochem. Das hat mir so gut gefallen, das ich mir die Gegend Rund um den Moselort nochmal etwas genauer anschauen wollte. Rundherum gab es noch zahlreiche gestrichelte Linien im Hang. Wer mich kennt weis das mich sowas total kribbelig macht ;) Also packte ich die Wanderkarten, das Bike und mein GPS-Gerät ein um auf Entdeckungstour an der Mosel zu gehen. Geplant war einen Rundkurs auszutüfteln der das bekannte wildromatische Enderttal und ein paar Trails bei Cochem miteinander verbindet. Die Fahrt zur Mosel gestaltete sich schonmal recht frostig. 2,5°C zeigte das Außenthermometer an der Ahr. Nur gut das mein Dieselchen ne Heizung hat.


 


In Cochem angekommen ging's auch gleich los. Und wie ! Wei o wei da hat ich mir ja ne feine Anfahrt auf den Langenberg ausgesucht. Wer den nich kennt dem sagt der Tierpark Klotten vielleicht mehr, denn den streifte ich nachcher rechter Hand. Mit durchschnittlich 17-20% zog sich der Weg über gut 1,5km hinauf, dann wurds etwas flacher. Genau richtig zum warmwerden also. Weiter gestaltete es sich dann erstmal bis auf Fernsicht ins Moseltal relativ unspektakulär. Über Greimershof und Martentalerhof ging's hinter der Achatiushöhe wieder zur Sache. Ein Trail zog sich in "Kürvchen" mit Anliegern hinunter. Dem schloss sich noch ein weiterer Pfad bis zur Martentaler Kirche an. Hier buchsierte ich meinen Kadaver wieder hinauf. Mittlerweile wars auch recht warm, was nicht zuletzt auch an dem Lavabestreuten Weg lag.






In Leienkaul nahm ich die fährte des Grubenwegs auf. Das ist mal was lustiges, der zieht sich um und durch einen alten Schieferbruch. Erst kann man auf der Höhe den Blick in die Grube, sieht aus wie aufm Mond hier, dann kann man ein tolles Pfädchen hinunter in die Grube geniessen. Teilweise sogar recht anspruchsvoll das Gerät. Unten angekommen führt einen der Weg durch die Grube. Schwarzglänzend schimmern hier die Schieferplatten in der Sonne. Wären die Teile nich so schwer hätt ich mir was für den Kamin mitgenommen. Wat solls, weiter ging die Entdeckungstour. Der nächste Trail liess nicht lange auf sich warten.





Nach einer Bachquerung ohne nasse Füsse zog sich ein Pfad parallel zur Endert und später als Kreuzweg ( ja ich finde immer irgendwo einen ) wieder hinauf zur Martentaler Kirche. Da die Uferseite gewechselt und einen richtig flutschigen Trail hinunter. Moos auf Stein ist keine gute Mischung für Experimente. Unten spuckte mich der Pfad genau über dem Endertwasserfall auf einer kleinen Holzbrücke aus. Ab hier war mir die Strecke aus dem Eifelcross bekannt. Ich zog aber nicht ohne das obligatorische Foto vom Wasserfall von dannnen. Hab sogar ne halbwegs fahrbare Variante hinunter gefunden.





Nun folgt für einige Kilometer ein Trail am andern. Einfach herrlich das Tal hier. Die Herbstsonne tat ihr übriges zum herrlichen Bild dazu. Wär ich nich son kernharter Eifler ich würde glatt zur Romantiksau ;) Wie bekannt ging das Pfädchen mal mehr oder weniger fahrbar vorbei an einigen mehr oder weniger gut erhaltenen Mühlen. Die Kletterziegen hatten diesmal frei, jedenfalls hatte ich keine gesehn. Sind wie die Friseure halt, immer Montags frei ! Weiter und weiter zieht sich der Trail immer am Bach entlang. Zwischendrin hatte ich dann zwei Dinge als "Verlust" zu buchen. Erst gab meine Kamera mal wieder den Geist auf, dann fädelte ich mit dem linken Arm am "Moschendrähtzäun" ein und riß mir ne fünf hinein. EInfach zu schmal der Pfad für Kerneifler !

   


Irgendwann hatte das Trailmassakker an der Weissmühle ein Ende. Puh watn Fest, darauf erstmal ne Pause. Den nun folgte nochmal strammes "Wadengeknechte". Es lagen nochmal drei Hügelchen vor dem Vorderrad. Ohne Mampf kein Kampf ! Hügelchen No. 1 war der Anstieg zur Winneburg. Zäh aber gut tretbar, oben nochmal kribitzig das Schweinchen. Die Burg entschädigte mit herrlichem Blick auf Cochem und die Mosel und einem Trail hinunter zum Winzerhaus. Am Ende für mich unfahrbar verwinkelte und rutschige Steinstufen. Anstieg No.2 war dann mal son richtig zähes Ding. Die hatten hier den Boden umgegraben, da fühlte sich Kurbeln wie Kaugummikauen an. Aber nicht's was mich im Entdeckungswahn aufhalten könnte. Oben dann die Wilhelmshöhe. Diesmal ohne große Aussicht dafür mit einem herrlichen Trail der mich an einem Sportplatz mit Hubschrauberlandeplatz ausspuckte. Was die hier wohl spielen ?





Es stand der finale Anstieg an. Der war nochmal so richtig herzhaft. Ein Pfädchen zog sich die Victoriahöhe hinauf. Alta jetz wird's eng. Der Puls am Kröpfchen, die Waden so dick wie römische Tempelsäulen. Nur nich klein kriegen lassen. Treten, treten, treten. Dann war auch dieses Hügelchen kleingehackt. Hinterm Forsterhof warf ich mich in die Abfahrt. Das Märtschelttal stand an. Herrlich sag ich nur ! Erst als schnuckelig ausgesetzter Höhenweg geht's dann bächtig rutschig steil über Brücken und Stein hinunter nach Cochem. Ein würdiger Ausklang. Ausklang ? Einen hab ich noch. Vorbei an der Reichsburg Cochem hatt ich noch in den Burggärten ein Pfädchen gefunden. Das spuckte mich auf den Fussweg zur Burg wieder aus, den beamte ich mich dann hinunter zurück in den Ort. Da konnte ich dann getrost sagen "Abe Fertisch !". Nach gut 43km und 1600hm war's geschafft. Eine harte aber schöne Tour an der Mosel. Mal sehn wann ich die den Kötern zum Fraß vorwerfe ;)

08.09.2012

AHRnother AHRtour - Köter & Friends rocken den Krausberg



Man wat war dat wieder ein Touürschjen ! Heuer ham wir uns ne Ahrtour zusammen gehauen die sich aber gewaschen hatte. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen die Köter & die Sonntagsfahrer ( interner Deckname: Schgoddd-Fraktion ) die Neuenahrer Flowtrails ( Geschmedig-Trails is doof oder ? ) unter die Stollen. Es zogen 8 mit MTB's bewaffnete Männer von Walporzheim gen Neuenahr. Nach einrollen auf dem Radweg und einem kleinen Fauxpax des Guides ( allgemeines Gelächter war mir sicher !) brachen wir zum Neuenahrer Turm durch. Hier oben waren schon bei dem ein oder anderen kleine Stellen von Flüssigkeitsverlust zu erkennen. Wie war das noch: Schwitzen ist wenn die Muskel weinen !

Es folgte Geschmeidig-Trail No.1. Er zauberte allen ein fettes Grinsen ins Gesicht. Wieder hinauf zur Klimastatsion, ein kurzes geplänkel am Steckenbergturm und dann volle Granate in Geschmeidig-Trail No.2 hinein. Das Grinsen wurde ein wenig breiter. Wieder hinauf und dann schossen wir von der Fürstenberghöhe in den nächsten Geschmeidig-Trail. Unten angekommen hätte der ein oder andere im Kreis grinsen können sofern keine Ohren vorhanden. Schätze da braucht man heut abend Hammer und Meißel um das Grinsen wieder aus dem Gesicht zu schlagen. Aber wir waren ja noch nicht fertig !

Es folgte ein nettes Trailchen die Katzley hinunter. Die Techniker nahmen die linke Seite die Legasteniker ( dazu gehöre ich auch ! ) die rechte Seite. Nach der Vereinigung von Technik und Legastenik schoben die Technolegasteniker sich auf den Krausberg. Nach zähem getrommel auf die Kurbel waren wir oben. Es folgte eine geschmeidige Abfahrt hinunter nach Dernau. Die Techniker vorraus loteten diese die Gesetze der Physik aus. Einer der Teilnehmer befand sich soger kurzeitig hinter dieser Grenze was leichtherben einschlag zur Folge hatte. Es war jedoch nicht die Physik die Ross und Reiter zu Fall brachten nein es war der Lenker. Manche Leute montieren sowas an Surfbretter als Segelstange, angeblich taugt sowas auch am MTB, oder doch nicht ?

Nun ging's zum letzten Akt der Tour. Wir schoben die Kadaver die Teerpiste erneut zum Krausberg hinauf. So langsam hatte das Thermometer auch die 25°C Marke geknackt, kurzum es war Tauwetter für Dicke ! Letztlich kamen alle oben an und es folgte der letzte Geschmeidig-Pfad. Ein Spitzkehren Massaker hinunter nach Walporzheim. In Kehre 2 merkte ich ein leicht schwammiges Gefühl hinten rum. Nein es war keine Inkontinenz sondern ein Plattfuss ! Geflickt, zwischenzeitlich haute es noch uns Robin mangels vorhandener Bremse hin un weiter gings. Robin vorraus.... hä ? wo isser hin ? Ah da ! 9m weiter unten kroch uns Hannoveraner aus der Böschung. Kurve verfehlt oder einfach: ihm ging der Pfad aus ! Das wichtigste: nix passiert also weiter. Geht nich ! Wie geht nich ? Platt ! Geflickt, so jetz geht wieda ! Wir eierten dann noch die restlichen Spitzkehren hinunter und liessen die Tour gemütlich bei kühlem Weizen und blödem Verzell ausklingen.

Meine Herren, das war ein fast (bis auf die Abgänge und Plattfüsse ) perfekter Tag auf dem Bike, Schappooo ! Das schreit nach Wiederholung. Die Kombi Köter - Sonntagsfahrer passt super. Vielen Dank dafür.

Bilder gibts leider nur wenige, war zu schöööhn sorry 
 
 

02.09.2012

Von Kommern ins Kalltal

Heuer mal fluffige Tour ins Kalltalt gedreht. Einfach nur so daher gedämmelt, dabei kam folgendes raus:
Highlights
Dutch Mountains
Kalltal
Anstieg im Buhlert
DH Strecke bei Schmidt
Rast bei super Aussicht am Rursee
Supa Wettah
Downlights
Unfreundliche Rennradler, die grüßen nie !
Großbrand irgendwo bei Hürtgenwald gesehn
Fehlende Brücke im Kalltal
Britzenhocker bei Zerkall...uaahhhh watn Bieber !