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31.01.2015

Halbgefrorenes im Hardtwald

Heuer hatte das Wolkenband doch mal tatsächlich eine Lücke. Seit Tagen zieht die graue Prappe über unsere Köpfe hinweg, doch am heutigen Samstag, ja da fingen se an auszufranseln und aufzureissen. Also die Gunst der Stunde nutzen und auf's Bike. Mit von der Parie: die Killerwade und das Steigeisen. So schossen wir morgens kurz vor Zehn durch den ersten Trail in Kommern Süd. Heute gab's dann halbgefrorenes, im Schatten und dort wo der eisige Wind pfeift schön bretthart gefroren, im geschützten Wald und da wo die Sonne hinkommt feinste Crema-Prappe. Egal hauptsache mal wieder fahren. So dämmelten wir durch herrliche Winterlandschaft bei Eschweiler nach Heinotown. Zwischendrin musste geflickt werden, hatte sich doch ein wahrer Zinken in mein Hinterrad gebohrt. Das war schon kein Dorn mehr das war ein Stecheisen ! Flux neuen Schlauch rein und weiter ging's in Richtung Steinbach und Hardtwald. Dort den schönen Kreuztrail hinab und schon traten wir die Heimreise an. Über den Billiger Wald und Schavener Heide suchten wir Zielstrebig die nächste Waschbox auf um das Material von der Prappe zu befreien. Herrliches Touürschjen heute, dank an die Mitkeulenden !




16.01.2015

Da rollt der dicke wieder

Heuer hab ich eine "Zwofuffzehn-Einrolltour" gestartet. Leider hat sich mein Saisonstart verzögert da ich mir im Ösiland nen schönen Infekt mit Fieber eingefangen hatte. Aber jetz rollt der Aparillo wieder ... zwar langsam aber er rollt !

Der dicke im Gemüse
Da bläst er  ...  der Hubi
Am Kreuz ists immer schön
Dem Aparillo geniesst auch dem Aussicht !
Fahrtechnik ? Watt stief aber läuft.
Do hinge kütt e her
Im Billiger Wald hab ich auf einer Kreuzung tiefe spuren hinterlassen, hoffentlich kommen die da noch mit Ihren Baufahrzeugen durch !
Irgendwann war ich so platt, da musst ich das Verkehrsmittel wechseln. Der Radhalter ist von Thule.

26.12.2014

Zwovierzehn - Das war's !

So liebe Bikegemeinde, für den Hubi ist das Jahr 2014 biketechnisch gelaufen. Morgen geht's in Urlaub und den beende ich erst im neuen Jahr, der Drops ist gelutscht ! Zeit also wieder das Jahr ein wenig zu reflektieren. "Zwovierzehn" war auch wieder ein tolles Bikejahr, ein herrliches Frühjahr, der Sommer nicht der beste aber O.k. und der Herbst war auch ieder super mit über 20°C EndeNovember ! Also nich immer über's Wetter jammern sondern auch mal objektiv betrachten :)
 
Frühlingsanfang in Monschau ! Der Frühling war gut !
Die Köter beim Frühjahrsklopper ... auch Top !
Mein persönliches Highlight war natürlich die Geburt unserer kleinen Tochter, seit gut neun Monaten dürfen wir uns nun also "Eltern" schimpfen und man kann sich nicht mehr vorstellen wie man die Zeit ohne Kind ausgehalten hat ! Vielleicht tritt die kleine ja mal in Papas Fusstapfen und fährt auch irgendwann mal MTB, wenn nicht auch gut, de hauptsach ös dat Köng ös jelökelisch !
Das neuest Mitglied der dreckigen Köter
War auch super -> die Kindertour im Mai !
In Sachen MTB gab's dieses Jahr wieder einige Highlights. Viele schöne Touren waren wieder dabei, angefangen beim Frühjahrsklopper an der Ahr und der "kleinen Perle" nach Monschau ging's in den Sommer mit einigen schönen Randonnees in Belgien. Besonders gut hat mir hier der in Geromont gefallen, da werd ich bestimmt nochmal aufschlagen. Im Juli die Perle der Eifel, eine echter Klassiker mittlerweile, der August fiel ein bisschen ins Wasser, egal ! Dafür gab's im September reichlich Trails unter die Stollen. Angefangen über die Mendiger Traumpfade und den Test der DIMB Tour in Bernkastel war natürlich ein Highlight der "Klopperus Maximus Mosella" in Cochem, was für eine Tour, was für ein Wetter ! Dann wäre natürlich noch die Trailtour in Malmedy zu erwähnen,selten so viel gelacht bei einer Tour und auch zu Fuss gegangen. Und natürlich wieder die Kirmestour im Oktober die das Ende des Jahres bereits aufzeigt. Der Herbst gab dann auch nochmal alles, schön warm war der. Ok, die geführte Tour in Einruhr die streiche ich mal aus dem Gedächtnis, solche Touren werden wir definitiv nicht mehr besuchen, weder bei Rebellen noch bei andern. So lief das Jahr dann aus, zum Jahresende mit dem Hilterscheider Herbst und der Grenzgängertour nach Belgien nochmal zwei schöne Abschlussründchen gedreht, zack stand der Weihnachtsbaum ind er Bude. Viel gelacht, kaum Stürze und Pannen ! Eine Top-Saison !
Die Köter bei der Perle der Eifel 2014
Die Kötermeute ...mal mehr mal weniger Leute
Man muss es sich auch mal GUT gehen lassen !
5-Sterne Tour - Moselklopper im September ... wird 2015 wiederholt, versprochen !
4,5-Sterne Tour - Trailgeballer in Malmedy... wird noch verfeinert !
Zwofünfzehn wird sicherlich auch wieder schöne Touren hervorbringen, die Traildatenbank hat da noch das ein oder andere im Köcher. Mal sehn ... Allerding's könnte es passieren das sich dieWege des Froschn und Hubi trennen. Der armeKerl hat zwei komische Risse, da werde ich im neunen Jahr erstmal klären ob die nur in der Pulverung sind oder tatsächlich im Material. Ich hoffe mal das beste hab ihn echt lieb gewonnen den Froschn ! Nächstes Jahr wird ausserdem "genullt" da gibt's bestimmt ne'n schönes Geburtstagstouürschjen ... Ahr, DutchMtn, Belgien .... wir werden bestimmt wieder überall unser Revier markieren :)
Köter bei der Kirmestour im Oktober
Immer und überall auf der Suche nach dem nächsten Trail - Trailsucht !
Zum Abschluss möchte ich Euch natürlich nicht meinen poetischen Erguss der Weihnachtstage vorenthalten. Da kann man mal sehen was dabei rauskommt wenn man zu viel Christstollen mampft ! Wünsche noch einen schönen Rest vom Fest !

Der Hubi 


07.12.2014

After Niko Laus Tour

So heute machten sich wieder drei Recken auf um im Wald spielen zu gehen. Die andern klebten zwischen der Raufaser oder auf der Couch fest, so traten ab Kommern der Robinator, das Steigeisen und die Killerplautze in die Pedale. Bei herrlichstem Sonnenschein aber knackigen 1°C ging's über altbekannte Wege via Burgfey und Weiler am Berge ins Eschweiler Tal. Die Abfahrt typisch für diese Jahreszeit: rutschig, seeeehr rutschig ! Erst die Pflicht dann die Kür, kein Problem für Nobby bereifte Piloten. Dann wieder naufi zu den Nöthener Tannen, ein wenig kreuz und quer dem Kräuterpfad gefolgt und schwups ... ein schnuckelig Pfädchen im Pfaffenbusch bei Hohn. Natürlich ohne "Hohn" und Spott, weil's bei uns immer gepflegt zugeht ;)

Herrlich ..  dat Zönnchen !
Wir steuerten die Heidentempel an da wir drei ja so großartige Krichengänger sind ! Doch vorher nahem die drei Herren eine bis dato noch unbekannte Abfahrt ins Hornbachtal. Schön war die. Der Guide nutze die "Schüsselstellen" um den Mitfahrenden noch ein paar Tricks&Kniffe zu zeigen, hier sei besonders der "Seitwärts-Eingesprungene-Weg-Von-Bike-Grätschsprung" der nur was für absolute Könner ist und nur im absoluten Notfall angewendet werden sollte. Nachdem sich die Lachmuskel beruhigt hatten schmodderten wir durch ein stinkendes Schlammloch und waren im Hornbachtal, die Ruinen der Heidenkirche war auch flux erreicht. Kurzer Reviermarkierungsstop dann ging's in den rutschigen Trail dahinter. Kein Problem für die Nobby-Frakton. Zum Glück hatte hier keiner Hans Dampf montiert,der hätte sich auf Jahrzehnte nich mehr frei gefahren. 

Die Heiden am Heidentempel
Im weiteren ging's dann laaaange hinauf, wieder dem Kräuterpfad folgend buchsierten wir uns in Richtung Zingsheim/Brehbüsch. Dort suchten wir auch wieder ein Pfädchen mit massig "Schüsselstellen" auf, aber kein ....neich wiederhols nich schon wieder, mir läuft schon das Blut aus den Ohren ... der Nobby ! In Zingsheim gab's erstmal ne Riegelpause, ganz schöhöön zäh heute bei dem Pratsch ! Die einen kauten einen zähen Riegel,andere wieder feinsten Christstollen, herrlich die Weihnachtszeit ! Nu aber weiter Männer ! Wir rutschten also gen Nettersheim via Hirschberg.

Robinator im Trail bei Zingsheim
Nettersheim ... das ist so ein Dorf wo die Bewohner sich Sonntags in einer Muffbude treffen um auf der Stelle Fahrrad zu fahren. Indoor Cycling nennt sich das. Quasi treten alle auf der Stelle, der Hintere hat die ganze Zeit den Arsch vom Vorderen vor der Nase, vorne brüllt einer und laute Musik läuft. Und das Sonntags ... bei Sonnenschein ... ah ja ! "Warum machen die das ?" Fragt man sich ! Na weil in Nettersheim im Winter IMMER Schnee liegt ! Und tatsächlich fiel es uns schwer den Einstieg zum Trail am Hirschberg zu finden und die Rutscherei erst da runter... wei owei .. ja, da war es uns auch klar, ohne"Spinning" oder "Indoor Cycling" geht hier oben gar nix ! Das folgende Bild als Beweis für die wiederlichen Verhältnisse :))

Der Trail am Hirschberg ..was für eine Schlacht !
So wir waren also im kältesten Ort Mittelsibir...äh Euopas. unmenschliche 4°C ÜBER NULL! Nix wie weg, am besten bergauf damit's warm wird. Gesagt getan, wir kurbelten hinauf über den Willenberg zum Lindenhof. Im Anstieg fanden wir dann noch eine massive Schneewechte welche uns fast den Heimweg blockiert hätte, stimmt's also doch: nur Schnee hier oben. Im folgenden das Beweisfoto:

Kaum ein durchkommen ! Schneewechte bei Zingsheim !
So, nachdem wir auch dieses Hinderniss elegant umfahren hatten waren wir also am Lindenhof und sauten uns auf dem Weg zum "Bräääähberesch" weiter ein. Was für eine sch.... Sch... Pferde, die taugen nur für die Salami, ansonsten wühlen die einfach alles um ... alles ! Am "Brääähberesch" genossen wir den EifelBlick und schwälgten in Erinnerungen. So trug es sich vor Jahren zu das hier im Pfad ganz in der Nähe ein Mitfahrer von uns zerschellte. Er hatte eine klitzekleine Bodenwelle von ca.1,5m Tiefe übersehen und legte den heute legendären "Brääähberesch-Frontflip" hin, was ihm ab sofort den Namen "Flughahn von und zu Weyer" einbrachte. Da wir schonmal hier waren nutzen wir die Zeit für eine erneute Ortsbegehung,die wie folgt dokumentiert wurde:

So in etwa hatte es sich damal zugetragen !
Ortsbegehung I
Probefahrt nach Ortsbegehung
Jede Menge Gegend am Eifel Blick Brääähberesch

Wie wir's auch drehten, es blieb uns schleierhaft wie man eine 1,5m tiefe Bodenwelle übersehen und ungebremst durchbügeln konnte. Es sei denn .... egal , alte Kamellen ! So im weiteren gab'sdann nach Matsch nochmal Matsch ! Abfahrt ins Königsfelder Tal war auch von den Eseln auf dem Rücken der Salamis zerschossen ! Wo ein Trail war sieht man nun nur Erdpürre, frisch gestampft von wandelnden Sauerbraten ! Über Kallmuth zogen wir hinweg, möglichst ohne berittene Wege. Ein nettes Pfädchen am Pflugberg liessen wir natürlich nicht liegen, abenso wie immer zum Abschluss einer Tour in Kommern der Pizzatrail. Wieder zu Hause schossen wir erstmal Kiloweise den Dreck von Bike und Mensch... so ist das halt wenn echte Männer spielen gehen, die spielen nämlich im Dreck !




30.11.2014

Grenzgänger

Dieses Wochenende musst ich mein Touürschjen irgendwo zwischen die Pampers-Pit-Stops quetschen. Trotzdem nahm ich wieder mehr oder weniger unbekannte Gefilde auf's Korn.  Diesmal ging's in die deutsch/belgische Grenzregion zwischen Hellenthal und Rocherath. Hier gibt's noch kaputtes Zeugs aus dem II.Weltkrieg und Schmugglerpfade zu entdecken.So machte ich mich ab der Oleftalsperre in Hellenthal bei knackigen 3°C auf die Reise. Zunächst mal musste der Laktatkreislauf warmgenudelt werden ! Also ersma Hubbel hinauf. Ich schob meinen übergewichtigen Kadaver auf den Hoheberg, weiss nich warum der so'n Namen hat is "nur" 533m hoch dem Hubbel ! Dort oben waren laut Karte ein zwei Pfädchen verzeichnet, aber leider nur auf der Karte ... in Real ne relativ breite Forstautobahn. Bei der Abfahrt zum Prether Bach fand ich dann doch noch ein Pfädchen an dessen Ende ne rumpelige Treppe auf mich wartete. Hätt mich ja beinah ausm Sattel geschossen, mitm Hardtail muss man's doch was ruhiger angehn.
Zum größten Teil gehts auf Forstautobahn daher ...
...sind aber auch kleine Trails dabei ...
... die zuweilen ruppig Enden !
Dann ging's laaange hinauf, aber seicht. Gute 10km immer ein wenig bergauf bis nach Udenbreth. Alles breite Piste, aber ein schönes Tal, lässt sich auch wunderbar treten. Der Eisvogelwanderweg hinter der UnterpretherMühle war auch entgegen der Karte ne breite Forstpiste. Eisvögel hatte ich auch keine gesehn, dafür hingen fast schon Eiszapfen an meinen Füssen, ist definitiv kein Wetter mehr für die Sommerlatschen ! Ab der Udenbrether Mühle wirds dann bis Udenbreth steiler, dann ein wenig geplänkel durch den Ort und nochmal steil parallel zur Skipiste hinauf zum Weissen Stein. Mittlerweile hatte sich son doofes Nebelzeuchs vor die Sonne geschoben, den neuen Aussichsturm hab ich dann links liegen gelassen.  In der Nähe hatte ich mir noch'n Wegpunkt gesetzt. Und zwar am Westwall, der lag hier ganz in der Nähe versteckt im Wald, kurzes Poserfoto und die nächste Haltestation war auch nicht weit weg.
Tja liebe Frauen, ihr habt einen, in Udenbreth gibt'sglecih 18 davon !
Am Westwall
Der neue Turm am Weissen Stein
Hocheifel ... aaaaah ja !
Im Bocksvenn befindet sich "the real" Weisser Stein. Hier liegt im Feuchtgebiet der Steinklumpen der dem Hubbel hier seinen Namen gibt. So weiss is der gar nich, wahrscheinlich hat der ganze saure Regen die Farbe abgewaschen :) Nächster Halt: Holzwarche. Hier waren laut Karte schmale Pfade zu finden .... ja huch, in Real auch ! schnuckeliges Pfädchen sorgte für kurzweil entlag des Bächleins. Der Nebel war weg, die Sonne lachte und mein Bikerherz auch, perfekt ! Bis fast zur Enkelberger Mühle zog sich das so durch, fein fein ! Kurze Pause in der wärmenden Sonne, dann kraxelte ich wieder etwas hinauf um oben festzustellen das Treibjagd war. Den geplanten Weg über den Jansbach konnte ich knicken, kein Bock ne Ladung Blei ins Frack zu kriegen. Also Plan B aus dem Helm zaubern. Linkserum immer weiter die doofen Sperrschilder, zurück, ah'n Trekkerchen dem erstma hinterher, der macht zumindest radau. Nach einigem hin und her war ich dann wieder auf der alten Route. Leider ohne den Trail am Jansbach zu entdecken. Egal ein ander mal.
Da is das Ding ! Der Weisse Stein
isset nich schöhöön ?
...jaaa schööhööön
Wunderprächtig !
Pause muss auch mal sein
Sogar nach Mittag war noch Frost in den schattigen Tälern
Ich war also über endlose Wälder bei Rocherath wieder im Oleftal auf deutscher Seite. Bei der "Jonny-Brücke" wechselte ich wieder für ein paar Kilometer auf dei belgische Seite. Die Brücke ist nach einem US-Soldaten benannt welcher hier nach dem Krieg beim Versuch zu schmuggeln von deutschen Zöllern erschossen wurde. Wie sinnlos ! Durch den Hasselspath Forst bahnte ich mir den Weg durch's frostige Oleftal bis zur Antonius Brücke nahe der Oleftalsperre. Ein kurzes Trailintermezzo dann krachte ich schon um die Talsperre. Das Ende der Tour näherte sich, wenn sich der Uferweg auch noch etwas zog. Die Sonne wich wieder dem Nebel, der Vorhang schliesst sich also wieder. So endete die Tour dann wieder in Hellenthal.

 Fazit: lecker Touürschjen für zwischendrin mal, keine Trailorgie aber die Landschaft entschädigt allemal, echt schön hier oben im Land der Hecken und Bächleins. 




26.11.2014

Wieder willen ! Der Winter kommt ...

Jaja, er nähert sich langsam, der Winter, ob man's will oder nicht ! Heute musste ich dann auch noch bei 4°C und Nieselregen alleine los ..... im Dunkeln ! Die einen mit Arbeit eingedeckt der andere wahrscheinlich wiedermal kein Bock so stand lonely Hubi dann da mit seinen Chinaböllern. Gegen den Wind und den Fieselregen trat er an.


Doch er hatte eine Geheimwaffe !

Van Halen !

 
 
Und das hier ist dann die Standard Nightriderunde.
Breite Wege, keine Trails, muss halt so sein wenn man alleine im dunkeln unterwegs ist !

23.11.2014

Zu Gast bei Freunden ... der Hilterscheider Herbst !

Was für ein grandioses Herbstwetter stand für den heutigen Sonntag auf dem Plan. Da liessen sich zwei kernige Eifler Jungs nicht lumpen und riefen zum Touürschjen ab Hilterscheid aus. "Das Steigeisen von Hilterscheid" un "Schnipp" hatten einen Kurs krez und quer durch die Eifler Hügelchen ausgearbeitet. Hier und da ein Trail, lustige Mitfahrer, eine perfekte Mischung also für beste Sonntagsbeschäftigung.

Ging schonmal herrlich los am Brömmesbach
Sägekunst bei Pitscheid
Drei Köter in einer Linde

Und es sollten ein paar Hügelchen werden, doch zunächst spratelten wir direkt hinter Hilterscheid ein Trail zum Brömmersbach hinunter ... wenn man ihn den gesehen hat, den Trail. Über den Bach kleine technische Herausforderung in Form eine verwinkelten rutschigen Brücke ... kein Problem für versierte Voreifler :) Dann stand Hübbelchen No.1 auf dem Programm, hinauf noh "Pitsched" .Auf der andern Seite hinunter und dann Hübbelchen No.2 nach Wershofen hinauf. Dort kurz ein Foto in einer riesigen hohlen Linde und dann sammelten wir noch Schnipp und Martin ein. Zu fünft rollten wir dann wieder gen Tal zum Dreisbach. Weiters Hübbelchen bei Eichenbach folgte, es ging hinauf, dann ein wenig hinauf und später hinauf. Immer wieder herrliche Blicke in die grandiose Landschaft. Dann flogen wir wieder hinunter zum Dreisbach, hier und da ein schnuckelig Trailchen und schon stand das nächste Hübbelchen vorm Vorderrad. Wir dämmelten hinauf .. und hinauf ... und hinüber nach Laufenbacher Hof, nicht ohne ein weiteres kurzes Trailschmankerl.

Endlose Wälder
Herrliche Landschaft
Miniatur oder echt ?
Es folgte ... na?...ein Hübbelchen ! Richtig ! Und zwar diesmal hinauf nach Winnerath, oben herrlicher Blick zur Nürburg und HochAcht. Im weitere suchten wir den Aussichtspunkt "Ahrblick" in der Höhe vor Schuld, An dem romantischen Plätzchen gab's keine Pärchen zu verschrecken, wir machten Riegelpause ... von Christstollen bis Affenkotelette war mal wieder alles vertreten. Dann ging's an die schönen Trails rund um Schuld. Zunächst das feine Serpentinen Pfädchen, ein Teilnehmer ging zu wild ran, ihm riss fast die Hose ! Dann durch Schuld, ein Serpentinenpfädchen hoch, ein Pfädchen runter, wieder ein wenig hoch und dann den 0-Fehler Trail an der Brander Hardt. Ein Ausgesetzter Trail in dem man besser keinen Fehler macht, ein Sturz hier hätte fatale folgen. Also nich groß denken, konzentrieren und fahren. Alle kamen wohlbehalten durch und freuten sich, den es ging endlich nochmal hinauf !
Scheint Spas zu machen
Bloss nicht fallen !
Was für eine Gegend !
Die Meute
Und der Hubbel hier der war gar nicht mal so schlecht ! Nicht das die vorher was für Flachlandtiroler gewesen wären aber hier ging's ganz schöhöön lange hinauf. Oben, das war dann an der Kottenborner Kapelle. Was für eine Aussicht ! Was für eine Gegend. Vorne, hinten, links, recht, unten, oben,überall ... Gegend ! Von Michelsberg über Aremberg bis zu Hochacht und Nürburg war hier alles zu sehen was Rang und Namen hat. Klasse ! Leider verkündete dieser tolle Aussichtspunkt  auch schon fast das Ende derTour, nicht jedoch um nochmal einen letzten Trail abzugrasen, ein letztes schlammiges Tal zu befahren und natürlich ... einen letzten Hubbel mitzunehmen. Der brachte uns dann bis zurück nach Hilterscheid wo eine herrliche Tour bei einem Kaltgetränk ( und das war diesmal wirklich kalt :)  ) und einem Dampfriemen ausklingen zu lassen. Herrlich ! Ein großes Dankeschön an die Tourguides und vor allem auch an das Steigeisen für die tolle Bewirtung nach der Schlacht.Apropos Schlacht: auf die schlanken 45km dämmelten wir uns auf insgesamt 8 Hubbel stramme1200hm zusammen ... dazu kommen noch die "Pseudohöhenmeter" der Wegekategorie Kaugummi ...nur was für echte kernige Eifler halt :)