Hier
ein kleines Video von einer Tour die ich schonmal für
eifel:onbike vorgefahren bin. Wer die Tour nachfahren möchte
kann dies am 29.09.2013 in Nettersheim tun, da lädt
eifel:onbike zur "Indian Summer Tour". Mehr Informationen findet ihr
unter http://www.eifelonbike.de
01.09.2013
26.08.2013
Sonntagsründchen mit den dreckigen Kötern
Eigentlich
war für heuer ein Bike&Grill geplant. Da der Sommer
aber
dieses Wochenende Pause machte blieb's dann beim Bike. So sattelten
dann
noch vier wackere Recken ob des schlechten Wetterberichtes in Kommern
auf. Zunächst hatten wir jedoch eine Reklamation zu
beanstanden.
Des Dieters Ross tropfte des Huberts Pflastersteine mit feinstem
RockShox Öl voll. Nicht das Hubi ein kostverächter
edler
Tropfen wäre, aber der Dieter der hatte da
ganz entscheidend
was dagegen, das sein Dämpfer so mir nichts dir nichts sein
innerstes nach außen kehrte. Nun ja, dann muss halt auf das
Zweitgefährt ohne Dämpfer umgesattelt werden. Dann
ging's
aber los. Und wie.
Die öööööde Anfahrt auf den Kohlweg nahmen wir diesmal über eine recht angenehme Variante über Bleibuir, dann schossen wir auch schon in den Eulenweg hinein. Fein fein zum warm werden. Als nächstes schoben wir uns über den Zungenweg hinauf nach Hohenfried. Das dortige Wassertretbecken liessen wir auch diesmal aus und traten stattdessen in die Pedale. Einige feine Serpentinchen brachten uns zurück nach "Jemöng". Nu wieder nauffi, denn wer "nunda" will der muss ersma "nauffi" fahren. Über den Kanzelweg zogen wir uns die Kuckucksley rein. An der Wanderhütte füllten wir zunächst die Kohlehydratspeicher. Das war auch nötig, den nach dem feinen Trail folgt die immer wieder reichlich asoziale Auffahrt auf den Wackenberg. Pah watt'n kram immer hier rauf. Irgendwann hat man's aber dann geschafft, weiter ging's über die Pingenpfade. Hier wollte unz Udo's Kettenführung nich mehr und trat in den Streik. Da Udo nichts übrig hat für Streikende die zudem nicht gewerkschaftlich organisiert sind schmiss er sie kurzerhand raus bzw. von Bord.
Weiter folgten wir dem Pingenpfädchen das mal wieder in dem herrlichst schnellen Trail nach Sötenich endete. Boah der müsste echt mal vier mal so lang sein der Trail. Isser aber nich, deswegen suchten wir den nächsten. Der war nich weit weg, gleich hinter Sötenich feuerten wir hinunter ins Urfttal. Dieter kämpfte zunächst noch mit "singe Botz" un Udo kämpfte mit den Treppenstufen. "De Botz" blieb heile, unz Udo och, konnte also "wigge jon". Wir befanden uns mittlerweile im Urfttal, dieses schlenderten wir locker hinauf, vorbei an "de Glock" ins Rosental hinein. Dort hinauf, bis ganz oben auf den Brehberg bei Weyer. Da gibts nen Eifel-Blick mit feiner Aussicht und nen Trail, na logo wieso fahren wir auch sonst hier rauf !
So, Ausssicht haken dran, es ging in den Trail, ers Dita dann Udo, dann folgte der Rest bestehend aus Killerplautze Hubi un Steigeisen Reinhold. Im Trail entschied sich unz Udo für eine spontane "Stunteinlage" oder wie der gemeine Eifler auch sagt: "Däh hätt ene Inschlach jemäht". Ob dem doch relativ großen Gefälle der Strecke entschied sich unz Udo für das komplette öffnen der Bremse und er sah es auch irgendwie nicht ein diese wieder zu schliessen. Leider übersah er eine auf dem Weg zwischen A und B liegende klitzekleine Bodenwelle. Mann könnte jetzt vermuten unz Udo wollte kurzzeitig den Weg zwischen A und B durch ein wenig mehr "Airtime" verkürzen, dazu jedoch war die "Airtime" dann aber doch etwas... naja.... zu kurz geraten. Trotzdem waren die Haltungsnoten in der Luft gar nicht mal so schlecht, wobei ein dreifacher Rittberger war's jetzt auch nicht. Mit einem kurzen "Ooooooh" endete die Flugvorstellung im Gemüse. "Red Bull Rampage am Brehberg" könnte man jetzt sagen, leider mit dem Resultat einer kaputten Schulter. Denn so wirklich funktionieren tat unz Udo danach nimmer mehr. Da nutzte nur noch der Telefonjoker als Notnagel. Also ab in den heimischen Kombi eingetütet und dann in Richtung Röntgenabteilung verfrachtet. Schonmal vorab gute Genesung an unz Udo ... oder jetz neu :"Der Flughahn von Weyer" :)
Nachdem wir dann unsere Klamotten und Gedanken sortiert hatten ging's in Richtung Heimat. Den ein oder andern Trail nahmen wir dann aber doch noch mit, beim Kakusmann z.B. sorgt die abschliessende Treppe immer wieder für Spass, das durften wir uns doch nicht entgehen lassen. Durchs Feytal buchsierten wir uns nach Bleikopfhausen und nahmen dann den Pizzatrail ins Visier. Hier pfefferten wir in gewohnter Manier hinunter, vernahmen wiedermal den Duft von den Steaks und Spareribs der ortsansässigen Gastronomie. Flux ging's dann auch in die heimische Garage um was essbares zu ergattern. Meinen Dank an die Mitfahrenden für die Sonntagstour und an unz Udo eine gute Besserung, wird schon bist ja nich aus Zucker ;). Fotos gibts heut nich viele war heute "knipsfaul" Fakten: ca.60km / 1280hm. Es hat übrigends die ganze Tour nich einen Tropfen geregnet, irgendwie is der Wetterbericht auch nich mehr das, was er mal war seitdem die den Kachelmann mal eingebuchtet hatten.
19.08.2013
Dreckige Hunde Tourenwochenende Teil 1 - Rando in Surister
Für
den
Sonntag hatte ich es mir leicht gemacht :) Einfach zu ner Veranstaltung
gefahren. Und zwar ein Randonnee in Belgien. Dat is wie in Deutscheland
ne CTF, also ausgeschilderte Strecke mit Verpflegung gegen kleine
Gebühr, ohne Zeitnahme. Unterschied in Belgien: wesentlich
höherer Trailanteil ! Für heute hatte sich nur
Kollega Udo
angemeldet, eskamen jedoch noch einige Bikekumpenen in Surister dazu.
Regen war gemeldet, ein paar Wolken hingen auch am Himmel, spuckten
jedoch kein Wasser auf unsere Köpfe. In Belgien wartete schon
die grüne Hölle Kronenburg, und scharrte ungeduldig
mit den Hufen. Wir meldeten uns an und wartetetn noch auf die
Netterhseim Conection die dann auch irgendwann eintraf. So konnte es
dann losgehen. Zunächst auf mehr oder weniger breiten
Wegen,immer im auf und ab.
Irgendwann kamen sie dann, die typisch belgischen trails, wurzelig,verblockt, schmierig. Schmierig hielt sich jedoch in Grenzen, die Trails waren Staubtrocken. So ging's in bunter Mischung bis zur ersten Verpflegung weiter. Nachdem wir den Stand geplündert hatten ging's voran, flux waren wir in Eupen. Auch dort gab's einiges an schmalen Pfädchen vor die Stollen. Hinter der Wesertalsperre wurds dann weitesgehends trailfrei. Breite Pisten führten durch das Hohe Venn. Hinund wieder fand auch mal ein regentropfen den Weg auf unsere Helme. Bis zur zweiten verpflegung bei ca. 45km war's auch recht zäh, einige Psychopisten wurden abgedämmelt.Dann ging's aber wieder mit Trails weiter. Kreuz und Quer, immer auf und ab, bis zur Gileppe Talsperre und weiter.
Ab Herbiester folgte das Finale, dachten wir. Die angekündigten 60km waren hier bereits erreicht, der erwatetet Verpflegungsstand schon abgebaut. Man hatte wohlnicht damit gerechnet das sich welche die lange Runde antun bei den Wetterprognosen. Naja egal,muss auch so weitergehn. Dann kamen nochmal ein paar nette Trails, noch ein paar und noch ein paar, km65,km66, kurze Kotzrampe, km67, geht immer noch rauf,km 68,ah, da isja wieder der Ort. Nach gut 10km mehr als es angeschrieben stand und 1450hm fanden wir dann abgekämpft wieder zurück nach Surister. Mittlerweile hatte es auch angefangen zu nieseln, die Würstchenbraterei war geschlossen, so entschieden wir kurz und schmerzlos wieder gen Heimat zu reisen. Son endete dann eine weitere herrliche Tour in Belgien. Wenn man mal von den 10km Psychopisten im Hohen Venn absieht, wie gewohnt geiles Trailmassakker !Meinen dank an alle Mitfahrenden für die nette Begleitung.
18.08.2013
Dreckige Hunde Tourenwochenende Teil 1 - Ahtour "Flow"
Dieses
Wochenende gönnte ich mir nochmal den absoluten Luxus von zwei
Tourentagen. Eine Auszeit von Betonk und Steinen tut mal ganz gut, dazu
hatte die Dame des Hauses vor das ganze Wochenende mit Arbeit zu
verbirngen. Also nix wie ran an die Trailsuchmaschine. Fündig
bin
ich dann im Ahrtal geworden. Acht Recken waren bereit dat
Toürschje mit mir anzugehen. Also starteten wir Punkt 10 Uhr
in
Walporzheim. Vor uns lagen einige Höhenmeter aber auch feinste
Trails. Zunächst dämmelten wir zum warm werden ein
wenig
Ahrabwärts, am Casino bogen wir dann in die erste Steigung
ein.
Die war laaaaaang und zwischen drin auch recht Steil, doch dann war's
geschafft und wir hämmerten den ersten der "Geschmeidigpfad"
runter. Einige der Mitfahrer waren der Meinung "runter sei langweilig".
Deswegen ging's am Trailausgang erstmal wieder hinauf. Diesmal wieder
laaaaaaang und hin und wieder auch steil. Am Steckenbergturm ein
kleines Trailchen, eine kleine Rampe hinauf, ja Tretmaschinen
müssen auch befriedigt werden, dann schossen wir den
Megaschnellen
seeeehr geschmeidigen Trail am Kletterpark hinab. Yeeeha !
Nachdem uns das Grinsen vom Gesicht gemeisselt wurde hatten wir dann auch wieder Luft für den nächsten Anstieg. Es ging wieder hinauf in Richtung Steckenberg, aber diesmal nich gaaaanz hinauf sondern rechts ab in die sogenannte Winkelgasse. Ein herrliches Pfädchen, auch hier war die Freude groß, immer wieder tönte das Jauchzen eines Sliders durch den Wald. Fein Fein, soweit so gut. Nun machten wir uns ans "Bröckepäddchje" in Ahrweiler, hier war der Schwierigkeistgrad durch das wegspülen von Erdreich teilweise erhöht worden. Aber trotzdem wieder fein hier. Es folgte ... ein Plattfuss .... und noch einer .... dann der Miauberg äääh die Katzley. Die Cracks links die "Broiler" rechts. Einer der Broiler verlor den Pumpenkopf seiner Fanfare, dies sorgte für allgemeines Gelächter der Mitfahrenden die vor lauter Lachen keinen Trail mehr sehen konnten. Der Arme Kerl jedoch schraubte sein Beschädigtes instrument so gut es ging zusammen und zirkelte weiter die Serpentichen hinunter. Auch fein. Es folgten nun noch zwei geschmeidige Pfädchen. Dazwischen lagen erstmal 250hm ... hinauf !
Egal nutzt ja nix also dämmeln. Irgendwann ist man dann auch oben und der Trailspass konnte losgehen. Wir feuerten den Krausberg hinunter. Der Spass wurde aber schnell unterbrochen. Und zwar durch einen Torfkopf von Wandersmann. Der war recht garstig und beschimpfte uns nicht nur sondern versuchte auch noch Bilder von uns zu schiessen. Zur Beweissicherung vermutlich, aber für was ? Egal, der Kamerad hatte sich so in Rage gebrüllt er zitterte schon am ganzen Körper, bevor der noch kolabierte zirkelten wir um den Koleriker herum und der Spass konnte fortgesetzt werden. Was für ein Vollpfosten ! Die Trails hier sind aber auch zu schön um sich mit solchen Pflegefällen rum zu zanken, lieber weiterfahren. Wenige Minuten später hatten wir dann den Krausberg das erste mal abgerockt. Und damit alle Mitfahrenden auf ihre Kosten kommen, denn einige finden runter doof nja, ging's wieder rauf. Und wieder recht laaaange. Dann folgte der letzte Akt, der 17 Kehrentrail zurück nach Walporzheim. Auch der war wiedermal ein echtes schmankerl. Nun wurd's aber höchste Zeit für ein kaltes Weizenbier. Flux plünderten wir die Vorräte der ortsansässigen Gastronomie. So endete die erste Tour bei herrlich warmen Sommerwetter. Meinen Dank an die Mitfahrenden, war mal wieder ein lustig Ründchen mit euch.
05.08.2013
Dreckige Hunde auf dem Weg nach Vogelsang&Co
Immer
wieder Sonntags schlagen sie zu ... die dreckigen Hunde. Heute machten
wir die Gegend um Gemünd, Vogelsang,Wollseifen und Einruhr
unsicher. Nette Trails, nette Mitfahrer, herrliches Wetter und ne
Schlammpfütze haben wir auch noch gefunden. Besonders
hervorzuheben ist die unmenschliche Leistung eines Mitfahrenden, der
erst in Wollseifen merkete das der Vorbau schief montiert ist und
diesen nach "Feinjustage" auch wieder in der selben Position montierte.
Vermutlich wollte er kein ungewohntes "Fahrgefühl"
provozieren. Sonst lief's reibungslos, keine Panne, alle
Wandersleut
waren freundlich, keiner hat Bautz gemacht, poppende Pferdebremsen
..... langweilig oder ? Fakten: 65km / 1250hm
29.07.2013
22.07.2013
Zu Gast bei Freunden - Lecker Toürschja in Lëtzebuerg
Für
den heutigen Sonntag hatte Kumpel Andre geladen. Eine Tour in Luxemburg
hatte er ausgerufen. Und da ich dem Froschn auch mal die
große
weite Welt zeigen muss hab ich spontan zugesagt. Also Froschn, Dieter
und
Dieters (Lidl)Bike ins Auto gedängelt und schon schossen wir
die A60 gen
Süden entlang. Um kurz nach neune rollten dann sechs Recken (
Andre, Männix, Willi, Rainer, Dieter & Hubi ) um den
See in
Echternach. "Het Meer van Echternach" war dann auch fix umkurvt und
schon ging's mal ordentlich zur Sache... und zwar hinauf ! Es waren
70km und grobe 1400hm veranschlagt also liess ich's bei dem Wetter
erstmal gemächlich angehen. Dann kamen uns irgendwann Horden
von
Wandersleut entgegen. War in Echternach die Wanderseuche ausgebrochen ?
Nein es war eine Veranstaltung, was unschwer am Verpflegungsstand paar
Meter weiter zu erkennen war. In Deutscheland hat man ja hier und da
die "Waldsheriffs" die uns Bikern immer meinen einen
reindrücken
zu müssen, in Echternach sucht man die vergebens, hier ist man
eher "pro-mtb" eingestellt ! Und das nicht nur auf den breiten Wegen
sondern auch da, wo's mal richtig schön schmal war und
über die
ganze Tour ist mir das aufgefallen. Schonmal ein dicker Punkt
für
die "Letze".
Nach einer schweinischen Wiesenrampe näherten wir uns dem ersten feinen Trail. Bei Wolper stürzten wir uns über zwei kribitzige Treppchen hinunter. Herrlich, schonmal ein nettes Pfädchen. Im munteren auf und ab plätscherte die Tour so dahin. Bei Consdorf mal ein Trail hinauf, in der nähe von Berdorf einen pfeilschnellen Flowtrail mit natürlichen Anliegern hinunter. Das macht Laune ! Dann war erstmal Pause, ne Tüte Studentenfutter aufgerissen, watt getrunken und vor allem sich die Pferdebremsen vom Leib gehalten, man waren die hier lästig. Das Studentenfutter war gerade halbwegs verdaut ging's schon weiter ... hinauf ! Wir zogen das Hallerbachtal hinauf, teils sehr schön zu fahren, teils musste getragen werden. Eher was für runter aber wir hatten nunmal diese Richtung. Es folgten jedoch noch einige Trails bergab zur Entschädigung. Die Sonne brannte uns mittlerweile mit 31°C ganz schön auf den Pelz, also immer schön im Wald verstecken. Bei Beaufort nahmen wir einen Trail unter die Stollen wo man wirklich sagen konnte "Wilkommen im Felsenparadies". Herrlich.
Am Ende des Trails schossen wir über die Landstrasse in den gegenanstieg. Hier stellte ich schnell das pedalieren ein und wuchtete den Froschn auf den Rucksack, den tragend war hier die einzig richtige Wahl. Dauerte aber nicht lange und wir waren wieder im Kurbelbetrieb. Weiter ging's, in Grundhof nahmen wir dann die direkte Fallinie zum Hang, steil und steiler wurd's und schloss mit einer Wurzelbehandlung ab, da träumt manch schrecklicher Zahnarzt von ! Was für ein Wurzelteppich, der rappelte alles plombierte lose was im Unterkiefer so drin war. Der ein oder ander nahm's mit der "Falllinie" auch zu genau und endete zwischen Hecken und Zäunen. Ging aber alles glimpflich ab, so war das gelache am Fusse des Bergs riesengroß. Zeit für ein Kaltgetränk, die Frittenbude am Campingplatz kam da gerade recht. Die arme Frau kam mit der Apfelschorle gar nicht hinterher so dampften wir das Zeugs weg. Man dat war aber auch ne Hitze.
So, aufgetankt folgte nun was keiner so wirklich wollte, aber alle mussten, weil das Ziel lag dahinter. Ein Hügelchen was ich im Höhenpfoil schnell als "Wand" enttarnte. 179m in die Höhe und 1000m in die Länge, macht eine ungefähr durchschnittliche Steigung von fast 18%. Sowas darf getrost als "Rampe" bezeichnet werden und sorgte am Gipfel für Schnappatmung der Teilnehmer. Alta wasn Hügel, der macht mal so richtig schön Mürbe, zumal dem Tacho 33°C zeigte ! Nutzt aba nix, dat gehört genauso dazu wie Reifen aufpumpen. Das kam dann ein wenig später zum tragen. Im Trailwahn rauschten Dieter und ich am Abzweig vorbei und ich fuhr dem Froschn zur Strafe gleich mal ein Dörnchen in den Hinterhuf. Die Pause nutzte Männix auch zugleich seinen ausgefransten Schaltzug zu tauschen, was jedoch aufgrund der inkompatibilität von Zug und Schalthebel "in de Botz" ging ! Resultat: Schaltwerk mit ausgefranseltem Zug auf Spannung gezogen und an der Sitzstrebe festgerödelt. Funktioniert, zwar nur die zweite Scheibe hinten, aber das sollte reichen für die letzten Kilometer.
Also folgte das "Grand Final" und das hatte seinen Namen redlich verdient. Um Berdorf herum zirkelten wir ein weiteres Tälchen an, das des "Aesbech" wie die hier wohl sagen. Das bot nochmal alles was die Schönheit der hiesigen Landschaft zu bieten hat. Durch eine tief eingefurchte Felsschlucht zieht das Pfädchen dahin, über Absätze, Brückelchen, Löcher und flowige Abschnitte. Sauber ! Ausgespuckt wurden wir dann wieder auf der Landstrasse nach Echternach. Der folgten wir ein wenig und zweigten dann rechts in eine Art "Waalweg" ab der uns dann fast direkt in den Ort zurück brachte. Ein gebührender Abschluss. Da der ortsansässige Eisverkäufer mit dem kugelrollen nicht hinterherkam,liessen wir die Tour dann im Sönnchen bei einem Kaltgetränk an der Jugendherrberge ausklingen. Feine Tour kann man nur sagen, alles drin was man braucht, konditionell wie fahrtechnisch. Ob das einem die 120km Anreise von uns aus Wert ist muss jeder selbst entscheiden, mich jedenfalls hat die Luxemburgische Schweiz nicht das letzte mal gesehn, so ein oder zwei Touren könnt man hier noch zusammenkriegen. Meinen Dank an die Mitfahrenden für die schöne Sonntagsbelustigung und vor allem an Guide Andre.
19.07.2013
Der Dicke&Froschn rocken die Trails um Monschau
Der
Freitag war frei, das Wetter war mal wieder echt Zucker, was kann man
da also schon unternehmen als MTB-Junky ? Ne ordentliche Tour musste
her ! Ich suchte mir die Trails um Monschau als Ziel. Vor zwei Jahren
hatte ich mir hier mal ne Runde zusammengefahren, hier und da gab's
noch weiße Flecken auf der Karte. Die galt es heuer dann
gleich mit zu erschlagen. Also Bike in den Kofferaum, Blase mit
Kaltgetränk gefüllt, Reifen uffjepumpt und schon
ging's los.
Am Wanderparkplatz Dreistegen sattelte ich auf und rollte los.
Zunächst ging's mal gleich in eine erste kurze Schiebepassage beim Campingplatz unterhalb der Engelsley. Ganz schön steil der dreck hier, nutz aber nix, hoch muss der dicke Biker. Oben dann seichtes einrollen über erste zarte Trails bis zur Perlenbachtalsperre, da stellte sich wieder ein kurzer Hubbel in den Weg. Dank "Rentnerblatt" schob ich mich hier bei gemächlichem Puls hinauf. Weiter ging der Spass, am Ende der Talsperre über ein Brückelchen und weiter über Trails hinauf. Einen fiesen Wiesenweg später folgte ich dem seichten auf und ab der Klosterroute. Dann ein erstes echtes "Trailschmankerl" eine hammerharte Steinpiste zurück nach Dreistegen. Hatte sie vom letzten mal als recht rutschig in Erinnerung, diesmal jedoch astrein zu befahren. Hier kommt fast "Alpen-Geröll-Trail-Feeling" auf. Puh, nicht schlecht für den Anfang.
Es folgte eine ebenso hammerharte Piste bergauf zur Ehrensteinley. Sie gleicht dem Trail voher schon ziemlich, nur das es diesmal hinauf geht. Schwitz, ächtz, endlich am Gipfelkreuz. Da trag ich mich doch auch gleich mal ins Gipfelbuch ein. Es folgte der nächste anspruchsvolle Trail hinunter ins Tal der Rur. Hier muss man die Sinne schon gut beisammen haben, Absätze, Wurzeln und zwei Treppen fordern schon eine sichere Fahrtechnik. Einen Augenblick nicht aufgepasst schon überholt einen hier das Hinterrad, hinterhältig du... Trail ! Materialcheck ok, am Knie nen Kratzer, kann also weitergehn. Im Tal folgte der nächste "Endlostrail". Unter Kennern auch das "Val Mora der Eifel" genannt zieht er neben der Rur seine Bahn über kleinere und größere Felsbrocken bis zum Gut Reichenstein. Herrlich
Vorbei an Leyloch und Vennhof suchte ich den nächsten Trail. Der war dann auch nach ner zähen Forstpiste erreicht. Ein echter "Venntrail". durch kniehohes Gras musste man stets die Spur suchen. Nicht einfach, zumal hier und da "Sumpflöcher" warteten. Das ganze war recht lang und endete dann am Mützenicher Venn. Dort parallel zur Strasse nen Pfädchen gefolgt und dann schnurstraks durchs Venn zu Kaiser-Karls-Bettstadt. Da hier gerade ne Grundschulklasse nen Ausflug machte entschied ich meine Pause ein wenig weiter weg einzulegen, Auf dem Steling fand ich dann ein Bänkchen wo man auch noch herrliche Aussicht hatte. Gleich daneben wartete der nächste Pfad. Eine schnelle Abfahrt später schoss ich schon über den Vennbahnradweg gen Kontzen. Die E-Biketretmaschinen schauten schon ganz skeptisch, wohl zu lange kein Bike mit herkömmlichen Antrieb gesehn ... oder man hatte dem dicken nicht den Speed zugetraut :)
In Kontzen steuerte ich das nächte "Trailhighlight" an. Den Trail an der Belgenbacher Mühle, diesmal mit Einstieg von der westlichen Belgenbachseite. Herrliches Pfädchen führt hier runter. Gefolgt von dem altbekannten nicht enden wollendem Trailwurm der sich bis ins Grünetal schlängelt. Ein Trail den man mal gefahren sein muss. Im grünen Tal ging's nochmal deftig hinauf. Über loses Gestein zieht der Weg in die Widdau hinauf. Den dortigen ehemaligen Trail braucht man fast gar nicht mehr zu erwähnen, den hat man richtig schön breit geklopft. War wahrscheinlich für die Silberlocken zu nah am Wasser und zu schmal. Aber wir Biker machen ja alles kaputt, wie konnt ich das vergessen.
So zur Abwechlung gings dann nochmal ein wenig hinauf, aber die folgende Abfahrt sollte wieder ein wenig entschädigen. Der Trail zur Kluckbachbrücke ist mal so richtig nach meinem Geschmack, nur leider zu kurz. Verwunden schlängelt er sich über Wurzeln und Absätze hinunter zur Rur, zwischendrin auch mal richtig fein steil. Über die Rur führt dann die Kluckbachbrücke, die abschlissende Treppe war wieder voll besetzt mit jede Menge Pentz. Die Schleife über den Jarhundertweg liess ich auch diesmal mangels Zeit flöten aber irgendwann nehm ich die auch noch mit. Aber die Tour war ja noch nicht zu Ende. Ein wiederlicher Anstieg später stand ich oben kurz vor Mentzerath. Auch diese Plackerei wurde mit einem feinen Trail entlohnt. Zwischendrin wurd der sogar mal so garstig das ich für drei Meter auf Fussbetrieb umschalten musste, ein Purzelbaum am Tag reicht !
So das Finale wartete. Nochmal hinauf, zwar diesmal ein wenig auf Asphalt dafür aber zwischendrin doch wieder recht steil. Die Abfahrt von der Mühlenley fordert dann aber nochmal die ganze Aufmerksamkeit. Absätze, Treppe, Wurzeln alles da was man braucht, manchmal nur Lenkerbreit. Er endet in einem für den Froschn zu schmalem Treppchen mitten in der Altstadt. Wow! So und da ich noch nie auf der Burg in Monschau war schob ich meinen Kadaver nochmal da hoch. Die Aussicht von hier oben auf Monschau ist weit schöner anzusehen als der alte Kram. Zum Abschluss schoß ich zur Verwunderung der Holländer die gefühlt 500 Stufen in die Altstadt hinunter, auch das kann Spass machen. Dann gab's endlich die obligatorische eiskalte Cola und ein lecka Eis ....aaaah !
Eine wirklich feines Touürschjenwar das. Aber nixfür Bangbüchsen, die Trails sind teilweise echt anspruchsvoll. Kondition sollte man auch mitbringen, auf die 40km sind etwas mehr als 1000hm versteckt. Aber es lohnt, einfach eine traumhafte Landschaft gepaart mit allem was der versierte Biker sucht.
18.07.2013
15.07.2013
Froschn&Hubi erobern die A(hr)kropolis
Was
für ein Wetterchen ! Da hält es den
gemeinen MTB`ler nich lange hinterm Frühstückstisch.
So rollte ich heuer bereits um kurz vor neun durch dernausche Gassen.
Ein strammes Programm hatte ich für heute auf dem Zettel.
Die Top5 hießen: Akropolis, Umerich, Schrock,
Krausberg,
17 Kehrentrail Walporzheim. Zunächst jedoch zur A(hr)kropolis,
das is ne Schutzhütte vom Dorfverein Mayschoß, die
sogar bewirtet ist. Dahinter dann der Trail, oben fluffig unten etwas
steiler und ein wenig verblockt, herrlich ! Der Umerich war dann auch
schnell erreicht, auch hier schmetterte ich hinab und dann in die
herrlich
anzusehende Anfahrt nach Rech. Ab da ging's mal ne weile bergauf, gute
300hm am Stück standen auf dem Programm, nich schlecht
für
die Eifel. An der
Schutzhütte auf dem Schrock füllte ich die
Energiespeicher in Form von zwei Snickers. Puh, nu läuft der
Diesel
wieder :) Der folgende Trail ist auch ein echtes Schmankerl und endet
in einem herrlichen Serpentinengemetzel nach Reimerzhofen. Nu stand
noch Top 4 und 5 aus.
Also ersma wieder naufi auf den krausen Berg. Nochmal satte 250hm
wegdrücken. Oben war einiges los, leere Bikermägen
schrien nach Fressalien und Getränken. Schnell weg, zu viel
los für son scheuen Eifler. Der Trail hinterm Spielplatz
machte wieder höllisch Laune und endete in Dernau. Wow, fluppt
immer besser mit den engen Ecken. Nur noch zwei dann hab ich ihn im
Griff. So, dann der letze Kamerad. Aber ersma wieder.... naufi !
nochmal die 250hm un dann links. Schilder kündigten schon an
was zu erwarten war. "Bergpfad"..."schlechte Wegstrecke"....yepi...hier
bin ich richtig ! Es folgte das Serpentinenmassakker. Eine Kehre nach
der andern flutschte am Vorderrad vorbei. Wenn ich keine Ohren
hätte ich würde jetzt noch im Kreis grinsen. Der
Spass endete in Walporzheim mit dicken Fingern vom anbremsen. Fein,
fein. Ein letztes Trailchen brachte mich dann zurück nach
Dernau, das nennt man eine perfekte Sommerrunde. Zur Belohnung
für die vielen Höhenmeter gabs auf dem Heimweg noch
ne eiskalte Cola und ein Eis an der Tanke. Warum kanns nich immer son
Wetterchen geben ?
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