14.11.2021

Herbsttristesse am Glätschah

Heuer dämmelte ich nochmal zum Geltschäh hoch. Dort oben bei Nettersheim, kurz vor der Urftscharte, dort, so munkelt man, sind die Strassen im Spätherbst und Winter unpassierbar. Daher sitzt der ein oder andere dort oben zur kalten Jahreszeit lieber drinnen auf dem Rad. Um so mehr Platz bleibt für die Killerplautze in den Wäldern !

Los gings von Kommern über die kleine Toskana in die Höhe


 
Kurz vorm Glätschah traite ich mich dann ein .... #radwegphobie


 
Dre grüne Pütz hat das Hochwasser im Juli überlebt ! Die haben für die Ewigkeit gebaut die Römer
 
#campinglove 😅
 
Der Kuhbeauftragte von Kommern: Herr von und zu Killerplautze !
 
Auf dem Rückweg mal beim Kakusmann vorbei geguckt ... da war trotz des Wetters einiges los. Schnell wech !
 
Ja so hatte ich es fast wieder geschafft,ganz schöne sauerei ... aber spassig !
 
Über den heiligen Berg gings direkt zum Mittagessen ... schöner Sonntag 😋😍


07.11.2021

Typisch November

... wäre da nicht am Ende doch noch die Sonne raus gekommen. Ansonsten gab es die ganze Fahrt feinen Landpiesel aus allen Richtungen. Hat den Vorteil das die halli galli Gesellschaft eher auf der Couch bleibt 😜

01.11.2021

Pilgerfahrt zur Hubertushöhe

Allerheiligen oder wie dieser komische feiertag heisst war heute. Ich als Heide hab da keine Ahnung von, das einzige was ich davon merke ist der freie Tag. Mit einer langweiligen Graveltour wollte ich niemanden belästigen, deswegen folgte ich heute meinem Virtual Partner aka Langschatten

An den Weingartener Höfen schien mir die Sonne dan erstmal in den Nacken ... schön sonen Nackenwärmer

 
Weiter über wiederliche Feldwege ... immer gegen den Wind, immer hart im Windschatten meines virtuellen Partners. Der Blick zurück .... Mega Sönnchen
 
Ab dem Clemensstock liegt einem die Rureifel zu Füssen ... gute 17km sind es von mir bis hier
 
Von dort ist es nicht weit bis zum Felsenrundgang in Nideggen. Dort gibs immer gigantisch schöne Ausblicke ins Rurtal. Ich nahm mit dem Gravel eine zarte Variante, zu oft schon habe ich mir die Reifen platt gehauen weil ich gefahren bin wie mit MTB, vertragen aber die 35mm Reifchen nicht immer gut
 
Dennoch, ein bisschen trailspass muss sein. Muss man nur genau hinsehen bei dem Laub ... und halt nicht ganz so derbe druff halten
 
Dahinter wartete der Eingang des Kalltals ... der ist seit dem Hochwasser vom Juli etwas tricky. Die Brücke an der Papierfabrik ist weg, dafür gibts jetzt Hüpfesteine ... sau gute Idee wie ich finde, das kann so bleiben
 
Der Eingang ins Kalltal immer gigantisch ... wenn sich das Tal so öffnet und die Sonne so gerade über die Baumkronen kommt ... Mega 😍
 
Dann kam Brücke No.2 die weg ist .... das war schon ein bisschen schwieriger, hier müssen noch paar Steinchen gelegt werden. Ich hatte wohl weisslich mal die wasserdichten Wintertreter angezogen ... gut so !
 
Dann weiter durch das herrliche Kalltal .. ich liebe das hier, deswegen hab ich auch mal 2-3 Fotos gemacht. Ich hab ja erst 134.876 davon 😂
 
Dann war ich am Ziel der Pilgefahrt ! Ich huldigte dem heiligen Hubertus ... fälschlicherweise denken viele er sei der Schutzpatron der Jäger, er hatte sich aber nach einer Hirscherscheinung gänzlich von der Jagd abgetan und gilt somit als erster Antijäger. Ausserdem und das ist ganz besonders wichtig ist er der Patron für Hunde und das gefällt einem dreckigen Köter besonders gut ! Ave Hubertus !
 
Wie üblich wird hier pben Pause gemacht und auf den Rursee geglotzt ... auch wenn man ihn schon 100 mal gesehen hat ... egal, es wird geglotzt !
 
Hinunter gabs ein wenig Trailspass. Hier machte ich den eingangs erwähnten Fehler und fuhr mit dem Gravel genauso wie mit dem Mtb, was dieses mit einem wild schwänzelnden Heck quittierte. "Fährste quer, siehste mehr !" Galt hier nur für 2 Sekunden denn danach schaute ich die Baumkronen an ... aber nix gross passiert. Demütig gings dann weiter hinab, reichte aber noch um zwei ältere Herrschaften mit ihren Fahrradatrappen zu umkurven.
 
Einfach geil son Herbstwald oder ?
 
Kurzer Fotoschnapper am Poserfelsen muss sein !
 
Dann spannte ich den Bogen um mich wieder in den Heimatorbit zu schiessen ....
 
Den Erdrutsch bei Brug Hengebach schate ich mir mal aus der Nähe an, handelt sich eher um ein "Erdrütschchen" 😂
 
Das mit dem nach Hause beamen funktionierte so semi, ich buchsierte meine ausgelutschten Waden noch ein letztes mal diesen scheiss Berg von Heimbach nach Hergarten hinauf. Eigentlich ist der gar nicht so scheisse ... aber heute schon 😆
 
Oben quetschte ich dann den letzten Saft aus den Stengeln. Flux ging's nach Hause ... Mutti hatte zum Essen geladen ... genau das was ich jetzt brauchen konnte
Eine herrliche Herbstrunde war das. es braucht eigentlich nicht viel um ne schöne Tour zu fahren. Herrlichen Herbstwald, Wasser, Fels, Panorama und hier und da ein kleines Trailchen. Reicht vollkommen .... Herrlich ! 60km / 1000hm
 

24.10.2021

Pejo Weiss Gedächtnisfahrt

"Im trockenen kann das jeder" ...... so oder so ähnlich lautete heute der Spruch des Tages. Es wurde ausgerufen zur Pejo Weiss Gedächtnisfahrt Rund um Hollands höchste Stadt. Pejo watt ? Ja Peter Josef Weiss ... ein Literat und Wandersmann aus Montjoie dem dort aufgrund seiner hohen Verdienste ein Wanderweg ausgezeichnet wurde. Das war Grund genug sich im Kreise der dreckigen Hondjes den Weg mal anzugucken und durch ein schmuckes Rahmenprogramm zu ergänzen. Angetreten sind diesmal der Gletschermann, Slebo, Steigeisen, Manni, Reinard und die Killerplautze. Es füllt sich langsam wieder 😊


Los ging's ab Dreistegen ... wie immer quasi. Und wie immer am Anfang zum warmwerden geht's direkt mal hinauf. Beim Aufstieg zur Ehrensteinley wurde schon klar das die Hose heute nicht sauber bleibt und der Reifen nicht immer der vom Fahrer gewählten Richtung folgt. Der Regen in der Nacht machte das ganze Unterfangen ..."Interessanter". Hinab von der Ehrensteinley ging's diesmal etwas gemächlich, erstmal wieder an die Nassen Bedingungen rantasten. Dann buchsierten wir uns durch das liebliche Rurtal Richtung Reinardstein, Einige Pfützenum - und Durchquerungen später dämmelten wir die Vennbahn entlang um dann unser erstes Primärziel zu erreichen: der Pejo Weiss Weg.



Dieser zeigte sich erst lieblich, doch schon bald glich er einem Stück Seife unter der Dusche. Meine Herren war das flutschig. Da schlugen versierte Biker Haken wie Hasen. Die L-Connection nahm den Lenker zwischen die Zähne und meisterte die ein oder andere Passage mit Bravour, sie überlegen seither ob sie sich nicht mal für die Bob WM anmelden sollten 😜 Auch wen an dem Weg für uns Stolper Stümper nicht alles fahrbar war so hatten wir dort trotzdem ne Menge Spass. Ein hoch op Pitte singe wääsch.



Es folgte das "Restprogramm". Für dieses hatte der Guide das ein oder andere Rämpchen und den ein oder anderen Flutschtrail ins Programm genommen. So buchsierten wir uns im munteren auf und ab durch den herrlichen Herbstwald, Hinauf meist mit dicken Backen, hinab meist quer. Denn fährste quer siehste mehr, alte Radweisheit. Bemerkenswert dabei das so gar niemand eine Bodenprobe nahm was beweist das wir entweder zu grosse Hosenscheisser oder halt grosse "Fahrrad-wieder-einfänger" sind.😂





Den Abschluss bildete der schöne Panömatrail an der Mühlenley gefolgt von Kaffee und Leckerei auch der Bäckerei. In der Stadt war einiges los, man merkt das die Menschen es wieder geniessen sich frei zu bewegen. Hoffentlich bleibt das so. So endete nach 35km mit satten 1100hm eine echt feine Schlammschlacht. Bin immer wieder begeistert wie toll die Gegend hier hier ist und das gerade mal 40 Min vor der eigenen Haustüre. MEGA 😍

Mein Dank an die tollen Mitreisenden für die kurzweilige Tour !

Zu Hause gabs dann noch ein zwei Gänge Menü 😂