13.05.2010

Vatertagstoürchen von Blankenheim nach Kommern

Mal wieder ein Feiertag, mal wieder Zeit für eine Biketour. Fix ne Mail an die Bikefreunde rausgehauen und schon saßen wir so gut wie auf dem Bike. Diesmal hatte ich mir eine Streckentour ausgedacht. Soll heissen das Ausgangspunkt und Endpunkt der Tour nicht der gleiche Ort sind. Also schmissen wir unsere Bikes in Mechernich in den Zug. Dort liefen neben Udo, Torsten, Ilka, und Holger auch Michael aus Kerpen ein, Im Zug warteten bereits Toto, Carsten und Jürgen. Nachdem wir uns durch den Urinaltunnel im Bahnhof Blankenheim bugsiert hatten konnts losgehen. Ziemlich kalt war es !




Drum wurde zum warmfahren der Eifeler Quellenpfad eingeschlagen. Dieser führte hinter einer kleinen Holzbrücke als ziemlich wurzeliger Geselle durch den Wald in Richtung marmagen. Oben wars dan auch keinem mehr kalt. Weiter auf dem Weg wurde vor Marmagen wieder ein feiner wurzeliger Trail mitgenommen, diesmal jedoch etwas mehr bergab. Hier kündigte sich dann schon ein erster defekt an. Eine Speiche bzw. ein Speichenippel an Jürgens Hinterrad hatte den Kopf verloren. Dies hatte zur folge das die 2.4er Pellen immer am Hinterbau kratzten. Weiterfahren hätte also schleiferei am Alu bedeutet. Auch ein wenig mehr Speichenspannung auf der gegenüberliegenden Seite brachte keinen Erfolg. Kleines Bauteil große Wirkung ! Jürgen musste lbedauerlicherweise nach gerade mal 10km die Tour beenden. Das Glück schien nicht auf Yogis Seite ! Hatte er doch erst den Tag zuvor bekanntschaft mit ner Autotür gemacht.  Hoffe wir drehen demnächst trotzdem nochmal ne Runde, Jürgen !





Nachem wir unsern Bikekameraden schmerzlich zurücklassen mussten gings von der Höhenklinik in Marmagen einen trail hinunter zur lieblich gelegenen Hallenthaler Mühle. Dahinter wurds dann wieder was wärmer. Wir nahmen einen schmalen bewachsenen Aufstieg zum Kloster Steinfeld. Auch hier gings auf schmalen Pfaden entlang der Klostermauer. Dann bemerkte ich leider zu spät das das Bächlein in der Senke kein Bächlein war sondern wohl der Abwasserstrom des Steinfelder Klosters, die Brühe roch jedenfalls ganz erbärmlich und fortan begleitete mich der gestank ein wenig. Dann war auch dieser Trail geschafft und nach ein paar Metern im Tale gings wieder hinauf in Richtung Rinnen. Hinter dem Örtchen steuerten wir die feinen Trails bei Golbach an. Immer wieder zaubert einem dieser schöne aber leider zu kruze Trail nach Sötenich ein Grinsen aufs Gesicht. Nach kurzer Ermahnung der Mitfahrer das wir nicht zum Spass Bike fahren und emotionale Freudenausbrüche bitte zu unterlassen seien gings zum abbau des Endorphinpegels wieder bergauf. Teilweise recht steil in Richtung Keldenich.




Auf halber Höhe schwenkten wir dann rechts hinüber und durch eine Landschaft die fast dem Allgäu ähnelt suchten wir den schmalen Pfad der uns zur Stolzenburg führt. Kurzer Blick vom Aussichtspunkt und hinunter gings. Wie immer recht schön, nur am Ende auch wie immer recht unfahrbar, für uns zumindest. Ein dicker Wurzelteppich im steilen Hang wurde  hinunter gekraxelt. In Urft gings dann entlang des gleichnamigen Flusses. Das locker beschwingliche Rollen wurde durch den Anstieg im Rosental unterbrochen. Oben warteten dann schöne Waldwege durch die Buchenwälder bei Weyer. Bei den Kakushöhlen gings dann in einen recht glitschigen Trail hinein. Der ein oder andere hatte hier Probleme den Gaul im Zaum zu halten kam jedoch wieder auch den rechten Pfad. Eine andere Mitfahrerin ;) hatte den Trail eigentlich souverän im Griff, bis die fiesen Wurzeln dann doch noch zusgeschlagen haben. Ganz fiese Dinger !




Im Feytal entschied sich dann ein kleiner Teil des Trupps auf direktem einfacherem Wege die Tränke in Kommern aufzusuchen. Der Rest folgte mir dann über altbekannte Trails. Bei den Katzensteinen haute es dann doch nochmal einen Teilnehmer vom Rad, man munkelt auch hier wären die bösen Wurzelzwerge am Werk gewesen ! Nach einem weiteren feinen Trail am Feybach entlang buchsierten wir die Bikes durch die Schavener Heide. Hier konnten dann noch zwei Teilnehmer ihr schweres Trauma beim H&C-Gedächtinstrail bewältigen und diesen fehlerfrei meistern. Der Rest war schnell abgestrampelt und nach einer Dusche der Bikes mit Muttis Gartenschlauch ließen wir die Tour bei ner Bratwurst und nem Kaltgetränk ausklingen. Dank an alle Begleiter/Begleiterinnen, hat mal wieder Spas gemacht mit euch !




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