09.10.2016

Es war einmal ....

... früher ...also so vor ungefähr 14 Jahren bin ich diese Tour öfter gefahren. Da kannte ich noch nichts von der grossen weiter Trailwelt. Da war ich froh mal zwei drei schmälere Wegelchen zu fahren. Das waren Highlights sag ich Euch. Heute bin ich's dann nochmal gefahren ... einfach nur um zu rollen ... bisschen Treten, paar einfache Pfade, herrliches Herbstwetter geniessen. So ändern sich die Zeiten ... ja ja ... nicht das es heute langweilig gewesen wäre aber so ändern sich halt die Zeiten.
Sowas schönes fährt manch einer rauf ... da sieht man ja gar nix !
In Heinotwon schläft noch alles
So rollte ich heut morgen um 9 los, paar Grad über Null .... japp ... es ist Herbst !Durch FädlerundWälder bahnte ich meinen Weg nach Heinotown. In der Gilsdorfer Heide an einem altbekannten Pfädchen Pfeile auf dem Boden ... ahja bestimmt dieses Büffelherden Event von letztem Wochenende .... wieso man solch einen trail rauf fährt wird sich mir wohl nie erschliessen ... wer also mal Trails rauf fahren will und breite wege runter der meldet sich am besten mal bei den Radrebellen an.
Schleidtal Classic
Dicke Tönnes
Von Bad Münstereifel ging's ganz Oldschool das Schleidtal zum dicken Toni hinauf. Das war früher schon was .... ein Mega Anstieg und ein paar schmale Pfade ... heute dämmelt man es gemächlich ab ... freut sich an der herrlichen Gegend und hat Spass am Wetter. In Heinotown dampften die Kamine sonst war hier nix los. Man was hätte die Gegend hier Potenzial. Wälder ohne Ende ... da könnte man noch zig Flowtrails reinzimmern. Gibt ja zwar die ausgeschilderten 10 MTB Routen die sind aber eher von der langweiligen Sorte ... kaum Trails viel Teer und Forstautobahn. Die dümpeln so vor sich hin, Beschilderung so lala. Da könnte man auch mehr draus machen. Stattdessen konzentriert man sich ja neuerdings auf's Outlet. Schade ! Die Wälder rund um Heinotown jedenflass bieten für viele Waldnutzer Möglichkeiten.
So ein Vollpfosten ...
So ein netter Pfad
Das Schleidtal hinauf geht'smal schmäler mal breiter zu, unter einem die Rennradler auf der L234. Es rollt gut, trotz des Regens die letzten zwei Tage kaum Matsch. Wahrscheinlich hat der ausgemergelte Boden alles weggesaugt. Nach knapp 17 Minuten war ich dann oben beim dicken Tün. Damit wär ich beim RSV nichmal letzter geworden. Am Kapellchen kruze Pause dann rolte ich weiter in den Trail gleich um die Ecke. Den hat dieser Vollpfosten von Förster hier mit zei dicken Bäumen zugelegt. Dieser Vollpfosten will wohl nicht das Leute hier durchgehen obwohls ein offizieller Wanderweg ( Ahr-Vennweg vom Eifelverein ) ist. Um einen Baum herum kann man durchs Unterholz ausweichen, das hat der Knallfrosch jetzt davon das man neue Wege aufmacht. Beim zweiten muss man turnen. Frag mich was das soll ... dieses ......
Stonecreek
Da rollt er wieder nach Hause
Weiter geht's über den Martinsstuhl zur Steinbach. Auch da nahm ich das allseits beliebt bekannte Pfädchen am Steinbach mit. Hier hat dieser Hohlkörper von Förster wieder Schilder aufgestellt und perse den Zugang zum Wald für ganze Landstriche untersagt. Das Wild würde angeblich aufgeschreckt und es gäbe mehr verbiss. Der soll mal sehen das seine Jägerschaft die Bestände vernünftig regelt, in dem Rotwildpuff da oben hat man verbiss auch ohne Wanderer und Biker einfach weil so viel von dem Zeuchs da ist ! Naja ich rollte das Pfädchen ab ... kurz darauf war ich am Lago Stonecreek. Von dort aus ging's dann ganz schnell. Über das Kreuz bei Kreuzweingarten, den Billiger Wald und die Schavener Heide rollte ich nach Hause. Hier und da auch ein Pfädchen mitgenommen, die Sonne genossen und auf die Kurbel eingeprügelt. Zu Hause hab ich dann nach fast 8 Wochen endlich nochmal das Bike geputzt, doch paar Matschklümpchen hängen geblieben. Bei Zwiebelschnitzel mit Pommes liess ich die Tour ausklingen. Herrlich !

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