15.02.2014

Trailsafari im Rurtal

Daich für diese Woche schon genug gegen den Wind gestrampelt hab ging ich am heutigen Samstag schön in Deckung.Im Rurtal sollte mein Plan aufgehen. Sonnig und mit 10°C relativ warm war's als ich um die Mittagszeit in Heimbach startete. Es stand eine bunte Mischung von Trails auf dem Programm, ich hangelte mich entlang des Rurtals. Zunächst über ein unbekanntes Pfädchen mit kurzer Schiebepassage hinüber nach Hausen,dort im Ort ein zartes Trailchen hinab und weiter nach Blens. Dort schaute ich mir einen Vogellehrpfad an den ich vor langer Zeit mal gefahren bin, weil ich bin ja ein alter Vogelfreund :). Es folgte ein erster ernst zu nehmender Anstieg auf den Mittelberg.

Am Vogellehrpfad
Die umgestürzten Nadelhölzer verhiessen nichts gutes ,aber was am Boden liegt kann ja nich mehr umfallen gelle ! Oben angekommen gabs ein kurzes aber schöne Trailchen mit grandiosem Aussichtspunkt ins Rurtal. Fein ! Nu aber weiter, es stand noch einiges auf der To-Do-Liste. Erstmal dämmelte ich nochmal hinauf.Und zwar auf den Hundeberg, oder "Hondjesberg" wie er wohl Original heisst. Kenner wissen was jetzt kommt:ein Serpentinen-Trailchen hinunter nach Abenden. Sehr fein zu fahren, der Wind hatte alles frei geblasen und getrocknet. Der Plan dem Wind zu entkommen ging auch mittlerweile voll auf, da er aus Richtung Süd-West blies schob er mich vorwiegend bergauf an, so muss das sein !

Aussicht vom Mittelberg
Nach dem Hundetrail cruiste ich ein wenig durch Nideggen um weitere Trails in der Mausauel aufzusuchen. Hier war ich ewig nicht mehr unterwegs gewesen. Aber auch hier fand ich feinste Trails vor. Beim Engelsblick wollt ich eigentlich rasten, hier waren jedoch die Hundefreunde mit ihren Möppen zugange, ich trat die Flucht an. Durch eine Kieskule ging's rasant hinab zum Staubecken Obermaubach. Ein wenig am Ufer gecruist, dann ging's nochmal heftig zur Sache. Den Anstieg hinter der alten Fussgängerbrücke über die Rur konnte ich nur mit dem Bikeauf der Schulter bewältigen, Es ging einige Treppenstufen hinauf. Oben gab's einen Ansitz für Fortgeschrittene zu bestaunen, schon nicht schlecht son Ansitz geschätzte 6m hoch nur auf zwei Pfosten.

Kieskule am Engelsblick
Die Rur
Ansitz für Fortgeschrittene
Es folgte eine kurze Riegelvernichtungs- und Reviermarkierungspause,poah das wurde Zeit, dann ein fluffig Trailchen zu Gut Kallerbend hinab. Diesmal schaffte ich ausnahmsweise sogar die zwei engen Kehren vor Schluss. Es folgte nochmal ein kräftiger Anstieg über den Laacher Berg. Erst kräftezehrend über einen Wiesenweg dann trailartig aber steil. Beim Hindenburger Tor wars dann geschafft. Hier traf ich Manni, quasi fast ein Eingeborener der DutchMountains. Der kennt die wie seine Westentasche, ist zudem bergan und bergab bestens Unterwegs ! Nach kurzem Plausch über dies und das trennten sich unsere Wege wieder, Manni hatte noch sein Toürschjen vor sich, ich war quasi schon auf der Heimreise. Die gestaltete sich nun allerfeinst, ich befand mich im Epizentrum der DutchMountains,

Trail am Kallerbend
 
Rutral Deluxe
Feinste Buntsandsteintrails, einer am andern, hier und da technisch ein wenig herausfordernd aber nie böse. So dämmelte ich daher, immer schön die Sonne auf dem Peltz und Handtuch breite Pfädchen unterm Stollenreifen. Ich näherte mich dem südlichen Ende der DutchMtn's, dem "sogenannten "Gröne Jeländer". Hier zeigte sich der Nachteil eines zu warmen Winters. 1000 kleine Wandersfüsse und 1000 Stollenreifen hatten die Trails auf der Schattenseite des Hangs ganz schön breitgeklopft. Mit ordentlich Frost wär das nicht passiert aber so hat die permanente Feuchte und Malträtierung hier ganze Arbeit geleistet.Werd ich wohl mal ein zwei Monate meiden. Auf der Sonnenseite lachte jedoch wieder das Herz. Feinstes Pfädchen hinunter nach Abenden, hach ja ....

Et gröne Jeländer
Man war ich kapott !
So plätscherte die Tour ihrem Ende entgegen. Ob der späten Uhrzeit drückte ich ab Abenden den "fast forward" Knopf und buchsierte mich möglichst schnell wieder gen Heimbach. Nicht aber ohne den ein oder andern Pfad mitzunehmen, die kann man doch nicht einfach so liegen lassen ! Ganz schön kapott aber glücklich kam ich dann am Ursprungsort wieder an. Man war dat ein feines Ründchen, garniert mit herrlich wärmender Wintersonne. Der Winter kann so schön sein ....wen er will:)




Kommentare:

  1. Hallo Hubert,
    schön alle Sahnetrails in den DutchMountains miteinander kombiniert.
    Bei Gelegenheit mußt du mich mal in deiner Heimat mitnehmen.

    Gruß
    Manfred

    AntwortenLöschen
  2. Jo,muss mal öfters in die DutchMountains.Bin ich viel zu wenig unterwegs dafür das es so nah ist und so schön ! usserdem tut man ja immer was für die Technik ;) Tour in der Heimat ist notiert, informier dich wenn was geht ! Grüße Hubert

    AntwortenLöschen
  3. Cool! Schöne Tour, die Bilder kommen mir bekannt vor ;-) Mein Lieblings-Bike-Gebiet... evtl.auch wieder was für´s Wochenende :-)

    AntwortenLöschen