17.11.2013

Köter@Heinotowntrails

Schnuckelige -2°C hatte dem Zeigegerät heute morgen beim aufstehn aufm Tacho. Nich gerade viel. Aber ersma Brötchen holen un den Kamin angefeuert. Etwas später kreisten schon die ersten Köter ums Gebäude. Uns Carsten wollte guten Willen zeigen und hatte sogar die Kette gewechselt. Leider mochte das seine olle Kasette gar nich un verweigerte ersma den Dienst. Die neue Kasette lag in Eu im Schrank, da liegt sie gut. Schnell war eine Ersatzlösung gefunden. Schraubten wir doch das Hinterrad von unz Hubis Hardtail ins unz Carstens Fully. Sitzt, passt und wackelt auch nix, kann also los gehn. Über die Treppen an der Kerech reisten wir zum Treff, dort war natürlich niemand mehr war ja auch schon 10 nach ! Schnell die Meute zurückgerufen und schon hämmerten zwölf gestählte Waden auf sechs Kurbeln ein. Eine davon mit loser Lagerschale wie sich später noch herausstellen sollte. Kein wunder, bei der Kraft .... :)

Heuer standen ein paar Trails um Heinotown an, in Kennerkreisen auch Bad Münstereifel genannt. Also erstmal den ganz normal wiederlichen Hinweg via Weiler a.B., Stockert un Nöthener Tannen genommen. Dann ein erstes schnuckeliges Trailchen durch den Kurgarten und abschliessend ein nettes Treppchen welches uns genau in Downtown ausspuckte. Schnell waren wir wieder aus der Stadt raus, es ging ein nettes Hügelchen gen Rodert hinauf, auch als "Delle" bekannt. Gute 24% zeigte dem Zeigegerät an, puh, da is son 22er Kettenblatt doch was feines. Die Mühe sollte sich aber lohnen, das "Öselspäddschje" unterhalb Rodert sorgt doch immer wieder für allgemeines Gelächter. Wie eine Wand fällt der Pfad hier hinunter zur B51. Satte 35 % Gefälle hat der Trail hier."Is das alles ?" wird der ein oder andere nun Fragen, aber wenn man mal sowas gefahren ist weiss man bescheid. Weiter gings über fluffige Pfädchen ins Schleidtal und das Kornbachtal wieder hoch. Landschaftlich übrigens ganz toll anzusehen das Tal.

Wer sich hier ein wenig auskennt kann unser nächstes Ziel schon erahnen. Röschtööösch ! Der berühmt berüchtigte Ameisentrail. Weltbekannt, bei Massenevents als hochkarätiger Trail mit Schlüsselstellen angepriesen und für Downhiller schon oft verformt. So schossen auch wir hier hernieder. Schlüsselstellen haben wir zwar keine gefunden, dafür aber hatten wir wieder ne Menge Spass. Der nächste Trail lag im Hardtwald versteckt. Also ersmal rüber dengeln, dann standen wir Recken auch schon anne Burg. Den Päterchensweiher latzten wir mal eben runter, Wurzeln haben wir da keine gesehn, wie auch war ja alles mit Laub voll. Als wir durch waren nich mehr, muss ja mal freigeblasen werden hier ! Dann noch ein wenig Schützengräben abgecruist und das lieblich Pfädchen am Kreuz mitbgenommen. Nu aber ab nach Hause. Durch den Cheap-Forrest dämmelten wir gen Satzvey. Hier wollte das Schaltauge von uns Robin nimmer mehr Leben und nahm sich selbiges durch einen kapitalen Abriss. Aber was son versierter Köter is der hat natürlich Ersatz dabei, schnell wars also geflickt das Auge. Konnt weitergehen. Das ging dann auch relativ einfach aber schon ein wenig zäh, die braune Pampe und die fiesen Höhenmeterdinger da hatten schon die Stengel ein wenig aufgeweicht. So schossen wir dann einen letzten Trail aus der Heide nach Schaven hinunter worauf sich die Wege der Köter nach und nach wieder trennten. Zwar ein kaltes aber schönes Toürschjen ... von mir aus kanns bis Dezember so bleiben un dann langsam wieder 20°C ansteuern :)
Fakten: 55km / 1250hm / 2°C / wolkig aber kein Regen !

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