15.09.2013

Schlammsuhlen beim Vulkanbikemarathon

Gleich nach dem Urlaub ging's also wieder ran. Mal sehn wie die Schenkel so die Alpentouren verkraftet hatten denn es stand noch ein "Marathönchen" auf dem To-Do-Zettel für dieses Jahr. Schon im April angemeldet stand fest das ich heuer nach Daun reisen werde. Dies tat ich auch , diesmal sogar in Begleitung der Ehefrau die sich das spektakel mal ansehn wollte. Das Wetter war...... naja ..... ums mal freundlich auszudrücken: besch..eiden ! Schon bei der Abfahrt regnete es Bindfäden. Ich hatte nun eine Stunde lang Zeit, im Auto meiner Frau zu erklären warum man als "Hobby"-Biker bei sonem Wetter überhaupt auf's Bike steigt. Viele Argumente sind mir nicht eingefallen. Das einzigste was halbwegs zog war ".... is doch eh schon bezahlt !" :) Dennoch hatte Sie wohl wenig Verständnis wie man so bescheuert sein kann und bei dem Wetter zu biken. Is einfach so,kann man nich erklären !



In Daun waren dann jedoch einige viele Gleichgesinnte anzutreffen, unter anderm auch Bikekollege Tzweeen, der sich schon ob des Regens Front-und Heckspoiler montiert hatte. Ich zog diesmal das 29er meiner Frau aus dem Kofferaum, mein Hardtail war noch wegen defekter Hinterradfelge außer Betrieb, so also eine gute Gelegenheit nochmal das Trekkingradl auf Herz und Nieren zu prüfen. Nach Anmeldung und ein wenig rumrollerei stellten wir uns in den Block und dann ging's auch schon los. Wir dängelten also dahin, immer noch leicht am Nieseln aber nicht wirklich fies...redete man sich ein ! Dann bei  ca.10km eine erste wirkliche Herrausforderung, eine übel zugerichtete Waldmatschpiste wollte bezwungen werden. Oben bereits die ersten Rohrkrepierer im Fussbetrieb. Mal sehn was mit dem Trekkingrad so geht, also gaaanz vorne auf den Sattel und schön gleichmässig hoch. Wow, das gings ja fix, komplett hochgedämmelt dem Gerät. Unglaublich was das bisschen mehr Aufstandsfläche an Grip entwickeln kann. Und mit nem Rocket Ron hatte ich nich wirklich einen Schlammreifen druff. Fein Fein ! So konnts dann weitergehn. Nach ner weiteren Wiesenwegrampe kam Verpflegung No.1. Hier kurz Kohlehydrate mit Dreck nachwerfen dann ging's weiter. Alles sehr gut und flüssig zu fahren, hätte gedahct das es sich schwerer treten lässt aufgrund des Matsches.Mittlerweile war auch der "Scheissegel-Matschgrad" erreicht, das heisst man ist so eingesaut das es einem egal ist ob man um- oder durch Pfützen kachelt. Bei Trittscheid kam dann der gewohnte Ausflug in die Koulshore. Die meisten mieden die Holzaufbauten war ihnen wohl zu nass, ich nahm zwei von den Dingern mit, ein wenig Spass muss sein.




Dann kamen nochmal ein paar interessante Stellen bis zur Lieser hinab. Der folgten wir ein wenig und querten sie dann über eine eigens für den Marathon aufgebaute Brücke. Danach folgte ein relativ langes flacheres Stück zurück bis hinter Üdersdorf, hier liess ich es ein wenig gemütlicher angehn. Es sollte nämlich nochmal was kommen. Und zwar ging's nochmal gut zur Sache, erst ein zäher Anstieg zum Gemündener Maar, wer sich hier ein wenig kennt weiss was nun noch folgte: der Mäuseberg. Wie immer schön zäh, gespickt von Bikern im Fussbetrieb. Ich warf erstmal vorne die Rentnerscheibe rein, liess mir hinten aber noch ein wenig Luft zum zurückrudern. Ging dann aber auch ohne, ein wenig Konzentration und gleichmäßiges dämmeln da wars auch schon vorbei, halb so wild wie's aussieht. Vom Weinfelder Maar ging's nun hinab auf den Maare Mosel Radweg. Hier zog ich einen Holländer mit der ein wenig Platt war und um Windschatten flehte. Wir dämmelten gemeinsam mit guten 35km/h den Weg nach Daun. Hier möchte ich dann besonders nochmal das "A-Loch" hervorheben der auch nutzniessers meines Windschattens war, ohne abzulösen einfach mit dämmelte um dann im letzten Anstieg allen seinen dreckigen A... zu zeigen. Was für ne Flachpfeiffe ! Bestimmt einer der früher nie mitspielen durfte. Egal, es war geschafft ! 60km und 1300hm lagen hinter mir, Ziel 1 geschafft. Ziel 2 unter 4 Std. zu bleiben war auch geschafft ! Im Ziel war der Tzween schon geduscht, der is bestimmt mit Balistol gedopt :). Wir kredenzten uns jedenfalls noch ne Grillwurst und zogen dann von dannen, der Frau hats auch gefallen, besonders wie man nach sonem Schlammathon aussieht :) Mir hats auch gefallen. Feine Schlammschlacht, das Trekkingrad hat super mitgemacht und ein paar nette Trails waren auch dabei. Nächstes Jahr wieder !

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen