28.04.2013

Eifelonbike Eisbrechertour 2013

Alle Jahre wieder ... geht's nach Nettersheim zu den Herren von eifelonbike. Da trifft man sich dann im Frühling um die "Eisbrechertour" zu drehen. Andrè, neben Mario und Stefan einer der Tourorganisatoren, hatte mich dieses Jahr als Guide engagiert. Eine 50km und eine 35km Runde, Bikewash, Duschmöglichkeit und After-Tour-Pasta-Party wurde geboten. Das einzigste was nicht in der Gewalt der Tourorganisatoren lag war die Sonne und die liess sich heute nicht wirklich blicken. Aber man muss auch mal mit wenig (Temperatur ) zufrieden sein, denn es regnete zumindest nicht. So fanden sich dann morgens gegen Zehn nach und nach alle Mitfahrenden ein. Darunter auch viele Kids, denn bei eifelonbike denkt man auch an den Nachwuchs und stemmt in Kooperation mit der Radsportabteilung vom TuS Chlodwig Zülpich dazu noch eine KidsTour. Die wurde vornehmlich von Roland, Franka und Kalle ausgearbeitet und betreut. Super das hier auch mal der Nachwuchs ans MTB rangeführt wird, geschieht hierzulande eigentlich viel zu wenig.


Nach ein wenig gequatsche und der Gruppeneinteilung dengelte ich dann mit der ersten Gruppe davon. Da das ganze als lockere "Einrollrunde" nach dem Winter zu sehen war, liess ich es auch gemütlich angehen. Nettersheim verliessen wir  via Wald am Hirschberg. Hier gibts viele kleine Trampelpfade ich wählte promt einen falschen. Das hatte zum Vorteil das wir uns das übliche Schlammgerutsche dort hinauf ersparten. Hätte mich mein Backguide nicht verraten wär's auch kaum jemanden aufgefallen :) Hinter Zingsheim folgte zunächst schnödes Feldweg gebolze bis zum Köbes-Kneip Berg. Dort kam die erste rasante Abfahrt. Unten wurds hinten rum ein wenig schwammig. Das hatte weniger mit Inkontinenz zu tun sondern eher mit eine Dorn der sich in mein Hinterrad gebohrt hat. Und was für einer, ein Wunder das die Felge noch heile war, ein zölliger Nagel war Kindergeburtstag dagegen. Naja, geflicke und gefluche dann ging's weiter. Nächste Station hiess Heidentempel Pech. Dort die fluffige Abfahrt hinunter und schrums hatte Backguide Lu platt. Der flickte während wir dann schonmal langsam weiter fuhren.

       

Eine perverse Rampe später näherten wir uns den Nöthener Tannen. Dort kam die Psychopiste um den Hornberg herum. Immer rauf und runter geht's da, scheinbar endlos. Dann war's aber auch geschafft und wir stürzten uns einen kleinen Trail hinunter ins Eschweiler Tal. Fluffig rollten wir dann die Verpflegungssattion im Schleidpark an. Ohne Mapf kein Kampf, so wurden erstmal die Kolonien wieder aufgefüllt. Es wartete schliesslich die Auffahrt nach Rodert. Dahinter blutete mir ein wenig das Herz, wurden die mühsam eroberten Höhenmeter auf Asphalt vernichtet. Weiter ging's und schon stand schon wieder ein Fressalien Stand vor uns. Also nochmal die Kuchenplatten geplündert und dann kam eine Auffahrt wie Kaugummi nach Roderath. Von da aus rollten wir den Rest locker aus. Via Engelgau und Ahekapelle radelten wir zurück nach Nettersheim. Dort warteten bereits kiloweise Nudeln auf die Teilnehmer die sich allesamt wacker geschlagen haben. Scheinen sich doch einige trotz des zähen Winters fit gehalten zu haben.



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