03.02.2013

Krausberg Rocker !

Man, man, was für ein Wochenende. In den letzten vier Tagen war ich weit mehr als 50 Stunden arbeiten. Und wer viel Arbeitet, darf sich auch mal belohnen, odr ? Deswegen hab ich mir heuer schonmal zumindest das Bike auf dem Weg zur Arbeit in den Kofferaum gepackt. Der Plan war wenn's noch irgendwie geht sich ins Ahrtal zu retten. Und siehe da, uns Hubert schlug am Sonntagnachmittag gegen drei doch noch in Dernau auf. Hehe, da isser ja, der krause Berg. Den werd ich heute mal schööööhn vergewaltigen ! Zunächst näherte ich mich ihm auf schnödem Asphalt. War das Türmchen zu begin noch recht klein, wurd's mit steigender Höhe immer größer. Die Wandersleut hier oben waren heute alle brav, einer machte gar auf dem kleinen Waldtreppchen gen Krausberg freundlichst Platz um sich das spektakel anzuschauen. In der "Gipfelhütte" saßen die "Gipfelstürmer" bei Kaffe und Weizen. Ich schmiss mich sogleich in die erste Abfahrt. Der Froschn verrichtete seinen Dienst wie gewohnt seriös. Wahnsinns unterschied zum Hardtail hier runter. Sogar mit den Null-Grenzbereich Nobbys im Nassen war's eine richtige Freude hier runter zu schmettern.

   

Nachdem ich sich das breite Grinsen im Gesicht wieder verflüchtigt hatte und ich die Trails wieder erkennen konnte bog ich gen Ahr aufwärts ein. Rech war das Ziel. Nietlicher Trail am Flüsschen daziwschen. In Rech dann hinauf. Und hinauf und hinauf. Man der krause Berg ist aber auch hoch. Für die Eifel darf der sich wirklich mal "Berg" nennen. Oder war ich heute einfach nur platt ? Egal, hoch mus der Hubert. Das gute: irgendwann is der zäheste Anstieg auch mal vorbei. An Alfred-Dahm-Turm wurde erstmal die Aussicht genossen und das Revier markiert. Außer Schneeverwehungen war vom Turm leider nichts zu sehen. Man kann sich schon denken was nun kommt: das Serpentinen Massakker hinunter nach Walporzheim. Froschn wieder im Element. Aber alle Ecken hab ich auch heute nich gedengelt bekommen, naja nochmal im trockenen testen. Unten angekommen schlug ich dann über einen besonders gefährlichen Bergpfad den Weg zurück nach Dernau ein. So endete dann eine kurze aber feine Ahrtour. Doch noch was geschafft heute 
 
 

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