20.10.2012

4.Internationales Dreckiger Köter Kommerner Kirmes Trailmassakker

Zack, schon wieder ein Jahr rum und die jungen Herren zum mitreisen bauen im Dorf den Autoscooter auf. "Ja ist den scho wieda Kirmes ?". Das bedeutet für einen echten Köter volle Attacke auf die Lach und Beinmuskeln bei einer zünftigen Kirmestour. Die wurde heuer zum 5.ten male bei herrlichstem Spätsommerwetter durchgeführt. Gestartet wurde vom neuen Eigenheim, auch "Köterheadquarter" genannt, am Samstag Mittag. Es stand ein Trailmassakker rund um Kommern auf dem Programm.


     

So zogen die Köter und einige "Gastfahrer" von dannen. Erstmal am See vorbei, den Rodelbahntrail und die herrlich schnell flowigen Pfade im Eickser Busch mitgenommen. Dann buchsierten wir uns zum Freilichtmuseum hinauf um dort den Serpentinenpfad abzugrasen. Läuft ! Alles wurde geschmeidig abgefahren, naja einer der älteren Herrn im Fahrerfeld versuchte die grenzen des fahrbaren auszuloten. Seine Buxe sorgte dann dafür das diese auch überschritten wurde. Auf der Überführung zur Schavener Heide wurde dann der "Hellweg"-Trail eingebaut, hier gab's dann erste Verweigerer und "Chickenwaysucher". In der Auffahrt zur Heide hatte Team Oranje einen Plattfuss. Nach dem durchprobieren mehrerer Ersatzschläuche konnte die Tour dann weitergehen. Eine riesen Pfüutze in der Auffahrt sorgte nebenher noch für ein wenig Gelächter. Nun wurde die Heide vermessen. Erster Trail am Boltzplatz, dann den "G.W.-Gedächtnistrail" hinunter, einen Trail hinauf, Trails am Wildpark und dann den herrlich flowigen Pfad vom Pützberg nach Schaven hinunter. Der war nach der Malträtierung durch die TDH wieder erstaunlich gut zu fahren. Wieder ein Trail hinauf, am Weiher vorbei und dann zielstrebig das "Eisen-des-Todes" angesteuert. Diesmal war jedoch kein Plattfuss zu verzeichnen, menno wie unspektakulär :)


   

Nach dem vermessen der Heide widmeten wir uns dem "Iiiisebahntrail", hier bockte dem ein oder andern das Gefährt bei der Steilabfahrt. Wiederrum andere "ältere" Herrn suchten den Chickenway auf ;) Weiter ging's über ein paar Treppchen nach Satzvey. Hier versuchte einer der Herrn vom Team Oranje die Grenzen der Schwerkraft auszuloten was eine recht verdrehte "Fahrposition" zu folge hatte. Folgende Weisheit hätte hier sicher zum Ziel führen können: "Beim Mountainbiken ist vornehmlich drauf zu achten das die gummierten Teile des Bikes stets nach unten zeigen !" ( ... wer den schaden ... :) ) Aber nix passiert ausser einem "Abschusstreifen" auf dem Trikot, konnte also wieter gehen. Wir wechselten vorbei an armen Leuten bei Burg Satzvey in den Mechernicher Busch. Hier wurde heute mal niemand geschont und es ging an den Katzensteinen rechts herum. Das erste Steile Sandstück hinunter sorgte schonmal für Fragezeichen in den Köpfen. Einige der Herren meisterten souverän, einer nutzte mein Bike als Bremsfallschirm, andere meisterten lieber zu Fuss. Am Steinabsatz dahinter sorgte ein fieser "Eierklopfer" des Sattels dafür das ich selbst schon vor Anfahrt ausser Gefcht gesetzt wurde. Andere probierten blieben aber mit den Zähnen hängen und machten den "Popoklatscher". Andere hatten mittlerweile Schmerzen vor lachen.


   

Nach diesem Stimmungshighlight musste irgendwer dafür sorgen das die Endorfine wieder etwas reduziert werden. Ich Opferte mich, es gelang mir auch recht gut indem wir uns den "Senkentrail" diesmal nicht hinunter sondern hinauf buchsierten. Grenzwertig sach ich nur ! Oben konnte man fast die Sprechblasen mit den Mordinstrumenten an den Köpfen der Mitfahrer erkennen. Nutzt nix da muss man durch. Danach gab's zur Entschädigung ne Anständige Abfahrt und alles war wiede fluffig. Es folgte eine Überführung nach Burgfey. Was auf dem Weg passierte wird zum Schutze der Person wegen unvermeidbarem gelächter hier verschwiegen. Es sorgte jedenfalls dafür das danach alle 500m "Poller" geblöckt wurde. Hinter Burgfey bog ich rechts in den Hang hinauf ab. "Zu Früh ?" Hm ersma nix anmerken lassen. Nach 200m hörte der Weg auf. Nix anmerken lassen und so tun als ob das dazu gehört. Wieder war das Gelächter groß und auch die komischen Blasen mit den Mordinstrumenten tauchten wieder auf. Ich war enttarnt, einer zu früh eingebogen !


   

Dafür gab's danach aber wieder ein geschmeidig Pfädchen bei den Tennisplätzen um die Gemüter zu besänftigen. Weiter vorbei an der Barbarakapelle buchierten wir uns Richtung Grießberg. Hier nahm Team Oranje reissaus bevor weiter Waden und Knochen geschädigt werden konnte, ich hoffe es hat euch nicht zu sehr geschreckt Jungs, wir fahren nicht immer so :). Auf dem Weg zum Kreuz nahmen wir dann noch den "Geröllheimer" Trail mit und schoben uns die kurzen aber steilen Stücke bis zum Gipfel hinauf. Im Bikepark Kommern tobten sich unsere Downhiller Ralf und Dieter dann nochmal so richtig aus, worauf wir im Pizzatrail verschwanden. Nach deisem letzten Trail waren sich alle einig: Genug für heute, es geht zu Bierbud. Dort liessen wir bei einer Hopfenkaltschale nochmal die Tour revue passieren und diesen herrlichen Tag gemütlich ausklingen. Chapeau, meine Herren das war doch Samstagnachmittags-Beschäftigung vom feinsten oder ?
 
 

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