12.08.2012

Tourenwochenende - Ahrtour / MTB Event Bütgenbach

Die Dame des Hauses hatte für dieses Wochenende leider Arbeit bis unter die Decke. Und was macht der bikeverstrahlte Ehemann wenn die Frau schonaml das Geld verdient ? Na ? Röschtöööösch - beikn ! Deswegen kam ich dieses Wochenende nochmal in den Genuss Samstags und Sonntags nen Toürschjen zu drehen. Flugs noch die Köter informiert und schon konnt die Kurbelei beginnen.

Tourenwochenende Part I - Ahrtour mit den Kötern
Für den Samstag hatt ich mal wieder ne Ahrtour rausgesucht. Schlappe 35km auf die sich schmächtige 1300hm verteilten. Bah, is doch was für eine Keule. Dazu noch die Weicheivariante auf den Steinerberg. Das schrie ja fast nach ner Kaffeefahrt ! Deswegen mussten ein paar knackige Trails mit rein. Angefangen wurd dann gleich mal mit dem Krausberg. Locker leicht hinauf und die Serpentinen nach Dernau wieder runter. Erledigt ! Danach der Knoppen. Diesemal gegen den Uhrzeigersinn. Macht aber nicht mehr Sinn ! Werd das Ding nich mehr anfahren, is links wie rechts doof. Weiter im Text: die Reimerzhofen-Abfahrt. Locker leicht die Serpentinchen runter. Zwischendrin war das Ross ein wenig bockig, unten angekommen ging's auf die Ahrschleife. Wandererslalom dann hinauf auf den Hornberg. Hier wurde das erstemal damit gedroht demnächst doch Steigeisen mitzubringen, na da bin ich amal gespannt ! Den Hornberg wie immer über die "Käskopprampe" und die üblichen Trails hinunter. Rüber nach Kreuzberg und Pützfeld und dann ne geschmeidige Anfahrt auf's Steinerberghaus. Dort oben musste Köter Christopher erstmal den "Resetschalter" drücken. Heisst nen halben Liter Cola in den Kopp uind dat Motörchen läuft wieder wie geschmiert. Wir machten uns von dannen um den letzten Trail des Tages zu rocken. Und was für einer ! Die 14 Serpentinen hinunter nach Walporzheim zauberten feuchte Augen in die Gesichter der Mitfahrer. Wars die Freude oder eher der Schmerz im unterarm vom bremsen?


Tourenwochenende Part II - 23. Int. MTB-Event in Bütgenbach

Für den Sonntag hatte ich mal wieder ne Tour in Belgien rausgesucht. Dort sollte eine VTT in Bütgenbach stattfinden. Da Belgien immer lecker ist wollt ich hier auf jeden Fall hin. Leider fanden sich keine weiteren Mitstreiter aus dem Fahrerlager der Köter. Entweder beschäftigt, in Urlaub oder kapott. Hm, dann reisen wir mal alleine an. Startgeld bezahlt und um zwanzig nach neun knatterte ich schon in die Falsche Richtung, mir im Nacken fünf Franzosen. "Nix versteh ? Näh he jed ett net wigge ! Zoröck !" Ah, Platt verstehnse also ! DOch eher Bämmese :) So nu in die richtige Richtung. Typisch für Belgien: der erste Trail lässt nicht lange auf sich warten. Und auch typisch für Belgien: das erste Matschloch lässt auch nicht lange auf sich warten. Also volles Rohr rein in die braune Suppe. Vorbei am Stausee ging's über einen Trail nach dem andern. Einfach herrlich ! Immer in der typisch belgisch saugenden Untergrundkonsitenz schob ich die Ahrgeschädigten Stengel durch die Wälder. Zwischendrin auch immer wieder die typisch belgisch ausgemergelten Bikertypen die mit ihren Stengeln durchs Gemüse pflügen. Die ham zwei Beine wie ich eins und drücken derart auf's Pedal da fällt einem nix mehr ein. Nach gut 20km die erste Verpflegung. Ein wenig trinken und zuschauen wie der Vater und die Söhne durch die Gegend dengeln. Eine wahre Freude wenn man sieht wie in Belgien MTb gelebt wird. In der Heimat fahren die meisten Kinder höchstens noch auf der Wii MTB. Naj weiter im Text. Auf der nächsten Schotterpistenabfahrt rauschte ich dann zwei bekannten Gesichter entgegen. Katja und Alex kannte ich vom MTB Forum her, die waren schon das ganze Wochenende hier und Katja hatte Platt gefahren. Der Gentlemann schlug mal wieder durch so übernahm ich prompt die Luftzufuhr für den Reifen. Zusammen dämmelten wir dann weiter. Einen recht strammen Anschlag drückten die Dammen dann auf's Pedal. Wer meint er müsse hier warten irrt gewaltig ! Sorgte auch für das ein oder andere verdutzte Gesicht. Nach nem kleinen verfahrer hatte Katja dann nochmals platt. Den ollen Schlauch rausgefriemelt und nen neun rein, der hielt dann. Weiter auf die Kurbel eintreten. Nach dem abzweig auf die 60er Runde zumeist zwar eher nur auf breiteren Wegen, aber nicht weniger schön.Je näher wir wieder an Bütgenbach rankamen um so mehr Trails mischten sich wieder dazwischen. Wenn diese auch rehct einfach zu fahren waren machte es doch ein heiden Spass. Nach guten 60km und 1100hm standen wir dann zum guten Schluss wieder in Bütgenbach am Sportplatz. Feine Tour und ordentlich auf die Kurbel eingehämmert die Damen ! Das Zeigergerät zeigte am Schluss einen 16,5er Schnitt. Zwar kein Weltrekord aber doch gar nich mal sooo schlecht auf einer Trailreichen Strecke wie dieser. Wie dem auch sei, ich komme wieder, keine Frage !
 

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