06.09.2010

Große Tour im VulknabIke Trailpark

So, da hab ich an meinem Urlaubstag wiedermal Schwein mit de Wetter ! Keine einzige Wolke am Himmel am Montagmorgen. Ein guter Tag um mal wieder ne Testrunde durch den VulkanBike Trailpark zu drehen. Wie auch im letzten Jahr drehe ich hier und da mal ne Runde durch den MTB Park und geb dann ne kurze Info an den "Trailparkranger" Herbert. Diesmal stand die "Pelmer Runde" auf den Zettel. Die längste Runde von den dort angebotenen GPS-Touren. Herbert beklagte das besonders im Bereich um Gerolstein irgendwelche "Vollpfosten" ständig die Beschilderung entfernen oder beschädigen. Als schaun mer mal nach dem rechten.




Von Pelm aus gings bei schnuckeligen 8°C morgens um 9 Uhr los. Erstmal recht gemächlich doch dann zum "warm werden" den Feuerberg hoch. Hier oben hatten irgendwelche Knallfrösche schon das erste Schild entfernt. Ohne GPS Track wirds dann schwierig, denn das nächste Schild ist ausser Sichtweite. Also immer mindestens die Karte mitnehmen. Ansonsten ist das Beschilderungssystem immer recht schlüssig und gut ausgeführt. Weiter ging's über Hohenfels, Betteldorf und Hinterweiler nach Dockweiler. Immer munter auf und ab. Ab Dockweiler ging's dann ins mir schon bekannte Hasbachtal, eine rauschende Abfahrt auf herrlichen Waldwegen bis nach Rengen. Dort hat sich in Sachen A1 noch nicht viel verändert, die neue Brücke überspannt das Tal und es wird weiter fleissig Richtung NRW gebuddelt. Ab rengen folgte dann nochmal ein Anstieg nach Waldkönigen und danach gings über breite Forstwege nach Daun. Hier ging's beim Bahnhof auf den Maare-Mosel-Radweg. Mal ne ganz nette Abwechslung un Entspannung vom auf und ab. Hinterm Viadukt ging dann ein kurzer steiler Stich hinunter nach Gemünden. Ein wenig Trailspass zauberte ein lächeln auf's Gesicht !

Danach führte ein schmales Pfädchen hinauf zum den Kliniken und Sportanlagen auf dem Rosenberg. Heir führte eine mir nicht ganz einleuchtende Schleife einmal um den Sportplatz die man auch einfach hätte abkürzen können. Wahrscheinlich haperts hier aber an der Freigabe für den kurzen Weg. Ejal, extra Meter nehm ich immer gerne mit :) Von Pützborn bis Neukirchen gings dann auf Teer, ab Neukirchen folgte dann ein recht zäher Anstieg zum Nerother Kopf. Über Wiesenwege gings ganz schön steil hinauf, die Sonne tat ihr übriges dazu, so das die ein oder andere Perle Schweiß aus meinem Kopf tropfte. Oben wurd erstmal der Puls besänftigt und dann ging's recht steil hinunter nach Neroth. Dahinter folgte dann wieder son zähes Mistviech von Steigung. Herrlich was man sich doch an sonem Hügelchen für Beschimpfungen für sich selber einfallen lassen kann. Beim nächsten Anstieg war dann nix mehr mit fahren. Die steile Piste bei den Ferienhäusern in Neroth war wohl Forstarbeiten zum Opfer gefallen. Irgendwie waren hier auch keine Markierungen mehr zu sehen, wohl wegen nun fehlender Bäume ? Nach ein wneig schieberei gings aber wieder und ich sattelte wieder auf.



Über breite Forstautobahnen ging's nun durch herrliche Wälder. Über die Prümscheid und die Rödelkaul ging's den Goldberg nach Borresborn hinunter. Hier waren dann auch wieder ein zwei schöne Pfädchen dabei. Weiter über feine Wiesenpfade erreicht man den Michelbach. Dann folgte nochmal ne steile Rampe hinauf zum Heidberg und nochmal eine hinauf zur Dietzenley. Bis ganz nach oben musste dann nochmal kurz auf Fussbetrieb geschaltet werden, es ging eine Treppe bis zum Gipfel hinauf. Dort schaute ich mir erstmal die Gegend von Aussichtsturm aus an. Weiter ging's über schmale Pfädchen nach Heiligenstein. Leider ist im gesamten Bereich um die Dietzenley von irgend nem Strolch die Kennzeichnung mit Farbe übersprüht worden. Also auch hier umbedingt mindestens ne Karte mitführen. Was der Knallfrosch sich wohll dabei denkt ?



Der Rest der Tour war dann schnell abgespult, über die Landstrasse gings zurück nach Pelm. Dort hatte ich dann ca. 75km und gute 1800hm auf dem Zeiger. Ne recht anspruchsvolle Tour also. Gneua das richtige um sich für den Marathon am kommenden Sanstag einzufahren. Insgesamt muss man sagen das die Beschilderung im Trailpark schon sehr gut ist. Das einzigste was dem armen Herbert das Leben schwer macht sind halt die Torfköpfe die immer wieder Schilder verschwinden lassen pder unkenntlich machen. Ja so ist das, Mountainbiker habens nicht leicht .......



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